Verlieren linke Moralapostel an Boden?

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat sich auf Facebook zu den Vorfällen beim Volksfest in Schorndorf geäußert:

Auffällig ist, dass die Gruppe der Zuwanderer (hier: Asylbewerber) überdurchschnittlich häufig an der Begehung von Straftaten beteiligt ist.

ARD-Moderator Georg Restle hat daraufhin versucht, ihn mit einem Brief in den „tiefbraunen Sumpf“ zu schicken.

Aber um Fakten geht’s Ihnen nicht. Sie wollen offensichtlich ganz dicht ran ans fremdenfeindliche AfD-Wählervolk. Schaut man sich die Reaktionen auf Ihrem Facebook-Profil an, haben Sie das auch geschafft. Tief gewühlt haben Sie da im tiefbraunen Sumpf, der Ihnen jetzt – gleichermaßen faktenfrei – applaudiert.

Palmer hat sich für seine Wortwahl nicht öffentlich entschuldigt und sich keine Asche aufs Haupt gestreut. Weiterlesen „Verlieren linke Moralapostel an Boden?“

Zuwanderer begehen fünf mal mehr Straftaten gegen das Leben als die kriminellsten Deutschen

Horst hat sich für seinen Artikel 2.277 Prozent sind nicht nur gefühlt – Zuwanderer sind krimineller als die Durchschnittsbevölkerung viel Mühe gemacht, um gleiche Altersgruppen unterschiedlicher Herkunft miteinander vergleichen zu können.

Eigentlich wäre es die Aufgabe der Exekutive und der Medien, Vergleichszahlen zu veröffentlichen, damit jeder selbst eine Bewertung vornehmen kann. Stattdessen bemühen sich Politik und Medien um das Gegenteil. Ständig werden beschwichtigende, unsachliche Bewertungen vorgenommen, die nicht von Fakten gestützt sind.

Eine Aufarbeitung relativierender Behauptungen zur Vergleichbarkeit der Zahlen findet nicht statt. Horst hat das in seinem Artikel ausführlich dargestellt und die Vergleichbarkeit in mühevoller Kleinarbeit hergestellt.

Dennoch konnte er keine Zahlen für die unterschiedlichen Altersgruppen von Deutschen und Flüchtlingen auftreiben und musste sich mit dem Vergleich zwischen Deutschen und allen Ausländern zufrieden geben. Die Zahl ist erschreckend genug.

Ich hatte vermutet, dass Ausländer häufiger tatverdächtig sind als Deutsche. Auch dass es sich nicht nur um wenige Prozent, sondern um ein Vielfaches handelt, zeichnete sich ab.

Grafik01

Die Anzahl der Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohner ist bei Nichtdeutschen mit 11.667 mehr als fünfmal so hoch wie die deutscher Tatverdächtiger (2.120).

In einer durchschnittlichen Stadt mit 50.000 deutschen Einwohnern und 10.000 ausländischen Einwohnern begehen die Ausländer mehr Verbrechen: Bei den Deutschen sind es 1.060 Tatverdächtige und bei den Ausländern 1.167 Tatverdächtige.

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Ferndiagnose „nicht-links“

Horst und ich haben Ende Dezember letzten Jahres begonnen, in diesem Blog zu schreiben. Irgendwann Ende März haben wir die 100-Beiträge-Schwelle durchbrochen, Mitte Juni sind wir bei 133 Beiträgen.

Damit sind wir natürlich noch grün hinter den Ohren. Einen ersten Eindruck habe ich jedenfalls, was bloggen für mich bedeutet. Es sind zwei Dinge, die für mich den wesentlichen Aspekt des Selber-Schreibens ausmachen:

  1. Einen Artikel über ein Thema zu schreiben ermöglicht mir, neue Informationen zu erhalten und zu verarbeiten. Die Art, wie ich mir Themen erschließe, passt gut zur Recherche für einen Artikel. Ich suche nach Fakten oder anderen Meinungen und verlinke oder zitiere die Quellen im Artikel. Zusätzlich bin ich durch das Schreiben gezwungen, auf den Punkt zu kommen und eine stringente Argumentation zu finden. Am Ende bin ich oft schlauer als vorher.
  2. Über Kommentare bekomme ich Feedback. Manchmal kommt es hier im Blog zu längeren Kommentarsträngen. Manchmal nimmt sich Leszek extra viel Zeit, mir in einem anderen Blog verbal den Arsch aufzureißen.

Ein einschneidendes Erlebnis war der Moment, in dem Luisman dieses Blog dem Aggregator „NICHT-LINKE BLOGS“ hinzufügte.

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Wie in der DDR: Die Utopie der bunten Gesellschaft wird nur hinter vorgehaltener Hand kritisiert

Häufig betonen Linke, unsere Gesellschaft werde durch Zuwanderer bunter und vielfältiger. Und es stimmt, Zuwanderer bringen nicht nur eine andere Sprache und andere Kleidungs- und Nahrungsgewohnheiten mit, sie bringen auch andere kulturelle Vorstellungen, andere Werte in unsere Gesellschaft ein.

Was mir Sorgen macht ist der insbesondere bei Linken, aber längst auch im liberalen und kirchlichen Umfeld verbreitete Glaube, Buntheit und Vielfalt wären ein Wert an sich, etwas zwingend Positives. Ob die Vorstellungen und Werte von Zuwanderern dem eigenen Weltbild und er eigenen Vorstellung vom Leben in unserer Gesellschaft entsprechen, steht für Linke hinter dem Ziel der größtmöglichen Vielfalt zurück. Ein rückständiges Frauenbild, archaische Ehrvorstellungen, religiöser Fundamentalismus – alles kein Problem, wenn es von der richtigen Personengruppe kommt.

Wie das aussieht kann man beispielsweise bei Stefanie von Berg von den Grünen beobachten. Sie ist der Meinung, dass es in Hamburg in wenigen Jahrzehnten keine ethnischen Mehrheiten mehr geben wird. Sie geht davon aus, dass Hamburg „davon lebt, dass wir unterschiedliche Ethnien haben“. Und sie bewertet das:

Ich sage Ihnen noch ganz deutlich, gerade hier Richtung rechts, das ist gut so!

Was folgt sind Forderungen an die Mehrheitsgesellschaft für eine bessere Bildung von Flüchtlingen. Sie bietet keine Begründung, warum sie es gut findet zukünftig keine ethnische Mehrheit mehr zu haben, oder wie genau die Stadt – wie sie diffus behauptet – davon leben soll. Weiterlesen „Wie in der DDR: Die Utopie der bunten Gesellschaft wird nur hinter vorgehaltener Hand kritisiert“

Hysterie schüren mit den Linken und welt.de

Welt.de berichtet von einer dramatischen Entwicklung:

Erstmals erfassen die Behörden in diesem Jahr Straftaten mit islamfeindlichem Hintergrund. Erste Auswertungen ergeben ein erschreckendes Bild.

Die islamfeindlichen Straftaten ergeben ein „erschreckendes Bild“.

In Deutschland sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr als 200 islamfeindliche Übergriffe auf Muslime angezeigt worden. […]

Polizei und Verfassungsschutz erfassten demnach im ersten Quartal Anzeigen zu 208 Straftaten mit islamfeindlichem Hintergrund.

208 Anzeigen in drei Monaten, also auf das Jahr hochgerechnet 832 Straftaten. Das ist das „erschreckende Bild“?

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„Wie krank kann man sein?“: Alltägliche Denkverbote

Beim Edelblatt Huffington Post ist man empört:

AfD empört mit widerlicher Reaktion auf Terror von London

AfD-Politiker reagieren mit geschmacklosen Kommentaren auf den Anschlag von London

Die Partei versucht die Tat bereits zu früher Stunde politisch zu instrumentalisieren

Die AfD publiziert also geschmacklose, widerliche Kommentare als Reaktion auf einen Terroranschlag und instrumentalisiert diesen politisch.
Das sind schwere Anschuldigungen mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger. Schauen wir uns an, was im Artikel an Belegen präsentiert wird.

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