Die feministische Logik des Arbeitsmarkts: Es gibt keine

Detlef Esslinger redet bei sueddeutsche.de die Realität schön. Er meint, es wäre keine schlechte Sache, wenn 25 Prozent der Auszubildenden ihre Ausbildung abbrechen.

Die vielen Abbrecher sind eine gute Nachricht

Habe ich gesagt schönreden? Feiern ist wohl die bessere Beschreibung.

Nur wenige Lehrlinge geben damit das Ziel auf, sich ausbilden zu lassen. Statt sich alles gefallen zu lassen, suchen sie bessere Bedingungen.

Detlef Esslingers Horizont scheint bei bei der persönlichen Sicht des Auszubildenden zu enden. Ein Ausbildungsabbruch ist aus seiner Sicht nur schlecht, wenn keine weitere Ausbildung folgt. Abbrecher, die einfach nur „bessere Bedingungen“ suchen sind für ihn in Ordnung.

Auswirkungen auf die Ausbildungsbetriebe, den gesamten Berufsstand oder gar auf die Wirtschaft kann Detlef Esslinger nicht erkennen.

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Das schwache Signal in den Zwanzigern – oder: Die Auswirkungen des Feminismus auf Männer und Frauen

Zeit.de berichtet über Luis, 23. Zunächst studierte Luis Soziologie und Philosophie, was er aber nach dem ersten Semester abbrach. Danach begann er eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Jetzt arbeitet Luis 39 Stunden in der Woche in diesem Beruf.

Bruttoeinkommen: 2.971 Euro.

Nettoeinkommen: 1.871 Euro. Wenn ich auf 32 Stunden reduziert habe, werden es 1.600 Euro sein. Dazu kommt ein Weihnachtsgeld in Höhe von rund 80 Prozent eines Monatslohns.

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Das neue deutsche Armutsproblem

Ständig ist in diesen Tagen von der wachsenden Armut in Deutschland die Rede und von der Schere zwischen Arm und Reich, die immer weiter auseinandergeht.

Mit dieser Schere ist das so eine Sache. NGO’s wie Oxfam beklagen einen sich vertiefenden „Graben zwischen Arm und Reich“ und Gregor Gysi platzt deshalb schonmal der Kragen.

Auf der anderen Seite weist der Armutsforscher Rainer Zitelmann darauf hin, dass der Lebensstandard der Menschen insgesamt durch die Entwicklung des Kapitalismus angehoben wird. Vor hundert Jahren vereinigte das reichste Prozent der Deutschen noch 18 Prozent der Einkommen auf sich, heute sind es nur noch 13 Prozent. Relativ gesehen sind die Reichen also ärmer als vor hundert Jahren, so Zitelmann. Und weiter: Weiterlesen „Das neue deutsche Armutsproblem“