Die etablierten Medien verspielen ihre Glaubwürdigkeit

Hier im Blog hatte ich schon das Thema Manipulation durch Medien und durch die Forschung. Wie erläutert, sehe ich das Hauptproblem darin, dass die Menschen misstrauisch werden und einfach gar nichts mehr glauben, was man in den Mainstream-Medien sehen und lesen kann. Damit sind sie nicht mehr erreichbar.

Die USA sind uns in dieser Hinsicht ein paar Jahre voraus. Wie auf vielen Gebieten schwappt die Welle vermutlich verzögert zu uns herüber. Während des Wahlkampfes Clinton vs. Trump kam es zu einer extremen Einseitigkeit in der Berichterstattung in den Mainstream-Medien.

Ein (englischsprachichiges) Video von Sargon of Akkad zeigt, wie man sich das vorstellen muss. Das Video ist in Gänze sehenswert, herausstellen möchte ich aber zwei Aussagen von ihm.

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Ehrenmorde – Die unsichtbaren toten Männer des ungenannten Kulturkreises (Update)

Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht hat 2011 eine Studie zu Ehrenmorden veröffentlicht. Der Link auf der Homepage zur Studie führt leider ins Nichts, es bleibt nur die Zusammenfassung.

Die Autoren drücken sich vor einer klaren Benennung des Kulturkreises, in dem Ehrenmorde vorkommen. Es gibt nur Indizien dazu, an unterschiedlichen Stellen:

Ehrenmorde […] werden in der öffentlichen Diskussion als Indikator für Integrationsdefizite von Migranten insbesondere aus muslimischen Ländern […] wahrgenommen […]

Ehrenmorde in Deutschland ereignen sich in Migrantenfamilien, die diese zäh-
lebigen patriarchalen und kollektivistischen Verhaltensnormen nach Deutsch-
land mitgebracht haben. Ohne den spezifischen kulturellen Hintergrund sind
diese Tötungsdelikte schlichtweg nicht erklärbar.

Eine begleitende Auswertung […] zeigt jedoch, dass Partnertötungen durch Männer mit türkischer Staatsangehörigkeit dreimal häufiger, und in der Altersgruppe 25 bis 30 Jahre sogar fünfmal häufiger sind als Partnertötungen durch Deutsche. Ähnliches gilt auch für Männer mit einer Staatsangehörigkeit der Länder des ehemaligen Jugoslawien und Albaniens. […] Die Häufigkeit „normaler“ Partnertötungen bei Migranten sollte ebenso Anlass zur Sorge sein wie die selteneren, aber in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommenen Ehrenmorde.

Zwei Drittel der Fälle ereignen sich in Familien türkischer Herkunft, wobei
sowohl ethnische Türken als auch ethnische Kurden vertreten sind.

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Polizisten sterben für den Gender-Feminismus

Männer und Frauen sind laut Genderfeminismus nur soziale Konstrukte. Dies wird auch bei der Polizei deutlich.

RP Online berichtet unter der Überschrift „NRW will Polizistinnen besser schützen“:

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens sollen Streifen möglichst nur noch mit maximal einer weiblichen Polizistin besetzt werden. „Wir achten darauf, dass es möglichst gemischte Streifen gibt. Man muss sehen, dass es Einsätze gibt, wo es zu Gewaltanwendung kommen kann. Und da ist es schon von Vorteil, wenn eine männliche Person dabei ist“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Essen.

Wie ist das für den männlichen Polizisten, der die Frau begleitet?  Ist es nicht auch für ihn sicherer, wenn sein Kollege ein Mann ist?

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Wie man den Männern ihr Selbstbewusstsein zurück gibt

Die aktuelle gesellschaftliche Situation ist für Männer nicht einfach:

Das sind keine Extrempositionen, sie finden sich abgestuft überall in der Gesellschaft. Aus dieser Position der Schwäche heraus argumentiert es sich schlecht.

Männer wollen aber nicht jammern und schwach erscheinen. Und sie wollen keine Frauenfeinde sein. Hilfreich gegen dieses schlechte Image ist, sich nicht auf dieses Narrativ und feministische Argumente einzulassen, sondern die Stärken der Männer mit plakativen Fakten hervorzuheben.

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Warum man den Feminismus nicht nur mit Fakten besiegen kann

Nach meinen beiden Artikeln Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun muss: Es ist Zeit für Extrempositionen und Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun sollte (2. Teil) gab es hier und bei Allesevolution einige Diskussionen.

Ich nehme die Diskussion als sehr sachlich wahr und habe manches Argument zum Nachdenken gefunden. In diesem Artikel möchte ich einige Punkte aufgreifen.

Zur Klarstellung:

  • Ich möchte die Geisteswissenschaften nicht abschaffen. Das haben manche aus meinen Beiträgen herausgelesen, es steht aber nicht da, weil ich es nicht geschrieben habe.
  • Wenn ich Feminismus schreibe, meine ich die heutige Ausprägung mit seiner Männerfeindlichkeit (nennt man das Gender-Feminismus?). Ich meine nicht die Einforderung von Gleichberechtigung.

Zur Erinnerung, mein Argument ist: Neben die faktenbasierten Forderungen, sollten weitere plakative Forderungen treten, die nicht direkt im Zusammenhang mit Männerrechten stehen. Der fehlende direkte Zusammenhang mit Männerrechten stärkt die Argumente, weil männerrechtliche Argumente am Gender-Empathy-Gap scheitern.

Insbesondere geht es mir um die (öffentlich finanzierte) feministische Infrastruktur, die aus meiner Sicht ein erhebliches Hindernis für eine ausgewogene Debatte darstellt.

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Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun sollte (2. Teil)

Bei Allesevolution antwortet Christian auf meinen Beitrag Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun muss: Es ist Zeit für Extrempositionen. Aus einem Kommentar dazu ist ein eigener Beitrag geworden.

Ich möchte zunächst meine Wahrnehmung zur Männerrechtsbewegung erläutern. Sie scheint sich im Wesentlichen aus Menschen zusammenzusetzen, die voll im Leben stehen und sich diesem Thema in ihrer Freizeit widmen. Viele scheinen Väter zu sein, die aus ihrer Familie gedrängt wurden (aka „entsorgte“ Väter), deren Freizeit nochmal knapper bemessen ist.

Auf der Gegenseite hingegen scheinen häufiger Menschen zu arbeiten, die feministische Positionen als Teil ihrer beruflichen Aufgabe vertreten: Hier meine ich Journalisten, Mitarbeiter gemeinnütziger Vereine und Verbände, Professoren, andere Mitarbeiter an Hochschulen, Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiter von Parteien und Stiftungen. Die Liste ist wahrscheinlich nicht vollständig.

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Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun muss: Es ist Zeit für Extrempositionen

Neulich habe ich im heise Forum einen interessanten Forumsbeitrag zum Thema Männer- und Väterrechte gelesen, der in Gänze lesenswert ist:

Nach langen Jahren stelle ich fest: Das dient alles nur dazu, dass sich die Leute mit solchen treubraven Beschäftigungen abarbeiten. Es kanalisiert Energie in die Irrelevanz hinein. Während wir jahrelang Statistiken besprechen, beschliesst der Bundestag völlig unberührt von jeder Kompetenz wie in einem Wahntraum die nächste Verschärfung von der Verschärfung der Verschärfung des Sexualstrafrechts […]

Der Gender-Wahnsinn nimmt nicht ab, er nimmt zu. Wir blättern in Zahlen, woanders wird beschlossen und durchgesetzt, Quoten, Umbenennungen, Lehrpläne, gegen jede Restvernunft.

Über Gewalt an Männern wird unter aktiven Vätern schon seit Jahrzehnten intensiv gesprochen, aufgeklärt und auch publiziert – es interessiert keine Sau von denen, die bestimmen.

Oder Familienrecht, wo Männer/Frauen Verhältnisse in besonderer Weise eine Rolle spielen. Wir bringen Statistiken über die Folgen von Vaterentbehrungen, argumentieren brav mit jedem Thema der Zeit (momentan zum Beispiel die Tatsache, dass die meisten Spinner, die in salafistischem Mist abeglitten sind ohne Vater aufgewachsen sind) und gleichzeitig wird der dritten Generation Vätern stur wie trockener Rotz nach wie vor die tatsächliche Durchsetzung selbst grundlegender Umgangsrecht mit ihren Kindern verweigert. Man lacht über uns. Besorgte Väter, haha. Sicher rechtsradikal. Wolln das Patriarchat wieder haben. Haut wieder ab zu euren Zahlen.

Ich muss sagen – er hat recht. Die Leute, mit denen ich spreche, verstehen entweder nach fünf Minuten, dass wir ein gesellschaftliches Problem mit der aktuellen Form des Feminismus haben und dass es Gebiete gibt, in denen Männer benachteiligt sind – oder sie verstehen es nicht, egal wie lange ich mit ihnen spreche.

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