Jammerfrau bemüht sich um Selbstreflexion und scheitert

Anabel Schunke hat einen persönlichen Artikel geschrieben, in dem sie sich über ihre Situation beklagt. Sie ist 31 Jahre alt und immer noch auf der Suche nach einer stabilen Partnerschaft. Sie sucht einen Mann und möchte Kinder haben.

Der Artikel scheint ihre Situation zunächst neutral zu schildern. Damit hebt Schunke sich wohltuend von den in etablierten Medien präsenten Jammerfrauen ab.

Den Faktor, den sie selbst beeinflussen kann – ihre eigene Einstellung – reflektiert sie allerdings nicht. Sie gleitet in allgemeines Gejammer ab und gibt den Umständen und anderen die Schuld an ihrer Situation.

Sie verpasst die Gelegenheit, ihr Leben durch eigene Entscheidungen positiv zu verändern.

Es ist knapp drei Jahre her, als Dr. Eckart von Hirschhausen in der WDR-Sendung „Kölner Treff“ erklärte, weshalb bei der Partnersuche am Ende immer zwei Gruppen übrig bleiben würden: Schlaue Frauen und dumme Männer.

Der Artikel beginnt außergewöhnlich: Anabel Schunke ist die Wirklichkeit bewusst.

Die Entscheidungen von Frauen bei der Partnerwahl – auch ihre eigenen – bringt sie damit aber nicht in einen Zusammenhang. Für Schunke ist die Tatsache, dass schlaue Frauen und dumme Männer bei der Partnersuche übrig bleiben, die alleinige Erklärung ihrer Situation und eine Art Entschuldigung, warum man da nichts machen könne.

Der kurze Ausschnitt wird seitdem jedenfalls rege im Internet geteilt. Ich persönlich verschicke ihn immer gerne, wenn ich von Männern gefragt werde, warum denn „eine Frau wie ich“ Single sei oder weshalb ich häufig Männer daten würde, die angeblich nicht mit mir mithalten könnten.

Es wird deutlich, was ich meine. Wird sie gefragt, warum sie Single sei, stopft sie Männern ins Gesicht, zu welcher Gruppe Frauen sie sich zählt: Zu den Schlauen.

Verzweifelt klammert sich Anabel Schunke an diesen Gedanken: Ihre Intelligenz allein verhindert eine stabile Beziehung. Andere Gründe kann es nicht geben, ihre Intelligenz ist der einzige Grund.

Die Betonung ihrer eigenen Überlegenheit lässt sie in Wirklichkeit aber nicht intelligent erscheinen, sondern arrogant. Diese Arroganz wirft sie ihr unbekannten Männern per Videoclip an den Kopf.

Im ganzen Artikel wird eine arrogante Grundhaltung deutlich, gepaart mit Resignation. Dabei steht sie sich vor allem selbst im Weg, weil sie mit dieser Einstellung unfähig ist sich selbst zu ändern.

Man muss sich die Situation im Zitat bildlich vorstellen: Ein Mann fragt sie, warum sie einen Partner hat, der nicht mit ihr mithalten kann. Und sie schickt diesen Videoclip, der dem Mann sagt: Ich bin schlau, deshalb bin ich übrig – wenn du auch übrig bist, musst du dumm sein.

Ihren aktuellen Partner demontiert sie gleich mit, denn sie bestätigt mit diesem Clip, dass er nicht mit ihr mithalten kann, weil sie schlauer ist als er.

Nein, ich habe kein Problem damit, Männer kennenzulernen. Ich habe nur ein Problem damit, sie zu halten.

Anabel Schunkes Artikel enthält immer wieder Teile, die eigenverantwortlich wirken.

Jedenfalls habe ich es bis jetzt auf keine Beziehung gebracht, die länger als ein Jahr hielt, was bei einem selbst unweigerlich irgendwann die Frage aufwirft, woran es liegt und was man ändern müsste, um endlich aus dieser „Fuckboy-Spirale“ herauszukommen.

Auch an dieser Stelle wirkt Anabel Schunke auf den ersten Blick nicht wie eine Jammerfrau. Sie scheint zu überlegen, was sie selbst ändern müsste um die Situation zu verändern. Leider kommt sie damit nicht weit.

Schaut man genauer hin fällt auf, dass sie eben doch nicht die Verantwortung für ihre Partnerwahl übernimmt. Lieber wertet sie ihre Partner als Fuckboys ab und gibt ihnen damit die Schuld an ihrer Misere.

Die Männer mögen Eigenschaften haben, die nicht zu Anabel Schunkes Lebensentwurf passen, sie übersieht aber, dass es ihre Kriterien sind nach denen sie Männer auswählt – und nicht eine unvermeidliche „Spirale“ -, die sie in diese Situation gebracht haben.

Sie unterstellt ihren Partnern bestimmte Motive und erklärt damit ihr Problem. Eigene Verantwortung sieht sie nicht. Damit beraubt sie sich der Möglichkeit selbst Einfluss auf die Situation zu nehmen – denn verändern kann sie nur sich selbst, nicht aber die anderen.

Denn das ist das wahre Problem, das wir Frauen heutzutage haben. Jeder Mann will nur noch Spaß. Beziehung ist den Männern meiner Generation und der nachfolgenden nämlich mittlerweile viel zu anstrengend und wird durchweg als Belastung wahrgenommen.

Das wahre Problem, da ist sich Anabel Schunke sicher, sind die Männer. Alle Männer wollen nur noch Spaß!

Pauschalisierender und vereinfachender geht es nicht. Ich glaube im Übrigen auch nicht, dass diese „Analyse“ korrekt ist.

Zugute halten muss man Anabel Schunke, dass die Männern wenigstens nicht einfach Bösartigkeit unterstellt, sondern deren Verhalten als Folge anderer Entwicklungen sieht. Sie sieht drei wesentliche Gründe:

  1. Erziehung und vorgelebte Werte in den Familien. Insbesondere sieht sie ein Problem bei den Männern Alleinerziehender.
  2. Frauen haben sich dem kulturellem Wandel (Sex gibt es heutzutage auch ohne Beziehung und Ehe) nicht angepasst.
  3. Männer stellen zunehmend fest, dass sie keine Frau in ihrem Leben benötigen.

Schunke führt zum ersten Punkt aus:

Partner oder Dates, die selbst nur bei einem Elternteil aufwuchsen, waren zumeist deutlich desillusionierter oder distanzierter, was Liebe und Beziehung anbelangt. Waren sie dies nicht, versuchten sie im Umkehrschluss mitunter etwas zu kompensieren und scheiterten an ihren eigenen Erwartungen, es besser zu machen als die Eltern.

In diesem Zitat zeigt sich sehr gut, wo Anabel Schunke die Fehler verortet: Bei ihren Partnern. Ihre Partner sind desillusioniert oder distanziert, sie kompensieren und scheitern an ihren Erwartungen.

Das zieht sich auch durch die weitere Argumentation zum ersten Punkt auf ihrer Liste. Ihre Partner sind aus ihrer Sicht irgendwie beschädigt.

Sie widerspricht sich selbst insoweit, als dass sie all diese Beschädigungen auf Alleinerziehung zurückführt und den in einer funktionierenden Ehe aufgewachsenen attestiert, dass sie die Vorzüge einer Beziehung sehen würden.

Ihr scheint aber nicht aufzufallen, dass diese Erklärung bei den in Familien aufgewachsenen Männern dann als Grund für das Scheitern ihrer Beziehungen ausscheidet.

Beim zweiten Punkt führt Schunke aus:

Ich glaube, dass wir Frauen, vor allem diejenigen unter uns, die sich wie ich optisch und intellektuell für eine einigermaßen „gute Partie“ halten, den kulturellen Wandel um uns, der sich schon vor einiger Zeit vollzogen hat, schlicht nicht mitbekommen haben. […]

Wer als Mann Sex wollte, musste bereit sein, in eine Partnerschaft zu investieren. Ohne Beziehung oder gar Heirat lief nichts. Dafür sorgten die gesellschaftlichen Konventionen oder eben die Kirche. Heute verhält es sich gänzlich anders. Nie war es so einfach, an unverbindlichen Spaß ohne jegliche Verpflichtung zu kommen. Etwas, was, evolutionär betrachtet, der männlichen Natur deutlich mehr entgegen kommt als der weiblichen.

Jammerfrau Anabel Schunke hält sich selbst für eine gute Partie. Bisher habe ich vor allem Arroganz gesehen und Fehlersuche nur bei anderen.

Die Analyse ist auch ziemlich dünn: Der kulturelle Wandel, den Schunke beobachtet, passiert nicht von allein und im luftleeren Raum.

Frauen sind nicht nur die Opfer dieses Kulturwandels sondern vor allem dessen Treiber. Frauen verwalten die Ressource Sex. Frauen goutieren ein bestimmtes Verhalten von Männern oder sie tun es nicht.

Auch an dieser Stelle kommt Schunkes unattraktive Arroganz zum Vorschein. Wer stellt sich denn in der Öffentlichkeit selbst als gute Partie hin? Zumal dies auch noch falsch ist, denn der kulturelle Wandel trifft selbstverständlich nicht nur die guten Partien, sondern alle Frauen. 

Auch in anderer Hinsicht ist Schunkes Analyse dünn: Die Reduktion des gesellschaftlichen Problems auf Sex.

Die einfache Verfügbarkeit von Sex trifft sowieso nur auf eine kleine Gruppe von sehr attraktiven Männern zu. Viel schlimmer für Frauen wie Anabel Schunke ist, dass sich nicht nur die Belohnungsseite kulturell verschoben hat, sondern auch die Risikoseite.

Denn das Risiko ist für Männer größer geworden. Im Falle einer Scheidung ist die Gefahr sehr groß, seine Kinder zu verlieren. Gleichzeitig war eine Trennung niemals einfacher.

Für Frauen wie Anabel Schunke ist das besonders bedeutsam, weil es nicht nur auf die kleine Gruppe der sehr attraktiven Männer zutrifft, sondern auf alle. Männer entscheiden sich aus rationalen Gründen gegen eine Ehe und gegen eine Familie.

Das trifft natürlich freilich nicht auf alle Männer zu. Ausnahmen sind, wie gesagt, diejenigen, die auf Grundlage eigener Werte vom Konstrukt der Beziehung/Ehe/Familie überzeugt sind und jene, die vielleicht nicht ganz oben auf Eckart von Hirschhausens Männerhügel stehen.

Ich glaube nicht, dass Anabel Schunke die Dynamik zwischen den Geschlechtern versteht.

Sie begreift nicht, dass der „Männerhügel“ nicht Schläue oder Intelligenz abbildet, sondern Status. Alphas müssen nicht besonders schlau sein, Alphas haben einen hohen Status in ihrer jeweiligen Umgebung.

Der Knasti ohne Schulabschluss, brutal und gewalttätig, kann der reinste Frauenmagnet sein. Für Nichtsnutze gilt das gleiche.

Vielleicht will Schunke aber auch gar nicht wahrhaben, dass ihr eigentliches Problem nicht Intelligenz ist. Schließlich gibt es genügend intelligente Männer, die nicht ganz oben auf dem Statushügel stehen.

Das wahre Problem Anabel Schunkes scheint zu sein, dass sie sich bei der Partnerwahl auf die kleine Gruppe der attraktiven Alphamänner (im Sinne von hohem Status) festgelegt hat. Sie versucht das mit dem Verweis auf ihre eigene (offenbar große) Intelligenz schönzureden.

Am Ende scheiterten meine Beziehungen jedoch nie an trivialen Dingen, wie Betrug, sondern immer daran, dass das Ego meiner Partner nicht ausreichte, um sich neben mir wie der tolle Kerl zu fühlen, den ich selbst in ihnen sah. Und wussten Sie, dass es Studien darüber gibt? Dass Männer in einer Studie nachweislich sogar räumlich von jenen Frauen abgewichen sind, von denen ihnen gesagt wurde, dass sie in einem Test besser abgeschnitten hätten als sie?

Diese Besessenheit von der eigenen Intelligenz finde ich verstörend. Anabel Schunke hat sich eine Erklärungswelt geschaffen, in der sie ihre Probleme mit dem immer gleichen monokausalen Argument erklärt: Sie ist zu klug für diese Welt.

Ich nehme nur nervige Arroganz wahr.

Dabei ist es nicht wichtig, ob die Frau tatsächlich unterwürfig oder dominant erscheint. Ich bin nicht dominanter als andere Frauen oder behandele meinen Mann wie einen idiotischen Hund, den ich an der Leine hinter mir herziehe. Das können andere Frauen viel besser. Letztlich zählt für den Mann nämlich nur, wer in Gedanken über dem anderen steht.

Nein, Anabel, vielleicht bist du ja wirklich nicht dominanter als andere Frauen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich keinerlei Vertrauen in deine Reflexionsfähigkeit habe.

Wahrscheinlich bist du einfach nervtötender. Was du glaubst über Männer zu wissen, klingt wie aus den allerblödesten Gender-Veröffentlichungen.

Und das muss zumindest in Bezug auf die Intelligenz und den beruflichen Erfolg immer er sein. Die Frau kann ihn gerne dafür anmotzen, dass er wieder mit seinen Kumpels abhängt. So lange er den höheren Bildungsabschluss oder mehr Geld auf dem Konto hat, ist das egal.

Das mag stimmen oder auch nicht. Es sagt aber ganz sicher nicht nur etwas über Männer aus, sondern auch über Frauen. So wie du selbst auch, liebe Anabel, suchen sich die Frauen diese Männern aus freien Stücken aus (so wie auch umgekehrt).

Frauen wollen also Männer, die einen höheren Bildungsabschluss haben oder mehr Geld als sie auf dem Konto haben.

Anabel, wo ist deine überlegene Intelligenz, wenn du sie mal brauchst?

Meist scheitert unsere Beziehung nicht daran, dass wir „zu hohe Ansprüche“ haben, sondern dass der Partner sich nicht gut genug neben uns fühlt.

Aber wer hat denn einen erheblichen Einfluss darauf, wie sich der Partner fühlt? Richtig, der andere Partner.

Eine Freundin von mir entwickelte während ihres Studiums eine schnippische, ironische, ja manchmal zynische Art. Sie sprach immer leicht spöttisch mit anderen und über andere. Immer so ein bisschen von oben herab. Immer die anderen Personen und ihre Leistungen herabsetzend.

Diese Art ist ihr in Fleisch und Blut übergegangen. Sie war damit nicht komplett unsympathisch, denn diese Eigenschaft gab es zwar immer nur auf kleiner Flamme, dafür war sie immer präsent. Gefüttert wurde sie durch ihr Überlegenheitsgefühl, ja durch ihre Arroganz.

Und da sind wir beim Thema.

Was machte das mit den Menschen in ihrer Umgebung, insbesondere mit den Männern?

Einige Männer fühlten sich permanent herausgefordert und waren bemüht, ihren eigenen Status kundzutun. Ich konnte beobachten, wie sie ihre Geschichten aufbauschten, wie sie sich aufplusterten.

Andere Männer stiegen gar nicht erst in diesen „Wettbewerb der Armseligen“ ein. Sie wurden still und wandten sich ab. Ein Effekt, der über Wochen und Monate wirkte.

Meine Freundin war schließlich von der zweiten Garnitur Männer umgeben, von denen, die so etwas nötig hatten. Männer, die ich für gute Partien halten würde, gab es nicht mehr. Die fühlten sich in ihrer Umgebung nicht wohl und suchten das Weite.

Und das ist der Punkt. Anabel Schunke hält sich für etwas besseres. Sie nennt es gute Partie. Sie hält sich für besonders Intelligent. Und es strömt ihr aus jeder Pore. Sie kann es nicht verstecken.

Das stößt die guten Partien auf der Männerseite ab, denn die können etwas besseres haben.

Die guten Männer können eine intelligente Frau haben, die sie nicht ständig herausfordert, ihren eigenen Status zu verteidigen.

Ein allzu großes Gefälle macht beide Seiten nicht glücklich. Das hat auch nichts mit Arroganz zu tun. Aber was sollen wir tun, wenn sich auch die Männer, die vermeintlich auf Augenhöhe sind, lieber „nach unten“ orientieren?

Das Problem ist nicht Anabel Schunkes Intelligenz, ihr Aussehen oder Männer, die sich angeblich „nach unten orientieren“.

Arrogant ist nicht die Feststellung, dass ein großes Gefälle angeblich beide Seiten unglücklich machen würde.

Arrogant ist Anabel Schunkes gesamtes Verhalten, besonders das Gewicht, das sie ihren überlegenen Eigenschaften zumisst.

Manche von uns werden vielleicht das Glück haben, dass sich die ewige Floskel der Freunde und Bekannten, man würde „auch noch den Richtigen finden“ doch noch irgendwann erfüllt. Schließich gibt es irgendwo da draußen auch Männer, die keine Angst vor starken Frauen haben.

Das ist armselig. Die Mär von den Männern, die Angst vor starken Frauen haben.

Die Frauen sind derartig stark, dass sie nur glücklich sein können, wenn die Männer endlich mitspielen.

Ich glaube eher, dass Anabel Schunkes herablassende Art unattraktiv für Männer ist, die eine langfristige Beziehung suchen.

Diese Männer wollen nicht die ganze Zeit herausgefordert werden. Sie wollen im Freundes- und Familienkreis nicht ständig von der eigenen Partnerin in ihrem Status bedroht werden.

Man denke nur an das „Er kann nicht mit mir mithalten, weil ich schlauer bin als er“ vom Beginn. Wird so etwas vor Freunden geäußert, beschädigt das den Status des Mannes im Freundeskreis. Es ist eine Herausforderung, gegen die man sich wehren muss. Wer hat schon Lust dazu, das permanent zu tun? 

Männern, die Anabel Schunke nur kurzfristig in die Kiste bekommen wollen, ist das egal. Sie wollen sie ja nicht im Freundes- und Familienkreis einführen.

Vielleicht bewältigen diese Männer den Shittest, indem sie Anabel ihrerseits herabwürdigen. Für die Balz reicht’s. Wer weiß?

Am Ende wird man uns dann Egoismus, Karrieregeilheit und abermals zu hohe Ansprüche unterstellen, weil wir keine Kinder mit dem Analphabeten bekommen haben, den Schwiegertochter gesucht noch übrig gelassen hat.

Richtig, Anabel, es gibt nur Alphas und Analphabeten. An dir und deiner obszönen Arroganz liegt es ganz sicher nicht.

10 Kommentare zu „Jammerfrau bemüht sich um Selbstreflexion und scheitert“

  1. Ist das nun traurig oder lustig? Annabelle Schunke hat natürlich recht. Siggi aber auch. Obwohl etwas einseitig, da er „nur“ das Verhalten von Frauen, in diesem Falle Annabelle durchleuchtet und die Männer und das Männerverhalten aussen vor lässt. Tatsache ist doch, dass zur Zeit Mann und Frau zu kurz kommen, da halt ihre Bedürfnisse so weit von einander abweichen. Also verlieren letztlich Beide. Ja, Annabelle kommt etwas arrogant rüber. Falls sie diese Arroganz in den Griff kriegt, heisst es aber leider noch lange nicht, dass „Mr. Right“ gefunden werden kann. Da BEIDE Geschlechter immer weniger zu bieten haben, aber die Ansprüche an den Andern nicht-desto-trotz ins Unermessliche gewachsen sind. Jeder und Jede versuchen mit niederem Aufwand das Maximum an Ertrag herauszuholen, was zwangsläufig scheitern muss. Denn Liebe, Beziehung und Ehe sind kein Warenmarkt, wo man Vor- und Nachteile gegeneinander aufrechnen kann. In der heutigen Zeit sind Frauen und Männer arm dran, denn keiner scheint mehr zu wissen, was Liebe ist. Schneller Sex ist schneller Sex und kein Ersatz für gegenseitigen Respekt und Liebe. Und doch scheinen alle Frauen (auch etliche Männer) zu denken, dass daraus irgendwann wahre Liebe erwächst. Ja, kann sein, muss aber nicht. Ist eher selten. Die Liebesfähigkeiten ist den Meisten nämlich völlig abhanden gekommen. Da nützen auch alle sexuellen Praktiken nicht viel.

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  2. Schunke hält sich für intelligent…

    Doch wieso?

    Öffentlich Männer herabzuwürdigen, während man auf der Suche nach einem solchigen ist, erscheint mir nicht gerade als Zeichen überragender Intelligen.

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  3. Ich verstehe nicht, warum man dieser Dummheit in Person, die u.a. angibt zu „modeln“ und in Videos dramatisch rumheult, weil sie bei Facebook gesperrt ist, um damit gleichzeitig um Spenden zu betteln, wie diese unselige Jutta v. D. so einen Platz einräumen kann.

    Anabel Schunke ist so ’naturbelassen‘ und unausgereift, wie man es nur sein kann. Bei einer 15-jährigen mag das noch verständlich sein, bei einer Ü-30-Frau ist es nur noch peinlich!

    Hat sie sich noch als Autorin bei „Tichy Einblick“ als eher rechtsliberal präsentiert, tauchte sich urplötzlich bei einer Wahlliste der Goslarer Linken, die u.a für die Hetzjagd auf Monika Ebeling mitverantwortlich war, auf einem hohen Listenplatz neben dem Oberhetzer Wohltmann auf:

    Ganz im Ernst, wer will denn mit solch einer opportunistischen Blockflöte zusammen leben? Eine, bei der du nicht weißt, was sie am nächsten Tag als intelligent bezeichnet oder nicht und auf dem Stand einer Pubertären stehen geblieben ist.

    Ich z.B. sicher nicht!

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    1. Ihre ‚Fans‘ über sie:

      “ Man könnte sie fast schon als deutsches Internet-Phänomen bezeichnen, da sie trotz ihrer mangelhaften intellektuellen Ausstattung und ihrer ausgeprägten rhetorischen Defizite mehr als 36.000 Abonnenten auf Facebook und fast 10.000 Follower auf Twitter hat, aber vor allem schreibt sie regelmäßig auf TichysEinblick, Achgut, Journalistenwatch, Huffington Post und EMMA, obgleich sie eigentlich herzlich wenig wirklich Substantielles zu sagen hat und hauptsächlich profane Allgemeinplätze und oberflächliche Küchen-Weisheiten von sich gibt.“

      Und linksfaschistoid sei sie auch noch aber ich verlinke nicht auf das Blog und den Artikel, da der Autor Probleme mit Islam-Kritik und der AfD zu haben scheint. Wie auch immer, der dortige Blogger hat Anabel Schunke angezeigt und bezeichnet sie als „Links-Faschistin“.

      David Berger, „Philosophia Perennis“, über ihr (schon lange gelöschtes) Bettelvideo und die Verächtlichmachung von ihm, Hendryk Broder und Tichy:

      Mal ganz abgesehen von ihrer Quäkestimme, die ich nicht mal 10 Minuten durchhalten würde, ohne Mordlust bei dieser Kreischfeministin zu verspüren. Aber hört selbst:

      Wie gesagt, man muss nicht das Licht ausmachen, wenn man mit der im Bett liegt – aber ein Knebel ist wichtig bzw. Oropax für den Selbstschutz a la Odysseus …

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    1. Ich verstehe schon worauf die raus willst, aber ich betrachte meinen Artikel nicht gerade als Reklame FÜR die Jammerfrau.
      Ich denke auch, dass aus dem Artikel rauskommt, was ich befürworte: Eigenverantwortung.
      Ich möchte auch die doppelten Standards bloßstellen, mit denen häufig operiert wird. Dazu eigenen sich solche Artikel sehr gut.

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      1. Wenn Du Jammerfrauen in den Mittelpunkt stellst, machst Du Reklame für sie. Denn auch schlechte Reklame ist Reklame.
        Wenn es Dir um Eigenverantwortung geht, solltest Du das durch positive Beispiele unterstreichen.
        Aber diese Beispiele (und damit auch Menschen) bleiben auf der Strecke, wenn Du Jammerfrauen in den Mittelpunkt stellst.

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  4. Danke für deinen Blogeintrag, Siggi!
    Ich habe den Artikel auf Achse schon gelesen gehabt und dachte mir ähnliches. Diese Frau ist mir schon vor Jahren auf Tichys Einblick negativ aufgefallen, als sie Irgendwas zum Thema Männer/Frauen/Geschlechterrollen von sich gab, moderne Frau, ich tue was ich will, ihr könnt mich nicht zwingen eine Familie zu gründen, habe Karriere etc. pp. Die Kommentare unter dem Artikel waren sehr kritikbeladen, aber durchaus respektvoll gehalten. Daraufhin hat sie den nächsten Artikel geschrieben hat, von wegen Angst vor starken Frauen, einen Mann würde man weniger kritisieren. Der Kommentar, der mir am meisten hängengeblieben war, ging in etwa so: „Bei einem Mann wäre die Kritik vernichtend und direkter ausgefallen, Sie wurden hier geschont, weil Sie eine junge, hübsche Frau sind!“
    Schon damals zeigte sich, dass diese Frau unter dem typischen Prinzessinengehabe leidet, der Artikel auf Achse zeigt, dass seitdem auch keine geistige Entwicklung stattgefunden hat. Nur das Jammern hat zugenommen, weil „the Wall“ näher rückt, was diese Frau noch unattraktiver macht. Sie sollte auf EMMA bleiben, denn da gehören solche Frauenartikel hin.

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