Wenn Feministinnen schlechte Laune haben

Ist das die vierte Welle des Feminismus?

Warum diese Dozentin darauf besteht, mit ihrem Doktortitel angesprochen zu werden

titelt ze.tt, Juniorpartner von Zeit Online.

Derartige Befindlichkeit kenne ich nur von Menschen, die eigene Unsicherheit, fehlende natürliche Autorität oder ein geringes Selbstwertgefühl kompensieren wollen.

Die US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin Shannon McGregor möchte von Studierenden mit ihrem Titel angesprochen werden. Es geht dabei um hart erarbeiteten Respekt, Privilegien und vor allem: Feminismus.

An ihrer Borniertheit sollt ihr sie erkennen.

McGregor fordert dieses geistlose Verhalten auch von männlichen Kollegen.

Denn es geht hier um mehr als nur eine respektvolle Anrede. Das Problem liegt an den unterschiedlichen Privilegien von männlichen und weiblichen Dozierenden und Professor*innen. Deswegen fordert sie auch, dass männliche Kollegen es ihr aus Solidarität gleichtun.

Geht es nach dieser Feministin, gehören souveräne, umgängliche Professoren bald der Vergangenheit an. Gute Karten haben dagegen verbissene Narzissten, die darauf bestehen, stets mit ihrem Titel angesprochen zu werden.

Das motiviert Studenten sicher zu Höchstleistungen.

Der Lernerfolg, das, wofür Dozenten bezahlt werden, spielt für McGregor keine Rolle. Ihre eigenen Befindlichkeiten sind wichtig.

Ich würde ihr raten, mit psychologischer Hilfe an ihrem Minderwertigkeitskomplex zu arbeiten. Stattdessen ernten die übellaunigen Forderungen McGregors in ihrer Filterblase Applaus.

Feministinnen machen es immer anderen schwer. Weil McGregor meint, durch das Weglassen des Doktortitels werde „ihre harte Arbeit dafür ignoriert“, sollen Kollegen (die ihrer Meinung nach nicht so hart dafür gearbeitet haben) keinen zwanglosen Umgang mit ihren Studenten mehr pflegen.

Das kommt dabei raus, wenn Feministinnen mit schlechter Laune in den Medien gehyped werden.

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3 Kommentare zu „Wenn Feministinnen schlechte Laune haben“

  1. Vor gar nicht so langer Zeit war es Helmut Kohl, der darauf bestand mit Dr. angeredet zu werden. „Für Sie immer noch Herr DOKTOR Kohl!!!“ war einer seiner bekanntesten Ausfälle.

    Für genau das linke Journalisten Milieu was bei der ZEIT obigen Artikel geschrieben hat war damals diese Attitüde, das Beharren auf dem Doktortitel, Beweis für unerträgliche Arroganz und Selbstherrlichkeit.

    Ausserdem einfach kurz gegoogelt, und schwupps folgenden Artikel bei ze.tt gefunden, vor weniger als einem Jahr publiziert:

    https://ze.tt/weg-mit-den-doktortiteln-auf-klingelschildern-und-in-paessen/

    wo sich die wunderschöne Zeile findet: „Aber warum bitte geben Leute ihren Doktortitel auf Klingelschildern und in Pässen an? Mir fällt kein anderer Grund ein, als das eigene Ego aufzupolieren. Der Doktortitel gehört schließlich nicht zum Namen.“

    Ja, ich weiss, in einem Fall sind es arrogante selbstherrliche alte weisse Männer, im anderen Fall unterdrückte arme Frauen. Gaaaanz grosser Unterschied, weil Privilegien oder so…

    Gefällt 5 Personen

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