Moralapostel verteidigt rechtswidrige Asylbewilligungen

Recht und Gesetz bleiben auf der Strecke, wenn Moralapostel Macht erhalten.

Zeit.de berichtet, dass die ehemalige Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bekannt geworden durch zahlreiche zu Unrecht bewilligte Asylanträge, ihren Machtmissbrauch verteidigt.

Ihr sei es bei ihrer Arbeit stets darum gegangen, dass Menschen in Not zählten, nicht blanke Zahlen, sagte Ulrike B. der Zeitung Bild.

Dass der moralische Anspruch, Menschen in Not zu helfen, zu Machtmissbrauch bei Entscheidungsträgern führt, ist kein Einzelfall. Auch Angela Merkel frönte dieser Art des Machtmissbrauchs mit ihrer Entscheidung zur Grenzöffnung 2015. Sie wirkt bis heute nach mit der nach wie vor geltenden Weisung an die Bundespolizei, illegal Einreisende an den Grenzen nicht zurückzuweisen, wenn sie das Zauberwort „Asyl“ sagen – unabhängig davon, ob und wie oft sie in Deutschland oder anderen europäischen Staaten zuvor Asyl beantragt hatten. Weiterlesen „Moralapostel verteidigt rechtswidrige Asylbewilligungen“

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Journalismus bei der FR Teil 2: Ist die politische Richtung genehm wird auch über kleinste Lächerlichkeiten berichtet

Journalisten bei der FR verschweigen ihren Lesern nicht nur Informationen. Abhängig vom Thema berichten sie auch, was manch anderer Redaktion keinen Dreizeiler wert ist. Etwa das:

„Anti-Abschiebe-Industrie“: Anwälte zeigen Alexander Dobrindt an

Jeden Tag werden in Deutschland tausende von Strafanzeigen gestellt. Was macht diese eine berichtenswert? Weiterlesen „Journalismus bei der FR Teil 2: Ist die politische Richtung genehm wird auch über kleinste Lächerlichkeiten berichtet“

Journalismus bei der FR: Verschweigen was ist

Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrer Online-Ausgabe von einer Auseinandersetzung mitten in Darmstadt.

Nach ersten Ermittlungen waren zwei Gruppen in einen heftigen Streit geraten. Nach verbalen Streitigkeiten kam es zu einer Schlägerei. In deren Verlauf soll ein bislang unbekannter Täter ein Messer gezogen haben. Mit diesem verletzte er mindestens drei junge Männer. Ein 24-jähriger Mann wurde so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste.

Es ist immer nur von „jungen Männern“ die Rede. Von „Gruppen“. In dem ganzen Artikel wird nicht einmal gesagt, was ist. Weiterlesen „Journalismus bei der FR: Verschweigen was ist“

Neues von #metoo: Erste Frau Opfer, weil sie glückliche Ehe geführt hat

Im Weinstein-Skandal, Auslöser von #metoo, äußerte sich jetzt seine Noch-Ehefrau Georgina. Spiegel Online berichtet.

Chapman, 42, ist derzeit noch mit Harvey Weinstein verheiratet. Nachdem im vergangenen Oktober bekannt wurde, dass Dutzende Frauen ihm sexuelle Belästigung und teils Vergewaltigung vorwerfen, trennte sie sich von ihm, die Scheidung läuft. Das Paar hat zwei Kinder, die inzwischen fünf und sieben Jahre alt sind.

Georgina Chapman trennte sich von ihrem Mann, als Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden. Weiterlesen „Neues von #metoo: Erste Frau Opfer, weil sie glückliche Ehe geführt hat“

Wenn Feministinnen schlechte Laune haben

Ist das die vierte Welle des Feminismus?

Warum diese Dozentin darauf besteht, mit ihrem Doktortitel angesprochen zu werden

titelt ze.tt, Juniorpartner von Zeit Online.

Derartige Befindlichkeit kenne ich nur von Menschen, die eigene Unsicherheit, fehlende natürliche Autorität oder ein geringes Selbstwertgefühl kompensieren wollen. Weiterlesen „Wenn Feministinnen schlechte Laune haben“

Die Arroganz von Journalisten oder Wie Kritik argumentfrei weggewischt wird

Bei zeit.de gibt es einen Artikel aus der gedruckten „Zeit“. Er beschäftigt sich mit der FPÖ, die die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ORF „attackiert.“ Der Artikel zeigt für mich deutlich, wie es um die journalistische Qualität der „Zeit“ bestellt ist.

Autor Florian Gasser wirkt sehr bemüht, seinen Kollegen beim ORF beizustehen. Journalisten scheinen zusammenzuhalten. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wenn Norbert Steger über den ORF spricht, klingt er manchmal wie ein Kriegsreporter. Ein „linker Endkampf“ tobe am Küniglberg, die Berichterstattung sei nicht objektiv, über Ungarn werde falsch berichtet,

Florian Gasser zitiert FPÖ-Politiker Norbert Steger, geht aber nicht auf die behaupteten Verfehlungen des ORF ein. Eine inhaltliche Auseinandersetzung findet nicht statt. Aus Gassers Sicht scheint der ORF selbst keinen Anteil an der Situation zu haben, die Kritik ist unberechtigt.

In Deutschland liegt die Parteipräferenz von Journalisten weit im politisch linken Bereich. In Österreich ist das ebenso, was ein Indiz dafür ist, dass die Kritik Norbert Stegers berechtigt ist. Für Florian Gasser ist das keinen Gedanken wert.

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Schon die kleinste Abweichung vom Mainstream wird hart bestraft

Focus.de berichtet über den Leiter des ZDF-Studios in Kairo, der live im ZDF davon berichtet hatte, dass Flüchtlinge aus Duma davon erzählt hätten, dass die Terrororganisation Islamischer Staat den Giftgas-Zwischenfall inszeniert habe.

Statt ihre Leser neutral über diese Sichtweise zu informieren, entschloss sich Focus-Autorin Anja Willner zu einem Hit-Piece gegen ZDF-Mann Uli Gack.

Dass sich auch das ZDF selbst nicht dazu durchringen konnte, sich vorbehaltlos hinter ihren Korrespondenten zu stellen, kommt ihr dabei sehr gelegen.

Der Artikel erinnert den Leser zunächst noch einmal an den erlaubten Bezugsrahmen, indem klar gestellt wird, dass „die meisten Experten“ den “ Machthaber“ Assad als Schuldigen ausgemacht hätten.

Selbst Anja Willner muss einräumen, dass die Untersuchungen aber noch nicht abgeschlossen seien.

Gack berichtete, in einem Flüchtlingslager in der Nähe von Duma hätten ihm mehrere Menschen erzählt, der Angriff sei eigentlich eine „Provokation“ der islamistischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). In dem Lager seien auch viele Menschen, die aus Duma geflüchtet seien.

Sie hätten erzählt, die Islamisten hätten Tanks mit Chlorgas in Duma platziert – in der Hoffnung, dass die Behälter bei Bombardements getroffen würden. So sei es auch geschehen. Gack ordnete in der Live-Sendung diese Aussagen nicht weiter ein. Er sagte lediglich, er wolle „nicht für jeden Satz“ die Hand ins Feuer legen. „Aber irgendwie scheint da schon was dran zu sein.“

Glücklicherweise weist Anja Willner auf das Vergehen hin, sonst würde man es vielleicht gar nicht bemerken. Gack nennt die Quelle seiner Aussage und erläutert, dass er nicht seine Hand dafür ins Feuer legen kann.

Aber das ist für Anja Willner nicht ausreichend.

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