Schwulemiker: Stadt der Frauen… Ist das der Grund, warum in Berlin nichts funktioniert?

Adrian hat mit einem Tweet meinen Tag gerettet.

Die Berliner Zeitung berichtetvöllig ohne die Ironie zu sehen, dass Berlin große Fortschritte dabei macht, immer mehr Frauen in seinen Behörden und landeseigenen Unternehmen zu beschäftigen:

„Mit Fug und Recht können wir sagen: Berlin ist eine Stadt der Frauen“, sagte die SPD-Politikerin bei der Vorstellung des Gleichstellungsberichts. Regelmäßig sammelt Kolats Verwaltung Daten, wie Frauen in den Führungsebenen der Behörden und der landeseigenen Unternehmen repräsentiert sind.

Berlin ist eine Stadt der Frauen? Wirklich? Die kommen nicht mal auf den Gedanken, dass man gewöhnlich diejenigen, die die Verantwortung tragen, an ihren Erfolgen misst. Wenn Berlin eine Stadt der Frauen ist, dann sind es Frauen, die Berlin zu einem Failed State machen.

Berlin versinkt in Scheiße, Berlin ist die Hauptstadt der Armut, Berlin ist Kriminalitätshauptstadt, die Berliner Verwaltung schafft es nicht Baustellen sinnvoll zu planen, der BER wird nicht fertig, die Qualität des Berliner Bildungssystems ist mitleiderregend.

Letztlich liegt der Zusammenhang, den der Schwulemiker hier so frech herstellt, auf der Hand: Wer die Verantwortung trägt wird natürlich auch für das Scheitern verantwortlich gemacht.

Wenn eine politische Partei nach einer Regierungsübernahme wichtige Posten besetzt, prüft man nach ein paar Jahren, wie erfolgreich diese Partei war. Durch Wahlen können sie dann von diesen Posten entfernt werden.

Kommen aber immer mehr Frauen mit Förderung und Quoten in verantwortliche Positionen, kommt niemand auf die Idee nach ein paar Jahren zu prüfen, ob das eine erfolgreiche Maßnahme war. Von Frauen erwartet man nur, dass sie da sind:

Kolat fasste sie zusammen: „Es ist noch etwas Luft nach oben.“ Aber in vielen Bereichen sei das Ziel erreicht, Männer und Frauen seien zu annähernd gleichen Anteilen vertreten.

Möglichst viele Frauen an wichtigen Positionen werden in Berlin per se als gut angesehen.

Berlin, die Stadt der Frauen, funktioniert nicht, obwohl die produktiveren Teile der Republik die Stadt mit dem Länderfinanzausgleich subventionieren:

tabelle.png

Die Quellen für die Daten sind das statistische Bundesamt und Wikipedia.

Ich musste die Bildhöhe anpassen, damit Berlin und Bremen ins Bild passen:

grafik.png

Zusätzlich sponsert der Rest der Republik mit Regierung, Ministerien und Parlament viele gut bezahlte Jobs in Berlin.

Berlin wird von anderen Ländern in beispiellosem Maße freigehalten und bekommt trotzdem nichts auf die Reihe. Die Stadt der Frauen.

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6 Kommentare zu „Schwulemiker: Stadt der Frauen… Ist das der Grund, warum in Berlin nichts funktioniert?“

  1. „Mit Fug und Recht können wir sagen: Berlin ist eine Stadt der Frauen“

    an irgendetwas erinnert mich dieser Satz.
    Ich komme nur nicht drauf. Irgendetwas mit „können wir stolz verkünden: Berlin ist…“
    Muß so aus den 1940ern stammen.

    Gefällt mir

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