Verlieren linke Moralapostel an Boden?

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat sich auf Facebook zu den Vorfällen beim Volksfest in Schorndorf geäußert:

Auffällig ist, dass die Gruppe der Zuwanderer (hier: Asylbewerber) überdurchschnittlich häufig an der Begehung von Straftaten beteiligt ist.

ARD-Moderator Georg Restle hat daraufhin versucht, ihn mit einem Brief in den „tiefbraunen Sumpf“ zu schicken.

Aber um Fakten geht’s Ihnen nicht. Sie wollen offensichtlich ganz dicht ran ans fremdenfeindliche AfD-Wählervolk. Schaut man sich die Reaktionen auf Ihrem Facebook-Profil an, haben Sie das auch geschafft. Tief gewühlt haben Sie da im tiefbraunen Sumpf, der Ihnen jetzt – gleichermaßen faktenfrei – applaudiert.

Palmer hat sich für seine Wortwahl nicht öffentlich entschuldigt und sich keine Asche aufs Haupt gestreut. Weiterlesen „Verlieren linke Moralapostel an Boden?“

Gewalttätige Asylbewerber sind nur problematisch, weil sie anderen Asylbewerbern schaden

Mehrfach haben wir uns hier im Blog mit dem Rassismus der niedrigen Erwartungen und fehlender Empathie gegenüber Opfern von Gewalttaten beschäftigt.

Tatort Berlin: Fünf junge Asylbewerber randalieren in der U-Bahn, grölen herum und belästigen andere Fahrgäste – wie Zeugen später berichten. Als die Gruppe an der Station Fehrbelliner Platz im Ortsteil Wilmersdorf aussteigt, springt einer der Männer den Angaben zufolge auf den Radweg und tritt offenbar ohne erkennbaren Grund eine Fahrradfahrerin zu Boden.

So beginnt ein Artikel auf welt.de. Weiterlesen „Gewalttätige Asylbewerber sind nur problematisch, weil sie anderen Asylbewerbern schaden“

Zuwanderer begehen fünf mal mehr Straftaten gegen das Leben als die kriminellsten Deutschen

Horst hat sich für seinen Artikel 2.277 Prozent sind nicht nur gefühlt – Zuwanderer sind krimineller als die Durchschnittsbevölkerung viel Mühe gemacht, um gleiche Altersgruppen unterschiedlicher Herkunft miteinander vergleichen zu können.

Eigentlich wäre es die Aufgabe der Exekutive und der Medien, Vergleichszahlen zu veröffentlichen, damit jeder selbst eine Bewertung vornehmen kann. Stattdessen bemühen sich Politik und Medien um das Gegenteil. Ständig werden beschwichtigende, unsachliche Bewertungen vorgenommen, die nicht von Fakten gestützt sind.

Eine Aufarbeitung relativierender Behauptungen zur Vergleichbarkeit der Zahlen findet nicht statt. Horst hat das in seinem Artikel ausführlich dargestellt und die Vergleichbarkeit in mühevoller Kleinarbeit hergestellt.

Dennoch konnte er keine Zahlen für die unterschiedlichen Altersgruppen von Deutschen und Flüchtlingen auftreiben und musste sich mit dem Vergleich zwischen Deutschen und allen Ausländern zufrieden geben. Die Zahl ist erschreckend genug.

Ich hatte vermutet, dass Ausländer häufiger tatverdächtig sind als Deutsche. Auch dass es sich nicht nur um wenige Prozent, sondern um ein Vielfaches handelt, zeichnete sich ab.

Grafik01

Die Anzahl der Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohner ist bei Nichtdeutschen mit 11.667 mehr als fünfmal so hoch wie die deutscher Tatverdächtiger (2.120).

In einer durchschnittlichen Stadt mit 50.000 deutschen Einwohnern und 10.000 ausländischen Einwohnern begehen die Ausländer mehr Verbrechen: Bei den Deutschen sind es 1.060 Tatverdächtige und bei den Ausländern 1.167 Tatverdächtige.

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Ferndiagnose „nicht-links“

Horst und ich haben Ende Dezember letzten Jahres begonnen, in diesem Blog zu schreiben. Irgendwann Ende März haben wir die 100-Beiträge-Schwelle durchbrochen, Mitte Juni sind wir bei 133 Beiträgen.

Damit sind wir natürlich noch grün hinter den Ohren. Einen ersten Eindruck habe ich jedenfalls, was bloggen für mich bedeutet. Es sind zwei Dinge, die für mich den wesentlichen Aspekt des Selber-Schreibens ausmachen:

  1. Einen Artikel über ein Thema zu schreiben ermöglicht mir, neue Informationen zu erhalten und zu verarbeiten. Die Art, wie ich mir Themen erschließe, passt gut zur Recherche für einen Artikel. Ich suche nach Fakten oder anderen Meinungen und verlinke oder zitiere die Quellen im Artikel. Zusätzlich bin ich durch das Schreiben gezwungen, auf den Punkt zu kommen und eine stringente Argumentation zu finden. Am Ende bin ich oft schlauer als vorher.
  2. Über Kommentare bekomme ich Feedback. Manchmal kommt es hier im Blog zu längeren Kommentarsträngen. Manchmal nimmt sich Leszek extra viel Zeit, mir in einem anderen Blog verbal den Arsch aufzureißen.

Ein einschneidendes Erlebnis war der Moment, in dem Luisman dieses Blog dem Aggregator „NICHT-LINKE BLOGS“ hinzufügte.

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Schuld an Misserfolgen haben immer andere

Vor einiger Zeit hatte ich über die krude Auffassung linker Moralapostel geschrieben, nach der es Rassismus sei, wenn sich jemand durch eine Aussage verletzt fühlen könnte.

In Spanien wurde jetzt ein Trainer entlassen, weil sein Team von Zehn- und Elfjährigen einen Gegner mit 25:0 besiegt hatte.

Die Begründung: Man dürfe nicht zulassen, dass der Gegner derart gedemütigt werde, sagte Jugendabteilungssprecher Pablo Alcaide.

„Man hätte mehr Respekt vor dem Gegner haben und das Ergebnis ein bisschen unter Kontrolle halten sollen“, sagte Alcaide der Zeitung „Marca“. Man habe sich inzwischen bei Angehörigen des Verlierer-Teams und deren Eltern entschuldigt. „Für einen Elfjährigen ist es doch so hart, mit so einer Packung nach Hause zu gehen“, sagte Alcaide.

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