Der Unterschied zwischen Erwartung und Realität

Heute hatte ich zwei Begegnungen, als ich mit dem Fahrrad unterwegs war.

Zunächst fuhr ich mit guter Geschwindigkeit durch ein Wohngebiet und ärgerte mich, dass ich abbremsen musste, weil eine Frau mit ihrem Auto mitten auf der Straße stand während sie mit einer anderen Frau sprach, die auf dem Fußweg stand. Die Durchfahrt war wegen parkender Autos recht eng.

Als ich nun auf sie zu fuhr machte ich mit der linken Hand eine „Was soll das?“ Handbewegung. Daraufhin fing die an in dem Auto aggressiv rumzuzetern und alles an Mimik und Gestik einzusetzen was sie hatte. Kein Wort habe ich verstanden.

Ich dachte mir: Sie steht rücksichtslos im Wege und keift dann noch aggressiv herum, wenn man ihr mitteilt, dass sie rücksichtslos im Wege steht.

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Eine feministische Gesellschaft wäre pleite

Vor einiger Zeit habe ich einen Gastartikel bei Geschlechterallerlei geschrieben. Dort kommentierte dann eine Person namens „sharkathotep“. Obwohl ich ihren Stil sehr unsachlich empfand habe ich einmal geantwortet. Auf ihre nächste unsachliche Antwort habe ich dann nichts mehr gegeben.

Als ich mir jetzt noch einmal die Kommentare angeschaut habe, sind mir sharkathoteps Kommentare wieder aufgefallen. Ich kenne sie nicht, glaube aber, dass sie eine Feministin ist. Siehe Kommentare bei Onyx.

In ihren Kommentaren ist mir aufgefallen, dass sie es als selbstverständlich annimmt, dass gesellschaftliche Leistungsträger immerfort, freiwillig und gern Leistungen erbringen. Ich zitiere jeweils Ausschnitte aus den Kommentaren.

Siggi: Aber stellt sich nicht auch die Frage, warum das so ist? Sind diese Leute zufällig auf gut bezahlten Posten? Oder hat es (auch) etwas mit ihrer persönlichen Leistung, ihren persönlichen Entscheidungen und den Opfern die sie erbringen zu tun?

sharkathotep: Es hat etwas damit zu tun, dass sie es sich leisten können, auf solchen Posten zu sein, weil sie jemanden haben, der ihnen den Rücken freihält. Der ihre Kinder (mit)betreut. Der sich um die Sachen kümmert, um die sie sich nicht selber kümmern können, aus Zeitgründen. Und damit, dass sie gefördert werden.

In sharkathoteps Welt wird dem Leistungsträger seine Leistung gar nicht mehr zugerechnet. Der Bauarbeiter, der wochenlang auf Montage ist um seine Familie zu ernähren, der Manager, der seinen arbeitsintensiven Karriereweg auch deshalb beschritten hat, damit es seiner Familie einmal besser geht, der Single, der sich für den schwierigen technischen statt sozialen Beruf entschieden hat, damit er mehr Geld verdient – in sharkathoteps Welt verdanken sie ihre Stellung nur ihrer Frau, weil sie ihnen den Rücken freihält.

Dabei ist es genau anders herum: Vaterschaft und Familie scheinen für Männer ein erheblicher Anreiz zu sein, mehr zu leisten, das sieht man deutlich in der Entwicklung der Wochenarbeitszeit (Tabelle 2 auf Seite 9): Ein Mann ohne Kind arbeitet im Schnitt 30 Stunden, ein Vater mehr als 37 Stunden. Das sind mehr als 24 Prozent mehr. Jede Woche.

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Schuld an Misserfolgen haben immer andere

Vor einiger Zeit hatte ich über die krude Auffassung linker Moralapostel geschrieben, nach der es Rassismus sei, wenn sich jemand durch eine Aussage verletzt fühlen könnte.

In Spanien wurde jetzt ein Trainer entlassen, weil sein Team von Zehn- und Elfjährigen einen Gegner mit 25:0 besiegt hatte.

Die Begründung: Man dürfe nicht zulassen, dass der Gegner derart gedemütigt werde, sagte Jugendabteilungssprecher Pablo Alcaide.

„Man hätte mehr Respekt vor dem Gegner haben und das Ergebnis ein bisschen unter Kontrolle halten sollen“, sagte Alcaide der Zeitung „Marca“. Man habe sich inzwischen bei Angehörigen des Verlierer-Teams und deren Eltern entschuldigt. „Für einen Elfjährigen ist es doch so hart, mit so einer Packung nach Hause zu gehen“, sagte Alcaide.

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Die konkreten Folgen der Zuwanderung

Auf der Grundlage der Daten im Artikel über die Polizeiliche Kriminalstatistik stelle ich an einer konkreten Straftat dar, was es für das Leben in unserer Gesellschaft bedeutet, wenn neue Zuwanderer in unser Land kommen. Ich betrachte die schwerste Straftat, die in der Polizeilichen Kriminalstatistik an erster Stelle steht: Mord.

Wohn-bevölkerung Tatverdächtige (Mord) Tatverdächtige
je 100.000 Einwohner
Deutsche 73.570.200 493 0,7
Nichtdeutsche (ohne Zuwanderer) 6.747.649 208 3,1
Zuwanderer 974.551 83 8,5

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Wie in der DDR: Die Utopie der bunten Gesellschaft wird nur hinter vorgehaltener Hand kritisiert

Häufig betonen Linke, unsere Gesellschaft werde durch Zuwanderer bunter und vielfältiger. Und es stimmt, Zuwanderer bringen nicht nur eine andere Sprache und andere Kleidungs- und Nahrungsgewohnheiten mit, sie bringen auch andere kulturelle Vorstellungen, andere Werte in unsere Gesellschaft ein.

Was mir Sorgen macht ist der insbesondere bei Linken, aber längst auch im liberalen und kirchlichen Umfeld verbreitete Glaube, Buntheit und Vielfalt wären ein Wert an sich, etwas zwingend Positives. Ob die Vorstellungen und Werte von Zuwanderern dem eigenen Weltbild und er eigenen Vorstellung vom Leben in unserer Gesellschaft entsprechen, steht für Linke hinter dem Ziel der größtmöglichen Vielfalt zurück. Ein rückständiges Frauenbild, archaische Ehrvorstellungen, religiöser Fundamentalismus – alles kein Problem, wenn es von der richtigen Personengruppe kommt.

Wie das aussieht kann man beispielsweise bei Stefanie von Berg von den Grünen beobachten. Sie ist der Meinung, dass es in Hamburg in wenigen Jahrzehnten keine ethnischen Mehrheiten mehr geben wird. Sie geht davon aus, dass Hamburg „davon lebt, dass wir unterschiedliche Ethnien haben“. Und sie bewertet das:

Ich sage Ihnen noch ganz deutlich, gerade hier Richtung rechts, das ist gut so!

Was folgt sind Forderungen an die Mehrheitsgesellschaft für eine bessere Bildung von Flüchtlingen. Sie bietet keine Begründung, warum sie es gut findet zukünftig keine ethnische Mehrheit mehr zu haben, oder wie genau die Stadt – wie sie diffus behauptet – davon leben soll. Weiterlesen „Wie in der DDR: Die Utopie der bunten Gesellschaft wird nur hinter vorgehaltener Hand kritisiert“

Hysterie schüren mit den Linken und welt.de

Welt.de berichtet von einer dramatischen Entwicklung:

Erstmals erfassen die Behörden in diesem Jahr Straftaten mit islamfeindlichem Hintergrund. Erste Auswertungen ergeben ein erschreckendes Bild.

Die islamfeindlichen Straftaten ergeben ein „erschreckendes Bild“.

In Deutschland sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr als 200 islamfeindliche Übergriffe auf Muslime angezeigt worden. […]

Polizei und Verfassungsschutz erfassten demnach im ersten Quartal Anzeigen zu 208 Straftaten mit islamfeindlichem Hintergrund.

208 Anzeigen in drei Monaten, also auf das Jahr hochgerechnet 832 Straftaten. Das ist das „erschreckende Bild“?

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„Wie krank kann man sein?“: Alltägliche Denkverbote

Beim Edelblatt Huffington Post ist man empört:

AfD empört mit widerlicher Reaktion auf Terror von London

AfD-Politiker reagieren mit geschmacklosen Kommentaren auf den Anschlag von London

Die Partei versucht die Tat bereits zu früher Stunde politisch zu instrumentalisieren

Die AfD publiziert also geschmacklose, widerliche Kommentare als Reaktion auf einen Terroranschlag und instrumentalisiert diesen politisch.
Das sind schwere Anschuldigungen mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger. Schauen wir uns an, was im Artikel an Belegen präsentiert wird.

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