Deutsche Moscheen und politische Korrektheit: Es geht noch absurder

Constantin Schreiber hat deutsche Moscheen besucht. Nach dem Buchauszug, den ich hier im Blog besprochen habe, gewann ich den Eindruck eines übertrieben politisch korrekt handelnden Menschen. Mich störte insbesondere, dass er ein Extremismusproblem aufgedeckt hat, dies aber in einem Nebel von politisch korrekten Botschaften herunterspielen wollte.

Constantin Schreiber hat Stern.de ein Interview gegeben. Hier kann man beobachten, dass er nach den Maßstäben von Stern.de noch nicht politisch korrekt genug handelt. Das Interview zeigt auch beispielhaft wie sehr das eigentliche Thema in einem Interview von etablierten Medien ignoriert und vernebelt wird. Die Journalisten vom „Stern“ versuchen Constantin Schreiber und seine Methoden zu diskreditieren, statt sich mit den Inhalten seiner Aussagen zu beschäftigen. Sie fragen in einer Richtung – politische Korrektheit – kritisch nach, in die andere – Extremismusproblem – weniger. Sie agieren sehr einseitig.

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Wenn politische Korrektheit auf Realität trifft

Constantin Schreiber hat deutsche Moscheen besucht und ein Buch darüber geschrieben.

Antidemokratisch und konservativ: Mehrere Monate lang hat unser Autor Freitagspredigten in deutschen Moscheen besucht. Sein Fazit ist ernüchternd.

Antidemokratisch. Ich muss sagen, dass ich zeit.de nicht zugetraut habe, dieses Fazit als Teaser in einem Artikel zu deutschen Moscheen zu schreiben.

Zunächst muss klar gestellt werden, dass der Autor auf der richtigen Seite steht und politisch korrekt handelt: Der Auszug aus dem Buch über deutsche Moscheen beginnt mit Politik – AfD und FPÖ dürfen natürlich nicht fehlen – und hebt hervor, dass der Autor eine arabischsprachige Sendung für Flüchtlinge „erfand“.

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Polygamisten in Parallelgesellschaften haben’s auch nicht leicht

Mohamed Amjahid hat sich für die Zeit auf die Suche nach Polygamisten gemacht. Die BILD-Zeitung hatte berichtet, dass fast jeder dritte arabische Mann in Berlin-Neukölln zwei Frauen habe.

Er klappert Hinterhofmoscheen auf der Sonnenallee ab, spricht mit einem Imam, dem Rathaus, der Arbeitsagentur und Integrationsvereinen. Er findet keinen einzigen. Das überrascht mich dann doch. Keiner der fast 5.000 arabischstämmigen Männer in Neukölln hat mehr als eine Frau? Kann es sein, dass Polygamie nicht an die große Glocke gehangen wird? Dass insbesondere gegenüber der Presse eher geschwiegen wird? Weiterlesen „Polygamisten in Parallelgesellschaften haben’s auch nicht leicht“

Das Staatsziel der Integration wird durch „gegenseitige Akzeptanz“ abgelöst

Die Nachrichten dieser Woche sind besorgniserregend. Der türkische Präsident Erdogan ruft die Türken in Europa zum Kinderkriegen auf, der türkische Innenminister droht, monatlich 15.000 Flüchtlinge über die Grenze in die EU zu schicken. Es sind unverhüllte Drohungen, die europäische Gesellschaft durch andere Volksgruppen zu destabilisieren.

Erdogans Botschaft ist entlarvend. Sie impliziert, dass Muslime in Europa auch in Generationen noch andere Werte haben werden. Und Erdogan geht wie selbstverständlich davon aus, dass seine Anhänger in Europa das genauso sehen. Er ruft einen religiös-evolutionären Kampf aus, der über Migration und Geburtenrate entschieden wird. Ich frage mich, ob unsere Kindeskinder noch mit unseren Werten aufwachsen werden. Weiterlesen „Das Staatsziel der Integration wird durch „gegenseitige Akzeptanz“ abgelöst“

Angst vor dem Islam: Koranentsorgung in der Wüste

Deutsche Behörden beugen sich Vorschriften des Islam.

Der WDR berichtet von beschlagnahmten Koranübersetzungen, die „stark salafistisch geprägt“ seien. So salafistisch geprägt, dass sie entsorgt werden müssen. Offenbar handelt es sich dennochum eine gültige Übersetzung, denn die Behörden stehen nun vor dem Problem, dass sie sich nicht trauen, diese Bücher so zu entsorgen, wie sie alle anderen Bücher entsorgen würden.

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Feministinnen marschieren mit dem Islam

Beim Womens March on Washington ist eine seltsame Allianz zwischen Feministinnen und Muslimen zutage getreten. Der Womans March soll für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte stehen. Zu den Frauenrechten – so wie Feministinnen sie verstehen – gehört beispielsweise auch das Recht auf Abtreibung. Eine der Organisatorinnen des Womans Marchs ist Linda Sarsour. Über sie gibt es interessante Dinge zu lesen:

In 2011, Sarsour referred to Sharia as “reasonable,” tweeting: “once u read into the details it makes a lot of sense.”

Sie findet 10 Wochen bezahlten Mutterschutz wichtiger als das Recht Auto zu fahren:

But Sarsour expressed her indifference to the illegality of female driving in Saudi Arabia, tweeting: “10 weeks of PAID maternity leave in Saudi Arabia. Yes PAID. And ur worrying about women driving. Puts us to shame.”

Beim Womans March Ableger in Berlin war dann zu sehen und zu hören, wie nahe  Verfechterinnen von Frauenrechten dem Islam offenbar stehen.

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