Polizisten sterben für den Gender-Feminismus

Männer und Frauen sind laut Genderfeminismus nur soziale Konstrukte. Dies wird auch bei der Polizei deutlich.

RP Online berichtet unter der Überschrift „NRW will Polizistinnen besser schützen“:

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens sollen Streifen möglichst nur noch mit maximal einer weiblichen Polizistin besetzt werden. „Wir achten darauf, dass es möglichst gemischte Streifen gibt. Man muss sehen, dass es Einsätze gibt, wo es zu Gewaltanwendung kommen kann. Und da ist es schon von Vorteil, wenn eine männliche Person dabei ist“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Essen.

Wie ist das für den männlichen Polizisten, der die Frau begleitet?  Ist es nicht auch für ihn sicherer, wenn sein Kollege ein Mann ist?

Mit den gemischten Streifen sollen die weiblichen Beamten besser vor Übergriffen geschützt werden. Polizeikreisen zufolge werden Frauen im Einsatz zunehmend mit fehlendem Respekt behandelt.

Aus meiner Sicht werden Polizisten insbesondere auch für eskalierende Situationen benötigt, in denen kein Respekt mehr vorhanden ist. Das ist ein ganz normaler Einsatzfall.

„Wenn zwei Polizistinnen zum Beispiel vor einem Rocker stehen und ihm sagen sollen, was er zu tun hat, nimmt der sie nicht wirklich ernst. Das ist nun einmal Tatsache“, sagte ein Kriminalhauptkommissar, der anonym bleiben möchte. „Das Gleiche gilt für viele Migrantengruppen. Die kommen aus einem anderen Kulturkreis und respektieren Frauen als Polizisten einfach nicht.“

Auch in „normalen“ Vierteln können Situationen eskalieren. Wenn die Polizistinnen in Extremsituationen (und dafür benötigt man ja die Polizei) nicht einmal sich selbst schützen können, dann brauchen wir sie nicht.

Die Funktionäre der Polizei und ihrer Gewerkschaften lassen die Männer einfach im Stich. Das gesellschaftliche Narrativ ist zu stark und die Solidarität zwischen Männern ist nicht groß genug, um den bestmöglichen Schutz auch für männliche Polizisten einzufordern: Männer.

Im Extremfall bedeutet das: Man lässt männliche Polizisten für den Genderfeminismus sterben.

Genauso sehe ich das bei der Bundeswehr. Kann eine Soldatin ihren verwundeten Kameraden aus der Gefahrenzone ziehen? Wenn ich ein Soldat wäre, würde ich mir wünschen, dass ein Mann neben mir kämpft, weil der körperlich in der Lage ist, mich in Sicherheit zu bringen. Auch Soldaten sterben im Extremfall für den Genderfeminismus.

Auch hier gibt es sie nicht, die Solidarität und die Empathie der Geschlechtsgenossen.

Unsere derzeitigen Entscheidungsträger, Politiker und Funktionäre sind selbst wahrscheinlich weitgehend gewaltfrei aufgewachsen, ohne Schulhofschlägereien und ohne Prügeleien in der Kneipe. Sie haben einfach keine Ahnung mehr, wie sehr Gewalt Kontrollverlust bedeutet und wie wichtig es in gefährlichen Situationen ist, jederzeit souverän aufzutreten und die Oberhand zu behalten, weil sie sonst weiter eskalieren könnte. Im Zweifel kommt es bei glaubhaft martialischem Auftreten gar nicht erst zu Gewalt. Das haben sie auch selbst erkannt:

Bei der Bereitschaftspolizei werde bei konfliktträchtigen Einsätzen darauf geachtet, dass kleine und schmächtige Frauen nicht in der ersten Linie eingesetzt werden. […]

Eine der Aufgaben in der Hundertschaft ist es schließlich auch, mit dem Auftreten Respekt beim Gegenüber zu erzeugen. Da ist es schon wichtig, groß und breit zu sein.“

Ganz pragmatisch werden die Männer in die erste Reihe gestellt, wo es am gefährlichsten ist.

Wie kann man wirkungsvoll auf eine derartige Männerbenachteiligung hinweisen? Aus meiner Sicht nicht, indem man nur die Nachteile für die Männer anspricht. Eher müsste man Fälle sammeln, bei denen Hilfesuchende oder Polizisten gefährdet wurden, weil nicht genügend Kampfkraft vor Ort war.

Dann müsste man in die Offensive gehen, sich auf die Familien der Polizisten konzentrieren und darstellen, welche Ängste sie in solchen Fällen ausstehen. Der Beruf ist doch auch so schon gefährlich – muss man ihn denn noch gefährlicher machen? Ein Brief der Ehefrau, die Kulleraugen der Kinder. Papa, bitte komm wieder.

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8 Kommentare zu „Polizisten sterben für den Gender-Feminismus“

  1. Vielleicht sollte man(n) um – darauf aufmerksam zu machen eine Gehaltssonderzulage für die männlichen Polizisten fordern. Der Sachverhalt „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ ist ja nicht mehr gegeben…

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    1. Ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Die Männer sind schließlich vielseitiger einsetzbar – egal wer der Partner ist. Frauen können nur Männern zugeordnet werden – was grade bei Krankenstand oder Urlaub schwierig sein dürfte. Dann muss man sicher von anderen Polizeistationen mit Männern aushelfen.

      Und die Männer könnten eine Gefahrenzulage verlangen, weil sie systematisch auf die gefährlichen Posten kommen.

      Habe ich in den Artikel nicht mit reingenommen, weil ich prägnant zuspitzen und nicht zerfasern wollte.

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  2. Vielleicht sollte man konsequenterweise eine Gefahrenzulage für die Dienste verlangen, in denen er mit einer Frau Streife fährt. Aber das wäre wieder nicht politisch korrekt.

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    1. Du hast im Eingang deines Artikels einen entscheidenden Satz geschrieben und diesen auch entsprechend weiter erläutert.

      „Wie ist das für den männlichen Polizisten, der die Frau begleitet?“

      Die zählen nicht, denn es ist ihre Pflicht, die Kollegin zu beschützen. Also, wenn man es sarkastisch formulieren möchte, könnte man auch von einer Betrachtung der Männer als ‚Verbrauchsmittel‘ schreiben. Mal abgesehen von der Betrachtung, dass Polizisten nun ihre -Inninen beschützen sollen, so stellt sich dabei auch die Frage, welche von denen beschützt denn noch die Bürger?

      Es sind diese, letztendlich, für die die Polizei eintreten muss und deren Aufgabe es auch ist. Und insofern sterben nicht nur Polizisten auf dem Altar des Feminismus, sondern auch Hans & Anna als Kollateralschaden einer Ideologie.

      Über die Konsequenzen für Alle bei einem eventuellen Krieg, möchte ich mir zu den Soldaten und der Zivilbevölkerung erst recht keine Gedanken machen. Schon allein deswegen, weil unsere Heldinnen nicht mal einen Hürdenlauf mit Gepäck hinbekommen. Tja, die Doppelbelastung des Mannes, denn der darf deren Sack im Einsatz nun auch noch mitschleppen.

      Wie absurd das Ganze geworden ist, mag man sich mal in meinem Beitrag „Der gendergerechte Panzer“ ansehen und zu welchen Auswüchsen das geführt hat: https://emannzer.wordpress.com/2015/02/21/gendergerechte-panzer/

      Recht erhellend auch die verlinkten Videos im Anschluss.

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      1. „so stellt sich dabei auch die Frage, welche von denen beschützt denn noch die Bürger? Es sind diese, letztendlich, für die die Polizei eintreten muss und deren Aufgabe es auch ist. Und insofern sterben nicht nur Polizisten auf dem Altar des Feminismus, sondern auch Hans & Anna als Kollateralschaden einer Ideologie.“

        Zustimmung. Ich frage mich, woran liegt es, dass unsere Eliten das in Kauf nehmen?

        Eine Erklärung lasse ich auch im Artikel anklingen: Sie kennen die Realität nicht, sie selbst sind in einer Blase groß geworden, in der man niemals real die Polizei gebraucht hat. Für sie ist das ein weiterer Job in dem schlechte Leistungen keine Auswirkungen haben – so wie ihre eigenen.
        Der zweite Erklärungsansatz ist, dass sie tatsächlich glauben, dass die körperlichen Unterschiede nicht so groß wären. Es hat Auswirkungen, wenn man Biologieunterricht durch Ideologie ersetzt.

        Genau so ist das bei der Bundeswehr. Unsere Eliten haben gar keinen echten Krieg im Kopf, wenn sie Frauen in der Truppe möchten.

        Was deinen Artikel betrifft. Finster. So stelle ich mir das vor. Ich habe auch schon gelesen, dass es in der US Armee einen Befehl gab, nicht im Einsatz schwanger zu werden – so verbreitet war diese rücksichtslose Strategie.

        Auch hier: Wenn die Kameradinnen ausfallen müssen Kameraden einspringen. Und zwar genau dann, wenn es gefährlich wird.

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