Fakten zum finanziellen Beitrag nach Familienstand

Im Artikel Allein gelassene Familien bin ich auf die Statistik des Statistisches Bundesamtes gestoßen. Aus den angegebenen Einkommen aus unselbstständiger Arbeit habe ich die Steuern ermittelt.

Die Statistik selbst enthält ebenfalls Angaben zu Einkommen- und Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Die Diskrepanzen zur Herleitung aus dem Einkommen aus unselbstständiger Arbeit sind erheblich. Dieser Beitrag soll das verdeutlichen.

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Marshallplan für Afrika

Ein Artikel bei faz.net hat meine Aufmerksamkeit auf die Hilfe für Afrika gelenkt. Hier wird von hohen Wachstumsraten auf dem Kontinent gesprochen. Davon habe ich noch nie gehört.

Also schaute ich zunächst einmal bei Wikipedia rein, was die dazu schreiben. Zuerst fiel mein Augenmerk auf die Auswirkungen des Kolonialismus auf de Wirtschaft Afrikas:

Es ist umstritten, inwieweit der europäische Kolonialismus sich auf die spätere wirtschaftliche Entwicklung auswirkte bzw. sich noch heute auswirkt. Einerseits wird argumentiert, dass die meisten afrikanischen Staaten während der Kolonialzeit besser entwickelt waren als heute. So erreichten die meisten Länder ihren größten relativen Wohlstand kurz vor der Unabhängigkeit, also um das Jahr 1960, seitdem liegt das Niveau der meisten Staaten immer noch darunter. Dies wird als Beweis gesehen, dass die Kolonialzeit positiv zu bewerten sei.

Das ist eine interessante Information, dies war mir nicht bekannt. Ich bin davon ausgegangen, dass Kolonialismus im Saldo Ausbeutung bedeutete. Also dass man zwar Infrastruktur und Verwaltung geschaffen hat, diese aber nicht mehr Mehrwert in der Kolonie erzeugt hat als durch Menschen- und Rohstoffausbeutung verloren gegangen ist.

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Kriminalität von Flüchtlingen: Argumentecheck

Nach der Recherche für den Beitrag zu fluechtlingsforschung.net habe ich mich näher mit der Kriminalitätsstatistik befasst. Ich wollte gängige Argumente, die in der Debatte um die Kriminalität von Ausländern immer wieder auftauchen, nachvollziehen.

Es ist nicht einfach und an Zahlen zu kommen. Das Bundeskriminalamt unterscheidet in der Polizeilichen Kriminalstatistik nach vielen Merkmalen – aber eben nicht nach allen. Während beispielsweise bei deutschen Tatverdächtigen alle Altersgruppen angegeben werden, bleiben in derselben Statistik für Nichtdeutsche die Kinder unter 8 Jahren unberücksichtigt. Die Gesamtzahlen sind so nur vergleichbar, wenn man auf andere Daten, etwa die des Statistischen Bundesamtes, zurückgreift. Das funktioniert halbwegs, aber eben nicht gänzlich zufriedenstellend – Ganzjahreszahlen stehen mit Stichtagszahlen in einer Reihe – und die Summen weichen geringfügig voneinander ab. An anderer Stelle wird bei Tatverdächtigen nach Asylbewerbern und Geduldeten unterschieden – die Vergleichsgröße des Bevölkerungsanteils fehlt aber.

Ich habe mich bewusst auf bundesweite Zahlen gestützt. Mir ist klar, dass es Unterschiede zwischen den Bundesländern, zwischen Großstädten und Dörfern, zwischen Nord und Süd gibt. Aber mir geht es um die Situation in ganz Deutschland.

Nicht gesondert berücksichtigt habe ich Deutsche mit Migrationshintergrund, das sind 17,1 Millionen von 73,5 Millionen deutschen Einwohnern. Deutsche sind in den Statistiken – und auch hier – zusammengefasst. Nicht gesondert berücksichtigt sind auch Straftaten mit ausländerrechtlichem Bezug. Es wird häufig argumentiert, Deutsche könnten diese Straftaten gar nicht begehen. Es bleiben aber Straftaten, sie müssen verfolgt werden und die Straftäter verstoßen gegen deutsches Recht. Deshalb werden sie in diesem Beitrag – wie auch in der offiziellen Statistik des Bundeskriminalamtes- aus der Gesamtzahl der Straftaten nicht herausgerechnet.

Die Zeit hat sich mit der Kriminalstatistik 2015 beschäftigt.

Die ersten flächendeckenden Zahlen zur Kriminalität von Zuwanderern zeigen nach Darstellung des Bundesinnenministeriums, dass die Gruppe nicht mehr Straftaten begeht als andere. Der jüngste Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) zu dem Thema bestätige eine entsprechende Kernaussage einer früheren Erhebung vom Februar, sagte eine Ministeriumssprecherin. „Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche.“

Diese auf „Zuwanderer“ bezogene Aussage gibt die Statistik des BKA gar nicht her, denn sie enthält keine Zahlen für „Zuwanderer“. Enthalten sind hingegen Angaben zur Anzahl der nichtdeutschen und der deutschen Tatverdächtigen.

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Traumjobs dank Flüchtlingskrise Teil 2

Ich hatte an anderer Stelle über die Berufsgruppen, die von der Flüchtlingskrise profitieren, berichtet – und darüber, was das kostet. Kollege Siggi beschäftigte sich mit neu geschaffenen Stellen für Integrationsbeauftragte in der Justiz in Nordrhein-Westfalen.

In Baden-Württemberg scheinen sich überhaupt keine geeigneten Bewerber mehr zu finden. Die Stuttgarter Zeitung berichtet, dass die Kommunen und Landkreise vom Land die Lockerung der Vorgabe eines Studienabschlusses für Integrationsbeauftragte verlangt haben. Weiterlesen „Traumjobs dank Flüchtlingskrise Teil 2“

Verwundbarkeit ist keine Tugend

Bei Alles Evolution geht es um das Thema Verletzlichkeit. Zitiert wird aus einem Artikel über ein Projekt für Männer an der Universität University of Wisconsin–Madison:

its goal is to “create a sense of security in vulnerability” by operating through a “transformative model of social justice allyship.” As the College Fix notes, Wisconsin’s program is hardly unique. Programs designed to combat “toxic masculinity” are popping up across the fruited plain. Designed to end “harm, oppression, and dominance,”

Männer soll also „Sicherheit in der Verwundbarkeit“ beigebracht werden. Nach seiner Darstellung nicht nur an dieser Universität sondern praktisch überall. Offensichtlich geht von ungeschulten Männern Schaden, Unterdrückung und Dominanz aus. Was für ein erschreckendes Menschenbild.

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Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Faz.de berichtet über einen Erlass in Brandenburg, der es Asylbewerbern, die Opfern rechter Gewalt wurden, ermöglicht, zunächst in Deutschland zu bleiben. Es scheint vor Allem um die Dauer des Strafverfahrens und die Dauer des Krankenhausaufenthaltes gehen. Das ist für mich eine richtige Entscheidung – ich bin eher verwundert, dass dies nicht bereits der Fall ist. Aber ich habe dazu Fragen:

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Alleinerziehend – Auswirkungen auf die Kinder

Viele Alleinerziehende verlangen sich für ihre Kinder viel ab. Aber guter Wille und großer Einsatz bedeuten nicht, dass die Kinder die gleichen Chancen haben wie die Kinder in sogenannten Kernfamilien. Oft gibt es gute Gründe, warum Kinder nicht in einer Kernfamilie aufwachsenDie Gründe sind aber nicht das Thema dieses Artikels.

Schauen wir uns an, welche Auswirkungen es auf die Kinder hat, wenn sie bei Alleinerziehenden aufwachsen.

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