Toxische Männlichkeit: Männer sind freundlich und teamfähig

Bei Youtube bin ich über ein Video gestolpert:

Ein sehr guter Basketballspieler gibt sich als Nerd aus, der noch nie gespielt hat. Er geht auf eine Gruppe Basketballspieler zu die ihn nicht kennen, demonstriert seine totale Unfähigkeit und fragt, ob er mitspielen darf.

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Feministinnen möchten Bittsteller sein

Die ehemals konservative „Welt“ berichtet über Frauen, die „die Monatsblutung öffentlich zelebrieren“ wollen.

Der Texts enthält nichts Neues. Nur die übliche – auch hier unbelegte – Behauptung, dass Frauen mit einem Stigma belastet wären, die übliche Obsession mit Körperflüssigkeiten und natürlich jede Menge Gejammer. Feminismus in einem Satz.

An einer Stelle jedoch enthält der Text eine Forderung:

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Gedemütigte Frauen: Sie merken es nicht einmal

Bei ze.tt, dem „Partner von Zeit Online“, gibt es den Artikel „Die größten Fails am Morgen nach dem One Night Stand“.

Das Thema passt sehr gut zum Niveau von ze.tt, aber auch der Inhalt passt zu meiner Wahrnehmung der Plattform: Die Protagonisten reflektieren ihre eigenen Entscheidungen und ihr eigenes Handeln nicht. Aus ihren Erlebnissen wird keine Lebenserfahrung, sie bleiben geistige Kinder.

Ich habe mir zwei besonders schöne „Fails am Morgen“ rausgesucht.

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Tag der Geschlechter-Empathielücke

Gunnar vom Alternativlos-Aquarium hat mich gebeten, auf den von ihm in Leben gerufenen „Internationalen Tag der Geschlechter-Empathielücke“ hinzuweisen.

Ich bin kein Fan davon, dem überall präsenten Gejammer aller möglichen selbst empfundenen Benachteiligten noch mehr Gejammer hinzuzufügen. Das empfinde ich als „Race to the Bottom“, bei dem jeder versucht sich selbst oder seine Gruppe als das größte Opfer zu präsentieren.

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Moralapostel verteidigt rechtswidrige Asylbewilligungen

Recht und Gesetz bleiben auf der Strecke, wenn Moralapostel Macht erhalten.

Zeit.de berichtet, dass die ehemalige Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bekannt geworden durch zahlreiche zu Unrecht bewilligte Asylanträge, ihren Machtmissbrauch verteidigt.

Ihr sei es bei ihrer Arbeit stets darum gegangen, dass Menschen in Not zählten, nicht blanke Zahlen, sagte Ulrike B. der Zeitung Bild.

Dass der moralische Anspruch, Menschen in Not zu helfen, zu Machtmissbrauch bei Entscheidungsträgern führt, ist kein Einzelfall. Auch Angela Merkel frönte dieser Art des Machtmissbrauchs mit ihrer Entscheidung zur Grenzöffnung 2015. Sie wirkt bis heute nach mit der nach wie vor geltenden Weisung an die Bundespolizei, illegal Einreisende an den Grenzen nicht zurückzuweisen, wenn sie das Zauberwort „Asyl“ sagen – unabhängig davon, ob und wie oft sie in Deutschland oder anderen europäischen Staaten zuvor Asyl beantragt hatten. Weiterlesen „Moralapostel verteidigt rechtswidrige Asylbewilligungen“

Journalismus bei der FR Teil 2: Ist die politische Richtung genehm wird auch über kleinste Lächerlichkeiten berichtet

Journalisten bei der FR verschweigen ihren Lesern nicht nur Informationen. Abhängig vom Thema berichten sie auch, was manch anderer Redaktion keinen Dreizeiler wert ist. Etwa das:

„Anti-Abschiebe-Industrie“: Anwälte zeigen Alexander Dobrindt an

Jeden Tag werden in Deutschland tausende von Strafanzeigen gestellt. Was macht diese eine berichtenswert? Weiterlesen „Journalismus bei der FR Teil 2: Ist die politische Richtung genehm wird auch über kleinste Lächerlichkeiten berichtet“

Journalismus bei der FR: Verschweigen was ist

Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrer Online-Ausgabe von einer Auseinandersetzung mitten in Darmstadt.

Nach ersten Ermittlungen waren zwei Gruppen in einen heftigen Streit geraten. Nach verbalen Streitigkeiten kam es zu einer Schlägerei. In deren Verlauf soll ein bislang unbekannter Täter ein Messer gezogen haben. Mit diesem verletzte er mindestens drei junge Männer. Ein 24-jähriger Mann wurde so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste.

Es ist immer nur von „jungen Männern“ die Rede. Von „Gruppen“. In dem ganzen Artikel wird nicht einmal gesagt, was ist. Weiterlesen „Journalismus bei der FR: Verschweigen was ist“