„Die Jury“ damals und heute: Rassismus aus Hollywood

Neulich habe ich den Film „Die Jury“ gesehen.

Im Film geht es um einen schwarzen Vater (Carl Lee Hailey), der die weißen Vergewaltiger seiner jungen Tochter tötet. Sein weißes Anwaltsteam versucht für den Vater einen Freispruch zu erwirken, formal indem es auf Schuldunfähigkeit plädiert.

Im Kern soll der Jury klargemacht werden, dass der Mord an den Vergewaltigern gerechtfertigt war, die Schuldunfähigkeit dient nur als Vehikel für einen Freispruch, weil es juristisch so etwas wie eine gerechtfertigte Tötung nicht gibt.

Als der Film in den Neunzigern herauskam habe ich ihn gesehen. Er war für mich einer der besten Filme aller Zeiten. Nachdem ich ihn mir vor kurzem erneut angeschaut habe sehe ich den Film völlig anders.

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Die Sprechverbote der Weltverbesserer

Neulich bei Twitter:

Opa hat eine neue Nachbarin. Sie spricht mich an.

Ob ich aus Vietnam sei, weil ja toll integriert.

Ich sage: Gute Frau, was reden Sie? Ich bin hier geboren und in dieser Straße aufgewachsen.

Sie: „Achso, ich bin erst hingezogen.“

Eine Frau (Nhi Le) mit vietnamesischen Wurzeln echauffiert sich öffentlich darüber, dass sie von einer Unbekannten gefragt wird, ob sie „aus Vietnam sei“, weil sie ja toll integriert wäre.

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Toxische Männlichkeit: Männer sind freundlich und teamfähig

Bei Youtube bin ich über ein Video gestolpert:

Ein sehr guter Basketballspieler gibt sich als Nerd aus, der noch nie gespielt hat. Er geht auf eine Gruppe Basketballspieler zu die ihn nicht kennen, demonstriert seine totale Unfähigkeit und fragt, ob er mitspielen darf.

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Moralapostel verteidigt rechtswidrige Asylbewilligungen

Recht und Gesetz bleiben auf der Strecke, wenn Moralapostel Macht erhalten.

Zeit.de berichtet, dass die ehemalige Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bekannt geworden durch zahlreiche zu Unrecht bewilligte Asylanträge, ihren Machtmissbrauch verteidigt.

Ihr sei es bei ihrer Arbeit stets darum gegangen, dass Menschen in Not zählten, nicht blanke Zahlen, sagte Ulrike B. der Zeitung Bild.

Dass der moralische Anspruch, Menschen in Not zu helfen, zu Machtmissbrauch bei Entscheidungsträgern führt, ist kein Einzelfall. Auch Angela Merkel frönte dieser Art des Machtmissbrauchs mit ihrer Entscheidung zur Grenzöffnung 2015. Sie wirkt bis heute nach mit der nach wie vor geltenden Weisung an die Bundespolizei, illegal Einreisende an den Grenzen nicht zurückzuweisen, wenn sie das Zauberwort „Asyl“ sagen – unabhängig davon, ob und wie oft sie in Deutschland oder anderen europäischen Staaten zuvor Asyl beantragt hatten. Weiterlesen „Moralapostel verteidigt rechtswidrige Asylbewilligungen“

Journalismus bei der FR Teil 2: Ist die politische Richtung genehm wird auch über kleinste Lächerlichkeiten berichtet

Journalisten bei der FR verschweigen ihren Lesern nicht nur Informationen. Abhängig vom Thema berichten sie auch, was manch anderer Redaktion keinen Dreizeiler wert ist. Etwa das:

„Anti-Abschiebe-Industrie“: Anwälte zeigen Alexander Dobrindt an

Jeden Tag werden in Deutschland tausende von Strafanzeigen gestellt. Was macht diese eine berichtenswert? Weiterlesen „Journalismus bei der FR Teil 2: Ist die politische Richtung genehm wird auch über kleinste Lächerlichkeiten berichtet“

Journalismus bei der FR: Verschweigen was ist

Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrer Online-Ausgabe von einer Auseinandersetzung mitten in Darmstadt.

Nach ersten Ermittlungen waren zwei Gruppen in einen heftigen Streit geraten. Nach verbalen Streitigkeiten kam es zu einer Schlägerei. In deren Verlauf soll ein bislang unbekannter Täter ein Messer gezogen haben. Mit diesem verletzte er mindestens drei junge Männer. Ein 24-jähriger Mann wurde so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste.

Es ist immer nur von „jungen Männern“ die Rede. Von „Gruppen“. In dem ganzen Artikel wird nicht einmal gesagt, was ist. Weiterlesen „Journalismus bei der FR: Verschweigen was ist“

Neues von #metoo: Erste Frau Opfer, weil sie glückliche Ehe geführt hat

Im Weinstein-Skandal, Auslöser von #metoo, äußerte sich jetzt seine Noch-Ehefrau Georgina. Spiegel Online berichtet.

Chapman, 42, ist derzeit noch mit Harvey Weinstein verheiratet. Nachdem im vergangenen Oktober bekannt wurde, dass Dutzende Frauen ihm sexuelle Belästigung und teils Vergewaltigung vorwerfen, trennte sie sich von ihm, die Scheidung läuft. Das Paar hat zwei Kinder, die inzwischen fünf und sieben Jahre alt sind.

Georgina Chapman trennte sich von ihrem Mann, als Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden. Weiterlesen „Neues von #metoo: Erste Frau Opfer, weil sie glückliche Ehe geführt hat“