Die Anspruchshaltung von Gutmenschen schürt Rassismus

Bei wdr.de wird über die Zustände in einer Flüchtlingsunterkunft berichtet.

Flüchtlinge beklagen Zustände in Oerlinghausener Unterkunft

Die Zustände müssen so furchtbar sein, dass sich hoher Besuch angekündigt hat.

Staatssekretär Andreas Bothe aus dem NRW-Integrationsministerium hat sich Freitag (19.01.2018) ein Bild über die Zustände in der Oerlinghauser Flüchtlingsunterkunft gemacht.

Ein Staatssekretär kommt extra vorbei und schaut sich die Situation an.

Der Rat der Stadt hatte sich an das Land gewendet, weil die Kriminalität rund um die Unterkunft angestiegen ist.

Steigende Kriminalität geht oft mit einer allgemeinen Verwahrlosung der Gegend einher. Es klingt so, als sei der Grund des Besuches, dass sich die Situation der Stadt verschlechtert hat, seit die Flüchtlinge hier untergebracht werden.

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Gutmensch arbeitet gedankenlos auf das Ende der EU hin

Bei zeit.de ist der Anriss eines Artikels verfügbar. Er ist hinter der „Z+“-Registrierscharanke verborgen.

Noch nicht einmal war es mir ein Zeit-Artikel wert, mich dafür bei der Zeit zu registrieren, so ist es auch diesmal.

Thorsten Benner fordert in diesem Artikel:

Distanziert euch von den Autokraten!

Unternehmen wie Audi und Daimler legitimieren Ungarns und Polens Politik.

Alles beginnt mit einer Lüge: Ungarn und Polen werden zu Autokratien erklärt. Dämonisiert man den Gegner, argumentiert es sich leichter vom hohen moralischen Ross.

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NGOs: Hilfsorganisationen sind für Tote verantwortlich

Wir hatten hier im Blog bereits das Thema, dass Gutmenschen mit ihren NGOs für den Tod von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer verantwortlich sind. Auch an anderen Stellen sind Hilfsorganisationen für Tote verantwortlich.

Das Flüchtlingslager „Dschungel von Calais“ wurde im Oktober letzten Jahres geräumt. Trotzdem halten sich noch immer sehr viele Flüchtlinge in der Gegend auf, weil sie nach Großbritannien wollen.

Die Flüchtlinge gehen dabei nicht eben zimperlich vor (Juni 2017):

Eine von Migranten errichtete Barrikade auf einer Autobahn nahe Calais hat einen tödlichen Unfall verursacht. Der Fahrer eines Kleintransporters mit polnischem Kennzeichen sei bei einer Kollision gestorben, teilte die zuständige Präfektur mit. Migranten hätten in der Nacht Baumstämme auf die A16 gelegt, der Lieferwagen sei dann gegen einen der drei aufgestauten Lastwagen geprallt und in Flammen aufgegangen. In einem der Lastwagen wurden neun Migranten festgenommen.

In der Region um die nordfranzösische Hafenstadt Calais sammeln sich seit Jahren Menschen, um illegal nach Großbritannien zu gelangen. Laut einem Bericht der Regionalzeitung „La Voix du Nord“ wurden seit Ende Mai wieder häufiger Straßen blockiert, um Lkw-Fahrer zum Anhalten zu zwingen.

Migranten errichten Barrikaden und nehmen den Tod von Menschen billigend in Kauf.

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Medienversagen: Mit instrumentalisierten Jammerfrauen lässt sich kein Staat machen

In meinem Artikel Jammerfrau: Wir müssen noch mehr Rente an Frauen umverteilen habe ich über eine Frau berichtet, die ihre Rente ungerecht gering findet. Sie wurde von RTL und Spiegel TV eingeladen um bei Angela Merkel zu jammern.

In diesem Artikel möchte ich auf die Rolle der Medien eingehen, die politische Diskussionen mit Einzelschicksalen ersticken und damit den Blick auf das große Ganze verstellen. Praktisch immer sehen sie die einzige Lösung in staatlichen Eingriffen und praktisch nie in Eigeninitiative.

Die „Diskussion“ zwischen Frau Merkel und Lioba Bichl steht exemplarisch für diese gefühlsduselige Pervertierung des Journalismus.

Bundespolitik kann nie auf einzelne Menschen bezogen sein – der Gesetzgeber und die Exekutive sind immer auf alle Menschen ausgerichtet.

Wie kann es also sinnvoll sein, die Zeit der Bundeskanzlerin mit einer einzelnen Person mit ihrem Einzelschicksal zu verschwenden? Zumal Lioba Bichl in keiner Weise repräsentativ für ihre Gruppe ist. Das wird im Artikel deutlich:

Spiegel TV war über den Münchner Verein LichtBlick Seniorenhilfe, der Rentner finanziell und persönlich unterstützt und dem Lioba Bichl viel zu verdanken hat, mit der Rentnerin in Kontakt getreten.

Lioba Bichl wurde gecastet. Sie wurde speziell ausgewählt, weil sie die Gruppe der altersarmen Frauen moralisch überlegen vertreten kann. Sie hat zwei Kinder großgezogen. Und ihr Leben lang gearbeitet. Und sie ist trotzdem arm – zumindest nach den Maßstäben, die RTL anlegt. Damit ist sie moralisch praktisch unangreifbar.

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Gutmenschen habens auch nicht leicht

Wikipedia definiert Gutmenschen wie folgt:

Gutmensch ist eine Bezeichnung, die häufig als ironisch, sarkastisch, gehässig oder verachtend gemeinte Verunglimpfung von Einzelpersonen, Gruppen oder Milieus („Gutmenschentum“) genutzt wird. Diesen wird aus Sicht der Wortverwender ein übertriebener, nach äußerer Anerkennung heischender Wunsch des „Gut-sein“-Wollens in Verbindung mit einem moralisierenden und missionierenden Verhalten und einer dogmatischen, absoluten, andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten unterstellt.

Ich sehe bei dieser Definition Überschneidungen zum Begriff Virtue Signalling, aber auch zu politischer Korrektheit. Primäres Ziel von Gutmenschen ist aus meiner Sicht die gewünschte Außenwirkung und ein persönliches, moralisches Überlegenheitsgefühl. In der Wikipedia-Definition fehlt aus meiner Sicht eine gewissen Naivität, welche ich Gutmenschen zuschreibe.

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