Fragebogen klärt: Social Justice Warrior oder Nazi

Kämpfer für soziale Gerechtigkeit (Social Justice Warrior – SJW) oder Nazi, diese fein abgestufte Unterscheidung wird bei helloquizzy.com vorgenommen, wenn man einen Test absolviert. Die binäre Weltsicht zwischen SJW und Nazi hat mich so angesprochen, dass ich gleich eingestiegen bin. Es wird nicht beschrieben, wer diesen Test erstellt hat. Der Stil der Fragen deutet darauf hin, dass er von SJW geschrieben wurde.

Do you think anyone can get a great job and have a good life if they just work hard enough?

  1. Yes, this is the land of opportunity!
  2. No, your success is based primarily on your race and gender, and whether or not you have privilege.
  3. Success is partly a result of your demographic, but it takes a lot of hard work too.

Ich habe den dritten Punkt angewählt, Erfolg ist zum Teil deiner Herkunft und zum anderen harter Arbeit geschuldet.

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Virtue Signalling mit Wil Wheaton

Das Thema virtue signalling hat auch Wil Wheaton erwischt. Er erklärt der Welt, dass er nicht für Trump gestimmt hat, wie die meisten Amerikaner. Und dafür wird er von Minderheiten kritisiert, weil er nichts weiter unternimmt und statt dessen nur twittert, dass er ja besser als der Pöbel ist. Damit haben sie recht.

Die Argumente und Forderungen seiner Kontrahenten sind lächerlich. Sie fordern, dass er sich entschuldigt, sehr viel Geld spendet und den Mund hält. Nochmal: Nur dafür, dass er sich öffentlich von Donald Trump distanziert hat.

Die ganze Geschichte ist abstrus und sehr unterhaltsam. Einige Menschen unterstützen Wils Standpunkt und ergreifen Partei. Das wird ihm auch noch zum Vorwurf gemacht, er würde seine Leute in den sozialen Netzwerken auf eine Farbige hetzen.

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Fefe: Unerwünschte Standpunkte und falsche Informationsquellen

Neulich Fefe: Er schreibt über Mitarbeiter des amerikanischen Heimatschutzministeriums (DHS). Fefe schreibt häufig nur wenig zu einem Link, so auch hier:

Das Department of Homeland Security erfüllt alle Vorurteile. Sie finden Trumps Moslem-Verbot total super und beziehen ihre Nachrichten von Breitbart.

Es schwingt Empörung mit. Offensichtlich geht Fefe davon aus, dass es sich hier um eine von ihm oft beschriebene „passt-wie-Arsch-auf-Eimer“-Situation handelt. Also dass Menschen mit bestimmtem politischen Positionen sich genau solche Jobs heraussuchen.

Ich möchte eine alternative Erklärung anbieten. Die Kausalität könnte auch in der anderen Richtung verlaufen: Die Mitarbeiter des DHS machen andere Erfahrungen als der durchschnittliche Bürger und als Fefe. Vielleicht befürworten die DHS Mitarbeiter das Einreiseverbot aus bestimmten Ländern deshalb eher als der Rest der Bevölkerung und lehnen liberale und linke Medien eher ab, weil diese nicht die Realität abbilden, die sie wahrnehmen.

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Abtreibung – eine feministische Sicht

Meine Meinungsbildung zu Abtreibungen ist noch nicht abgeschlossen. Der Artikel über den gestolpert bin regt mich aber zu einer Reaktion an. Er soll das Recht auf Abtreibungen und die alleinige Entscheidungsgewalt der Frauen darüber begründen:

Der Ausgangspunkt einer Abtreibung ist eine ungewollte Schwangerschaft. Davon betroffenes Subjekt ist die ungewollt Schwangere.

Ein Muster, dass mir schon öfter begegnet ist: Der Fötus ist aus Sicht der Autorin kein Subjekt. Befürworter von Abtreibungen sehen im Fötus einen Zellhaufen, bestenfalls ein Stück Gewebe. In Deutschland sind Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal, in Ausnahmefällen sogar darüber hinaus. Ein Tonmodell welches den Entwicklungszustand einen Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche darstellt, kann man hier sehen. Ich denke schon, dass der Fötus ebenfalls ein betroffenes Subjekt ist.

Warnung! Nur ganz Hartgesottene schauen sich hier das animierte Bild eines lebenden Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche an. Vorteil: Man sieht deutlich ein weiteres  von der Abtreibung betroffenes Subjekt. Man erahnt die Tragweite. Nachteil: Zumindest mir geht das Bild nicht aus dem Kopf.

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Feministinnen marschieren mit dem Islam

Beim Womens March on Washington ist eine seltsame Allianz zwischen Feministinnen und Muslimen zutage getreten. Der Womans March soll für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte stehen. Zu den Frauenrechten – so wie Feministinnen sie verstehen – gehört beispielsweise auch das Recht auf Abtreibung. Eine der Organisatorinnen des Womans Marchs ist Linda Sarsour. Über sie gibt es interessante Dinge zu lesen:

In 2011, Sarsour referred to Sharia as “reasonable,” tweeting: “once u read into the details it makes a lot of sense.”

Sie findet 10 Wochen bezahlten Mutterschutz wichtiger als das Recht Auto zu fahren:

But Sarsour expressed her indifference to the illegality of female driving in Saudi Arabia, tweeting: “10 weeks of PAID maternity leave in Saudi Arabia. Yes PAID. And ur worrying about women driving. Puts us to shame.”

Beim Womans March Ableger in Berlin war dann zu sehen und zu hören, wie nahe  Verfechterinnen von Frauenrechten dem Islam offenbar stehen.

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Virtue Signalling bei Rewe

Eines regnerischen Tages musste ich noch schnell einkaufen gehen. Dies gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Im Supermarkt sind zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Es fühlt sich an, als hätten sich all die anderen Einkäufer gegen mich verschworen. Sie sind langsam, stellen sich mir in den Weg, stellen sich direkt vor mir noch schnell an die vorher kürzeste Schlange an.

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Co-Parenting

Zeit.de widmet sich dem Co-Parenting. Ich habe bisher noch nicht davon gehört:

In Onlineportalen tun sich Paare zusammen, die eine Familie gründen und Kinder großziehen wollen – aber nur auf freundschaftlicher Basis, frei von Sex. Familienleben ohne Liebesglück lautet die neue Formel. Statt sich mit dem Anspruch zu quälen, Partner- und Kinderliebe miteinander zu vereinbaren, machen sich die neuen „Co-Eltern“ einfach frei davon.

Die Abgrenzung zu „normalen“ Beziehungen erscheint mir beim ersten Erfahrungsbericht im Artikel wesentlich weniger stark, als dies der Artikel darstellt. Sie sprechen von Familienleben und gemeinsamem Abendessen.

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