Warum wir verloren sind

Ich habe einen- zugegeben – polemischen Titel für diesen Text ausgewählt.

Mithilfe von Gedankenexperimenten und Beispielen möchte ich auf aktuelle vordergründige Probleme und die dahinter liegenden, weit tiefer gehenden Ursachen und Geisteshaltungen eingehen.

Die Ursachen sind der Grund für meinen Pessimismus. Denn sie sind nicht nur der eigentliche Grund für viele unserer Probleme. Sie sind der Grund, warum eine reale Chance besteht, dass unsere Gesellschaft in Freiheit und Wohlstand keinen Bestand haben wird.

Gedankenexperiment

Ein aktuell auftretendes vordergründiges Problem ist, dass Deutschland (und die EU) deutlich schlechter als andere Länder darin sind, die Bevölkerung gegen Corona zu impfen.

Stellen wir uns vor, was passiert wäre, wenn die Deutsche Regierung mehrere große Unternehmen im April 2020 beauftragt hätte, für die gesamte deutsche Bevölkerung Impfstoff gegen Corona zu beschaffen und die Impfungen durchzuführen.

Um Schnelligkeit zu belohnen, hätte die Bundesregierung ein abgestuftes Entlohnungsmodell gewählt: Je früher eine Person geimpft wird, desto höher die Bezahlung. Das Unternehmen, für das sich der Patient entscheidet, bekommt das Geld.

Die Zahlen sind natürlich frei erfunden, aber zur Verdeutlichung: Für jeden im November Geimpften werden 200 Euro gezahlt, im Dezember 150 Euro, im Januar 100 Euro, im Februar 80 Euro und so weiter.

Man stelle sich vor, Amazon, die Deutsche Bank und die Telekom würden in Konkurrenz gegeneinander antreten. Jeder Patient könnte wählen, an wen er für den Impfservice herantritt.

Das Gedankenspiel einfach mal durch den Kopf gehen lassen. Wer böse Kapitalisten hasst, der kann über Gier und Eigennutz nachdenken, bitte mit moralischer Empörung.

Aber: Wie viele Server wären bei der Anmeldung nachhaltig zusammengebrochen? Wie viele Telefonhotlines wären tot gewesen? Wie schnell wäre auf auftretende Probleme reagiert worden?

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„Hochzeit auf den ersten Blick“: Die Wahrheit über Frauen und Männer

Schon in der Vergangenheit war mir aufgefallen, dass das deutsche Privatfernsehen im Unterhaltungsprogramm das Leben normaler Menschen realitätsnäher abbildet als die öffentlich-rechtlichen Medien in ihrem Unterhaltungsprogramm, aber auch in ihren Nachrichten und Dokumentationen.

Aus Gründen, über die hier Stillschweigen herrschen soll, habe ich mehrere Sendungen der SAT.1-Reihe „Hochzeit auf den ersten Blick“ angesehen.

Diese Sendung könnte Bildungsfernsehen für junge Männer und Frauen sein.

Man lernt sehr viel über das tatsächliche Verhalten von Männern und Frauen und die Dynamiken in Beziehungen – im Kontrast zum verbreiteten gender-feministischen Narrativ.

Das Verhalten der in der Sendung vorgestellten Paare zeigt beispielsweise, wie falsch die Vorstellung ist, dass Männer und Frauen durchschnittlich ihre Entscheidungen nach den gleichen Kriterien treffen.

Die Kuppel-„Experten“, denen in der Sendung ein wissenschaftlicher Anschein gegeben wird, scheinen hingegen solchen Vorstellungen anzuhängen.

Damit demontieren sie sich selbst: Die meisten Paare trennen sich und das auf eine Weise, die an der Kompetenz der „Experten“ bei der Auswahl der Frauen zweifeln lässt.

Die hilflosen Interventionsversuche dieser „Experten“ basieren auf rationalen Argumenten und wirken eher bei den Männern – bei den Frauen hingegen sind ähnliche rationale Argumente praktisch nicht wirksam.

Die „Experten“ reagieren darauf hilflos mit Wiederholungen ihrer Argumente und Fragen – ohne dass dies am Ergebnis etwas ändert.

Auf die Idee, dass ihre Grundannahmen falsch sein könnten, kommen sie nicht.

So scheinen die „Experten“ beispielsweise davon auszugehen,

  • dass sie Männer und Frauen auf die gleiche Weise ansprechen müssen,
  • dass die von den Kandidaten geäußerten Wünsche ihren wirklichen Bedürfnissen entsprechen und
  • dass die von den Kandidaten angegebenen Gründe für ihr Verhalten tatsächlich eine Rolle spielen.
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Die Zähmung des feministischen Drachen

In den letzten Wochen bin ich in den Genuss der Filmreihe „Drachenzähmen leicht gemacht“ gekommen.

Während ich den ersten Film als leichte (Kinder-)Unterhaltung wahrgenommen habe, bin ich im zweiten Teil auf das übliche feministische Narrativ, mit dem Kinder indoktriniert werden, gestoßen.

Die absurde Überlegenheit der weiblichen Hauptfigur ähnelt Charakteren in Filmen wie Star Wars Episode VII.

Eine Analyse solcher Filme ist sinnvoll, schließlich sind sie an Kinder gerichtet und beeinflussen diese mit, wie ich meine, fragwürdigen Werten.

In den Filmen geht es um Wikinger, die immer wieder von Drachen heimgesucht werden und sich verteidigen müssen. Es gibt Kämpfe, es sterben Menschen und Drachen.

Die Hauptfigur Hicks ist klein gewachsen und schwach. Aber er besitzt Mut und möchte sich seinen Ruhm verdienen. Seine mangelnde körperliche Stärke kompensiert er mit Hilfe einer selbst gebauten Waffe.

Damit verletzt einen Drachen. Als er das wehrlose Tier töten will, überkommen ihn Zweifel. Er kann den Drachen nicht töten – obwohl diese Tötung ihn vom verachteten Außenseiter zum Helden des ganzen Dorfes machen würde.

Hicks wächst über sich hinaus, seine Moral ist ihm wichtiger als Ruhm. Er trifft eine Entscheidung und bleibt bei dieser. Er lässt den Drachen leben und befreit ihn. Dabei riskiert er sein Leben, denn nun hätte der Drache die Möglichkeit ihn zu töten.

Langsam gewinnt Hicks das Vertrauen des Drachen. Irgendwann werden die beiden Freunde und Hicks wird der erste Wikinger, der Drachen reitet. Auch das gemeinsame Fliegen müssen die beiden erst lernen – mehr als einmal riskiert Hicks dabei sein Leben.

Gegen alle Vorurteile überzeugt Hicks seine Freunde, den Drachen ebenfalls zu vertrauen. Gemeinsam gelingt es ihnen, Hicks‘ Vater und seine Mitstreiter aus höchster Not zu retten.

Hicks entwickelt sich als Mensch, er lernt hinzu, er riskiert viel, er verbessert sich. Seine so erlangten Fähigkeiten geben ihm die Möglichkeit, die anderen zu retten.

Auch Hicks‘ engstirniger und dickköpfiger Vater entwickelt sich, fasst Vertrauen und rettet schließlich Hicks‘ Drachen das Leben.

So wird im ersten Film die Geschichte dieser beiden Charaktere erzählt.

Im zweiten Film wird Hicks‘ Mutter in die Geschichte eingeführt, die im ersten Film keine Rolle spielt.

Als Hicks noch ein Baby war, wurde sie von Drachen entführt. Die anderen halten sie für tot. Hicks findet sie auf einer Insel, die die Wikinger nur mit Hilfe ihrer Drachen erreicht haben. 

Hicks‘ Mutter erzählt ihre Geschichte.

Sie wusste schon immer, dass der Konflikt zwischen Menschen und Drachen lösbar ist. Obwohl sie keine Indizien nennt, wusste sie es einfach. Der Film zeigt, wie sie zum Nachteil der Dorfbewohner in Kämpfe eingreift und damit Menschen gefährdet.

Mit ihrem damaligen Kenntnisstand ist ihre Überzeugung bestenfalls als naiv zu bezeichnen, denn die Hintergründe konnte sie nicht einmal erahnen.

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Zu Besuch im politisch korrekten Feminismus-Lala-Land

Ich bin zu Besuch. Am Wochenende wollen wir in die Stadt, ins Naturkundemuseum. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Ein Blick auf die Preise enthüllt: Trotz der Kosten für das Parkhaus ist der örtliche Verkehrsverbund doppelt so teuer wie das Auto.

Öffentliche Verkehrsmittel: Man benötigt mehr Zeit, man kann nur zu bestimmten Zeiten fahren und preislich sind sie keine Konkurrenz. Und das trotz hoher Subventionen – getragen von allen.

Wir sind nicht die einzigen mit dieser Erkenntnis. Auch der örtliche Frauen-Lauftreff reist – einzeln – mit dem Auto an. Noch ein kleines Schwätzchen der sichtbar linksgrünen Klientel, dann läuft man los. Die Doppelmoral tropft wie der Schweiß aus ihren Poren.

Die herrschende Ideologie kann propagieren was sie will, an der Realität kommt sie nicht vorbei.

In der Stadt stoße ich auf Werbung. Offensichtlich möchte der Zoll gezielt weibliche Bewerber ansprechen.

Feministische Ideologie eben – Geschlecht ist wichtiger als Interessen oder Kompetenz.

An der Werbung fällt auf, dass man sich beim Zoll der Realitäten der durchschnittlichen weiblichen Interessenlage bewusst ist: Man muss den Job als einfach und bequem verkaufen, damit er für Frauen interessant ist.

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Interessant oder spannend oder gar das Übernehmen von Verantwortung sind keine Attribute mit denen man Frauen diesen Job verkaufen möchte.

Ein geregelter Schreibtischjob. Es schwingt mit, dass Überstunden, Arbeit zu später Stunde oder am Wochenende nicht vorkommen werden. Beim Zoll gibt es natürlich auch diese Jobs. Frauen möchte man damit offenbar nicht belästigen.

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Über weibliche Privilegien und feministische Widersprüche

RND, das RedaktionsNetzwerk Deutschand der Verlagsgesellschaft Madsack, berichtet über einen norwegischen Vater, der von der Polizei festgenommen wurde, weil er seine nackte Tochter fotografierte.

Der Mann war mit seiner achtjährigen autistischen Tochter an einem Strand bei Trondheim unterwegs, als das Mädchen wie so oft Lust auf ein Bad hatte. Doch die beiden hatten keine Badesachen dabei – für das Kind kein Problem, es badet gerne nackt. Während die Tochter plantscht, macht der Vater ein Bild und schickt es an die Mutter zu Hause: “Die Bade-Saison ist eröffnet”, schreibt er. […]

Offenbar hatten zwei Frauen, die in einiger Entfernung Sport gemacht hatten, die Beamten gerufen, weil sie sexuellen Missbrauch befürchteten.

Das ganze blieb nicht folgenlos. Wegen dieses Vorkommnisses griffen die Behörden tief in die Grundrechte des Vaters und der Familie ein.

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Desinformation durch Auslassen

Im Dezember berichtete wdr.de über Freisprüche in einem Vergewaltigungsprozess. Der Artikel ist schon etwas älter, aber ich möchte ihn dennoch nicht un­kom­men­tiert lassen, weil er ein gutes Beispiel für Manipulation durch deutsche Medien ist.

Sehen wir uns an, was wir vom WDR über die Angeklagten erfahren.

Das Landgericht Bielefeld hat am Mittwoch (11.12.2019) neun junge Männer vom Vorwurf der Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Harsewinkel im Kreis Gütersloh freigesprochen.

Wir halten fest: Die Angeklagten sind „neun junge Männer“.

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Böse Kapitalisten gefährden ihre Mitarbeiter

Mitten in der Corona-Krise liefert Autor Florian Reiter bei focus.de ein Lehrstück über schlechten Journalismus ab. Reiter berichtet über angeblich ungerecht behandelte Personen.

Seit Text lässt nicht erkennen, dass er die Aussagen und die Motive der vorgeblichen Opfer kritisch hinterfragt hätte. Als Feigenblatt fragt er bei den Pressestellen der betroffenen Firmen an, die natürlich nur allgemeine Antworten geben können und aus Furcht vor der Empörungswelle auch nicht offen reden.

Florian Reiter übernimmt vielmehr die infantile schwarz-weiß Gedankenwelt der eingebildeten Opfer. Der Firma oder dem Chef werden unlautere Motive unterstellt. Rationale Gründe für ihr Handeln werden im Artikel nicht angesprochen.

Die Motive der klagenden Angestellten werden hingegen nicht hinterfragt. 

Einen eigenen Beitrag der Mitarbeiter zur eigenen Gesundheit fordert Reiter bei seinen  „Informanten“ ebenfalls nicht ein.

In einigen deutschen Firmen zwingen Vorgesetzte ihre Mitarbeiter ins Büro, ohne dass es dafür einen guten Grund gäbe.

Focus.de Autor Florian Reiter schwingt sich per Ferndiagnose und Hörensagen zur Beurteilungsinstanz auf.

Von den Entscheidungen der Führungskräfte und der direkten Vorgesetzte hängt der Erfolg des Unternehmens ab. Sie tragen die Verantwortung für die Sicherung der Existenz des Unternehmens.

Wer die Verantwortung für Folgen von Entscheidungen trägt, muss auch die Entscheidungen treffen können.

Florian Reiter trägt keinerlei Verantwortung für den Erfolg oder den Fortbestand der Unternehmen über die er berichtet. Er steht an der Seitenlinie und stellt Forderungen. Dass er sich herausnimmt solche Urteile zu fällen zeigt, wie wenig er begreift.

Die Mitarbeiter sind wütend – und fürchten um ihre Gesundheit.

Wütende Mitarbeiter fürchten um ihre Gesundheit. Im Artikel geht es explizit um Schreibtischjobs, die man angeblich ins Homeoffice verlagern könnte.

Florian Reiter kommt nicht auf den Gedanken, dass es sich hier um Jammern auf höchstem Niveau handelt. Denn was sollen denn Pfleger und Ärzte mit direktem Kontakt zu Infizierten sagen? Oder Supermarkt-Verkäufer mit täglich Hunderten Kundenkontakten?

Was sollen denn die Mitarbeiter in der Produktion dieser Unternehmen sagen? Wenn die nicht mehr arbeiten, sinkt der Umsatz des Unternehmens auf Null und die Existenz der Firma ist gefährdet.

Das beträfe auch die Jobs derjenigen (mit den leichten Bürojobs) die sich hier erregen.

Das ist Jammern auf allerhöchstem Niveau. Die dekadente Anspruchshaltung von Privilegierten.

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Die Abschaffung der Rechtssicherheit durch EuGH und Politik

Die Meldung bei n-tv.de liest sich, als wären Verbraucher in der Vergangenheit benachteiligt worden und hätten heute gewonnen:

Das ist ein Jackpot für private Kreditnehmer in Deutschland! In einem bahnbrechenden Urteil hat der EuGH (Rechtssache C-66/19) entschieden, dass die meisten privaten Kreditverträge, die nach Juni 2010 abgeschlossen worden sind, unzureichende Informationen zum Widerrufsrecht haben. Die Konsequenz: Die Widerrufsfrist dieser Kredite beginnt nicht zu laufen. Millionen Verbraucher können mit diesem Widerrufsjoker ihren Vertrag auch Jahre nach Abschluss noch widerrufen.

Wie kam es dazu?

In den standardisierten Widerrufsbelehrungen werden diese sogenannten Pflichtangaben nicht übersichtlich aufgezählt. Stattdessen wird auf „§492 Abs. 2 BGB“ verwiesen. Dort wiederum findet sich ein Verweis auf andere Gesetzesstellen. Der Verbraucher wird quasi auf eine Schnitzeljagd über mehrere Gesetzesbücher geschickt, auf der er sich die nötigen Informationen mühsam zusammensuchen muss – deshalb sprechen Kritiker auch vom Kaskadenverweis.

Wir lernen: Die Banken haben in ihren Standardklauseln auf den entsprechenden Paragraphen im Gesetz verwiesen. In diesem Fall das Bürgerliche Gesetzbuch. Der entscheidende Absatz lautet:

Der Vertrag muss die für den Verbraucherdarlehensvertrag vorgeschriebenen Angaben nach Artikel 247 §§ 6 bis 13 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche enthalten.

Und das ist ein Witz: Der Kaskadenverweis steht im Gesetz, nicht in der Vertragsklausel der Banken.

Nicht die Banken haben die Verbraucher schlecht belehrt. Das Gesetz enthält viele Verweise und ist schwer verständlich.

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Jammerfrau bemüht sich um Selbstreflexion und scheitert

Anabel Schunke hat einen persönlichen Artikel geschrieben, in dem sie sich über ihre Situation beklagt. Sie ist 31 Jahre alt und immer noch auf der Suche nach einer stabilen Partnerschaft. Sie sucht einen Mann und möchte Kinder haben.

Der Artikel scheint ihre Situation zunächst neutral zu schildern. Damit hebt Schunke sich wohltuend von den in etablierten Medien präsenten Jammerfrauen ab.

Den Faktor, den sie selbst beeinflussen kann – ihre eigene Einstellung – reflektiert sie allerdings nicht. Sie gleitet in allgemeines Gejammer ab und gibt den Umständen und anderen die Schuld an ihrer Situation.

Sie verpasst die Gelegenheit, ihr Leben durch eigene Entscheidungen positiv zu verändern.

Es ist knapp drei Jahre her, als Dr. Eckart von Hirschhausen in der WDR-Sendung „Kölner Treff“ erklärte, weshalb bei der Partnersuche am Ende immer zwei Gruppen übrig bleiben würden: Schlaue Frauen und dumme Männer.

Der Artikel beginnt außergewöhnlich: Anabel Schunke ist die Wirklichkeit bewusst.

Die Entscheidungen von Frauen bei der Partnerwahl – auch ihre eigenen – bringt sie damit aber nicht in einen Zusammenhang. Für Schunke ist die Tatsache, dass schlaue Frauen und dumme Männer bei der Partnersuche übrig bleiben, die alleinige Erklärung ihrer Situation und eine Art Entschuldigung, warum man da nichts machen könne.

Der kurze Ausschnitt wird seitdem jedenfalls rege im Internet geteilt. Ich persönlich verschicke ihn immer gerne, wenn ich von Männern gefragt werde, warum denn „eine Frau wie ich“ Single sei oder weshalb ich häufig Männer daten würde, die angeblich nicht mit mir mithalten könnten.

Es wird deutlich, was ich meine. Wird sie gefragt, warum sie Single sei, stopft sie Männern ins Gesicht, zu welcher Gruppe Frauen sie sich zählt: Zu den Schlauen.

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Ein Hoch auf Hamsterkäufer und Kapitalismus

Einen meiner Kollegen hat es erwischt. Angst macht sich breit. Die Verzweiflung wird mit jedem Tag größer. Anfangs hatte er noch drei Rollen, dann waren es nur noch zwei.

Die Rede ist von Toilettenpapier.

Während man sich im Land über diejenigen aufregte, die Toilettenpapier kauften, sah ich zu, wie er langsam die Nerven verlor. Er war mehrere Tage hintereinander in verschiedenen Supermärkten. Nirgendwo bekam er Toilettenpapier.

Er regt sich lautstark über angebliche Hamsterkäufer auf und wie er reagieren würde, wenn er welche treffen würde. Gleichzeitig regt er sich über Geschäftemacher auf, die mit hohen Preisen von der aktuellen Situation profitieren möchten.

Ich habe ihm erklärt, dass dies ein Widerspruch ist und dass diese miesen Geschäftemacher sein Problem lösen würden, weil steigende Preise die Hamsterkäufer abschrecken würden, diejenigen, die wirklich Toilettenpapier benötigen, aber wenigstens welches bekommen würden.

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