Frauen bringen’s einfach nicht

Der Deutsche Gewerkschaftsbund lässt „gute Arbeit“ untersuchen, oder das was er dafür hält. Die Studie enthält aber auch Informationen, die so vielleicht nicht beabsichtigt waren.

41 Prozent der Beschäftigten sind laut der Umfrage nach der Arbeit sehr häufig oder oft zu erschöpft, um sich noch um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern. Mit 47 Prozent sind Frauen dabei deutlich häufiger betroffen als Männer mit 37 Prozent.

Obwohl Frauen eher die einfacheren und weniger verantwortungsvollen Positionen bekleiden als Männer, fühlen sie sich erschöpfter von ihrer Arbeit als Männer.

Sicher hat der DGB nicht beabsichtigt, öffentlich zu verkünden, dass Frauen es einfach nicht bringen. Die Daten deuten aber darauf hin.

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Wenn konkrete Probleme keine Rolle spielen

In Cottbus gibt es Probleme mit jungen Flüchtlingen.

Die Schwierigkeiten sind so groß, dass sich die Landesregierung einschaltete und zusätzliche Polizisten in die südbrandenburgische Stadt schickt.

Selbst die SPD-Linke Landesregierung scheint zu bemerken, dass es so nicht weitergehen kann.

Nach einem Streit am Mittwoch zwischen Jugendlichen wurde ein 16-jähriger Deutscher von einem Syrer an eine stehende Straßenbahn gedrückt. Der junge Mann bedrohte ihn mit einem Messer und schnitt ihm ins Gesicht.

Von solchen Vorfällen lese ich in letzter Zeit häufiger. Sehr viele Ausländer in Deutschland scheinen permanent ein Messer mit sich zu führen. Das wird genutzt, um die Ex-Freundin oder einen Gegner abzustechen.

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Die Anspruchshaltung von Gutmenschen schürt Rassismus

Bei wdr.de wird über die Zustände in einer Flüchtlingsunterkunft berichtet.

Flüchtlinge beklagen Zustände in Oerlinghausener Unterkunft

Die Zustände müssen so furchtbar sein, dass sich hoher Besuch angekündigt hat.

Staatssekretär Andreas Bothe aus dem NRW-Integrationsministerium hat sich Freitag (19.01.2018) ein Bild über die Zustände in der Oerlinghauser Flüchtlingsunterkunft gemacht.

Ein Staatssekretär kommt extra vorbei und schaut sich die Situation an.

Der Rat der Stadt hatte sich an das Land gewendet, weil die Kriminalität rund um die Unterkunft angestiegen ist.

Steigende Kriminalität geht oft mit einer allgemeinen Verwahrlosung der Gegend einher. Es klingt so, als sei der Grund des Besuches, dass sich die Situation der Stadt verschlechtert hat, seit die Flüchtlinge hier untergebracht werden.

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Wenn weitere Diskussionen sinnlos sind

Öffentliche politische Diskussionen sind häufig von Schwarz-Weiß-Denken geprägt. Im direkten Gespräch mit anderen Menschen kann man – im Laufe der Diskussion – häufig eine bessere Differenzierung erreichen.

Ein typisches Beispiel mangelnder Differenzierung im aktuellen Diskurs sind Nazi-Vorwürfe und seine nahen Verwandten: Rassismus, Islamophobie, Fremdenfeindlichkeit oder auch Hasssprache.

Fehlende Differenzierung und Schwarz-Weiß-Denke sind Gift für jede Diskussion, weil sie einen Teilnehmer persönlich diskreditieren und die inhaltlichen Argumente ignorieren.

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Wenn eine Frau einen Lebenstraum hinwirft

In meinem Umfeld als Kind und Jugendlicher gab es verschiedene Berufswünsche. Je nach Alter und Gruppe variierte das. Manche Berufswünsche waren realistisch, andere eher unrealistisch.

Ganz normale, alltägliche Berufe waren darunter, von Leuten die bereits als Kind realistische Vorstellungen hatten.

Aber es gab auch Berufe, bei denen jedem schon als Kind klar war, dass es wenig realistisch ist, diese Berufe anzustreben. Astronaut war einer davon.

Ein Klassenkamerad, der mir in Erinnerung geblieben ist, wollte Kampfpilot werden. Fliegen mit Mach 2. Kein Passagierjet. Es musste schon was besonderes sein.

Jedem in meinem Umfeld war klar, dass dies ein sehr schwierig zu erreichendes Berufsziel ist. Auch meinem Klassenkameraden, der diesen Wunsch hatte, war das klar. Und zwar ganz klar. Musste er zwischen Lernen und einer Unternehmung wählen, begründete er öfter mal eine Absage damit, dass er Kampfpilot werden wollte.

Er hatte ein Ziel. Er wusste, dass es nicht einfach werden würde und er war bereit Opfer dafür zu bringen.

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Wenn die Hebamme zweimal klingelt (und über den Mann urteilt)

Beim SZ-Magazin berichtet die Hebamme Maja Böhler von einem Hausbesuch.

Bei einem Wochenbett-Besuch trifft die Hebamme in dieser Woche auf eine übermüdete Mutter und einen ausgeschlafenen Vater. Genau hier beginnt das Problem.

Der Vater wagt es ausgeschlafen zu sein. Das ist für Maja Böhler „das Problem“.

Für die Hebamme scheint es normal zu sein, ihre Kunden nach dem kurzen Einblick eines Besuchs zu beurteilen und sich öffentlich darüber zu mockieren.

Die Wohnung der M’s entsprach nicht ganz meinem Geschmack, eine Art bewohnbarer Applestore mit weißen Fronten und glänzenden Oberflächen. Mir war sofort ein wenig kalt und ich zögerte, meine Tasche abzulegen, denn hier lag nichts herum, kein Staubkorn, keine Windelpackung, kein Spucktuch.

Maja Böhler hat sich ihr Urteil bereits beim betreten der Wohnung gebildet. Sympathie pur.

Sauberkeit und Ordnung scheint sie negativ zu werten.

Anfangs sind sie überrascht, wie gut sie alles wuppen, nach der ersten Nacht denken viele auch noch: war doch easy, aber nach drei, vier Nächten kommt oft der Einbruch. Es ist der anstrengende Auftakt einer anstrengenden Zeit. Und auch die Väter merken spätestens dann, wie viel Macht dieses kleine Bündel, das nix kann außer quäken, darin hat, das eigene Leben durcheinander zu bringen.

Ja, diese Männer sind irgendwie schwer von Begriff.

Genau an diesem Punkt war Herr M., der es anders als seine Frau ins Bad geschafft zu haben schien. Jedenfalls trug er ein Hemd, Cordhose und eine zugeknöpfte Strickjacke, wie sie Politiker gerne anhaben, wenn sie sich mal leger geben wollen.

Herr M. ist eine Zumutung für Maja Böhler. Nicht Mal die Kleidung bekommt er so auf die Reihe, dass es ihr gefällt. Hätte er vorher lieber mal nachgefragt. Und geduscht hat er auch noch, ist ihm gar nicht klar, dass das Maja Böhler nicht passt?

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Die Unterdrückung von Frauen ist für Feministinnen völlig in Ordnung

In den letzten Tagen ist die Geschichte von Malvina und Diaa hochgekocht. Es geht um einen syrischen Jugendlichen mit einer deutschen Freundin und ihre Geschichte. Zunächst entbrannte eine Diskussion um das Alter des Jugendlichen.

KiKa räumte ein, dass das angegebene Alter nicht korrekt war und korrigierte es zunächst von 17 auf 19 Jahre. Mittlerweile ist Diaa wohl 20 Jahre alt.

Auch der Inhalt steht in der Kritik: Diaa wirkt unangenehm besitzergreifend und schreibt seiner Freundin ihr Verhalten vor. Das reicht von ihrer Kleidung über ihr Essen bis zu der Art, wie sie ihre Freunde zu begrüßen hat. Weiterlesen „Die Unterdrückung von Frauen ist für Feministinnen völlig in Ordnung“