Warum man den Feminismus nicht nur mit Fakten besiegen kann

Nach meinen beiden Artikeln Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun muss: Es ist Zeit für Extrempositionen und Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun sollte (2. Teil) gab es hier und bei Allesevolution einige Diskussionen.

Ich nehme die Diskussion als sehr sachlich wahr und habe manches Argument zum Nachdenken gefunden. In diesem Artikel möchte ich einige Punkte aufgreifen.

Zur Klarstellung:

  • Ich möchte die Geisteswissenschaften nicht abschaffen. Das haben manche aus meinen Beiträgen herausgelesen, es steht aber nicht da, weil ich es nicht geschrieben habe.
  • Wenn ich Feminismus schreibe, meine ich die heutige Ausprägung mit seiner Männerfeindlichkeit (nennt man das Gender-Feminismus?). Ich meine nicht die Einforderung von Gleichberechtigung.

Zur Erinnerung, mein Argument ist: Neben die faktenbasierten Forderungen, sollten weitere plakative Forderungen treten, die nicht direkt im Zusammenhang mit Männerrechten stehen. Der fehlende direkte Zusammenhang mit Männerrechten stärkt die Argumente, weil männerrechtliche Argumente am Gender-Empathy-Gap scheitern.

Insbesondere geht es mir um die (öffentlich finanzierte) feministische Infrastruktur, die aus meiner Sicht ein erhebliches Hindernis für eine ausgewogene Debatte darstellt.

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Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun sollte (2. Teil)

Bei Allesevolution antwortet Christian auf meinen Beitrag Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun muss: Es ist Zeit für Extrempositionen. Aus einem Kommentar dazu ist ein eigener Beitrag geworden.

Ich möchte zunächst meine Wahrnehmung zur Männerrechtsbewegung erläutern. Sie scheint sich im Wesentlichen aus Menschen zusammenzusetzen, die voll im Leben stehen und sich diesem Thema in ihrer Freizeit widmen. Viele scheinen Väter zu sein, die aus ihrer Familie gedrängt wurden (aka „entsorgte“ Väter), deren Freizeit nochmal knapper bemessen ist.

Auf der Gegenseite hingegen scheinen häufiger Menschen zu arbeiten, die feministische Positionen als Teil ihrer beruflichen Aufgabe vertreten: Hier meine ich Journalisten, Mitarbeiter gemeinnütziger Vereine und Verbände, Professoren, andere Mitarbeiter an Hochschulen, Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiter von Parteien und Stiftungen. Die Liste ist wahrscheinlich nicht vollständig.

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Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun muss: Es ist Zeit für Extrempositionen

Neulich habe ich im heise Forum einen interessanten Forumsbeitrag zum Thema Männer- und Väterrechte gelesen, der in Gänze lesenswert ist:

Nach langen Jahren stelle ich fest: Das dient alles nur dazu, dass sich die Leute mit solchen treubraven Beschäftigungen abarbeiten. Es kanalisiert Energie in die Irrelevanz hinein. Während wir jahrelang Statistiken besprechen, beschliesst der Bundestag völlig unberührt von jeder Kompetenz wie in einem Wahntraum die nächste Verschärfung von der Verschärfung der Verschärfung des Sexualstrafrechts […]

Der Gender-Wahnsinn nimmt nicht ab, er nimmt zu. Wir blättern in Zahlen, woanders wird beschlossen und durchgesetzt, Quoten, Umbenennungen, Lehrpläne, gegen jede Restvernunft.

Über Gewalt an Männern wird unter aktiven Vätern schon seit Jahrzehnten intensiv gesprochen, aufgeklärt und auch publiziert – es interessiert keine Sau von denen, die bestimmen.

Oder Familienrecht, wo Männer/Frauen Verhältnisse in besonderer Weise eine Rolle spielen. Wir bringen Statistiken über die Folgen von Vaterentbehrungen, argumentieren brav mit jedem Thema der Zeit (momentan zum Beispiel die Tatsache, dass die meisten Spinner, die in salafistischem Mist abeglitten sind ohne Vater aufgewachsen sind) und gleichzeitig wird der dritten Generation Vätern stur wie trockener Rotz nach wie vor die tatsächliche Durchsetzung selbst grundlegender Umgangsrecht mit ihren Kindern verweigert. Man lacht über uns. Besorgte Väter, haha. Sicher rechtsradikal. Wolln das Patriarchat wieder haben. Haut wieder ab zu euren Zahlen.

Ich muss sagen – er hat recht. Die Leute, mit denen ich spreche, verstehen entweder nach fünf Minuten, dass wir ein gesellschaftliches Problem mit der aktuellen Form des Feminismus haben und dass es Gebiete gibt, in denen Männer benachteiligt sind – oder sie verstehen es nicht, egal wie lange ich mit ihnen spreche.

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Warum das neue Sexualstrafrecht am Weihnachtsmarkt-Anschlag schuld ist

Ich möchte eine – zugegebenermaßen zugespitzte – These aufstellen.
Donald Trump hat die Terrorismusbekämpfung zur Priorität erklärt:

Donald Trump’s team wants to restructure the State Department to focus more heavily on counterterrorism — a move that could dramatically reduce the time and resources devoted to climate change, promoting democracy abroad and other programs seen as liberal priorities.

Zeit und Ressourcen für andere Themen werden explizit geopfert, um Terrorismus zu bekämpfen. Das wird sicherlich auch für die Zeit gelten, die das Kabinett Trump dem Thema widmet. Wenn der Innenminister dann mit einer Liste von Personen käme und sagen würde „Mr. President, ich habe eine Liste von Personen, die sich in den USA aufhalten, die Amerika hassen und Anschläge verüben wollen“.

Hat irgend jemand Zweifel daran, was dann folgen würde? Präsident Trump würde den Mann mit dem Auftrag wegschicken, jeden einzelnen Gefährder auf dieser Liste loszuwerden oder zu inhaftieren. Und er würde ihn jede Woche fragen, wie weit er ist.

Anis Amri war auf einer Liste von Gefährdern, „als Person, der man jederzeit einen Anschlag zutraut„. Sein Asylantrag war abgelehnt worden, er wurde festgenommen und er hätte bis zur Abschiebung in Abschiebehaft genommen werden können:

Amri hätte vermutlich länger in Haft gehalten werden können, denn der Bundesgerichtshof hatte (bereits) im Jahre 2010 entschieden, dass Verzögerungen durch fehlende Passersatzpapiere zulasten des Ausreisepflichtigen gehen.

Für eine Regierung Trump wäre die Priorität gewesen, jeden Spielraum ausnutzen, um Gefährder im Gefängnis zu halten.

Der Anschlag hätte nicht stattgefunden. 12 Menschen würden noch leben. 12 Familien wären nicht zerstört.

Währenddessen in Deutschland: Das deutsche Kabinett Merkel kümmert sich um das unnötige neue Sexualstrafrecht. Wichtig sind auch das Gender Pay Gap und eine Frauenquote. Die Gefahren, die von hunderttausenden Personen ausgehen, die neu ins Land eingeladen worden sind, haben keine Priorität. Nicht bei gewöhnlicher Kriminalität, nicht bei Sozialmissbrauch und – siehe das Beispiel Anis Amri – nicht bei Terrorismus.

So ist das mit Prioritäten und der Zeit, die man auf ein Thema verwendet: Sie haben Auswirkungen.

Ich kenne nicht jedes Detail der Prioritäten unserer Regierung. Wenn man seine begrenzte Zeit aber für unwichtige Themen einsetzt, leiden die wichtigen Themen. Wenn unserer Regierung das Thema wichtig genug gewesen wäre – so wichtig, wie ich es bei Trump wahrnehme – wäre der Anschlag nicht passiert.

Natürlich ist die Welt nicht schwarz-weiß und nicht alles ist vorhersehbar. Worauf ich hinaus möchte: Es war eine Entscheidung, sich nicht in diesem Maße um das Thema Terrorismus zu kümmern, obwohl das Gefahrenpotential durch die – ebenfalls bewusst entschiedene – Zuwanderung sogar noch vergrößert wurde. Jemand hat diese Entscheidung getroffen, obwohl es warnende Stimmen gab. Ich möchte klar machen, dass solche Anschläge nicht immer unvermeidlich sind und dass unsere Regierung die Verantwortung dafür trägt, dass sie sich mit Witzthemen beschäftigt, statt sich um die wichtigen Themen zu kümmern.

Fragebogen klärt: Social Justice Warrior oder Nazi

Kämpfer für soziale Gerechtigkeit (Social Justice Warrior – SJW) oder Nazi, diese fein abgestufte Unterscheidung wird bei helloquizzy.com vorgenommen, wenn man einen Test absolviert. Die binäre Weltsicht zwischen SJW und Nazi hat mich so angesprochen, dass ich gleich eingestiegen bin. Es wird nicht beschrieben, wer diesen Test erstellt hat. Der Stil der Fragen deutet darauf hin, dass er von SJW geschrieben wurde.

Do you think anyone can get a great job and have a good life if they just work hard enough?

  1. Yes, this is the land of opportunity!
  2. No, your success is based primarily on your race and gender, and whether or not you have privilege.
  3. Success is partly a result of your demographic, but it takes a lot of hard work too.

Ich habe den dritten Punkt angewählt, Erfolg ist zum Teil deiner Herkunft und zum anderen harter Arbeit geschuldet.

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Abtreibung – eine feministische Sicht

Meine Meinungsbildung zu Abtreibungen ist noch nicht abgeschlossen. Der Artikel über den gestolpert bin regt mich aber zu einer Reaktion an. Er soll das Recht auf Abtreibungen und die alleinige Entscheidungsgewalt der Frauen darüber begründen:

Der Ausgangspunkt einer Abtreibung ist eine ungewollte Schwangerschaft. Davon betroffenes Subjekt ist die ungewollt Schwangere.

Ein Muster, dass mir schon öfter begegnet ist: Der Fötus ist aus Sicht der Autorin kein Subjekt. Befürworter von Abtreibungen sehen im Fötus einen Zellhaufen, bestenfalls ein Stück Gewebe. In Deutschland sind Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal, in Ausnahmefällen sogar darüber hinaus. Ein Tonmodell welches den Entwicklungszustand einen Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche darstellt, kann man hier sehen. Ich denke schon, dass der Fötus ebenfalls ein betroffenes Subjekt ist.

Warnung! Nur ganz Hartgesottene schauen sich hier das animierte Bild eines lebenden Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche an. Vorteil: Man sieht deutlich ein weiteres  von der Abtreibung betroffenes Subjekt. Man erahnt die Tragweite. Nachteil: Zumindest mir geht das Bild nicht aus dem Kopf.

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Feministinnen marschieren mit dem Islam

Beim Womens March on Washington ist eine seltsame Allianz zwischen Feministinnen und Muslimen zutage getreten. Der Womans March soll für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte stehen. Zu den Frauenrechten – so wie Feministinnen sie verstehen – gehört beispielsweise auch das Recht auf Abtreibung. Eine der Organisatorinnen des Womans Marchs ist Linda Sarsour. Über sie gibt es interessante Dinge zu lesen:

In 2011, Sarsour referred to Sharia as “reasonable,” tweeting: “once u read into the details it makes a lot of sense.”

Sie findet 10 Wochen bezahlten Mutterschutz wichtiger als das Recht Auto zu fahren:

But Sarsour expressed her indifference to the illegality of female driving in Saudi Arabia, tweeting: “10 weeks of PAID maternity leave in Saudi Arabia. Yes PAID. And ur worrying about women driving. Puts us to shame.”

Beim Womans March Ableger in Berlin war dann zu sehen und zu hören, wie nahe  Verfechterinnen von Frauenrechten dem Islam offenbar stehen.

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