Feministin: Frauen sind unfähig eine Zivilisation aufrecht zu erhalten

Beim Geschlechterallerlei hat man sich zweier Artikel des Zeit Magazins angenommen. Jedes mal aufs neue finde ich es unfassbar, mit wie wenig intellektuellem Tiefgang man heutzutage in großen Medien veröffentlichen kann.

Im Zeit Magazin träumt man sich eine Welt herbei, in der alle Entscheidungen nur noch von Frauen getroffen werden.

Als Kinder liebten wir dieses Gedankenspiel: Was wäre, wenn alle Erwachsenen plötzlich weg wären?

Damit ist der intellektuelle Rahmen des Artikels gesteckt.

„Kinder an die Macht!“ ist ja sogar eine Zeit lang ein beliebter Slogan gewesen. Er ist natürlich völlig unrealistisch.

Es ist nicht nur „völlig unrealistisch“, es ist einfach dumm und schädlich für alle – auch für die Kinder. Kinder sind dümmer als Erwachsene, sie treffen dumme Entscheidungen. Kinder würden nicht einmal ihre eigenen Zähne putzen, wenn man sie nicht dazu zwingen würde. Dazu sind Kinder auch unhöflich, gemein, manchmal richtig grausam, sie halten ihre Versprechen nicht ein und haben eine geringe Arbeitsmoral. Sie verfügen nicht über Lebenserfahrung.

Männer waren lange genug an der Macht, und was ist? Kriege, Klimaerwärmung, Raubtierkapitalismus.

Welch kindliche Sicht der Dinge. Der Raubtierkapitalismus mit seiner Marktwirtschaft ist das Wirtschaftssystem, das Milliarden Menschen aus der absoluten Armut geholt hat. Welches andere System war nachhaltig dazu in der Lage?

Natürlich hat das einen Preis. Wirtschaftliche Ungleichheit ist einer davon. Aber geht es denn den ärmsten Menschen in den aktuellen marktwirtschaftlichen Systemen nicht wesentlich besser als den armen Menschen in anderen Systemen? Arme Chinesen auf dem Land sind ärmer als reiche Chinesen, aber es geht ihnen viel, viel besser als vor 30 Jahren. Das ist der Unterschied zwischen Sozialismus mit Planwirtschaft und Kapitalismus mit Marktwirtschaft.

Zur kindlichen Sicht der Dinge passt auch, dass Autorin Marie Schmidt Männer für negative Entwicklungen verantwortlich macht, aber die positive Kehrseite nicht den Männern zuschreibt: Man kann negative Entwicklungen anprangern, aber wer nicht begreift, dass dann auch positive Errungenschaften wie Medizin, Strom und fließend Wasser nicht existieren würden, der hat das Gemüt eines 4-jährigen Kindes.

Wenn 52 Prozent der männlichen Wähler in den USA für Trump als Präsidenten stimmen, aber 54 Prozent der Wählerinnen für Clinton, wenn man also sieht, wie uns der Irre mit der Bombe hätte erspart bleiben können.

Clinton hatte in Summe die Mehrheit der Stimmen. Aber das US-Wahlsystem ist kein einfaches Mehrheitswahlsystem. Diese Zahlen beweisen also nicht, dass Frauen Donald Trump verhindert hätten.

Frauen dagegen, oft sogar wildfremde, reden sofort auf dieser speziellen, sehr persönlichen und zugleich pragmatischen Ebene darüber, ob ihnen Sex Spaß macht, ob es in Ordnung ist, sein Kind auch ein paar Stunden am Tag gar nicht zu lieben oder wie man einen Entsafter sauber bekommt.

Fragen, die die Welt bewegen. Das Maß der Dinge. Immerhin hat der Artikel damit das geistige Niveau einer Teenegerin erreicht.

Mich erzürnt an solchen Artikeln, dass sie das, was Männer geleistet haben, gar nicht würdigen. Es wird als ganz selbstverständlich gegeben angenommen. Und dann wird – völlig im Ernst – lächerliches Gelaber als relevant hingestellt.

Um es mal ganz klar zu sagen: Kinder gebären ist es nicht, was uns von den Tieren unterscheidet. Es sind Zivilisation, Technologie, Medizin und Kultur. Und die wurden vor allem von Männern entwickelt. Das schreibt Marie Schmidt selbst, indem sie behauptet: „Männer waren lange genug an der Macht“.

Frauen würden, wenn sie entscheiden könnten, lieber weniger Zeit mit ihren Brotjobs verbringen. Frauen würden die Wochenarbeitszeit deutlich verringern.

Es zeigt sich ganz deutlich, sie schreibt es selbst, aber Marie Schmidt begreift gar nichts: Es sind die „Brotjobs“, die Zivilisation, Technologie, Medizin und Kultur erschaffen und erhalten. In einer Welt ohne Männer und ihre Entscheidungen gäbe es sie nicht.

Die Männer dürften in der Frauenrepublik schon noch weiter ins Büro gehen, nur mit dem Besserverdienen wäre es vorbei.

In der kindlichen Welt Marie Schmidts findet Arbeit nur im Büro statt. Ställe, Mienen, freier Himmel und Fabriken kommen als Arbeitsplatz nicht vor. Dazu passt auch, dass sie glaubt, dass das Gehalt nur nettes Beiwerk zur Arbeit ist und nicht eine wichtige Motivation.

Mit Menschen, die prekär leben, sind Frauen nachsichtiger. Sie glauben seltener, dass Hartz-IV-Empfänger ihre Stütze in Alkohol und Zigaretten investieren. Die Frauenrepublik hätte wohl ein größeres Herz für die Ärmsten. Sie würde ihnen helfen, statt ihnen zu misstrauen.

Ach die gutherzigen Frauen. Aber auch hier zeigt Marie Schmidts Beispiel nur ein weiteres mal, dass eine frauendominierte Gesellschaft keine Zivilisation aufrecht erhalten kann:

Wie geht es denn einem pauschal bezahlten Buffet in einem Restaurant zu?

Nimmt jeder nur so viel, wie er wirklich benötigt? Hinterlässt jeder das Buffet so, wie er es vorzufinden wünscht?

Hören Buffetgäste auf vom Besten zu essen, wenn sie sehen, dass es für nachfolgende Gäste nicht mehr reicht?

Frauen die „helfen, statt […] zu misstrauen“, würden unsere Gesellschaft zu Grunde richten. In kürzester Zeit würde sich jeder vom Sozialbuffet nehmen nehmen was er kann. All die Errungenschaften der Männer wären in wenigen Jahren aufgezehrt.

Schon das simple Beispiel des Buffets – jeder kennt es – zeigt, dass die kindliche Sozialromantik Marie Schmidts nicht funktioniert.

Interessant ist am Buffetbeispiel auch folgende Frage: Gibt es am Buffet das beste Essen des Restaurants? Oder ist a la Carte nicht besser, wenn auch weniger und teurer?

Man braucht gar nicht all die gescheiterten Sozialismusexperimente der Vergangenheit und der Gegenwart (Venezuela) anzuschauen, der gesunde Menschenverstand und die Erfahrung eines einzigen Besuches am Buffet reichen aus.

Es ist ganz einfach: Das Beste gibt es nicht, wenn alles kostenlos ist. Die Meisten nehmen mehr als sie benötigen, wenn man sie lässt.

Würden Männer einen Moment lang also nichts tun, auch nirgendwo einbrechen, niemanden ermorden, das Land wäre überdurchschnittlich friedlicher.

Marie, du bist tatsächlich unfähig die Kehrseite zu sehen. „Würden Männer einen Moment lang also nichts tun“, hättest du nichts zu Essen auf deinem Tisch. Du hättest keinen Computer auf dem du diese Scheiße hier zusammenfaseln könntest.

Übrigens werden Frauen nicht so gerne Ordnungshüter wie Männer. Am dem Tag, an dem die Männer nichts tun dürften, wäre nur knapp 15 Prozent der Bundespolizei im Dienst.

Oben hieß es noch, Frauen würden alle Entscheidungen treffen, aber Männer „dürften“ noch arbeiten gehen. Auf einmal dürften die Männer nichts mehr tun. Zusammenhangsloses Gelaber.

Und, Marie, es wären nicht nur 15 Prozent – es wären auch die Luschen. Frauen sind schlechtere Polizisten als Männer.

Große Frage: Gibt es wirklich substanzielle Gründe, warum Frauen auf die Dauer irgendetwas besser machen sollten als Männer?

Ganz im Gegenteil: Es gibt keine Beispiele, nicht eines, einer nachhaltig existierenden frauendominierten Gesellschaft. Wenn Frauen so erfolgreich wären, durch die natürliche Selektion der Evolution hätte sich diese Gesellschaft durchgesetzt.

Der Artikel selbst enthält Beispiele, die zeigen, dass eine „Frauenrepublik“ nicht funktionieren würde. Es ist nur so, dass die Autorin so wenig über Gesellschaften und wie sie funktionieren begriffen hat, dass sie das gar nicht merkt.

Nicht nur, weil Frauen jedes Recht und auch jedes Talent dazu haben, genauso faul, egoistisch und hundsgemein zu sein wie irgendein Mann.

Hier schlägt der Artikel in reinen Männerhass um. Irgendwann fällt die Maske der Feministin.

Ich habe die Entwicklung unserer Zivilisation immer als Menschheitsleistung betrachtet. Erst feministische Artikel wie dieser hier haben mich dazu gebracht, genau hinzuschauen und die Beiträge der Geschlechter zu unterscheiden.

Es ist wie immer: Feminismus schadet dem Ansehen der Frauen.

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6 Kommentare zu „Feministin: Frauen sind unfähig eine Zivilisation aufrecht zu erhalten“

  1. Also ich behaupte:
    Wenns keine Frauen gäb, gäbs auch keine Kriege.
    Eine Männerhorde kann 3 Tage lang zusammen saufen und alles ist gut.
    Sobald eine Frau dazu kommt gibts Stress. Einige werden gegen andere instrumentiert, mit subtilen Spielchen gegeneinander aufgehetzt, und schon hat man strikt den Konflikt. Frauen schicken Männer um ihre Kriege auszufechten und die Depperten unter den Männern machen das dann.

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  2. „Frauen würden, wenn sie entscheiden könnten, lieber weniger Zeit mit ihren Brotjobs verbringen. Frauen würden die Wochenarbeitszeit deutlich verringern.“
    Im Ergebnis würde der materielle Wohlstand drastisch einbrechen, denn der Wohlstand will erarbeitet sein. Weniger Arbeit -> weniger Wohlstand.
    Bei den Ärzten zeigt sich das jetzt schon. Weil die ganzen Frauen weniger arbeiten braucht es viel mehr ÄrztInnen um dass auszugleichen und die Kosten steigen drastisch. Und die Frauen wollen auch moch mehr Extra-Service:
    „Frauen überschwemmen die Medizin — und das wird richtig teuer werden. Denn sie wollen nicht nur flexible Arbeitszeiten und weniger Dienste, auch Kitaplätze stehen auf der Wunschliste. Krankenhäuser werden tief in die Tasche greifen müssen, um nicht bald ohne Personal dazustehen.“
    (http://news.doccheck.com/de/41887/feminisierung-in-medizin-aerztinnen-mit-anspruch/)

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  3. Immer wieder faszinieren das jemand diesen Müll noch liest. Warum kommentieren Sie nicht gleich das Ergebnis in der Kloschüssel dieser HetzerInnen?

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