Abtreibung – eine feministische Sicht

Meine Meinungsbildung zu Abtreibungen ist noch nicht abgeschlossen. Der Artikel über den gestolpert bin regt mich aber zu einer Reaktion an. Er soll das Recht auf Abtreibungen und die alleinige Entscheidungsgewalt der Frauen darüber begründen:

Der Ausgangspunkt einer Abtreibung ist eine ungewollte Schwangerschaft. Davon betroffenes Subjekt ist die ungewollt Schwangere.

Ein Muster, dass mir schon öfter begegnet ist: Der Fötus ist aus Sicht der Autorin kein Subjekt. Befürworter von Abtreibungen sehen im Fötus einen Zellhaufen, bestenfalls ein Stück Gewebe. In Deutschland sind Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal, in Ausnahmefällen sogar darüber hinaus. Ein Tonmodell welches den Entwicklungszustand einen Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche darstellt, kann man hier sehen. Ich denke schon, dass der Fötus ebenfalls ein betroffenes Subjekt ist.

Warnung! Nur ganz Hartgesottene schauen sich hier das animierte Bild eines lebenden Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche an. Vorteil: Man sieht deutlich ein weiteres  von der Abtreibung betroffenes Subjekt. Man erahnt die Tragweite. Nachteil: Zumindest mir geht das Bild nicht aus dem Kopf.

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Feministinnen marschieren mit dem Islam

Beim Womens March on Washington ist eine seltsame Allianz zwischen Feministinnen und Muslimen zutage getreten. Der Womans March soll für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte stehen. Zu den Frauenrechten – so wie Feministinnen sie verstehen – gehört beispielsweise auch das Recht auf Abtreibung. Eine der Organisatorinnen des Womans Marchs ist Linda Sarsour. Über sie gibt es interessante Dinge zu lesen:

In 2011, Sarsour referred to Sharia as “reasonable,” tweeting: “once u read into the details it makes a lot of sense.”

Sie findet 10 Wochen bezahlten Mutterschutz wichtiger als das Recht Auto zu fahren:

But Sarsour expressed her indifference to the illegality of female driving in Saudi Arabia, tweeting: “10 weeks of PAID maternity leave in Saudi Arabia. Yes PAID. And ur worrying about women driving. Puts us to shame.”

Beim Womans March Ableger in Berlin war dann zu sehen und zu hören, wie nahe  Verfechterinnen von Frauenrechten dem Islam offenbar stehen.

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Ein Witz-Preis schlägt Wellen

Auf taz.de wird mit empörtem Ton berichtet:

Die Stadt Osnabrück ist stolz auf ihre Auszeichnung mit dem „Gender Award“. Dabei ist der Verwaltungsvorstand seit Januar wieder rein männlich.

Dann folgt ein Bild, auf dem zwei Männer, mehrere Frauen und einige Sockenpaare zu sehen sind. Die Bildunterschrift lautet:

Oberbürgermeister Griesert hat nichts gegen Frauen, wenn sie Socken stricken. 

Einen Zusammenhang zwischen Bild, Bildunterschrift und Inhalt des Artikels, soviel sei verraten, sucht man in den folgenden Zeilen vergeblich. Offensichtlich hat die Redaktion auf ein Archivfoto zurückgegriffen und eine Unterstellung als Bildunterschrift formuliert. Das Ergebnis ist weniger aussagekräftig als jedes Symbolbild, verwirrt den Leser und macht gleich klar, wohin die journalistische Qualitätsreise geht. Aber der Reihe nach. Weiterlesen „Ein Witz-Preis schlägt Wellen“

Frauendiskriminierende Bezahlung beim ZDF?

Übermedien beschäftigt sich damit, wie andere Medien über einen mutmaßlichen Fall von diskriminierender Bezahlung von Frauen vor Gericht berichten. Der Beitrag dreht sich darum, dass Medien das Urteil bereits vorweg nehmen, indem sie die Lohndiskriminierung vorweg nehmen.

Im Artikel wird genau auseinander genommen, welche Kriterien im Verhältnis zwischen ZDF und dem mutmaßlichen Opfer zur Überprüfung von Diskriminierung im Prozess herangezogen werden. Der Artikel lässt keinen Zweifel daran, dass es ein großes Problem gibt:

Ungleiche Bezahlung ist ein Deutschland ein großes Problem. Laut Statistischem Bundesamt verdienen Frauen 21 Prozent weniger als Männer – weniger Spitzenpositionen und mehr Arbeit im Niedriglohnsektor sind daran mit schuld. Doch auch bei gleicher Position und Arbeitserfahrung bleiben sieben Prozent Unterschied. Sich dagegen zu wehren, traut sich kaum jemand.

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Frauenförderung: Quote reicht nicht, auf die Wohlfühlstimmung kommt es an

Ich hatte vor kurzem über eine neue Definition von Rassismus berichtet, nach der es das Maß für Rassismus sein sollte, ob sich jemand nach seinem subjektiven Empfinden verletzt fühlt.

Daran fühlte ich mich durch einen Artikel auf zeit.de erinnert. Unter der Überschrift

Diversity: Von der Angst, nicht dazuzugehören

berichtet Nico Rose dort: Weiterlesen „Frauenförderung: Quote reicht nicht, auf die Wohlfühlstimmung kommt es an“

Verwundbarkeit ist keine Tugend

Bei Alles Evolution geht es um das Thema Verletzlichkeit. Zitiert wird aus einem Artikel über ein Projekt für Männer an der Universität University of Wisconsin–Madison:

its goal is to “create a sense of security in vulnerability” by operating through a “transformative model of social justice allyship.” As the College Fix notes, Wisconsin’s program is hardly unique. Programs designed to combat “toxic masculinity” are popping up across the fruited plain. Designed to end “harm, oppression, and dominance,”

Männer soll also „Sicherheit in der Verwundbarkeit“ beigebracht werden. Nach seiner Darstellung nicht nur an dieser Universität sondern praktisch überall. Offensichtlich geht von ungeschulten Männern Schaden, Unterdrückung und Dominanz aus. Was für ein erschreckendes Menschenbild.

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