Greta Thunberg: Die Instrumentalisierung einer minderjährigen Behinderten

Auf allen Kanälen, so der Bayerische Rundfunk, ist die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg zum Shooting-Star avanciert.

Ein Fast-Noch-Kind mit ernstem Gesicht hielt der erwachsenen, aber unverantwortlichen Welt den Spiegel vor: „Ihr Umweltsünder macht unsere Erde kaputt, unsere Zukunft!“

Mir geht dieses moralisierende Gehabe des Mädchens gehörig auf den Zeiger. Noch mehr aber stört mich die Berichterstattung in den Medien, die sie zu einem Vorbild erklären. In Deutschland tun es ihr viele Schüler gleich und schwänzen freitags für den Klimaschutz die Schule.

Ich ging davon aus, dass Greta umweltbewusst erzogen wurde, um nicht zu sagen indoktriniert. Es passt für mich zu Schweden, zu einem links-progressiven Elternhaus, zum westlich-modernen Schulsystem. Jetzt machte mich jemand darauf aufmerksam, dass Greta unter Autismus leidet.

Im Alter von 11 Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem menschengemachten Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurden bei ihr das Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen sowie selektiver Mutismus diagnostiziert.

Den zahlreichen Presseberichten über ihre Aktivitäten konnte ich das nicht entnehmen. Greta Thunbergs Wahrnehmung unserer Welt wird durch eine Krankheit beeinflusst, ihre Beschäftigung mit dem Klimawandel ist selbstzerstörerisch. Die Leitmedien erwähnen die Erkrankung, soweit ich sehen kann, konsequent nicht.

Dabei liegt die Frage nahe: Ist die Erkrankung möglicherweise für das fanatische, kompromisslose Verhalten Greta Thunbergs verantwortlich?

Das Asperger-Syndrom (AS) ist eine Variante des Autismus und wird zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen gerechnet. Merkmale sind einerseits Schwächen in der sozialen Interaktion sowie Kommunikation und andererseits stereotypes Verhalten mit eingeschränkten Interessen.

Lässt sich bei dem Mädchen nicht eine

umfassende Beschäftigung mit einem oder mehreren stereotypen und beschränkten Interessenmustern, die entweder hinsichtlich der Intensität oder hinsichtlich des Gegenstandes anormal sind

beobachten?

Viele Kinder und Erwachsene mit Asperger-Syndrom neigen dazu, unablässig und langatmig zu reden, meist über ihr Lieblingsthema, und missachten dabei oft vollständig, ob der Zuhörer an diesem Thema interessiert ist und das Gespräch mitträgt. Einige Autoren halten dieses monologische, egozentrische Reden, in dem sich deutlich die Unempfindlichkeit von Asperger-Menschen für soziale Feinheiten offenbart, für einen der auffälligsten Züge des Syndroms.

Spricht diese Fixiertheit auf das Klima nicht dafür, dass Gretas Verhalten (auch) krankheitsbedingt ist?

Während Menschen evolutionsbiologisch als Spezialisten für sozialen Kontakt bezeichnet werden, entwickeln Asperger-Patienten diese Spezialkompetenz nicht oder in unzureichendem Maße. Typischerweise haben sie jedoch andere Spezialinteressen, die in der Sache oder in ihrer Intensität ungewöhnlich erscheinen. Diese Interessen liegen oft in technischen oder naturwissenschaftlichen Gebieten wie Informatik, Mathematik, Physik, Biologie oder Astronomie. Andere Betroffene beschäftigen sich leidenschaftlich mit Musik oder dem Auswendiglernen verschiedenartigster Fakten.

Ist eine Erkrankung mit derartigen Auswirkungen auf das Verhalten nicht ein wesentlicher Aspekt bei einem Menschen, dessen Verhalten im Mittelpunkt der Berichterstattung steht und als vorbildlich propagiert wird?

Hans Asperger empfand die Emotionen seiner Probanden nicht als unterentwickelt, sondern eher als von andersartiger Qualität.

Die autistische Wissenschaftlerin und Erfinderin Temple Grandin äußerte sich so zu ihren Gefühlen: „Meine Emotionen sind einfacher als die der meisten anderen Menschen. Ich weiß nicht, was eine vielschichtige Emotion in einer zwischenmenschlichen Beziehung ist. Ich verstehe nur einfache Emotionen wie Wut, Furcht, Glück und Traurigkeit.“

Überschriften mit Aussagen Greta Thunbergs wie

„Alle sollen die Angst spüren, die ich selbst jeden Tag spüre“

und

„Ich will, dass Ihr in Panik geratet“

ordnen sich in diesem Kontext anders ein: Diese große Angst, diese Panik wirkt irrational und passt eher zu einer unmittelbaren Bedrohung wie einem Vulkanausbruch als zu einer langfristigen Veränderung des Weltklimas, das (auch) vom Menschen beeinflusst wird.

Gretha Thunberg setzt sich wahrscheinlich nicht nur wegen ihrer Behinderung für das Weltklima ein. Die Bedeutung des Umweltschutzes wird heute schon Kindergartenkindern beigebracht, in den Grundschulen beschäftigen sich Schüler mit Themen wie Recycling, Umweltverschmutzung und Klimawandel, halten Vorträge und besuchen Ausstellungen.

Aber es spricht einiges dafür, dass Greta Thunbergs Behinderung beeinflusst, wie sie sich gegen die Veränderung des Klimas engagiert: Dieser Absolutheitsanspruch, diese Kompromisslosigkeit, diese übermäßige, irrationale Angst vor der Katastrophe, der Fanatismus mit der sie ihre Botschaft transportiert, die Radikalität ihres Handelns.

Greta Thunberg für politische Zwecke zu instrumentalisieren ist falsch. Das Mädchen in seinem krankheitsbedingten und selbstzerstörerischen Verhalten noch zu bestärken, wie es ihre Eltern, internationale Klimaaktivisten und praktisch alle Leitmedien tun, ist widerlich.

In Berlin schwänzten gestern mehrere tausend Schüler nach Gretas Vorbild die Schule. Viele Erwachsene loben und unterstützen das – im Dienste der guten Sache.

Die Schwänzaktion wirkt eifernd, kindisch, kurzsichtig, dumm. Wie schrieb eine Hamburger Schulschwänzerin? „WIR SOLLTEN ÖFTER MAL WIEDER ZU KLEINEN KINDERN WERDEN.“

Selbstverständlich. Der Beifall von Politik und Medien ist ihnen sicher. Der Maßstab ist ein Mädchen mit Asperger-Syndrom und Zwangsstörungen, die durch ihre Beschäftigung mit diesem Thema in eine Depression gestürzt wurde.

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31 Kommentare zu „Greta Thunberg: Die Instrumentalisierung einer minderjährigen Behinderten“

  1. Natürlich ist das Mädchen leicht gestört, was doch aber noch so gerne instrumentalisiert wird. Leider sind auch das ganze Umfeld, und die Beifall Klatscher genau so gestört. Es erinnert mich alles an das „Refugee Welcome“-Klatschen anno 2015. Die Schöne Neue Welt ist sich nicht zu schade, Alle und Alles zu missbrauchen, was auf ihrer links-grün-sozialistischen-Klima-Gender und PC-Weltanschauung beruht und sie auch nur irgendwie unterstützt. Die ganze Welt ist wahnsinnig geworden, und alle schauen zu und klatschen.

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    1. Uns geht es so gut, dass wir die Dinge aus dem Blick verloren haben, die unsere Gesellschaft zu dem gemacht haben was sie ist. Die Sicherung und der Ausbau von Freiheit und Wohlstand verliert an Bedeutung, Leistungsbereitschaft ist ein Symbol für das Rückständige, innerer Sicherheit wird kein wirklicher Wert beigemessen. Selbst radikalste Forderungen werden bejubelt als seien sie eine Heilsbotschaft.

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      1. Hier sowas teht oft eine ganze Industrie und Ideologie..ihre Eltern die ihre Geld mit CO2 Zertifikaten verdienen haben ihr Kind zu eine Art „CO2-Superstar“ aufgebaut. Erstaunlich ist das der ganze CO2-Schwindel schon laängst widerlegt wurde..es geht nur um Geld und andere Sachen dort.

        Andere Sachen:
        Wußten sie eigentlich das viele Kommunisten heutzutage im Umweltschutz tätig sind, weil sie darüber eher ihre politischen Ziele durchbringen können?

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  2. Das ist mir zu ver-psychologisiert. Die meisten psychologischen und psychiatrischen Diagnosen sind eh nicht viel wert – frag 4 Psychologen und du kriegst 4 verschiedene Diagnosen. Ich selbst bin auf der Aspie Skala deutlich ausserhalb des „Normalen“, was aber keine „Behinderung“ ist. Zum Ausgleich habe ich einige Inselbegabungen, die ich manchmal eher als Behinderung empfinde. Ich kenne auch einen wirklichen Autisten, der sich fast vollstaendig abgekapselt hat. Asperger und Autismus in den selben Topf zu werfen ist nicht hilfreich.

    Aber grundsaetzlich stimme ich zu, dass insbesondere eine Jugendliche, die mit dem Asperger Syndrom hadert (man lernt spaeter im Leben damit umzugehen), und deshalb mit sozialen Kontakten ihre Schwierigkeiten hat, sehr vulnerabel ist, wenn sie die Moeglichkeit hat ploetzlich ‚(social) media star‘ zu werden. Ihr Risiko wird das schwarze Loch sein, in welches sie faellt, wenn der Rummel vorbei ist, und sich keine Sau mehr fuer sie interessiert, da sie nie etwas interessantes zu sagen hatte. Den Gruenen und Linken Propagandisten ist aber kein Opfer zuviel, so lange es der Propaganda nutzt.

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    1. Wie man Asperger richtig einordnet weiß ich nicht, ich bin medizinischer Laie – Wikipedia meint, es ist eine Variante des Autismus. Mir geht es um die beschriebenen Symptome, und die weisen darauf hin, dass die übersteigerten Reaktionen des Mädchens auf die Klimaveränderung, ihre radikalen Handlungen und ihre kompromisslosen Forderungen auf ihre Behinderung zurückzuführen sind.

      Ich habe mich mit den Symptomen näher beschäftigt, weil ich vermeiden wollte, ihr Urteilsvermögen in Frage zu stellen, nur weil sie behindert ist. Mich nervt es aber, dass die Medien diese Information verschweigen. Alle jubeln, sie wird gehyped und hofiert, der ganze Rummel schadet ihr möglicherweise, und kein Journalist kommt auf die Idee, seine Leser auch nur über die Behinderung zu informieren.

      Inzwischen mehren sich die Hinweise, dass die ganze Aktion von Anfang an gesteuert und das Mädchen nicht nur ausgenutzt, sondern auch gezielt instrumentalisiert wurde (siehe z.B. Danisch). Die Eltern scheinen einen erheblichen Anteil daran zu haben.

      Es wird so enden, dass die Presse wieder komplett lächerlich dasteht, weil sie wieder tendenziös (links-grün jubelnd) und selektiv (bewusstes Verschweigen der Behinderung) berichtet hat. Die Glaubwürdigkeit der Leitmedien schwindet immer mehr. Das Mädchen wird die Leidtragende sein.

      Es begann mit einem Schulstreik in Schweden, und dort hätte es enden können. Dann lief die Relotius-Maschinerie an.

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      1. Nach dem was Danisch gerade gepostet hat (Interview, auch mit freier Rede), ist sie keinesfalls Autistin. Sie wirkt altersgemaess unsicher und relativ normal. Probleme wird sie erst haben, wenn sie keine Aufmerksamkeit mehr bekommt, wie das bei vielen Hollywood Kinderstars auch war.

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        1. Der plumps kommt ziemlich sicher, luisman.

          Falls du aber dieses Video meinst:

          dann wirkt sie nicht altersgemäß und schon gar nicht unsicher auf mich. Sie macht den Eindruck einer komplett emotionslosen Maschine, oder, wie Danisch es in einem anderen Artikel formulierte: „Ihr Mund wirkt wie eine Linie“.

          Das ist, pardon, in meinen Augen nicht „altersgerecht“.

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            1. Interessant. Möglich, allerdings schwer zu glauben „dass dieses Mädchen kein Asperger habe und schauspielert“. Dann wäre doch auch diese Information Teil der Instrumentalisierung, oder? Stattdessen habe ich in der Presse nichts über eine Behinderung gelesen. Passt nicht zusammen.

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  3. Mal abgesehen davon, dass ich dieses Mädchen ob ihrer Art und des Auftretens total unsympathisch und, pardon, abstoßend empfinde, erinnern mich solch ‚Herzchen‘ u.a. an Mädchen wie diese Hornbebrillte, die eine Abschiebung verhindern wollte.

    „… Gretha Thunberg setzt sich wahrscheinlich nicht nur wegen ihrer Behinderung für das Weltklima ein. Die Bedeutung des Umweltschutzes wird heute schon Kindergartenkindern beigebracht …“

    Yep – das ist so. Mein Kind hat in der dritten Klasse eine s.g. „Afrika-Woche“ im Rahmen ihrer „Erzieherinnen“ (eigene Worte) mitgemacht und war erst vollkommen entsetzt, als ich ihm dezent mal erklären wollte, was Fertilisation, Ressourcen und diesbezüglicher Missbrauch eigentlich für Konsequenzen hat.

    Wie auch immer: Ich frage mich, wer da wen missbraucht! Die Indoktrinierer oder solche Grazien wie diese Greta …

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  4. Mich wundert nicht, dass eine 11-jährige auf die andauernde mediale Klimawandel-Panikmache mit einer nachhaltigen Verschlechterung der psychischen Befindlichkeit und Wahrnehmung reagiert. Die Klimawandel-Panikmacher selbst scheinen nicht ganz bei voller geistiger Gesundheit oder Reife zu sein. Nur so kann ich mir erklären, dass eine Greta Thunberg von der Öffentlichkeit so gefeiert wird. Der mediale Spin auf Wikipedia ist halt, dass sie aufgrund des Klimawandels, den die Erwachsenen herbeiführen anstatt gegen ihn anzugehen, krank geworden ist. Und dazu passt, dass sie jetzt will, dass alle Angst und Panik bekommen. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem die Saat der jahrzehntelangen Angst- und Panikmache so richtig aufgeht und ich – zumindest auf staatsmedialer und öffentlicher Ebene – keine wirkliche Linie mehr erkennen kann, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene voneinander trennt. Mit anderen Worten: es mag sein, dass Kinder und Jugendliche instrumentalisiert werden, aber es scheint auch so, dass sich diese Kinder und Jugendliche gerne instrumentalisieren lassen.

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      1. Was ist denn am Klimaaktivismus schon plausibel? Schon vor Jahrzehnten haben Wissenschaftler Kritik an den offiziellen Doomsday-Prophezeiungen geübt, und schon damals gab es keine wirkliche Debatte, sondern nur ein politisch korrektes Szenario, das gefälligst von allen anerkannt werden soll. Die Thunberg und andere Kinderkreuzritter sind lediglich die Konsequenz jahrzehntelanger Dauerpropaganda- und Angstmache.

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  5. Die journalistische Freiheit in allen Ehren, aber ich bin der Meinung, dass die Pressefreiheit da aufhört, wo andere Personen bzw. ganze Bevölkerungsgruppen beleidigt werden. Die Überschrift „die Instrumentalisierung einer minderjährigen, behinderten“ ist als Beleidigung und Demütigung gegenüber Behinderten zu verstehen. Darüber hinaus ist Asperger eine Erkrankung und keine direkte Behinderung. Im Übrigen warum sollte es in den Medien überhaupt berichtet werden, dass sie die Erkrankung Asperger hat? Es geht um ihr Handeln und nicht um ihre Erkrankungen. Der Autor kann nicht wissen inwieweit ihre Erkrankung sie in ihrem Handeln beeinflusst, auch eine Quelle bzgl. Ihrer angeblichen Selbstzerstörung hat er nicht genannt. Ich teile zum Teil die Aussagen des Berichtes, dass ein Kind sich auf die Schule konzentrieren sollte etc. aber die Botschaft des Autors, dass das Mädchen als „behinderte“ hier nicht andere manipulieren sollte etc. zeugt von niedriger, journalistischer Qualität.

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    1. Danke für Ihren Kommentar! Der Artikel ist ja nun schon älter, inzwischen wurde in einigen Medien über die Behinderung Greta Thunbergs berichtet.

      „Die journalistische Freiheit in allen Ehren, aber ich bin der Meinung, dass die Pressefreiheit da aufhört, wo andere Personen bzw. ganze Bevölkerungsgruppen beleidigt werden. Die Überschrift „die Instrumentalisierung einer minderjährigen, behinderten“ ist als Beleidigung und Demütigung gegenüber Behinderten zu verstehen.“

      Nein, ist sie nicht. Was bringt Sie darauf nur?

      Ich habe den Eindruck, Sie stören sich vor allem an dem Wort „Behinderte“. Dieses Wort ist keine Beleidigung. Es diffamiert weder behinderte Menschen noch ganze Gruppen von ihnen. Dass Sie diesen Begriff als beleidigend empfinden, bedaure ich, obwohl ich es nicht nachvollziehen kann.

      „Darüber hinaus ist Asperger eine Erkrankung und keine direkte Behinderung.“

      Wie ich bereits weiter oben in den Kommentaren schrieb: Wie man Asperger richtig einordnet weiß ich nicht, ich bin medizinischer Laie – Wikipedia meint, es ist eine Variante des Autismus. Allgemein wird Autismus als Erkrankung, Behinderung oder psychische Störung beschrieben. Ich selbst spreche im Artikel von Erkrankung und Behinderung.

      Da Sie den Begriff „Behinderte“ als Beleidigung betrachten, verstehe ich, dass Ihnen das wichtig ist. Ich kann aber nichts für Ihr subjektives Empfinden. Auch wenn es Ihnen also vielleicht lieber wäre, Greta Thunberg als „Erkrankte“ oder „psychisch Gestörte“ zu bezeichnen – ich mache das nicht. Ich verbiege meine Sprache nicht, nur weil Sie angetriggert sind.

      Autismus bzw. Asperger-Syndrom werden übrigens auch von Behörden als Schwerbehinderung betrachtet (Quelle: https://autismus-kultur.de/autismus/recht/grad-der-schwerbehinderung-bei-autismusasperger-syndrom-aenderung-1-1-2011.html).

      „Im Übrigen warum sollte es in den Medien überhaupt berichtet werden, dass sie die Erkrankung Asperger hat? Es geht um ihr Handeln und nicht um ihre Erkrankungen. Der Autor kann nicht wissen inwieweit ihre Erkrankung sie in ihrem Handeln beeinflusst, auch eine Quelle bzgl. Ihrer angeblichen Selbstzerstörung hat er nicht genannt.“

      Ich stelle Gretas Verhalten – sie spricht von großer Angst, von Panik die sie fühlt und die alle fühlen sollten, und fordert beim Klimaschutz absolute Kompromisslosigkeit – den Symptomen der Erkrankung gegenüber und stelle fest, dass Menschen mit Asperger-Syndrom häufig Spezialinteressen haben, die in der Sache oder in ihrer Intensität ungewöhnlich erscheinen, und dass sie vor allem einfache Emotionen wie Wut, Furcht, Glück und Traurigkeit empfinden.

      Die Quellen für die Beschreibung des Asperger-Syndroms und die Quellen für Greta Thunbergs Äußerungen und ihr Verhalten sind im Artikel verlinkt.

      Ich stelle die These auf, dass Gretas Erkrankung ihr Handeln beeinflusst und frage mich, warum das nicht thematisiert wird. Selbstverständlich gibt es dafür keine Quelle, das ist es ja gerade was ich kritisiere (genauer: zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels kritisiert habe): Die fehlende Berichterstattung. Das beantwortet auch ihre Frage, warum darüber in den Medien berichtet werden sollte.

      Und zur Selbstzerstörung und der Rolle ihrer Eltern: Das Mädchen ist minderjährig, verdammt noch mal! Sie wird vorgeführt, mit all ihren Ängsten, die in dieser Intensität möglicherweise (ich denke: wahrscheinlich) von der Erkrankung verursacht werden, und ihre Eltern bestärken sie in ihren Ängsten, nehmen sie aus der Schule, reisen mit ihr durch die ganze Welt und präsentieren sie den Menschen als Heilsbringerin! Gab es denn keine Gelegenheit für die Eltern, an irgendeiner Stelle zwischen Schulstreik in Stockholm und Reden auf Klimakonferenzen die Notbremse zu ziehen? Und die Medien machen mit, verkaufen die Story des Mädchens das die Welt verändert und das demnächst den Friedensnobelpreis erhalten soll! Mich macht das wütend, und deshalb schreibe ich darüber. Ich sehe ein verängstigtes behindertes Mädchen, das von ihren Eltern für ihre Weltrettungsmission instrumentalisiert wird!

      Eine Quelle für ihre angebliche Selbstzerstörung, wenn ich das schon höre! Warten wir zwei, drei Jahrzehnte, was Greta Thunberg dann über ihre Kindheit und Jugend berichtet, wie sie es empfunden hat das Maskottchen der Klimabewegung zu sein! Wie es sich anfühlte, dass jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, jede Reise nach ihrem CO2-Gehalt bewertet und darüber spekuliert wurde ob sie es aushält zwei Wochen lang auf einer Segelyacht in einen Plastikeimer zu scheißen!

      Eine Quelle! Bedeutet Journalismus für Sie nur Abschreiben? Ich kritisiere das, gerade weil zu diesem Zeitpunkt noch niemand darüber geschrieben hatte!

      „Ich teile zum Teil die Aussagen des Berichtes, dass ein Kind sich auf die Schule konzentrieren sollte etc. aber die Botschaft des Autors, dass das Mädchen als „behinderte“ hier nicht andere manipulieren sollte etc. zeugt von niedriger, journalistischer Qualität.“

      „Journalistische Qualität“. Ich bin kein Journalist, ich habe einen richtigen Job.

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      1. Danke für die Rückmeldung.

        Hier zunächst ein Link- ein offener Brief von Greta (der ist übrigens vom Februar diesen Jahres).

        https://www.google.com/amp/s/utopia.de/offener-brief-greta-thunberg-125848/%3famp

        Ob Greta für diesen Brief bezahlt wurde, kann ich Ihnen auch nicht beantworten, aber vermutlich wäre dies dann Ihre Gegenargumentation.

        Gerne möchte ich auf einen Teil ihrer Antwort eingehen.

        Journalismus (im übrigen tatsächlich ein richtiger Beruf) heißt selbstverständlich nicht nur abschreiben, aber definitiv Behauptungen auch untermauern zu können mit Belegen. Wenn Sie schreiben (und andere Menschen damit auch ggf. manupulieren) dass das Mädchen schon in früher Jugend depressiv war, sich isoliert hat, zum Psychologen musste etc. dann sollten Sie auch benennen können, woher sie solche vertraulichen Informationen haben. Hat es Ihnen Greta selbst erzählt, wenn sie es nicht abgeschrieben haBen?

        Sie schreiben, dass sie ihre Sprache nicht verbiegen möchten. Vielleicht fragen Sie mal eine behinderte Person ob dieser der Ausdruck behindert oder aber beispielsweise geistig / körperlich eingeschränkt besser gefällt. Ich finde, dass ist eine Darbietung von Respekt gegenüber Menschen, die es schon schwierig genug haben. Wenn jemand Herzkrank ist, dass wird er auch nicht behindert genannt, sondern man sagt in der Regel – sein Herz ist in der Funktion eingeschränkt, obwohl es eigentlich eine Behinderung ist. Haben Sie aber jemals von einem behinderten Herz gehört?

        Nun Schlussfolgerung – die Ausdrucksweise ist keine Verbiegung der Sprache meiner Ansicht nach, sondern lediglich die Beachtung „die Würde des Menschen ist unantastbar“. Ihr Bericht ist schlicht nicht würdevoll.
        Angeblich bemitleiden Sie das arme Mädchen, es hat sich isoliert und muss psychische Höllenleiden ertragen usw.

        Selbst wen dem tatsächlich so wäre – meinen Sie Berichte wie ihrer helfen dem Mädchen aus ihrer „schlimmen Situation“ herauszukommen? Wohl kaum, eher wird das Gegenteil bewirkt.

        Zusammengefasst geht es darum, dass das Mädchen mit Sicherheit anders ist, aber es gibt niemanden (solange sie kein Neurologe sind mit Befunden von Greta) das Recht Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, ob und in welcher Form die Erkrankung ihr Handeln beeinflusst.

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        1. Danke für die Antwort! Ein interessanter Disput.

          Zu dem Brief: Mein Eindruck ist, dass Greta instrumentalisiert wird. Das ist etwas anderes als bezahlt werden. Der Brief selbst beweist oder widerlegt weder das eine noch das andere.

          „Journalismus (im übrigen tatsächlich ein richtiger Beruf) heißt selbstverständlich nicht nur abschreiben, aber definitiv Behauptungen auch untermauern zu können mit Belegen.“

          Ich bin Freizeitblogger und habe noch einen richtigen Job, mit dem ich Geld verdiene. Wenn mir das in Ihren Augen „journalistische Qualität“ abspricht, dann ist das wohl so. Dessen ungeachtet denke ich inzwischen nicht mehr, das journalistische Qualität irgendetwas mit an dem Beruf Journalist zu tun hat. Viele Journalisten sind heute – mehr oder weniger versteckt- politische Aktivisten. Ich lese Blogger, die alles in den Schatten stellen, was studierte Journalisten zustande bringen. Die sich nicht den Deckmantel der Neutralität umhängen und zu den Themen, über die sie schreiben, besser informiert sind. Ich strebe jedenfalls nicht nach der Art „journalistischer Qualität“, deren Fehlen Sie bei mir kritisierten. Der Begriff wird doch heute fast nur noch sarkastisch gebraucht.

          Zu den Belegen – ich tue es nicht gern, aber sie reiten darauf herum, deshalb muss ich es wiederholen: Die Quellen für die Beschreibung des Asperger-Syndroms und die Quellen für Greta Thunbergs Äußerungen und ihr Verhalten sind im Artikel verlinkt. Ich stelle die These auf, dass Gretas Erkrankung ihr Handeln beeinflusst.

          „Wenn Sie schreiben (und andere Menschen damit auch ggf. manupulieren) dass das Mädchen schon in früher Jugend depressiv war, sich isoliert hat, zum Psychologen musste etc. dann sollten Sie auch benennen können, woher sie solche vertraulichen Informationen haben. Hat es Ihnen Greta selbst erzählt, wenn sie es nicht abgeschrieben haBen?“

          Ich verstehe Ihre Frage nicht. Ich habe die Quelle im Text genannt und verlinkt. Das Zitat ist aus Wikipedia: „Im Alter von 11 Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem menschengemachten Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurden bei ihr das Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen sowie selektiver Mutismus diagnostiziert.“

          „Sie schreiben, dass sie ihre Sprache nicht verbiegen möchten. Vielleicht fragen Sie mal eine behinderte Person ob dieser der Ausdruck behindert oder aber beispielsweise geistig / körperlich eingeschränkt besser gefällt.“

          Danke für diese Anmerkung, sie zeigt den Kern der Diskussion. Denn das sehe ich tatsächlich anders.

          Sie meinen, es käme bei der Kommunikation allein darauf an, wie sich der Empfänger fühlt. Nach Ihrer Argumentation verletzt mein Bericht die Würde Behinderter, weil ich sie Behinderte nenne (Sie schreiben: „Nun Schlussfolgerung – die Ausdrucksweise ist keine Verbiegung der Sprache meiner Ansicht nach, sondern lediglich die Beachtung „die Würde des Menschen ist unantastbar“. Ihr Bericht ist schlicht nicht würdevoll.“)

          Ich habe niemandes Menschenwürde verletzt, weder Greta Thunbergs noch die von jemand anderem. Das verbitte ich mir. Der Begriff „Behinderte“ ist Umgangssprache und ich habe gezeigt dass auch Behörden ihn benutzen. Er ist nicht beleidigend.

          Wir hatten das Thema hier im Blog schon einige Male im Hinblick auf Rassismus. Ein Beispiel: Günter Wallraff wurde Rassismus vorgeworfen, und auch hier war die Rede von der verletzen Würde: „2009 ließ sich der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff an Gesicht und Händen schwarz anmalen und tourte so als „Schwarzer“ durch Deutschland – in der Absicht, Rassismus aufzudecken. Ganz gleich ob Wallraff das so sieht oder nicht: Mit seiner Aktion hat er die Würde Schwarzer Menschen, um im Bild zu bleiben, mit Füßen getreten.“

          Weiter hieß es in dem damals zitierten taz-Artikel: „Ob jemand verletzt wird, hängt nämlich nicht von der Intention des Handelnden ab, sondern von seiner Wirkung. Die Schlussfolgerung daraus ist für viele schwer zu verdauen: Maßstab für Rassismus ist das Empfinden der Betroffenen, nicht das der Handelnden.“

          Damals schrieb ich: „Nö. Das ist nicht schwer zu verdauen, das ist schlicht Quatsch. Das subjektive Empfinden, verletzt worden zu sein, ist nicht der Maßstab für Rassismus.“

          Quelle: https://scheidendegeister.wordpress.com/2017/01/06/die-neue-definition-von-rassismus/

          Es ist dasselbe wie bei der Gendersprache. Die zwingende Nennung der männlichen und weiblichen Form, zusätzliche Silben, Striche und Sternchen. Eine verbogene Sprache, unleserlich und unaussprechlich, zerhackte Worte. Eine Sprache der Eliten. Uneingeweihte begehen sprachliche Fehler und benutzen die falschen Worte. Wer nicht zu den Eliten gehört, wird anhand seiner „normalen“ Sprache identifiziert, ausgelacht oder gilt als Frauenfeind. (Da fragt übrigens niemand, wie geistig Behinderte damit umgehen. Gendersprache ist das Gegenteil von Leichter Sprache.)

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          1. Was ist der Maßstab für Rassismus, Diskriminierung und die Verletzung von Würde? Wer setzt diesen Maßstab? Da gibt es keine andere Möglichkeit als die Betrachtung der Subjektivität.

            Wie benannt teile ich durchaus den größten Teil ihres Berichtes, aber was die Sprache und Ausdrucksweise angeht, sind wir wohl einfach vollkommen ambivalent. Das hat auch nichts mit Gutmensch oder einem Deckmantel der Neutralität.meinerseits zu tun, sondern eben mit einer anderen Sichtweise, da es mir als eingeschränkte Person nicht gefallen würde „behindert“ genannt zu werden (der Begriff hat bekanntlich ein äußerst negatives Stigma).
            Beispiel: der Begriff Selektion (eigentlich ein ganz normales Wort um etwas was man trennt zu erklären, hat durch die Geschichte eine derart negative Manifestierung erlebt, dass dieser kaum im eigentlichen Gebrauch verwendet werden sollte / darf). Schlussfolgerung: Auswahl der Sprache und von geeigneten Begriffen sind zur Aufrechterhaltung einer funktionierenden Gesellschaft unerlässlich.

            Nicht das „behindert“ im Kern eine Beleidigung ist, aber ihre Überschrift erscheint schlicht bewusst und gezielt zur Herabsetzung einer anderen Person gewählt. Mir erscheint, dass das negative Stigma des Wortes zu diesem Zwecke bewusst genutzt wurde, aber man sich hinter „die Behörden nutzen es aus doch aus etc.“ einwenig „verstecken“ möchte.

            Im übrigen ist Wikipedia in keinster Weise eine sichere Quelle / bekanntlich kann dort jeder Beiträge einstellen. Dadurch ist die Qualität der Beiträge undurchsichtig.

            Es gibt zwei Möglichkeiten – entweder Ihre Ausdrucksweise ist sehr direkt und auf eine gewisse Art und Weise auch brutal oder meine Reaktion auf Ihren Bericht ist geprägt von subjektiver Empfindlichkeit.

            Wir werden es wohl leider nicht raus finden…. Dennoch respektiere ich Ihre Sichtweise.

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            1. Nicht das „behindert“ im Kern eine Beleidigung ist, aber ihre Überschrift erscheint schlicht bewusst und gezielt zur Herabsetzung einer anderen Person gewählt. Mir erscheint, dass das negative Stigma des Wortes zu diesem Zwecke bewusst genutzt wurde, aber man sich hinter „die Behörden nutzen es aus doch aus etc.“ einwenig „verstecken“ möchte.

              Ich finde, dass die „harte“ Wortwahl dem Artikel hilft, auch inhaltlich. Denn dadurch wird der Gegensatz hervorgehoben.

              Da wird ein Kind mit großen Ängsten in die Öffentlichkeit gezerrt. Dieses Kind ist krank. Die Krankheit kann ursächlich für das Ausmaß der Ängste des Kindes sein. Und das hat zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels niemand thematisiert.

              Das ist zu hinterfragen.

              Niemand scheint das Kind vor sich selbst zu schützen. Keiner fragt, was das alles mit dem Kind macht.

              Die harte Wortwahl hilft insofern, als dass ganz deutlich gemacht wird, dass dieses Kind besonders schutzbedürftig ist und wahrscheinlich keine realistische Sicht auf das Problem Klimawandel hat, deswegen besonders verängstigt wird und deshalb eigentlich nicht auch noch bestärkt werden sollte, weil es ihr Problem noch verschlimmert.

              Wirkt Greta Thunberg auf Sie wie eine 16-jährige?

              https://sl.sbs.com.au/public/image/file/0392eb24-c33e-4e01-b346-9f8a85ec5718

              Auf mich wirkt sie deutlich kindlicher, schutzbedürftiger.

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            2. „Was ist der Maßstab für Rassismus, Diskriminierung und die Verletzung von Würde? Wer setzt diesen Maßstab? Da gibt es keine andere Möglichkeit als die Betrachtung der Subjektivität.“

              Dann stehen Sie auf dem Standpunkt der taz-Autorin, dass es allein auf die Empfindungen des Empfängers ankommt. Sie wissen was das bedeutet, oder? Ob dick, dünn, schwarz, weiß, groß, klein, blond, brünett – immer gibt es jemanden der sich mit dem, was Sie sagen, nicht gut fühlt. Wollen Sie jedesmal ihre Sprache anpassen?

              Machen wir aus „Behinderte“ eine „beeinträchtigte Person“ – früher oder später (eher früher) stößt sich irgendjemand daran. Stellen Sie sich vor, wir machen dann „anders begabt“ daraus – jemand wird sich auch damit nicht gut fühlen. Und so weiter und so fort.

              Wenn wir das zum Maßstab machen, reden wir bald nur noch in erlaubten Begriffen, die sich noch dazu ständig ändern, und suchen vor jeder Aussage nach erlaubten und unerlaubten Begriffen. Jeder Fehlgebrauch eines Wortes ist dann hate speech – denn es kommt ja gar nicht darauf an, wie Sie es gemeint haben, sondern nur darauf, wie es der Empfänger empfinden könnte – und wird sanktioniert, sei es durch peinliches Schweigen auf einer Party, sei es durch berufliche Nachteile, sei es durch Sperrung in den sozialen Medien.

              In so einer Orwellschen Sprachkontrollwelt möchte ich nicht leben.

              Mal ganz davon abgesehen, dass dies ein enormes Missbrauchspotenzial bietet, erlaubt es doch jedem, andere willkürlich als „Hater“ zu bezeichnen. Seht her, ich fühle mich verletzt! Jede vernünftige Debatte, jeder Austausch von Argumenten wird unmöglich.

              Nichts wäre gewonnen, es entstehen nur jede Menge Tabuwörter – Worte, die „man nicht sagt“, die das Gesprochene zur Beleidigung machen, die mindestens aber den Sprecher als ungebildet brandmarken.

              Deshalb denke ich, es kommt darauf an, wie der Sprecher es gemeint hat. Und ich muss es auch mal aushalten, wenn ich mich nicht so wohlfühle mir der Wortwahl anderer. Die Unterstellung, dass alles Beleidigung ist, führt zum kommunikativen Rückzug und zur Abgrenzung.

              Inklusion ist nicht, wenn alle ihre Sprache verbiegen, um Verschiedenheit verbal auszulöschen. Inklusion ist, wenn jeder in seiner Verschiedenheit Teil der Gesellschaft ist.

              „Im übrigen ist Wikipedia in keinster Weise eine sichere Quelle / bekanntlich kann dort jeder Beiträge einstellen. Dadurch ist die Qualität der Beiträge undurchsichtig.“

              Wikipedia ist keine gute Quelle, stimmt, wem sagen Sie das.

              https://scheidendegeister.wordpress.com/2019/09/16/ideologen-haben-die-deutungshoheit-uebernommen-wikipedia-ist-keine-neutrale-quelle-mehr/

              Dennoch bediene ich mich dieser Quelle, so wie ich Medien konsumiere, denen ich nicht voll vertraue. Woraus soll ich denn (halbwegs seriöse) Informationen sonst beziehen? Wer hat denn schon direkten Zugang zu Regierungschefs, Spitzensportlern andere Personen der Zeitgeschichte?

              Legt man Ihren Maßstab an, dass man nur noch verwenden darf was man aus erster Hand erfahren hat, könnte niemand mehr irgendetwas berichten. Schon gar kein Blogger außerhalb der Leitmedien.

              Und, nur der Vollständigkeit halber: Selbst Interviews werden im Nachhinein nicht autorisiert, bestimmte Informationen nicht freigegeben, bestritten dass etwas so gesagt wurde.

              Ich denke nicht dass man mir mangelnde Sorgfalt vorwerfen kann, weil ich Wikipedia zitiert habe. Es wäre jetzt an Ihnen zu belegen, dass Wikipedia hier Quatsch schreibt.

              Liken

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