Moralapostel

Zu unserem vorherigen Artikel möchte ich auch noch ein paar Gedanken los werden.

Nö. Das ist nicht schwer zu verdauen, das ist schlicht Quatsch. Das subjektive Empfinden, verletzt worden zu sein, ist nicht der Maßstab für Rassismus.

Man kann die Gefahr, die solche Moralapostel darstellen, nicht genug betonen. Journalistendarsteller wie Hülya Gürler glauben, weil sie die „richtigen“ Moralvorstellungen haben, ist es richtig, diese auch von anderen einzufordern zu können.

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„Experte für Polizei und Antirassismus“ kritisiert Polizei wegen Rassismus

Jetzt meldet sich auch Amnesty International zu Wort zum Einsatz der Polizei in der Silvesternacht in Köln.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den Polizeieinsatz zu Silvester in Köln kritisiert und eine unabhängige Untersuchung gefordert. „Hunderte Menschen sind allein aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermuteten nordafrikanischen Herkunft eingekesselt und kontrolliert worden“, sagte Amnesty-Experte Alexander Bosch.

Rufe ich mir die Ereignisse am selben Platz im Jahr zuvor in Erinnerung, frage ich mich, auf welchem Planeten Alexander Bosch lebt. Weiterlesen „„Experte für Polizei und Antirassismus“ kritisiert Polizei wegen Rassismus“

Die neue Definition von Rassismus

Ein unsäglicher Beitrag zur Rassismusdiskussion des sogenannten „Blackfacing“ findet sich auf taz.de. Die Autorin heißt Hülya Gürler.

Blackfacing, das ist, wenn Weiße sich das Gesicht schwarz anmalen und so im Theater, in Fernsehshows, zu Karneval, oder – ganz aktuell – zum Dreikönigsfest auftreten. Die Praxis ist rassistisch.

Nö. Wenn Weiße sich das Gesicht schwarz anmalen ist das erstmal so rassistisch wie ein tätowierter Knasti, der seinen Intimbereich rasiert.

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Von der Produktivität der Vielfalt

Zeit.de berichtet: „Flüchtlinge finden kaum Arbeit“.

Flüchtlinge haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt weiterhin schwer. Das geht aus Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, das zur Bundesagentur für Arbeit gehört. Von Dezember 2015 bis November 2016 schafften es demnach nur 34.000 Einwanderer aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern, eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt zu finden.

Neben den Zahlen fällt zunächst die Wortwahl auf. Das IAB spricht von Asylherkunftsländern, zeit.de von Einwanderern…
Insgesamt seien bei den Arbeitsagenturen 406.000 arbeitssuchende Flüchtlinge registriert, 160.000 davon seien als arbeitslos erfasst.
…und Flüchtlingen. Begriffliche Unterschiede, die für zeit.de keine sind.

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Wissenschaftliche Fakten bei fluechtlingsforschung.net [Nachtrag]

Unter der Überschrift

Flüchtlingsforschung gegen Mythen – WissenschaftlerInnen diskutieren Behauptungen aus der Flüchtlingsdebatte

äußert sich Jun. Prof. Dr. Jannis Panagiotidis vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück zu folgendem angeblichen Mythos:

Damit wir in zehn Jahren über eine gelungene Integration der Flüchtlinge sprechen können, brauchen wir jetzt eine Wohnsitzauflage.

Thomas Kutschaty, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen, in: ZEIT-Online, 21.02.2016
Diese Aussage steht stellvertretend für eine Reihe von Äußerungen von Politikern, die eine Wohnsitzauflage für Flüchtlinge im Interesse ihrer Integration befürworten. Die Wohnsitzauflage kann aus verschiedenen Perspektiven, u.a. aus normativ-rechtlicher Perspektive kritisiert werden. In diesem Beitrag steht die empirische Kritik an der angeblich integrationsfördernden Wirkung einer solchen Auflage im Mittelpunkt.

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Nachvollzogen: Warum in Leipzig Autos brennen

Unter der Überschrift

[Le] Ordnungsamt angegriffen

berichten Kriminelle auf indymedia von einer Heldentat aus Leipzig. Dort ist immer mal was los in der Nacht, Autos brennen, Scheiben werden eingeworfen. Weiterlesen „Nachvollzogen: Warum in Leipzig Autos brennen“