Analverkehr für Feministinnen

Möchte man etwas über die Geisteshaltung von Feministinnen lernen, lohnt es sich bei brigitte.de hereinzuschauen. Dort glaubt man, eine Zeitschrift für Erwachsene zu sein und die „Debatte“ über Analsex eröffnen zu müssen.

Aus feministischer Sicht gibt es zwei Möglichkeiten, wie eine Frau zu Analverkehr stehen kann: Entweder mag sie es nicht, dann tut sie es nicht oder sie findet es aufregend, dann tut sie es. Eine dritte Kategorie, es nicht zu mögen, es aber ihrem Partner zuliebe zu tun, existiert für Feministinnen nicht.

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Was rät man einer 35-jährigen Frau mit Torschlusspanik?

Bei thecut.com gibt es einen Leserbrief einer verzweifelten 35-jährigen Frau (alle Übersetzungen mit DeepL und eigenen Veränderungen).

Ich bin eine 35-jährige Frau und habe nichts vorzuweisen. Meine 20er und frühen 30er Jahre waren eine wilde Mischung aus Umzügen entlang der gesamten Westküste, ein paar kurze Aufenthalte im Ausland, mehrere Jobs in einer mittelmäßigen Position ohne wirkliche Fortschritte. Ich war auch das Vorzeigeobjekt für Serien-Monogamie. Meine hoffnungsvollste und am längsten andauernde Beziehung (dreieinhalb Jahre, juchhu!) endete vor zwei Jahren. Wir zogen in eine neue Stadt (meine vierte neue Stadt), schufen gemeinsam ein Zuhause und stürzten uns dann in eine traumatische Trennung, die mich in meine fünfte und aktuelle Stadt führte und den wer-weiß-wievielten Job.

Es ist die typische Geschichte der unabhängigen, erfolgreichen Frau, wie wir sie schon öfter im Blog hatten. Sie lebt den feministischen Traum, der führt aber nicht wie erhofft zum Glück, sondern zum Gegenteil. Diese Erkenntnis kommt den Betroffenen feministischer Propaganda aber erst, wenn es praktisch zu spät ist um noch Änderungen herbeizuführen.

Interessant ist diese Geschichte, weil es sich um einen Leserbrief handelt, der im Artikel beantwortet wird. Ich denke, man kann thecut.com als feministisches Medium bezeichnen, wir dürfen also gespannt sein, welche Antworten Feministinnen auf hereinbrechende Realität bereithalten. Aber schauen wir uns zunächst den Leserbrief näher an.

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Jammerfrauen vergiften ihre Beziehung und ihr Leben

Bei Bento beklagen sich Frauen darüber, dass sie mit ihren Freunden nicht über das Thema „Frauen“ sprechen können.

FÜHLEN
So reden junge Paare über Gleichberechtigung: „Sobald es um ‚Frauen‘ geht, streiten wir“

Bei der Überschrift konnte ich mir ein Lachen nicht ganz verkneifen: „Fühlen“. Bento und seine Leser werden wohl niemals erwachsen.

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Toxische Männlichkeit: Männer sind freundlich und teamfähig

Bei Youtube bin ich über ein Video gestolpert:

Ein sehr guter Basketballspieler gibt sich als Nerd aus, der noch nie gespielt hat. Er geht auf eine Gruppe Basketballspieler zu die ihn nicht kennen, demonstriert seine totale Unfähigkeit und fragt, ob er mitspielen darf.

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Feministinnen möchten Bittsteller sein

Die ehemals konservative „Welt“ berichtet über Frauen, die „die Monatsblutung öffentlich zelebrieren“ wollen.

Der Texts enthält nichts Neues. Nur die übliche – auch hier unbelegte – Behauptung, dass Frauen mit einem Stigma belastet wären, die übliche Obsession mit Körperflüssigkeiten und natürlich jede Menge Gejammer. Feminismus in einem Satz.

An einer Stelle jedoch enthält der Text eine Forderung:

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Gedemütigte Frauen: Sie merken es nicht einmal

Bei ze.tt, dem „Partner von Zeit Online“, gibt es den Artikel „Die größten Fails am Morgen nach dem One Night Stand“.

Das Thema passt sehr gut zum Niveau von ze.tt, aber auch der Inhalt passt zu meiner Wahrnehmung der Plattform: Die Protagonisten reflektieren ihre eigenen Entscheidungen und ihr eigenes Handeln nicht. Aus ihren Erlebnissen wird keine Lebenserfahrung, sie bleiben geistige Kinder.

Ich habe mir zwei besonders schöne „Fails am Morgen“ rausgesucht.

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Tag der Geschlechter-Empathielücke

Gunnar vom Alternativlos-Aquarium hat mich gebeten, auf den von ihm in Leben gerufenen „Internationalen Tag der Geschlechter-Empathielücke“ hinzuweisen.

Ich bin kein Fan davon, dem überall präsenten Gejammer aller möglichen selbst empfundenen Benachteiligten noch mehr Gejammer hinzuzufügen. Das empfinde ich als „Race to the Bottom“, bei dem jeder versucht sich selbst oder seine Gruppe als das größte Opfer zu präsentieren.

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