Feministinnen sind hässlich

Der Beitrag Vom Fortbestehen des Faschismus bei man-tau (Lucas Schoppe) geht auf einen Artikel bei den Störenfriedas von Mira Sigel ein. Der Artikel ist – wie so viele feministische Artikel – empathielos gegenüber Männern, die als Teil der patriarchalen Verschwörung wahrgenommen werden. Und er ist empathielos gegenüber Kindern, die nur als Mittel des Vaters angesehen werden, die Mutter zu unterdrücken.

Man kann die Unmenschlichkeit des Artikels von Mira Sigel an vielen Stellen belegen, indem man die Rollen umkehrt oder die Position von anderen Personen (die nicht Frau sind) beleuchtet.

Zu keiner Zeit geht es Mira Sigel um das Kindeswohl. Kinder die ohne Vater aufwachsen haben Nachteile, das spielt für sie keine Rolle. Väter scheinen für sie keine menschlichen Wesen zu sein, die eigene Interessen haben dürfen. Für Mira Sigel scheint es auch undenkbar zu sein, dass Väter ihre Kinder lieben können. Männer werden als prügelnde Ehemänner dargestellt.

Es wird auch absurd:

Männer brauchen Frauenkörper, denn diese tragen ihre Nachkommen aus.

Und Frauen brauchen Männerkörper, denn diese zeugen ihre Nachkommen. Sieht Mira Sigel nicht, dass sie – die Feministin – Frauen zur Hilfskraft der Männer degradiert?

Da hat eine Frau einen One Night Stand im Urlaub, wird schwanger, entscheidet sich für das Kind und muss fortan ihr ganzes Leben gemeinsam mit einem Mann ausrichten, den sie weder kennt noch den sie gewählt hat. Damit ist sie zwar nach außen eine Alleinerziehende, steht aber wieder unter der Kontrolle eines Mannes – alles beim Alten im Patriarchat.

Ganz selbstverständlich geht sie davon aus, dass das Kind der Mutter gehört. Sonst würde sie bemerken, dass sich die Situation für den Vater ganz genauso darstellt.

Dass es sich bei dem Artikel um Probleme der ersten Welt handelt wird auch hier deutlich:

Zahlreiche indigene Gesellschaften matrilinearer Ausrichtung schenken dem biologischen Vater überhaupt keine Bedeutung, vielmehr sind es das Meer oder Gottheiten, die die Frau schwängern, das Kind gehört automatisch zur Familie der Mutter und wird von ihren Brüdern miterzogen. Die Natur hat biologisch den Akt der Zeugung vorgesehen – nicht aber der Vaterschaft.

In ihrer Ablehnung unserer Gesellschaft und der naiven Romantisierung indigener Völker negiert sie, wie gut es ihr und allen Menschen in der westlichen Welt geht.

Und sie tut so, als ob die Gesellschaft sie und die anderen unterdrückten Frauen daran hindern würde, ihr Paradies zu leben.

Sollen sie doch machen! Sollen sie sich durch One Night Stands anonym schwängern lassen und dann in den Wald ziehen! Dort können Sie ihren indigenen Traum leben und auf die Errungenschaften der westlichen Welt verzichten, für die sich Männer krumm arbeiten.

Niemand hindert sie, ihren Traum zu leben, nur sie selbst. Natürlich lebt es sich dann nicht so angenehm und man kann ohne Internet auch so schlecht die vielen Fehler unserer Gesellschaft anprangern. Selbst aktiv handeln ist halt nicht so bequem wie vom Schreibtisch aus mehr Leistungen für Frauen und Mütter einzufordern.

Der ganze Artikel und die Kommentare unter ihm lösen bei mir Freude darüber aus, nicht mit einem solchen Menschen zusammen zu leben. Was für eine Hölle muss das sein. Dieses Gefühl hat mir einen alten Artikel von Dalrock in Erinnerung gerufen: „Feminists are ugly“, Feministinnen sind hässlich:

This is an old charge against feminists, but one which has typically only been considered superficially.  The real reason feminists are ugly has nothing to do with their physical appearance. Feminists are ugly because they are miserly with love.

„Das ist ein alter Vorwurf gegen Feministinnen, aber einer, der typischerweise nur oberflächlich betrachtet wurde. Der wahre Grund warum Feministinnen hässlich sind hat nichts mit ihrem Aussehen zu tun. Feministinnen sind hässlich, weil sie mit Liebe geizen.“

Im englischen hat „ugly“ auch die Bedeutung „abstoßend“ oder „widerlich“. Was hier natürlich besser zum Kontext passt.

I can’t think of any men my age or younger who don’t know how to cook. Moreover, I can’t think of any men of my generation or younger who don’t enjoy cooking. This is in stark contrast to the women of the same generations, who (typically) view cooking as an indignity. The reason for the difference in attitude boils down to what cooking is all about. Cooking is an act of love, an act of service to others. […] Serving others in the mind of a feminist is an indignity, so cooking, cleaning, or any other act of service and love is the object of revulsion. Women now actually compete to show off their miserliness in caring for others, each trying to outdo the rest in proving they are the greatest scrooge with love. It has gone so far that large numbers of women are quite proud of the fact that they have never learned to cook or otherwise care for others. Their miserliness is a badge of honor. Not all women have adopted this extremely ugly worldview, but the ones who are going against the grain of the culture here understand better than anyone how uncommon their loving and caring attitudes really are today.

Wegen der besseren Lesbarkeit habe ich Absätze und Hervorhebungen in die Übersetzung eingefügt:

Ich kenne keine Männer meines Alters oder jünger, die nicht kochen können. Außerdem kenne ich keine Männer meiner Generation oder jünger, die nicht gern kochen. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Frauen der gleichen Generationen, die (typischerweise) das Kochen als Demütigung sehen.

Der Grund für diese unterschiedlichen Haltungen ist, worauf kochen hinausläuft. Kochen ist ein Akt der Liebe, ein Akt der Versorgung anderer.

Andere versorgen ist im Verständnis einer Feministin eine Demütigung, kochen, putzen oder jede andere Art der Versorgung und der Liebe wird verabscheut. Frauen konkurrieren heutzutage darum ihre Ablehnung der Betreuung anderer zu zeigen, jede versucht, den Rest zu übertreffen, um zu beweisen, dass sie die größte Liebesgeizhals ist. Es geht so weit, dass eine große Anzahl von Frauen sehr stolz auf die Tatsache ist, dass sie nie gelernt haben zu kochen oder sonst für andere zu sorgen. Ihr Geiz ist ein Ehrenzeichen.

Nicht alle Frauen haben diese äußerst hässliche Weltanschauung angenommen, aber diejenigen, die sich gegen diese Kultur stellen, verstehen besser als jeder andere, wie ungewöhnlich ihre liebenden und fürsorglichen Haltungen heute wirklich sind.

Ich stimme seinem Statement nur zum Teil zu. Ich beobachte aber ebenfalls, dass Selbstlosigkeit von Feministinnen als Unterdrückung und Demütigung interpretiert wird und nicht als Akt der Liebe. Oft beobachte ich – wie in dem oben betrachteten Artikel oder beim Thema Abtreibung – eine allgemeine Empathielosigkeit bei Feministinnen.

Ein Leben an der Seite einer Feministin, ich wünsche es meinen ärgsten Feinden nicht. Feministinnen sind hässlich, weil sie unfähig sind zu lieben.

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2 Kommentare zu „Feministinnen sind hässlich“

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