Arne Hoffman als Bedrohung unserer Gesellschaft

Arne Hoffman ist wieder mal in den Mainstreammedien aufgetaucht. Die Darstellung seiner Person und seiner Positionen entspricht dem, was ich von Mainstreammedien erwarte, wie ich es auch schon vor sechs Monaten beschrieben habe:

Das sieht man beispielsweise, wenn Arne Hoffmann, der mit seinem Blog Genderama gemäßigte Positionen bezieht, mal bei sueddeutsche.de zu Wort kommt. Egal wie sehr er versucht sich von  „Feld-, Wald- und Wiesen-Maskulisten“ abzugrenzen. Im Artikel taugt er höchstens als Witzfigur und er wird genauso abgewatscht wie ein mutmaßlich existierender Werner Stahl, der im Artikel unglaubwürdig überzeichnet wird. Arne Hoffmann bringt Argumente: Jungen schneiden in der Schule schlechter ab als Mädchen – sie werden sofort weggewischt, Professoren und Aufsichtsräte, hier gibt es weniger Frauen.

Argumente zählen nicht.

Ich ging beim Lesen des FAZ-Pamphlets davon aus, dass Arne Hoffman Profi ist und weiß, dass genau das passiert, wenn er sich mit den Medien einlässt. Insofern wird er auch nicht negativ überrascht gewesen sein, dass er in vordergründig höflichem Ton persönlich lächerlich gemacht wird.

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Schwulemiker: Stadt der Frauen… Ist das der Grund, warum in Berlin nichts funktioniert?

Adrian hat mit einem Tweet meinen Tag gerettet.

Die Berliner Zeitung berichtetvöllig ohne die Ironie zu sehen, dass Berlin große Fortschritte dabei macht, immer mehr Frauen in seinen Behörden und landeseigenen Unternehmen zu beschäftigen:

„Mit Fug und Recht können wir sagen: Berlin ist eine Stadt der Frauen“, sagte die SPD-Politikerin bei der Vorstellung des Gleichstellungsberichts. Regelmäßig sammelt Kolats Verwaltung Daten, wie Frauen in den Führungsebenen der Behörden und der landeseigenen Unternehmen repräsentiert sind.

Berlin ist eine Stadt der Frauen? Wirklich? Die kommen nicht mal auf den Gedanken, dass man gewöhnlich diejenigen, die die Verantwortung tragen, an ihren Erfolgen misst. Wenn Berlin eine Stadt der Frauen ist, dann sind es Frauen, die Berlin zu einem Failed State machen.

Berlin versinkt in Scheiße, Berlin ist die Hauptstadt der Armut, Berlin ist Kriminalitätshauptstadt, die Berliner Verwaltung schafft es nicht Baustellen sinnvoll zu planen, der BER wird nicht fertig, die Qualität des Berliner Bildungssystems ist mitleiderregend.

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Kommentar zu „Wozu eigentlich Unterhalt, Herr Gabriel?“

Ich habe den Artikel Wozu eigentlich Unterhalt, Herr Gabriel? beim Sexismusbeauftragten kommentiert. Der Kommentar wurde bisher nicht veröffentlicht, steckt also in Moderation oder Spam fest. Daher habe ich mich entschlossen einen Artikel daraus zu machen.

Ich finde den Artikel gut. Haupterkenntnis für mich: Die Zahlungsmoral unterhaltspflichtiger Väter ist besser, wenn sie eine Beziehung zum Kind haben dürfen. Das liegt eigentlich auf der Hand.

Die Kehrseite der Mechanismen, die der Sexismusbeauftragte in seinem Artikel beschreibt ist, dass damit Fehlanreize zum Schaden der Kinder geschaffen werden.

Finanziell gesehen ist es für die Mutter klug keinen Vater für das Kind anzugeben. Dann wird er nicht unterhaltspflichtig, Mutter und Kind bekommen Transferleistungen und das Einkommen des Vaters kommt ggf. zusätzlich im vollem Umfang der Familie zugute.

Ich habe mal etwas darüber geschrieben.

  • Falls der Vater stirbt, ist das Kind nicht erbberechtigt und erhält keine Halbwaisenrente.
  • Wenn der Mutter etwas zustößt, kann der Vater nicht ohne Weiteres das Sorgerecht übernehmen. Vielleicht muss das Kind zumindest zeitweise in die Obhut des Jugendamtes.
  • Das Kind wird eines Teils seiner Identität, seiner Abstammung beraubt.

Der Schaden für die Väter kommt noch hinzu.

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Jammerfrau erzählt unplausible und lückenhafte Geschichte – stern.de hinterfragt nichts

Über Siggis Verweis auf den Sexismusbeauftragten in einem Artikel bin ich auf diesen Artikel auf stern.de über eine entsorgte Mutter gestoßen. Dort heißt es:

Carolin P., 39 Jahre: Ihr Mann nahm ihr erst die Kinder, dann die Existenz

Da beklagt sich eine Frau, entsorgt worden zu sein – und plötzlich wird das deutsche System von Gewaltschutz, Sorgerechtszusprechung und Unterhaltsverpflichtungen, das häufig zu Lasten von Männern geht, als unmenschlich dargestellt. Der Sexismusbeauftragte hat beleuchtet, dass die Elternteilentsorgung für die Presse erst jetzt interessant wird,

wenn auch immer häufiger mal Mütter damit konfrontiert werden.

Da hat er Recht. Der Sexismusbeauftragte ist aber davon ausgegangen, dass die entsorgte Mutter die Wahrheit sagt.

Nach meinem Dafürhalten stinkt die ganze Geschichte zum Himmel, denn sie basiert ausschließlich auf Aussagen der Frau.

Im Folgenden hören wie die Geschichte einseitig berichtet von Carolin P. Ihr Mann kommt nicht zu Wort.

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Frauenpower bei Alles Evolution

Bei Alles Evolution gibt es einen Gastartikel einer „nicht-militanten“ Feministin, der meine Vorurteile über Feministinnen bestätigt.

Es beginnt schon mit der Überschrift. Die Mär von den zu starken Frauen. Neulich hatte ich mich schon gefragt, wann man eigentlich das letzte Mal von einer schwachen Frau gelesen hat? Oder einfach nur von einer Frau – ohne Adjektiv?

Kürzlich saß ich einmal mehr mit meinen Freundinnen in trauter Runde zusammen. Wir redeten über dieses und jenes – und irgendwann ging es natürlich um die großen Themen. Beziehungen, um genau zu sein.

Das sind für Feministinnen die „großen Themen“. Ich möchte nicht wissen, was für Feministinnen normale oder einfache Themen sind.

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Warum Familienväter so produktiv sind

Neulich bin ich bei Dalrock auf einen alten Artikel gestoßen. Er stellt die Modelle Familie und Alleinerziehung mit Unterhalt durch den getrennt lebenden Vater gegenüber und betrachtet dabei die steuerlichen Auswirkungen.

Dalrock stellt die Wirtschaft des kommunistischen Russlands als angstbasiertes Anreizsystem vor: Arbeiter mussten festgelegte Quoten erreichen, wer sie nicht erreichte wurde bestraft. Der Beste wollte aber auch keiner sein:

If you become the best producer you end up being assigned a larger share of the quota burden

Wenn du der beste Produzent wirst, wird deine Quote erhöht

Letztlich, so Dalrock, ändert die Anpassung an das angstbasierte Anreizsystem die Kultur der Gesellschaft.

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Entsorgte Väter: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht

Häufig beginnen Entwicklungen in den USA und schwappen später nach Europa herüber. Bei meiner Recherche zu meinem Artikel Entsorgte Väter sind Arbeitssklaven bin ich darauf gestoßen, dass in South Carolina (USA) Gefängnisstrafen für Menschen, die keinen Unterhalt zahlen können, ganz normal sind.

Menschen, vor allem Männer, sitzen in großer Zahl im Gefängnis, weil sie die von Gerichten festgelegten Unterhaltszahlungen nicht leisten können:

Walter Scott was a 50-year-old father of four. […]

In 2008, he went to jail for a full six months after falling behind by $6,800 in child support payments

Walter Scott war ein 50-jähriger vierfacher Vater. […]

Im Jahr 2008 musste er wegen 6.800 Dollar Rückstand beim Kindesunterhalt für ein halbes Jahr ins Gefängnis

In South Carolina bekommen die Feministen von der Brigitte was sie fordern: Männer werden mit Gefängnis bestraft, wenn sie nicht rechtzeitig zahlen. Inwiefern Gefängnis die Einkommensmöglichkeiten – und damit die Möglichkeit, den Unterhalt zu zahlen – der betroffenen Väter verbessert, lasse ich mal dahin gestellt.

Im Fall von Walter Scott hatte das tödliche Folgen: Er floh als es einen neuerlichen Haftbefehl wegen Rückstand beim Kindesunterhalt gegen ihn gab. Dabei wurde er von der Polizei erschossen.

Ob die Menschenfreunde von der Brigitte in diesem Fall wohl in erster Linie das Ausbleiben des Unterhaltes für die Mutter bedauern würden?

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