Frauen über 30 verlieren bei der Partnersuche

Über Dalrock bin ich auf einen Artikel aus dem Jahr 2012 aufmerksam geworden. Für ein Mainstream-Medium finde ich Bettina Arndts Artikel für dieses Thema außergewöhnlich sachlich.

Im Artikel geht es darum, dass Frauen, die die Familiengründung hinter ihrer Karriere zurückstellen, in ihren 30er-Jahren häufig feststellen, dass sie keinen „passenden“ Mann mehr finden.

Naomi is stunned by the number of women in their 30s who throw themselves at her partner: the colleagues who sign emails with kisses; the female journalist who pointedly asked, post-interview, if he was married. Yet given the plight of thirtysomething women seeking partners, it’s hardly surprising that her boyfriend is in their sights.

Naomi ist überwältigt von der Zahl der Frauen in ihren 30er-Jahren, die sich ihrem Partner an den Hals werfen: Die Kolleginnen, die E-Mails mit Küssen unterschreiben; die Journalistin, der nach dem Interview gezielt gefragt hat, ob er verheiratet wäre. Doch angesichts der Not der über dreißigjährigen Frauen, die Partner suchen, ist es kaum verwunderlich, dass diese ihren Freund auf dem Schirm haben.

Naomi ist 28 Jahre alt, ihr Partner 36. Seit sechs Jahren sind sie ein Paar.

We hear endless complaints from women about the lack of good men.

Women astonished that men don’t seem to be around when they decide it is time to settle down. Women telling men to “man up“ and stop shying away from commitment.

Wir hören endlose Beschwerden von Frauen über den Mangel an guten Männern.

Frauen sind erstaunt, dass Männer nicht verfügbar sind, wenn sie entscheiden, dass es Zeit ist, sich niederzulassen. Frauen erwarten von Männern, dass sie ihren Mann stehen sollen und aufhören sollen, sich vor ernsthaften Beziehungen zu drücken.

Ich finde das ist eine treffende Beobachtung. Frauen sehen die Verantwortung für die eigene Partnerlosigkeit häufig bei anderen, also den Männern. Eigenes Verhalten, eigene Entscheidungen werden selten als Grund für Partnerlosigkeit gesehen.

Wir werden sehen, dass sich dieser Artikel in dieser Hinsicht von anderen Mainstream-Medien abhebt. Bettina Arndt geht so weit, dass sie auf die Männersphäre im Internet Bezug nimmt und entsprechende Blogger zitiert.

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Die Tyrannei der Wenigen

Die BZ berichtet über die Forderung des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) der Berliner Alice Salomon Hochschule, ein Gedicht des Lyrikers Eugen Gomringer von der Südfassade des Gebäudes zu entfernen.

Das ist die Übersetzung des Gedichtes (im Original spanisch):

Alleen

Alleen und Blumen

Blumen

Blumen und Frauen

Alleen

Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer

Was ist der Stein des Anstoßes?

Der Vorwurf, den die Studentenvertretung der Hochschulleitung in einem offenen Brief macht, gründet auf Gefühlen von Angst, Degradierung und als unangenehm empfundener Bewunderung von Frauen. Weiterlesen „Die Tyrannei der Wenigen“

Arne Hoffman als Bedrohung unserer Gesellschaft

Arne Hoffman ist wieder mal in den Mainstreammedien aufgetaucht. Die Darstellung seiner Person und seiner Positionen entspricht dem, was ich von Mainstreammedien erwarte, wie ich es auch schon vor sechs Monaten beschrieben habe:

Das sieht man beispielsweise, wenn Arne Hoffmann, der mit seinem Blog Genderama gemäßigte Positionen bezieht, mal bei sueddeutsche.de zu Wort kommt. Egal wie sehr er versucht sich von  „Feld-, Wald- und Wiesen-Maskulisten“ abzugrenzen. Im Artikel taugt er höchstens als Witzfigur und er wird genauso abgewatscht wie ein mutmaßlich existierender Werner Stahl, der im Artikel unglaubwürdig überzeichnet wird. Arne Hoffmann bringt Argumente: Jungen schneiden in der Schule schlechter ab als Mädchen – sie werden sofort weggewischt, Professoren und Aufsichtsräte, hier gibt es weniger Frauen.

Argumente zählen nicht.

Ich ging beim Lesen des FAZ-Pamphlets davon aus, dass Arne Hoffman Profi ist und weiß, dass genau das passiert, wenn er sich mit den Medien einlässt. Insofern wird er auch nicht negativ überrascht gewesen sein, dass er in vordergründig höflichem Ton persönlich lächerlich gemacht wird.

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Schwulemiker: Stadt der Frauen… Ist das der Grund, warum in Berlin nichts funktioniert?

Adrian hat mit einem Tweet meinen Tag gerettet.

Die Berliner Zeitung berichtetvöllig ohne die Ironie zu sehen, dass Berlin große Fortschritte dabei macht, immer mehr Frauen in seinen Behörden und landeseigenen Unternehmen zu beschäftigen:

„Mit Fug und Recht können wir sagen: Berlin ist eine Stadt der Frauen“, sagte die SPD-Politikerin bei der Vorstellung des Gleichstellungsberichts. Regelmäßig sammelt Kolats Verwaltung Daten, wie Frauen in den Führungsebenen der Behörden und der landeseigenen Unternehmen repräsentiert sind.

Berlin ist eine Stadt der Frauen? Wirklich? Die kommen nicht mal auf den Gedanken, dass man gewöhnlich diejenigen, die die Verantwortung tragen, an ihren Erfolgen misst. Wenn Berlin eine Stadt der Frauen ist, dann sind es Frauen, die Berlin zu einem Failed State machen.

Berlin versinkt in Scheiße, Berlin ist die Hauptstadt der Armut, Berlin ist Kriminalitätshauptstadt, die Berliner Verwaltung schafft es nicht Baustellen sinnvoll zu planen, der BER wird nicht fertig, die Qualität des Berliner Bildungssystems ist mitleiderregend.

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Frauenpower bei Alles Evolution

Bei Alles Evolution gibt es einen Gastartikel einer „nicht-militanten“ Feministin, der meine Vorurteile über Feministinnen bestätigt.

Es beginnt schon mit der Überschrift. Die Mär von den zu starken Frauen. Neulich hatte ich mich schon gefragt, wann man eigentlich das letzte Mal von einer schwachen Frau gelesen hat? Oder einfach nur von einer Frau – ohne Adjektiv?

Kürzlich saß ich einmal mehr mit meinen Freundinnen in trauter Runde zusammen. Wir redeten über dieses und jenes – und irgendwann ging es natürlich um die großen Themen. Beziehungen, um genau zu sein.

Das sind für Feministinnen die „großen Themen“. Ich möchte nicht wissen, was für Feministinnen normale oder einfache Themen sind.

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Entsorgte Väter: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht

Häufig beginnen Entwicklungen in den USA und schwappen später nach Europa herüber. Bei meiner Recherche zu meinem Artikel Entsorgte Väter sind Arbeitssklaven bin ich darauf gestoßen, dass in South Carolina (USA) Gefängnisstrafen für Menschen, die keinen Unterhalt zahlen können, ganz normal sind.

Menschen, vor allem Männer, sitzen in großer Zahl im Gefängnis, weil sie die von Gerichten festgelegten Unterhaltszahlungen nicht leisten können:

Walter Scott was a 50-year-old father of four. […]

In 2008, he went to jail for a full six months after falling behind by $6,800 in child support payments

Walter Scott war ein 50-jähriger vierfacher Vater. […]

Im Jahr 2008 musste er wegen 6.800 Dollar Rückstand beim Kindesunterhalt für ein halbes Jahr ins Gefängnis

In South Carolina bekommen die Feministen von der Brigitte was sie fordern: Männer werden mit Gefängnis bestraft, wenn sie nicht rechtzeitig zahlen. Inwiefern Gefängnis die Einkommensmöglichkeiten – und damit die Möglichkeit, den Unterhalt zu zahlen – der betroffenen Väter verbessert, lasse ich mal dahin gestellt.

Im Fall von Walter Scott hatte das tödliche Folgen: Er floh als es einen neuerlichen Haftbefehl wegen Rückstand beim Kindesunterhalt gegen ihn gab. Dabei wurde er von der Polizei erschossen.

Ob die Menschenfreunde von der Brigitte in diesem Fall wohl in erster Linie das Ausbleiben des Unterhaltes für die Mutter bedauern würden?

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Entsorgte Väter sind Arbeitssklaven

Beim Geschlechterallerlei gab es mal wieder einen interessanten Artikel. Es geht um einen Vater, seine Partnerin und ihr gemeinsames Kind.

Der Vater nimmt sich drei Jahre Elternzeit, um sich um das Kind zu kümmern. Die Mutter arbeitet in Vollzeit. Nach 8 Monaten wechselt die Mutter das Türschloss aus und unterbindet den Umgang des Vaters mit seinem Kind. Und lässt das Kind fremdbetreuen.

Dann verklagt die Mutter den Vater auch noch auf Unterhalt. Das Gericht setzt für den Vater – obwohl er wegen Elternzeit gar kein Einkommen hat – ein fiktives Einkommen an und verpflichtet ihn, sogar rückwirkend zu zahlen.

Das ist ein Extrembeispiel eines entsorgten Vaters. Er war die Hauptbezugsperson für das Kind. In deutschen Gerichten ist das anscheinend nur ein wichtiges Argument, wenn die Mutter die Hauptbezugsperson ist.

Gamma

Ein bedauernswerter Gamma-Mann. Nach gender-feministischer Doktrin hat er alles richtig gemacht, die Frau „durfte“ weiter Vollzeit arbeiten und er übernahm die „Care-Arbeit“. Dann schmeißt die Frau ihn raus und nimmt ihm das Kind weg. Unser Rechtssystem schützt diesen Mann nicht, es reißt ihn vollends von den Füßen.

Der Gamma-Mann hatte nicht verstanden, dass der Gender-Feminismus eine Lüge ist. Die allermeisten Frauen wollen einen Partner mit hohem Status. Die Übernahme der Kinderbetreuung und Abhängigkeit von der Frau bedeuten einen geringen Status.

Liebe Gamma-Männer: Versetzt euch in die Mutter hinein. Egal was sie für eine Karriere-Feministin ist, könnt ihr euch ernsthaft vorstellen, dass sie vor ihren Freundinnen beim Cappuccino damit angibt, dass sie Vollzeit arbeitet und ihren Partner versorgt?!

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