Der weibliche Wunsch nach sexueller Aufmerksamkeit

Lauren Southern ist eine konservative Youtuberin von der ich mir ab und an ein Video anschaue. Sie ist auch auf Twitter präsent.

In letzter Zeit hat sie über die Situation der Weißen und besonders der weißen Farmer in Südafrika berichtet. Sie ist eine der wenigen, die ich kenne, die das tut. Sie greift besondere Themen auf und berichtet vom Ort des Geschehens.

Sie gibt einen Einblick, wie das Leben in Südafrika läuft und wie groß die Unterschiede zu Nordamerika und Europa tatsächlich sind. Ein Einblick den ich ohne sie nicht hätte.

Lauren Southern nutzt Provokation um die wahren Machtverhältnisse und Ungleichheit aufzudecken.

Kurz: Ich finde, dass Lauren Southern einen wichtigen Beitrag zu meiner Meinungsbildung leistet und meinen Horizont erweitert. Zwei Dinge, die ich in den etablierten Medien immer seltener finde.

Um so mehr wurmt mich einer ihrer aktuelleren Twitter-Posts. Normalerweise drehen sich ihre Post um ihre Arbeit oder um die Themen, die sie aufgreift oder auch Politik und politische Diskussionen mit anderen.

Und dann plötzlich das.

Mein erster Gedanke war: Oh, nein, Attention Whoring. Der weibliche Wunsch nach sexueller Aufmerksamkeit.

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Ohne Männer läuft alles besser: Wenn feministische Träume nicht einmal als Text funktionieren

Helen Hahne schreibt bei zeit.de über Ihren Arbeitsplatz. Sie arbeitet in einem rein weiblichen Team. Der Artikel ist das normale Loblied auf die weibliche Sisterhood (Schwesternschaft): Ohne Männer läuft alles besser.

Wie üblich wird uns bei Frauen etwas als besonders verkauft, was bei Männern normal ist: Die Zusammenarbeit in Hahnes Team funktioniert.

Die Existenz dieses Artikels, geschrieben von einer Feministin, in dem ein einziges erfolgreiches Beispiel so aufgeblasen wird, belegt schon, dass es offensichtlich ein Problem mit Frauen in Teams geben muss.

Die Zweifel, dass reine Frauenteams dauerhaft funktionieren sind berechtigt.

Bei einem reinen Männerteam hätte wohl niemand Zweifel daran, dass sie funktionieren. Man erwartet es (zurecht) einfach. Die Frage, ob nicht besser noch zwei Frauen ins reine Männerteam müssen, damit es funktioniert, ist absurd.

Helen Hahne lässt sich auch nicht von einer Studie stören, die sie selbst zitiert: Frauen haben lieber einen Mann als Vorgesetzten als eine Frau.

Dann zählt Helen Hahne auch noch Beispiele für schlechte Chefinnen in ihrem Freundeskreis auf. Tränen inklusive.

Trotz dieses wissenschaftlich belegten und durch Beispiele untermauerten Erfahrungswissens sind natürlich Männer an dieser Misere schuld. Nicht die Chefinnen.

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Männer sind durch und durch schlechte Menschen

Männer wollen sich durch Arbeit selbst verwirklichen. Aus diesem egoistischen Grund nehmen sie keine Elternzeit. Mit dieser Botschaft lässt zeit.de drei Väter zu Wort kommen.

Ja, immer mehr Männer gehen in Elternzeit – inzwischen entscheidet sich jeder dritte Vater dafür. Das heißt aber auch: Auf jeden dieser Männer kommen zwei andere, die es komplett der Mutter überlassen, sich um das Baby zu kümmern.

Wie bei feministischen Medien üblich beginnen die Autorinnen Katja Lewina und Tina Epking zunächst einmal mit Vorwürfen gegen Männer. Zwei Drittel der Männer überlassen es komplett der Mutter, sich um das Baby zu kümmern! Unfassbar!

Wie in feministischen Medien üblich stimmt der Vorwurf nicht. Erstens kümmern sich viele Väter außerhalb ihrer Arbeitszeit im ihre Kinder. Zweitens ist die Versorgung des Kindes mit einer Wohnung, Nahrung und Kleidung natürlich ebenfalls „kümmern“.

Es kann also überhaupt keine Rede davon sein, dass Väter, die keine Elternzeit nehmen, sich nicht um ihr Baby kümmern.

Schon im ersten Satz erliegt die journalistische Qualität der Zeit dem Mutterkult. Nur was eine Mutter tut, ist „kümmern“. Für Essen auf dem Tisch zu sorgen ist ist dagegen toxische Männlichkeit.

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Warum die Erziehung von Söhnen einfacher ist als die Erziehung von Töchtern

Die Datenlage ist klar, Jungen werden vom deutschen Bildungssystem benachteiligt. Bei gleicher Leistung bekommen sie schlechtere Noten als Mädchen.

An anderen Stellen wird geäußert, dass Jungs zwar genauso intelligent wie Mädchen seien, sie aber selbst schuld wären, das sie trotzdem schlechtere Noten bekommen.

In dieser zynischen Sicht ist es nicht das Versagen der Schulen und ihrer Pädagogen, sondern es ist die Schuld der Kinder, dass die Noten nicht ihre tatsächlichen Leistungen widerspiegeln.

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Das schwache Signal in den Zwanzigern – oder: Die Auswirkungen des Feminismus auf Männer und Frauen

Zeit.de berichtet über Luis, 23. Zunächst studierte Luis Soziologie und Philosophie, was er aber nach dem ersten Semester abbrach. Danach begann er eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Jetzt arbeitet Luis 39 Stunden in der Woche in diesem Beruf.

Bruttoeinkommen: 2.971 Euro.

Nettoeinkommen: 1.871 Euro. Wenn ich auf 32 Stunden reduziert habe, werden es 1.600 Euro sein. Dazu kommt ein Weihnachtsgeld in Höhe von rund 80 Prozent eines Monatslohns.

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Jammerfrau: Ich bin die Beste – der Kollege ein Schwachkopf

Zeit Online ist zum unerschöpflichen Reservoir von Jammerfrauenartikeln geworden. Heute berichtet Michèle Loetzner.

Mitte der Nullerjahre, ich war zum ersten Mal festangestellt als Redakteurin und verdiente 2.000 Euro brutto. Nach Ablauf der Probezeit von sechs Monaten wurden daraus 2.200 Euro. […]

Mein Kollege Moritz*, der kurz vor mir eingestellt wurde, verdiente 3.500 Euro brutto, unbefristet.

Vermutlich soll diese vorgebliche Ungerechtigkeit dazu dienen, den Leser in die richtige Stimmung zu versetzen. Damit argumentiert es sich im weiteren Artikel natürlich leichter.

Aber in Wirklichkeit sagt dieser Abschnitt nur sehr wenig aus: Handelt es sich um vergleichbare Positionen im gleichen Fachgebiet? Tragen beide die gleiche Verantwortung?

Häufig gibt es Unterschiede in dem was Mitarbeiter leisten oder was von ihnen erwartet wird. Egal ob das formal in der Stellenbeschreibung festgelegt ist oder informell so gelebt wird.

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Eine Frau belegt, dass weibliche Eigenschaften toxisch sind

Caroline Rosales berichtet bei zeit.de über die Missgunst unter Frauen.

Frauen stellen sich gegenseitig Fallen und sind unfähig, Allianzen und Netzwerke zu schmieden.

Es ist ein vernichtendes Urteil über Frauen, das Caroline Rosales fällt.

Eine Bildunterschrift im Artikel lautet:

Wenn Frauen einander bekämpfen, ist das an Grausamkeit oft kaum zu überbieten.

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