Der schnelle Klick zwischendurch: Deutschlands Defizit heißt teilzeitarbeitende Frauen

Kennt ihr das – man loggt sich nach E-Mail-Check oder Shopping im Browser aus und es erscheint eine Seite mit mehr oder weniger relevanten Schlagzeilen? Dort steht unter einem unpassenden Foto „So hat dieser Star in zwei Wochen 20 Kilo abgenommen“ oder „12 Dinge, die Katzenfreunde unbedingt wissen sollten“. Ich habe heute auf „OECD bescheinigt Deutschland Defizit bei Frauen-Einkommen“ geklickt.

Trotz aller Anstrengungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinkt Deutschland nach Informationen des «Spiegels» weiter hinter anderen Ländern hinterher.

Schlecht, denke ich. Hinterherhinken ist immer schlecht. Weiterlesen „Der schnelle Klick zwischendurch: Deutschlands Defizit heißt teilzeitarbeitende Frauen“

Advertisements

Abgleiten in die Medienhölle

Die Auslassung von Informationen durch deutsche Medien hatten wir bereits hier im Blog. Im Fokus stand dabei auch die Sorge, dass die Menschen die Auslassungen bemerken und sich nur noch auf alternative Informationsquellen verlassen. Anhand eines Beispiels möchte ich zeigen, wie ich auf der Suche nach weiteren Informationen in eine Filterblase abgetaucht bin.

Es begann mit der Meldung, dass sich in Dortmund ein Mob gegen zwei Zivilpolizisten gebildet hat und diese verprügelt und mit einem Baseballschläger bedroht wurden:

Daraufhin hätten der 19 Jahre alte Fahrer und sein Beifahrer die Beamten beschimpft und bedroht und dann mit einem hinzugekommen 19-Jährigen auf sie eingeschlagen. Der Autofahrer habe die Polizisten zudem mit einem Baseballschläger bedroht. Zudem seien nach und nach weitere Menschen dazugekommen, die sich mit den Schlägern solidarisiert hätten.

Anlass war, dass die Polizisten den Fahrer eines Wagens, der quer auf der Straße stand und diese blockiert hat, aufgefordert haben, Platz zu machen. Ganz hart formuliert: Wer erwartet bei dieser Meldung, dass die Täter Deutsche ohne Migrationshintergund sind?

Weiterlesen „Abgleiten in die Medienhölle“

Linke – Traumtänzer auf dem Rücken der Menschen

Ein Artikel bei Heise.de macht mich wütend. Er wurde aus dem Italienischen übersetzt, neben dem Autor (Diego Fusaro) müssen ihn also weitere Menschen gut genug gefunden haben um ihn zu übersetzen und bei Telepolis zu publizieren.

Die Hochschule soll nicht Jobs verschaffen,

Soll sie nicht? Welche anderen Gründe gibt es dann für die Gesellschaft, die Hochschule zu finanzieren?

die im Übrigen heute flexibel und prekär sind: Sie muss gebildete und fähige Menschen erziehen, die sich ihrer eigenen Geschichte und der eigenen Zukunftsaussichten bewusst sind.

Sind alle Jobs, die einen Hochschulabschluss voraussetzen, „flexibel und prekär“? Im weiteren Text wird der Philosoph John Stuart Mill als Autorität dafür herangezogen, zu bestimmen, wofür Universitäten benötigt werden:

„Die Universität ist nicht darauf ausgerichtet, das Wissen zu lehren, das für eine bestimmte Weise, den Lebensunterhalt zu bestreiten, notwendig ist. Es ist nicht ihr Zweck, kompetente Anwälte, Ärzte oder Ingenieure auszubilden, sondern gebildete und fähige Menschen.“

Das ist dumm. Ich bin kein Philosoph, aber wenn ich Menschen ausbilde, und die können danach nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten, dann ist das eine sinnlose Ausbildung. Auch wenn man als Philosoph arbeitet, muss die Ausbildung nicht geeignet sein, Menschen für diese Arbeit (z. B. in der Wissenschaft) zu qualifizieren?

Weiterlesen „Linke – Traumtänzer auf dem Rücken der Menschen“

Über Pressekodex, Informationsfilter und Glaubwürdigkeit: Der Freiburger Macheten-Mann war ein tunesischer Mehrfachstraftäter

Ich habe es satt, dass andere darüber bestimmen, was ich aus der Presse erfahren darf und was nicht. Ein Beispiel zur bevormundenden Informationsfilterung, den Auswirkungen des Pressekodex und sich ins Gegenteil verkehrendem Minderheitenschutz.

Ich habe kürzlich im Ticker auf stern.de über das Urteil des Landgerichtes Chemnitz gegen den (von der Presse so genannten) „Freiberger Macheten-Mann“ gelesen.

Nach einer Attacke in einem Supermarkt ist der sogenannte Freiberger „Macheten-Mann“ zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Chemnitz sprach den 24-Jährigen unter anderem wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung schuldig. Demnach griff er im September 2015 Verkäuferinnen eines Supermarkts in Freiberg in Sachsen mit einem Schwert an und drohte ihnen, den Kopf abzuschlagen. Er habe mit solchen Drohungen in Zeiten von Terroranschlägen mit der realen Angst der Menschen kokettiert, sagte der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsbegründung.

Beim Lesen habe ich das Gefühl, dass ich etwas nicht verstanden habe. Der kurze Bericht erklärt nichts, er lässt mehr Fragen offen als er beantwortet. Warum mit Machete? Warum im Supermarkt? Passierte das plötzlich, wie aus dem Nichts, ein Freiberger dreht durch? Mir fällt auf, dass der Bericht nichts zum Hintergrund des Täters berichtet. Was war das Motiv? Befand er sich in einer psychischen Ausnahmesituation? War er krank? Waren Drogen im Spiel? Wieso hat er sich so verhalten?  Wer ist dieser Macheten-Mann? Weil ich den Pressekodex kenne, werde ich inzwischen aufmerksam, wenn Nationalität oder Herkunft nicht erwähnt werden. Und wo kommt der Bezug zum Terror her, der im Bericht wie fehl am Platz wirkt?

Ich suche und finde andere Quellen. Aufbau und Wortwahl ähneln sich, wahrscheinlich schreiben alle mehr oder weniger voneinander ab oder greifen auf dieselbe Meldung von dpa zurück. Bei der Sächsischen Zeitung ist immerhin etwas mehr zu erfahren:

Weiterlesen „Über Pressekodex, Informationsfilter und Glaubwürdigkeit: Der Freiburger Macheten-Mann war ein tunesischer Mehrfachstraftäter“

Die etablierten Medien verspielen ihre Glaubwürdigkeit

Hier im Blog hatte ich schon das Thema Manipulation durch Medien und durch die Forschung. Wie erläutert, sehe ich das Hauptproblem darin, dass die Menschen misstrauisch werden und einfach gar nichts mehr glauben, was man in den Mainstream-Medien sehen und lesen kann. Damit sind sie nicht mehr erreichbar.

Die USA sind uns in dieser Hinsicht ein paar Jahre voraus. Wie auf vielen Gebieten schwappt die Welle vermutlich verzögert zu uns herüber. Während des Wahlkampfes Clinton vs. Trump kam es zu einer extremen Einseitigkeit in der Berichterstattung in den Mainstream-Medien.

Ein (englischsprachichiges) Video von Sargon of Akkad zeigt, wie man sich das vorstellen muss. Das Video ist in Gänze sehenswert, herausstellen möchte ich aber zwei Aussagen von ihm.

Weiterlesen „Die etablierten Medien verspielen ihre Glaubwürdigkeit“

Ehrenmorde – Die unsichtbaren toten Männer des ungenannten Kulturkreises (Update)

Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht hat 2011 eine Studie zu Ehrenmorden veröffentlicht. Der Link auf der Homepage zur Studie führt leider ins Nichts, es bleibt nur die Zusammenfassung.

Die Autoren drücken sich vor einer klaren Benennung des Kulturkreises, in dem Ehrenmorde vorkommen. Es gibt nur Indizien dazu, an unterschiedlichen Stellen:

Ehrenmorde […] werden in der öffentlichen Diskussion als Indikator für Integrationsdefizite von Migranten insbesondere aus muslimischen Ländern […] wahrgenommen […]

Ehrenmorde in Deutschland ereignen sich in Migrantenfamilien, die diese zäh-
lebigen patriarchalen und kollektivistischen Verhaltensnormen nach Deutsch-
land mitgebracht haben. Ohne den spezifischen kulturellen Hintergrund sind
diese Tötungsdelikte schlichtweg nicht erklärbar.

Eine begleitende Auswertung […] zeigt jedoch, dass Partnertötungen durch Männer mit türkischer Staatsangehörigkeit dreimal häufiger, und in der Altersgruppe 25 bis 30 Jahre sogar fünfmal häufiger sind als Partnertötungen durch Deutsche. Ähnliches gilt auch für Männer mit einer Staatsangehörigkeit der Länder des ehemaligen Jugoslawien und Albaniens. […] Die Häufigkeit „normaler“ Partnertötungen bei Migranten sollte ebenso Anlass zur Sorge sein wie die selteneren, aber in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommenen Ehrenmorde.

Zwei Drittel der Fälle ereignen sich in Familien türkischer Herkunft, wobei
sowohl ethnische Türken als auch ethnische Kurden vertreten sind.

Weiterlesen „Ehrenmorde – Die unsichtbaren toten Männer des ungenannten Kulturkreises (Update)“

Polizisten sterben für den Gender-Feminismus

Männer und Frauen sind laut Genderfeminismus nur soziale Konstrukte. Dies wird auch bei der Polizei deutlich.

RP Online berichtet unter der Überschrift „NRW will Polizistinnen besser schützen“:

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens sollen Streifen möglichst nur noch mit maximal einer weiblichen Polizistin besetzt werden. „Wir achten darauf, dass es möglichst gemischte Streifen gibt. Man muss sehen, dass es Einsätze gibt, wo es zu Gewaltanwendung kommen kann. Und da ist es schon von Vorteil, wenn eine männliche Person dabei ist“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Essen.

Wie ist das für den männlichen Polizisten, der die Frau begleitet?  Ist es nicht auch für ihn sicherer, wenn sein Kollege ein Mann ist?

Weiterlesen „Polizisten sterben für den Gender-Feminismus“