Fake News mit Sächsischer Zeitung, TU Dresden und Stefan Niggemeier

Bei Übermedien berichtet Stefan Niggemeier – den ich sehr schätze – über die Sächsische Zeitung. Die hat sich dazu entschlossen gegen den Pressekodex zu verstoßen, indem sie über die Zugehörigkeit von Verdächtigen und Tätern zu Minderheiten regelmäßig berichtet. Hier im Blog konnte man lesen, dass das noch nicht immer funktioniert.

Zunächst wurde eine repräsentative Umfrage unter den Abonnenten durchgeführt. Wir erfahren bei Übermedien, dass es kein Problem gibt:

Ein erstes, beruhigendes Ergebnis für Vetterick lautet: „Ein Großteil dessen, was an Kritik heranschwappt an das Haus, ist überhaupt nicht repräsentativ für die Leserschaft.“ Die Leute seien viel weniger unzufrieden, als man glauben könnte, wenn man in die Leserbriefe oder die Internetforen schaut.

Für Professor Lutz M. Hagen von der Technischen Universität, der die Umfrage durchgeführt hat, ist das ein zentraler, typischer Effekt: „Die Mehrheit der Leser stimmt nicht mit der Mehrheit der Leserbriefschreiber überein.“ Durch die Digitalisierung und den Strukturwandel der Öffentlichkeit, würden „Minderheitsmeinungen und extreme Meinungen sehr viel stärker sichtbar als in der alten Medienwelt.“ Es gebe eine stille Mehrheit, die von der lauten Minderheit gern für sich reklamiert wird, obwohl das gar nicht zutreffe.

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Die Ideologie des Klimawandels

Manche Menschen glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und klüger als ihre Mitmenschen zu sein. Sie wissen sich so sehr im Recht, dass sie glauben die Argumente anderer nicht mehr ernst und auch die Menschen selbst nicht mehr für voll nehmen zu müssen.

Wie im Interview zu sehen ist, ist Bill Nye  ist so ein Mensch. Er will Menschen, die am menschengemachten Klimawandel zweifeln, als Kriegsgefangene einsperren.

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Die große moralische Entscheidung der Deutschen war nur Feigheit und Schwäche

Die Bundesregierung hätte im September 2015 fast alles richtig gemacht. Als die staatliche Ordnung in dem Land, in dem jeder Umzug innerhalb von 14 Tagen bei der Meldebehörde anzuzeigen ist, durch massenweise unregistriert Einreisende aus den Fugen zu geraten drohte, war man bereit zu handeln. Die Lage war den Entscheidungsträgern klar, die Situation alles andere als chaotisch und die Einsatzpläne fertig. Und dann fand sich kein deutscher Politiker, der bereit war, die Verantwortung für die Schließung der Grenzen zu übernehmen. Das berichtet welt.de.

Angela Merkel, so scheint es, hatte nie vor, die Grenze zu schließen. Nun aber stellt sich heraus: Sie hatte diese Absicht sehr wohl. Die Zurückweisung von Flüchtlingen wurde in der Großen Koalition vereinbart. Der entsprechende Befehl der Bundespolizei war schon geschrieben.

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Pervertierte Justiz: Der Schutz der Gesellschaft hat keine Priorität

Ein Intensivtäter hat diese Woche zwei Polizisten und seine Großmutter getötet. Neben den Toten hat mich erschreckt, was ich noch lesen musste:

Der 24-Jährige war den Behörden schon seit einiger Zeit als psychisch auffällig bekannt. Mitte November 2016 musste er sich vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) unter anderem wegen Raubs, Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch bestätigte. Die Anklage habe in dem Prozess auf eine Unterbringung des Mannes in der geschlossenen Psychiatrie gedrängt, sagte eine Sprecherin der Behörde (AZ: 26 Kls 13/16).

Das Gericht sei diesem Antrag zwar gefolgt, habe aber die Maßnahme zur Bewährung ausgesetzt. Denn ein Gutachter hatte dem 24-Jährigen Behandlungsfähigkeit bescheinigt. Er wurde wegen einer attestierten psychischen Erkrankung als schuldunfähig von allen Vorwürfen freigesprochen.

Woanders findet man noch:

Der geständige Mann beging bereits als Jugendlicher Straftaten. Mit 19 wurde er wegen Körperverletzung und Drogenbesitz zu einer zweijährigen Jugendstrafe verurteilt. Er saß von Februar 2013 bis Juli 2014 in der Jugendhaftanstalt Wriezen ein. Außerdem sind in seiner Akte Verkehrs- und Eigentumsdelikte vermerkt.

Der Mann war wegen Raubs und Diebstahls angeklagt, also wegen mindestens zwei Fällen. Er war bereits einmal verurteilt worden wegen Körperverletzung und in seiner Akte kamen noch Verkehrs- und Eigentumsdelikte hinzu. Das sind nur die Taten, bei denen er als Täter erkannt wurde.

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Feministinnen sind hässlich

Der Beitrag Vom Fortbestehen des Faschismus bei man-tau (Lucas Schoppe) geht auf einen Artikel bei den Störenfriedas von Mira Sigel ein. Der Artikel ist – wie so viele feministische Artikel – empathielos gegenüber Männern, die als Teil der patriarchalen Verschwörung wahrgenommen werden. Und er ist empathielos gegenüber Kindern, die nur als Mittel des Vaters angesehen werden, die Mutter zu unterdrücken.

Man kann die Unmenschlichkeit des Artikels von Mira Sigel an vielen Stellen belegen, indem man die Rollen umkehrt oder die Position von anderen Personen (die nicht Frau sind) beleuchtet.

Zu keiner Zeit geht es Mira Sigel um das Kindeswohl. Kinder die ohne Vater aufwachsen haben Nachteile, das spielt für sie keine Rolle. Väter scheinen für sie keine menschlichen Wesen zu sein, die eigene Interessen haben dürfen. Für Mira Sigel scheint es auch undenkbar zu sein, dass Väter ihre Kinder lieben können. Männer werden als prügelnde Ehemänner dargestellt.

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Siehst Du, was passiert, wenn man versucht einem Fremden in den Arsch zu ficken?!

Nachdem die Polizei gemeldet hatte, dass ein Mann mit einem Auto in eine Menschengruppe gerast sei, vermuten einige Menschen, dass die Polizei den Migrationshintergrund des Täters bewusst nicht gemeldet hat. Sueddeutsche.de echauffiert sich darüber, dass einige auf Twitter spekulieren und verkünden, dass es sich sicher um einen Migranten handelt.

Ein 35-jähriger Mann war in der Heidelberger Altstadt in eine Menschengruppe gefahren. Ein Mensch starb, zwei weitere wurden verletzt, der Täter wurde festgenommen. Um 18:04 setzte die Polizei Mannheim einen entsprechenden Tweet ab. Ruhig, sachlich – und ohne Hinweise auf die Herkunft des Fahrers:

Im Deutschland des Jahres 2017 reicht das offenbar aus, um wilde Spekulationen auszulösen. „Welchen Migrationshintergrund hat der versuchte Mörder?“, wollte ein Nutzer wissen. „Liebe Polizei nennt doch bitte die Herkunft des Täters damit alle beruhigt sind“, forderte ein anderer.

Warum reicht es „im Deutschland des Jahres 2017“ offenbar aus, die Herkunft des Täters nicht zu nennen, um Spekulationen über die Herkunft des Täters anzuheizen? Aus Sicht des Autors scheint es keinen sachlichen Grund zu geben. Er ordnet die Spekulanten dem rechten politischen Lager zu und fertig. Kein Grund sich weiter damit auseinanderzusetzen.

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