Fefe: Unerwünschte Standpunkte und falsche Informationsquellen

Neulich Fefe: Er schreibt über Mitarbeiter des amerikanischen Heimatschutzministeriums (DHS). Fefe schreibt häufig nur wenig zu einem Link, so auch hier:

Das Department of Homeland Security erfüllt alle Vorurteile. Sie finden Trumps Moslem-Verbot total super und beziehen ihre Nachrichten von Breitbart.

Es schwingt Empörung mit. Offensichtlich geht Fefe davon aus, dass es sich hier um eine von ihm oft beschriebene „passt-wie-Arsch-auf-Eimer“-Situation handelt. Also dass Menschen mit bestimmtem politischen Positionen sich genau solche Jobs heraussuchen.

Ich möchte eine alternative Erklärung anbieten. Die Kausalität könnte auch in der anderen Richtung verlaufen: Die Mitarbeiter des DHS machen andere Erfahrungen als der durchschnittliche Bürger und als Fefe. Vielleicht befürworten die DHS Mitarbeiter das Einreiseverbot aus bestimmten Ländern deshalb eher als der Rest der Bevölkerung und lehnen liberale und linke Medien eher ab, weil diese nicht die Realität abbilden, die sie wahrnehmen.

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Abtreibung – eine feministische Sicht

Meine Meinungsbildung zu Abtreibungen ist noch nicht abgeschlossen. Der Artikel über den gestolpert bin regt mich aber zu einer Reaktion an. Er soll das Recht auf Abtreibungen und die alleinige Entscheidungsgewalt der Frauen darüber begründen:

Der Ausgangspunkt einer Abtreibung ist eine ungewollte Schwangerschaft. Davon betroffenes Subjekt ist die ungewollt Schwangere.

Ein Muster, dass mir schon öfter begegnet ist: Der Fötus ist aus Sicht der Autorin kein Subjekt. Befürworter von Abtreibungen sehen im Fötus einen Zellhaufen, bestenfalls ein Stück Gewebe. In Deutschland sind Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal, in Ausnahmefällen sogar darüber hinaus. Ein Tonmodell welches den Entwicklungszustand einen Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche darstellt, kann man hier sehen. Ich denke schon, dass der Fötus ebenfalls ein betroffenes Subjekt ist.

Warnung! Nur ganz Hartgesottene schauen sich hier das animierte Bild eines lebenden Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche an. Vorteil: Man sieht deutlich ein weiteres  von der Abtreibung betroffenes Subjekt. Man erahnt die Tragweite. Nachteil: Zumindest mir geht das Bild nicht aus dem Kopf.

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Feministinnen marschieren mit dem Islam

Beim Womens March on Washington ist eine seltsame Allianz zwischen Feministinnen und Muslimen zutage getreten. Der Womans March soll für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte stehen. Zu den Frauenrechten – so wie Feministinnen sie verstehen – gehört beispielsweise auch das Recht auf Abtreibung. Eine der Organisatorinnen des Womans Marchs ist Linda Sarsour. Über sie gibt es interessante Dinge zu lesen:

In 2011, Sarsour referred to Sharia as “reasonable,” tweeting: “once u read into the details it makes a lot of sense.”

Sie findet 10 Wochen bezahlten Mutterschutz wichtiger als das Recht Auto zu fahren:

But Sarsour expressed her indifference to the illegality of female driving in Saudi Arabia, tweeting: “10 weeks of PAID maternity leave in Saudi Arabia. Yes PAID. And ur worrying about women driving. Puts us to shame.”

Beim Womans March Ableger in Berlin war dann zu sehen und zu hören, wie nahe  Verfechterinnen von Frauenrechten dem Islam offenbar stehen.

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Virtue Signalling bei Rewe

Eines regnerischen Tages musste ich noch schnell einkaufen gehen. Dies gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Im Supermarkt sind zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Es fühlt sich an, als hätten sich all die anderen Einkäufer gegen mich verschworen. Sie sind langsam, stellen sich mir in den Weg, stellen sich direkt vor mir noch schnell an die vorher kürzeste Schlange an.

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Co-Parenting

Zeit.de widmet sich dem Co-Parenting. Ich habe bisher noch nicht davon gehört:

In Onlineportalen tun sich Paare zusammen, die eine Familie gründen und Kinder großziehen wollen – aber nur auf freundschaftlicher Basis, frei von Sex. Familienleben ohne Liebesglück lautet die neue Formel. Statt sich mit dem Anspruch zu quälen, Partner- und Kinderliebe miteinander zu vereinbaren, machen sich die neuen „Co-Eltern“ einfach frei davon.

Die Abgrenzung zu „normalen“ Beziehungen erscheint mir beim ersten Erfahrungsbericht im Artikel wesentlich weniger stark, als dies der Artikel darstellt. Sie sprechen von Familienleben und gemeinsamem Abendessen.

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Fakten zum finanziellen Beitrag nach Familienstand

Im Artikel Allein gelassene Familien bin ich auf die Statistik des Statistisches Bundesamtes gestoßen. Aus den angegebenen Einkommen aus unselbstständiger Arbeit habe ich die Steuern ermittelt.

Die Statistik selbst enthält ebenfalls Angaben zu Einkommen- und Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Die Diskrepanzen zur Herleitung aus dem Einkommen aus unselbstständiger Arbeit sind erheblich. Dieser Beitrag soll das verdeutlichen.

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Frauendiskriminierende Bezahlung beim ZDF?

Übermedien beschäftigt sich damit, wie andere Medien über einen mutmaßlichen Fall von diskriminierender Bezahlung von Frauen vor Gericht berichten. Der Beitrag dreht sich darum, dass Medien das Urteil bereits vorweg nehmen, indem sie die Lohndiskriminierung vorweg nehmen.

Im Artikel wird genau auseinander genommen, welche Kriterien im Verhältnis zwischen ZDF und dem mutmaßlichen Opfer zur Überprüfung von Diskriminierung im Prozess herangezogen werden. Der Artikel lässt keinen Zweifel daran, dass es ein großes Problem gibt:

Ungleiche Bezahlung ist ein Deutschland ein großes Problem. Laut Statistischem Bundesamt verdienen Frauen 21 Prozent weniger als Männer – weniger Spitzenpositionen und mehr Arbeit im Niedriglohnsektor sind daran mit schuld. Doch auch bei gleicher Position und Arbeitserfahrung bleiben sieben Prozent Unterschied. Sich dagegen zu wehren, traut sich kaum jemand.

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