Frauen bringen’s einfach nicht

Der Deutsche Gewerkschaftsbund lässt „gute Arbeit“ untersuchen, oder das was er dafür hält. Die Studie enthält aber auch Informationen, die so vielleicht nicht beabsichtigt waren.

41 Prozent der Beschäftigten sind laut der Umfrage nach der Arbeit sehr häufig oder oft zu erschöpft, um sich noch um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern. Mit 47 Prozent sind Frauen dabei deutlich häufiger betroffen als Männer mit 37 Prozent.

Obwohl Frauen eher die einfacheren und weniger verantwortungsvollen Positionen bekleiden als Männer, fühlen sie sich erschöpfter von ihrer Arbeit als Männer.

Sicher hat der DGB nicht beabsichtigt, öffentlich zu verkünden, dass Frauen es einfach nicht bringen. Die Daten deuten aber darauf hin.

Auffällig ist: Die Erschöpfung nimmt bei Teilzeit nicht deutlich ab. Während 43 Prozent der Vollzeitbeschäftigten sehr häufig oder oft zu erschöpft für Privates sind, sind es bei den Teilzeitkräften immer noch 39 Prozent.

Teilzeitbeschäftige – ebenfalls in sehr deutlicher Mehrheit Frauen – fühlen sich, trotz Teilzeit, erschöpfter durch ihren Beruf als Vollzeitbeschäftigte.

Ich beginne mich zu fragen, ob die feministischen Zensoren beim DGB und beim Spiegel versagt haben.

Sie legen hier Zahlen vor, die jedem Arbeitgeber zeigen, dass Frauen die schlechteren Mitarbeiter sind. Schließlich werden erschöpfte Mitarbeiter eher krank und sind unzufriedener.

Differenziert nach Branchen sind die Beschäftigten im Sozialwesen (55 Prozent), Gesundheitswesen (53 Prozent) und Gastgewerbe (51 Prozent) besonders betroffen.

Ja, DGB, ich habe es verstanden. Frauen sind irgendwie immer erschöpft. Darum sind typische Frauenberufe besonders betroffen.

Hat sich beim DGB keiner gefragt, warum in dieser Liste nicht „Baubranche“ oder „Handwerk“ steht?

Es ist so normal, dass Frauen über alltägliche Dinge wie ihren Job jammern, dass es niemandem mehr auffällt. Männer scheinen viele Belastungen einfach besser wegzustecken.

Mein Dank gilt dem DGB, der den Beweis für die Korrektheit der Bezeichnung Jammerfrau liefert.

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6 Kommentare zu „Frauen bringen’s einfach nicht“

  1. Tja, si tacuisses…
    Leider Leider haben die Frauen den Fehler gemacht und sich tatsächlich in Arbeit und Beschäftigung geschmissen, wo vergleichbare Ergebnisse gewertet werden können, denn das abgehobene jammernd über den Dingen stehen und zu behaupten, man sei in allem Besser, geht jetzt nicht mehr.
    Sie haben sich die Finger schmutzig gemacht und bewiesen, was an den Sprüchen dran ist von der Überlegenheit qua Geschlecht.
    12 Jahre Kanzlerschaft Merkel sollten Anschauungsuntericht genug sein und mit der Mär aufräumen, dass alles besser wird, wenn ne Frau das tut. Gesellschaftlich ist unser Land weiter herunter gekommen als unter 12 Jahren Hitler. Und die Infrastruktur nähert sich dem damaligen Zustand an.

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  2. Ja, ist schon auffällig, dass man so gut wie nie Frauen in den Knochenjobs findet. Frauen, die von morgens bis abends bei Wind und Wetter auf dem Bau stehen oder auf dem Müllauto mitfahren oder Möbel schleppen oder sonstwelche Scheißarbeiten machen, sieht man irgendwie nirgends. Man könnte jetzt meinen, dass der weibliche Körper für solcherlei Arbeiten nicht gemacht ist, und sich Frauen lieber Arbeiten suchen, für die sie Drinnen bleiben können und kaum körperlich belastet sein müssen, aber spätestens seit Wonder Woman von 2017, weiß man, dass Frauen knallharte Kriegerinnen sind, die Männer auch körperlich gewachsen sind, sie eigentlich sogar übertreffen. Wo ich gerade von Wonder Woman schreibe: wie passt in das sicherlich richtige Bild, dass Frauen körperliche Arbeit bei Wind und Wetter lieber meiden und ansonsten im Kern meist genauso sind, wie wir Frauen nunmal kennen und wie sie auch der Artikel beschreibt, dass es Frauen gibt, die in Wachdienst, Polizeidienst und sogar Armeedienst gehen? Weiß da jemand eine Erklärung?

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    1. Recht einfach: Die Zugangsbedingungen zu den ordentlich bezahlten Jobs mit Rentenansporuch sind für Frauen auf Teppichkantenhöhe, und wenn sie dann mal drin sind (siehe BW, Polizei usw.) geht die Beförderung auch fix nach oben, weil a ja auch Frauen hin sollen. Falls du dich heute noh nicht aufgeregt hast, sieh dir mal den ÖD an. Das reicht für einen Abend ärgern und mehr.

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      1. Danke, ja, das macht Sinn. Und ärgert mich auch ein wenig, weil mir immer wieder aufgeht, dass all die Behauptungen, wie schwer Frauen es doch haben und wie benachteiligt sie sind, sich eigentlich umgekehrt zu haben scheinen, so dass es nun die Männer, bzw. schon die Jungs schwerer haben, nicht zuletzt weil die ja auch schon ständig zu hören bekommen wie minderwertig sie im Vergleich zur Frauenrasse sind. Aber trotz all der Erfolge und der beispiellosen Freiheit der Frauen, bekommen dann viele unter ihnen den Hals nicht voll und brauchen noch mehr „Gleichstellung“ (siehe Equal Pay Day) und so weiter. Irgendwie sind gerade die Hardcore-Feministinnen genau das, was sie immer den Männern vorwerfen.

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