Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt hätte verhindert werden können

Beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurden 12 Menschen ermordet, 55 wurden verletzt. Der Täter war auf der Flucht. Michael Schlieben hat sich in der ersten Reaktion am Morgen nach der Tat auf zeit.de nicht mit dem Anschlag beschäftigt. Ihm ist es wichtiger die Kritiker der aktuellen Politik als Spalter zu diffamieren:

Doch die Gesellschaft darf sich nicht spalten lassen. Sonst hat sie verloren.

Er kommt nicht darauf, dass die Gesellschaft schon lange gespalten ist. Und dass es Leute wie er waren, die die Gesellschaft gespalten haben und weiter spalten, seit mehr als einem Jahr.

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Wie Integration in den Gefängnissen aussieht

Aktuell werden vermehrt Flüchtlinge in Deutschland integriert. Auch die Gefängnisse stellen sich dieser Aufgabe.

Zunächst zeigt sich, dass es offensichtlich Unterschiede zwischen den Kulturen gibt:

Uwe Nelle-Cornelsen, Leiter der JVA Bielefeld-Brackwede, erklärte gegenüber der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen, dass es vor allem mit dem arabisch sprechenden Teil der Insassen Schwierigkeiten gebe. „Viele von ihnen akzeptieren keinerlei Regeln.“ Ruhestörung, Randalieren, Auflehnung gegen die Justizbeamten, Einschüchterungen und sogar massive Selbstverletzungen seien an der Tagesordnung. Einige Häftlinge hätten sich selbst den Bauch oder die Kehle aufgeschnitten – offenbar in der Hoffnung, aus der Haft entlassen zu werden.

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Der Kreationismus ist stark in dir, Journalismus

Kreationismus

Der Kreationismus beschreibt eine Welt, in der Gott die Arten geschaffen hat. Es gibt eine Schöpfungsgeschichte und es werden Fakten genutzt, die in dieses Weltbild passen und der Evolutionstheorie zu widersprechen scheinen. Echte Beweise für das eigene Weltbild – etwa ein Beweis, dass Gott existiert und die Arten geschaffen hat – werden nicht erbracht.

Im Gegensatz dazu ist der wissenschaftliche Ansatz, möglichst alle Fakten und Vorgänge zu kennen, zu bewerten, und damit die Welt zu beschreiben.

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Moralapostel

Zu unserem vorherigen Artikel möchte ich auch noch ein paar Gedanken los werden.

Nö. Das ist nicht schwer zu verdauen, das ist schlicht Quatsch. Das subjektive Empfinden, verletzt worden zu sein, ist nicht der Maßstab für Rassismus.

Man kann die Gefahr, die solche Moralapostel darstellen, nicht genug betonen. Journalistendarsteller wie Hülya Gürler glauben, weil sie die „richtigen“ Moralvorstellungen haben, ist es richtig, diese auch von anderen einzufordern zu können.

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„Experte für Polizei und Antirassismus“ kritisiert Polizei wegen Rassismus

Jetzt meldet sich auch Amnesty International zu Wort zum Einsatz der Polizei in der Silvesternacht in Köln.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den Polizeieinsatz zu Silvester in Köln kritisiert und eine unabhängige Untersuchung gefordert. „Hunderte Menschen sind allein aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermuteten nordafrikanischen Herkunft eingekesselt und kontrolliert worden“, sagte Amnesty-Experte Alexander Bosch.

Rufe ich mir die Ereignisse am selben Platz im Jahr zuvor in Erinnerung, frage ich mich, auf welchem Planeten Alexander Bosch lebt. Weiterlesen „„Experte für Polizei und Antirassismus“ kritisiert Polizei wegen Rassismus“

Die neue Definition von Rassismus

Ein unsäglicher Beitrag zur Rassismusdiskussion des sogenannten „Blackfacing“ findet sich auf taz.de. Die Autorin heißt Hülya Gürler.

Blackfacing, das ist, wenn Weiße sich das Gesicht schwarz anmalen und so im Theater, in Fernsehshows, zu Karneval, oder – ganz aktuell – zum Dreikönigsfest auftreten. Die Praxis ist rassistisch.

Nö. Wenn Weiße sich das Gesicht schwarz anmalen ist das erstmal so rassistisch wie ein tätowierter Knasti, der seinen Intimbereich rasiert.

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Von der Produktivität der Vielfalt

Zeit.de berichtet: „Flüchtlinge finden kaum Arbeit“.

Flüchtlinge haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt weiterhin schwer. Das geht aus Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, das zur Bundesagentur für Arbeit gehört. Von Dezember 2015 bis November 2016 schafften es demnach nur 34.000 Einwanderer aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern, eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt zu finden.

Neben den Zahlen fällt zunächst die Wortwahl auf. Das IAB spricht von Asylherkunftsländern, zeit.de von Einwanderern…
Insgesamt seien bei den Arbeitsagenturen 406.000 arbeitssuchende Flüchtlinge registriert, 160.000 davon seien als arbeitslos erfasst.
…und Flüchtlingen. Begriffliche Unterschiede, die für zeit.de keine sind.

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