Alles Nazis außer Mutti – Wie der rbb in Cottbus freidreht

Journalisten scheinen nur sehr schwer mit Kritik umgehen zu können. Nach einem Artikel beim Tagesspiegel bin ich auf einen weiteren Bericht über die Journalistenkritik auf der Demonstration in Cottbus am letzten Wochenende gestoßen.

Der Umgang mit Kritik ist in anderen Branchen eine ganz normale Sache, mit der konstruktiv umgegangen wird.

Journalisten hingegen nutzen ihre Publikationsmöglichkeiten für eine jammernde journalistische Nabelschau. Sie scheinen davon überzeugt, dass es kaum wichtigeres als Journalisten gibt.

Als Kommentar kommt der Artikel von Torsten Mandalka beim rbb daher:

Bedrohung von rbb-Mitarbeitern in Cottbus

Aufstachelung zum Medienhass

Hier offenbart sich bereits der erste rhetorische Trick: Einerseits ist man empört, dass rbb-Mitarbeiter bedroht worden sind. Anderseits möchte man die konkrete Kritik der Demonstranten am rbb als Hass auf alle Journalisten umdeuten.

Indem man sich in der Masse aller Medien versteckt, muss man nicht mehr auf die konkrete Kritik eingehen.

Ehrlich geht anders.

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Das NetzDG aus Sicht von Schwarwel: Gutes Gesetz, aber die Netzwerkbetreiber löschen aus Kalkül zuviel um die Nutzer wütend zu machen

Heise.de berichtet über den Karikaturisten Schwarwel, dessen Karikatur bei Instagram und Facebook gesperrt wurde.

Die Karikatur nimmt Bezug auf die H&M Werbung, die von manchen Menschen als Rassistisch empfunden wird. Aus meiner Sicht ist sie das nicht.

Interessant ist, was der Karikaturist, der Opfer der Zensur wurde, über die Zensur denkt.

Schwarwel vermutet hinter der Löschung von Satirebeiträgen ein Kalkül der Netzwerkbetreiber. „Die Netzwerkbetreiber wollen doch, dass die Nutzer deshalb wütend werden, damit das Gesetz am Ende noch gekippt wird“, sagte Schwarwel

Er glaubt an eine Verschwörung der Netzwerkbetreiber.

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Jammerjournalisten stellen nur ihre eigene Kaste in den Mittelpunkt

Bei tagesspiegel.de berichten Alexander Fröhlich und Hardy Krüger von einer Demonstration in Cottbus.

Übergriffe bei Demo in Cottbus

Rechte beschimpfen und attackieren Journalisten

Die Journalisten scheinen von „Übergriffen“ so geschockt gewesen zu sein, dass sie diesen Artikel zu zweit schreiben mussten um sich gegenseitig zu versichern, dass Journalisten daran keinerlei Anteil haben.

Bei einer rechten Demo gegen Flüchtlinge wurden Journalisten am Samstag heftig angegriffen.

„Übergriffe“, „beschimpfen“, „attackieren“ und „heftig angegriffen“. Das sind die Worte, die Alexander Fröhlich und Hardy Krüger in Überschrift und ersten Satz des Artikels packen. Die Brisanz der Situation ist damit wohl hinreichend beschrieben.

Ich bin überrascht wie die Nazis es geschafft haben, auf dem Foto des Artikels – das anscheinend nur unter Lebensgefahr aufgenommen werden konnte –  so harmlos auszusehen.

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Wenn konkrete Probleme keine Rolle spielen

In Cottbus gibt es Probleme mit jungen Flüchtlingen.

Die Schwierigkeiten sind so groß, dass sich die Landesregierung einschaltete und zusätzliche Polizisten in die südbrandenburgische Stadt schickt.

Selbst die SPD-Linke Landesregierung scheint zu bemerken, dass es so nicht weitergehen kann.

Nach einem Streit am Mittwoch zwischen Jugendlichen wurde ein 16-jähriger Deutscher von einem Syrer an eine stehende Straßenbahn gedrückt. Der junge Mann bedrohte ihn mit einem Messer und schnitt ihm ins Gesicht.

Von solchen Vorfällen lese ich in letzter Zeit häufiger. Sehr viele Ausländer in Deutschland scheinen permanent ein Messer mit sich zu führen. Das wird genutzt, um die Ex-Freundin oder einen Gegner abzustechen.

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Wenn weitere Diskussionen sinnlos sind

Öffentliche politische Diskussionen sind häufig von Schwarz-Weiß-Denken geprägt. Im direkten Gespräch mit anderen Menschen kann man – im Laufe der Diskussion – häufig eine bessere Differenzierung erreichen.

Ein typisches Beispiel mangelnder Differenzierung im aktuellen Diskurs sind Nazi-Vorwürfe und seine nahen Verwandten: Rassismus, Islamophobie, Fremdenfeindlichkeit oder auch Hasssprache.

Fehlende Differenzierung und Schwarz-Weiß-Denke sind Gift für jede Diskussion, weil sie einen Teilnehmer persönlich diskreditieren und die inhaltlichen Argumente ignorieren.

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Wenn eine Frau einen Lebenstraum hinwirft

In meinem Umfeld als Kind und Jugendlicher gab es verschiedene Berufswünsche. Je nach Alter und Gruppe variierte das. Manche Berufswünsche waren realistisch, andere eher unrealistisch.

Ganz normale, alltägliche Berufe waren darunter, von Leuten die bereits als Kind realistische Vorstellungen hatten.

Aber es gab auch Berufe, bei denen jedem schon als Kind klar war, dass es wenig realistisch ist, diese Berufe anzustreben. Astronaut war einer davon.

Ein Klassenkamerad, der mir in Erinnerung geblieben ist, wollte Kampfpilot werden. Fliegen mit Mach 2. Kein Passagierjet. Es musste schon was besonderes sein.

Jedem in meinem Umfeld war klar, dass dies ein sehr schwierig zu erreichendes Berufsziel ist. Auch meinem Klassenkameraden, der diesen Wunsch hatte, war das klar. Und zwar ganz klar. Musste er zwischen Lernen und einer Unternehmung wählen, begründete er öfter mal eine Absage damit, dass er Kampfpilot werden wollte.

Er hatte ein Ziel. Er wusste, dass es nicht einfach werden würde und er war bereit Opfer dafür zu bringen.

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Die Unterdrückung von Frauen ist für Feministinnen völlig in Ordnung

In den letzten Tagen ist die Geschichte von Malvina und Diaa hochgekocht. Es geht um einen syrischen Jugendlichen mit einer deutschen Freundin und ihre Geschichte. Zunächst entbrannte eine Diskussion um das Alter des Jugendlichen.

KiKa räumte ein, dass das angegebene Alter nicht korrekt war und korrigierte es zunächst von 17 auf 19 Jahre. Mittlerweile ist Diaa wohl 20 Jahre alt.

Auch der Inhalt steht in der Kritik: Diaa wirkt unangenehm besitzergreifend und schreibt seiner Freundin ihr Verhalten vor. Das reicht von ihrer Kleidung über ihr Essen bis zu der Art, wie sie ihre Freunde zu begrüßen hat. Weiterlesen „Die Unterdrückung von Frauen ist für Feministinnen völlig in Ordnung“