Die Opfer des Feminismus und die Konsequenzen für Männer

Der Gender-Feminismus ist ein theoretisches Konstrukt und keine Beschreibung der Realität. Denjenigen, die an seine Lehren glauben, bringt er meist Unglück – sie und ihr Umfeld sind Opfer des Feminismus.

Häufig ist den Betroffenen gar nicht klar, dass sie einem feministischen Irrglauben aufsitzen, so sehr sind seine Lehren in unserer Gesellschaft und unseren Medien verbreitet.

Bei focus.de steht die Geschichte eines Mannes, der Opfer des feministischen Glaubens geworden ist, dass Geschlechterrollen nur soziale Konstrukte und nicht biologisch begründet seien.

Oliver Füglister kümmerte sich drei Jahre lang in Vollzeit um Haushalt und Kinder, während seine Frau in Vollzeit berufstätig war.

Meine Frau begehrte mich nicht mehr – wie mein Experiment als Hausmann scheiterte

Schon die Überschrift nimmt das Ergebnis vorweg: Die Übernahme der „weiblichen Geschlechterrolle“ ist gescheitert. Auch in ähnlich gelagerten Fällen ist das passiert.

Der Umzug meiner Familie nach Basel, an den Arbeitsort meiner Frau, ermöglichte mir einen Neuanfang als Hausmann.

Am Anfang steht eine gemeinsame Entscheidung: Die Familie verlegt ihren Sitz in die Nähe der Arbeit der Frau. Offensichtlich steht ihre Karriere für die Familie im Vordergrund, auch wenn es für ihn eine berufliche Auszeit bedeutet.

Ein Traum war es, weil ich so meine Kinder aufwachsen sehen würde. Meine Tochter war inzwischen in der dritten Klasse und hatte mich bisher meist nur abends und an den Wochenenden gesehen.

Hier spricht Oliver Füglister etwas aus, das sich wahrscheinlich viele Väter wünschen: Mehr Zeit mit ihren Kindern.

Auch wenn ich diesen Wunsch nachvollziehen kann, in seiner konkreten Situation bedeutet das: Nach diesem Kriterium sieht seine Frau ihre Kinder nicht aufwachsen.

Und genau hier liegt das Problem. Ich frage mich, wie Oliver Füglisters Lebenserfahrung an diesem Punkt im Leben aussah. Für wie viele Frauen in seinem Umfeld stand beruflicher Erfolg tatsächlich so im Mittelpunkt, dass er ihnen wichtiger war als ihre Kinder?

Wie oft hat er Gespräche unter Frauen mitbekommen? Wie häufig wurden sie vom beruflichen Erfolg und Karriere dominiert?

Wie viele erfolgreiche Beziehungen in seinem Umfeld gab es, in denen die Frau beruflich erfolgreicher war und mehr verdiente als der Mann?

Ich frage mich, ob es in Oliver Füglisters Leben keine Eltern, Freunde oder Ratgeber gab, die ihn auf solche Erfahrungen hinwiesen. Oder ihn zu einem Gedankenexperiment einluden:

Würde sich seine Frau mit ehemaligen Klassenkameradinnen treffen, die ebenfalls Kinder haben, was wären die Gesprächsthemen und womit würden Frauen untereinander angeben?

Was würde seine Frau denken, wenn drei ihrer Freundinnen vom wöchentlichen Cafe-Treffen berichten würden, weil sie als Hausfrauen oder Halbtagskräfte genügend Zeit haben?

Ist es wirklich vorstellbar, dass seine Frau dies mit dem Hinweis auf ihren nächsten Karriereschritt kontern würde?

Ja, es gibt Karrierefrauen mit Kindern, für die die berufliche Karriere im Vordergrund steht und die dafür viele Opfer bringen.

Aber selbst in diesem Fall dürften diese Opfer in ihrem Umfeld eher mitleidig betrachtet werden. Dieses Mitleid bedeutet einen gesellschaftlichen Statusverlust für die Frau.

Der Statusverlust der Frau wird auf die Spitze getrieben, wenn sie auch noch alleine die Verantwortung für die finanzielle Sicherheit der Familie trägt.

Das bedeutet nicht, dass die Verkehrung der Geschlechterrollen nicht funktionieren kann. Die Frage ist nur, wie häufig das langfristig der Fall ist.

Ich frage mich, ob die Ideologisierung unserer Gesellschaft tatsächlich schon so weit fortgeschritten ist, dass niemand mehr solche Fragen stellt und niemand seinen eigenen Erfahrungen vertraut.

Und niemand sagt dir wirklich „Danke“ – von Herzen, meine ich. Was du erhältst, ist ein alltägliches Danke, ein hingeworfenes Unterpfand für deine pflichtschuldig geleisteten Dienste.

Oliver Füglister bemerkt, dass die Wertschätzung für die Führung des Haushaltes und die Kindererziehung geringer ist als die Wertschätzung die Lohnarbeit entgegengebracht wird.

Ich verstand auf einmal die alltägliche und stets präsente Müdigkeit meiner Mutter, die ihr ganzes Leben lang als Hausfrau gearbeitet hatte.

Trotz seiner negativen Erfahrungen scheint Oliver Füglister nicht in die Nähe einer roten Pille gekommen zu sein. Er verbreitet selbst die Legende der schweren Rolle der Frauen und begründet damit auch noch die „stets präsente Müdigkeit“ seiner Mutter.

Natürlich sind Arbeiten im Haushalt und Kindererziehung wichtig. Aber es sind eben einfache Tätigkeiten, die jede Frau und jeder Mann ohne Ausbildung übernehmen kann. Und, wie wir später sehen werden, sie füllen einen Tag nicht aus. Auch ist der Tag einer Hausfrau oder eines Hausmannes wesentlich selbstbestimmter als die meisten Lohnarbeitsstellen.

Was auch immer für die „stets präsente Müdigkeit“ seiner Mutter verantwortlich war – die hohe Arbeitslast und die Komplexität und Schwierigkeit ihrer Aufgaben war es wahrscheinlich nicht.

Ich wusste, ich war privilegiert: Meine Frau finanzierte alles, ohne sie hätte ich dies gar nicht unternehmen können. Ich war privilegiert, weil meine Frau sich auf dieses „Experiment“ – wie sie es bezeichnete – eingelassen hatte.

Im Gegensatz zu vielen Jammerfrauen, die immer nur ihre eigenen Gefühle in den Mittelpunkt stellen und ihre Privilegien nicht zu schätzen wissen, wusste Oliver Füglister seine Situation zu schätzen.

Im Nachhinein versteht er die Bezeichnung „Experiment“ vielleicht als das Signal, das es ist.

Und sie war privilegiert, weil sie sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren konnte und umsorgt wurde, so gut ein Mann „umsorgen“ kann.

Er schreibt, dass er bereits sehr viel im Haushalt geholfen hat, als er noch Vollzeit berufstätig war. Er hätte es vielleicht als Privileg empfunden sich voll auf eine Sache, die Arbeit, konzentrieren zu können.

Aber gilt das auch für seine Frau? Hat seine Frau das als Privileg empfunden oder projiziert Oliver Füglister hier seine eigene Denkweise auf seine Frau?

Vielleicht hätte die simple Erkenntnis, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind und deshalb im Durchschnitt andere Lebensziele haben, Oliver Füglisters Ehe gerettet.

Der aus dem Feminismus kommende Glaube, dass Männer und Frauen im Grunde gleich sind und nur Erziehung und Sozialisation für die Unterschiede verantwortlich sind, führt zu solchen Fehleinschätzungen.

Auch an dieser Stelle wird deutlich, dass die Warnzeichen da und das Wissen im Grunde verfügbar waren: Oliver Füglister unterscheidet zwischen den Geschlechtern. Den Männern traut er nur ein eingeschränktes „umsorgen“ zu. Frauen können das aus seiner Sicht offensichtlich besser („so gut ein Mann ‚umsorgen‘ kann).

Aber der Gedanke, den Frauen im Gegenzug nur ein eingeschränktes „versorgen“ zuzutrauen, kam ihm nicht. Das scheint die in unserer Gesellschaft tief verankerte feministische Ideologie zu verhindern.

Was meinen Traum vom Hausmann-Dasein beflügelt hatte, war die Aussicht, mehr Freiheit zu haben. Für mich hieß das, an meinen Gedichten schreiben zu können. Und ich erhielt diese Freiheit zur Genüge.

Die Mär von der besonderen Leistung der Frauen widerlegt er, obwohl er sie vorher – in Bezug auf seine stets müde Mutter – selbst befeuert hat.

Hier sehen wir: Auch bei kleinen Kindern stellt die Kinderbetreuung Männer keineswegs vor unlösbare Probleme.

Obwohl Oliver Füglister den kompletten Haushalt schmeißt und die Kinderbetreuung übernimmt, ist er nicht ausgelastet und hat Freiräume. Er kann Gedichte schreiben.

So schnell ist das Märchen vom Vollzeitjob der Hausfrau widerlegt.

Das mag früher anders gewesen sein. Also „früher“ im Sinne von acht Kinder, keine Kita, keine Waschmaschine, keinen Trockner, keine Geschirrspülmaschine, kein Fertigbrei und keine Tiefkühlpizza.

So „früher“ wie das Essen steht auf dem Tisch, wenn der Mann von Arbeit nach Hause kommt. Und Mithilfe ist Fehlanzeige.

Vielleicht war Hausfrau früher eine tagesfüllende Aufgabe.

Heute, so zeigt das Beispiel Oliver Füglister, ist es ein Privileg, sich voll um seine Kinder kümmern zu können.

Den folgenden Einblick in seine Erfahrungen mit Müttern möchte ich nicht kommentieren. Ich würde mir einen längeren Artikel von ihm zu diesem Thema wünschen – zu fremd ist mir die Welt der Mütter, wie er sie beschreibt.

Ich könnte Tausende solche Geschichten der Verwunderung und Befremdung erzählen. Von den Kommentaren und dem bewundernden Mitleid der Arbeitskolleginnen und -kollegen meiner Frau.

„Mitleid.“ Wären seine Instinkte nicht von Ideologie überlagert gewesen – er hätte es merken können.

Egal wie wichtig seiner Frau ihre Karriere war – ihr gesellschaftlicher Status leidet, wenn andere sie in ihrer Situation bemitleiden.

Und das liegt völlig auf der Hand. Welcher Mann wird bemitleidet, wenn seine Frau Hausfrau ist?

Für einen Mann bedeuten Karriere und funktionierende Familie gesellschaftlichen Status. Dass er seine Familie und seine Frau versorgt, entspricht seiner Geschlechterrolle.

Das kann man schlecht finden, weil es Männer in ihren Möglichkeiten einschränkt – genau wie weibliche Rollenerwartungen Frauen einschränken.

Aber es hilft eben nicht, wenn man die Situation bedauert. Wichtig ist, die Erwartungen seines Partners zu kennen, damit man damit umgehen kann.

Es hilft Oliver Füglister doch nichts, dass er im feministischen Utopia hätte Hausmann sein können, ohne dass dies seine Beziehung beeinträchtigt, wenn er in der realen Welt seine Familie verliert.

Oder von der Besorgnis (um meine seelische Gesundheit?) in den Blicken meiner besten Freunde.

Er hätte mal ein paar Bier mehr mit ihnen trinken sollen. Vielleicht wären ihnen dann ja ein paar politisch unkorrekte Gedanken rausgerutscht, die seine Ehe gerettet hätten.

Ich war ein Mensch einer anderen Gattung geworden. Nicht nur, weil ich mich ausgesprochen zweckmäßig kleidete. Ich war auf dem Weg, nicht mehr Mann zu sein. Anders gesagt: Ich entsprach nicht mehr den Rollenbildern, auf die die Menschen sich verlassen zu können glauben.

Jetzt in der Retrospektive hat er alle Informationen zur Hand: Menschen verlassen sich auf Rollenbilder, das schreibt er selbst. Sein Umfeld empfindet ihn also als nicht-verlässlich.

Und das finde ich entscheidend für Männer: Jeder sollte so leben wie er oder sie will. Aber man muss die Konsequenzen kennen, damit man kluge Entscheidungen treffen kann.

Oliver Füglisters Artikel könnte anderen Männern in dieser Hinsicht helfen.

Ich war weder Mann noch Frau. Doch gab es noch Überreste männlichen Handelns: So konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie wichtig es meiner Frau war, dass die Kissen in einer Art dekorativer Habachtstellung auf der Couch „standen“, oder weshalb mein Sohn jeden Tag eine neue Hose anziehen sollte, die ja sowieso in den ersten zehn Minuten nach Ankunft auf dem Spielplatz eingedreckt würde…

Das sind keine „Überreste männlichen Handelns.“ Das sind Bewertungen seiner Leistungen. Und er schneidet nicht gut ab. Er handelt nicht entsprechend den Wünschen seiner Frau, das ist aber das Verhalten eines rebellischen Kindes und nicht das eines erwachsenen Mannes.

Die Beziehung zu seiner Frau befand sich offensichtlich nicht mehr auf Augenhöhe. Seine Frau hat seine Verantwortung in seiner Domäne nicht respektiert und er hat das nicht als Warnsignal bemerkt.

Und im dritten Jahr wurde auch deutlich, wie diese neue Rolle sich auf die Beziehung ausgewirkt hatte. Meine Frau hatte Mühe, mich – das Faktotum – als Mann zu sehen, mich als Mann anzunehmen und, ja, zu begehren. Sie wünschte sich einen Mann, der „voll und ganz im Leben“ steht. Sie wünschte sich einen Mann, auf den sie „stolz“ zeigen könne.

Jeder Vater sollte diesen Artikel mit seinen Söhnen analysieren. Jedes Kind verdient es, die Realität zu kennen. Dieser eine Artikel enthält mehr lebenswichtige Informationen als ein ganzes Jahr Medienkonsum.

Keine Show, keine Zeitung, kein Buch, kein Film, keine Serie in unserem gesellschaftlichen Mainstream – egal ob Fiktion oder Dokumentation – enthält so viel rote Pille wie dieser Artikel – auch wenn der Autor nichts davon abbekommen hat.

Ich war perplex: Stand nicht gerade ich so etwas von „voll und ganz im Leben“ wie kein anderer Mann? Konnte sie auf mich nicht so etwas von „stolz“ sein?

Ihm ging es wie so vielen entsorgten Vätern. Sie treffen unvorbereitet auf eine bereits getroffene Entscheidung.

Wo er klare Aussagen benötigt hätte gab es nur subtile Andeutungen wie „Experiment.“

Sicher wollte auch seine Frau nicht als altmodisch gelten, auch sie wollte für neue Geschlechterrollen offen sein. Auch sie konnte die Konsequenzen nicht vorher absehen.

Inzwischen hat sich vieles verändert. Ich bin nicht mehr Hausmann und lebe allein.

Feministischen Ideen folgen bringt Unglück. Oliver Füglister hat das zu spüren bekommen. Er beschreibt die aktuelle Situation nicht weiter. Ich nehme an, dass er seine Kinder nur noch an einigen Wochenenden sieht.

Auch hier wird deutlich: Obwohl der Mann die Hauptbezugsperson für die Kinder war, landen sie trotzdem bei der Mutter. Oliver Füglister lebt allein. Die Frage nach der  Hauptbezugsperson scheint auch für Schweizer Gerichte nur relevant zu sein, wenn die Frau die Hauptbezugsperson war.

Und wenn ich am Mammutspielplatz im Margarethenpark vorübergehe, auf dessen Bänken sich die Kolonien von Müttern niedergelassen haben, denke ich oft an die langen Sommernachmittage, die ich mit Sohn und Tochter dort verbracht habe.

Auch wenn mein Artikel zynisch klingt und sehr kritisch mit Oliver Füglister ist, diese Zeilen rühren mich zutiefst. Wie furchtbar muss es für einen Vater sein, wenn man ihn der Beziehung zu seinen Kindern beraubt?

Ich kann seinen Verlust nicht ermessen, seine Verletzung nur erahnen. Oliver Füglister tut mir leid. Er hat dieses Schicksal nicht verdient.

Auch falls er seine Kinder noch regelmäßig sehen kann – das ersetzt keine Beziehung, die mit dem Leben in einem gemeinsamen Haushalt einher geht.

Denke ein wenig wehmütig an meinen Traum davon, ein Hausmann zu sein.

An einen Traum, den ich in merkwürdiger Vertrauensseligkeit verwirklichte.

Ich bin Oliver Füglister sehr dankbar, dass er von seinem Schicksal berichtet. Er vertraute auf Absprachen und Vereinbarungen mit seiner Frau. In der Realität nützte ihm das nichts. Er kann nur noch wehmütig an seine Zeit mit seinen Kindern zurückdenken.

Andere können durch sein Beispiel lernen.

Nicht nur Frauen, auch Männer zerstören Familien, auch wenn Frauen die Scheidung fast 25 Prozent häufiger einreichen als Männer.

Sind minderjährige Kinder in der Familie, steigt der Anteil der durch Frauen eingereichten Scheidungen sogar noch.

Im Unterschied zu den Männern verlieren Frauen bei einer Scheidung aber meist nicht ihre Kinder.

Gerade weil sich der gesellschaftlich propagierte „neue Mann“ viel mehr auf seiner Kinder einstellt und mehr Zeit mit ihnen verbringt, finde ich dem Umgang unserer Gesellschaft mit Trennungsvätern besonders verwerflich.

Väter werden ermuntert eine intensive Beziehung zu ihren Kinder aufzubauen. Das finde ich gut und richtig. Je intensiver aber die Bindung zwischen Kindern und Vater ist, desto größer der Schaden bei Kindern und Vater, wenn die Beziehung erschwert oder gar verhindert wird.

Ich würde gern wissen ob Oliver Füglister sich heute wieder genauso entscheiden würde. Falls er sich heute gegen das Dasein als Hausmann entscheiden würde, sollte er das ganz deutlich als Botschaft an Männer schreiben.

Ihm würde das leider nicht mehr helfen. Anderen Jungen und Männern schon.

An einen Traum, für den nicht nur ich nicht bereit war.

Ich kann nicht verstehen, warum Oliver Füglister die Situation nicht kritischer aufarbeitet.

Mir imponiert zwar, dass im Artikel relativ wenig Bitterkeit mitschwingt, aber die klare Benennung von Ursache und Wirkung hilft bei der Verarbeitung.

Wer war denn nicht bereit für den Traum? Hat er seinen Teil der Vereinbarung nicht erfüllt? Nach seinem Bericht hat er die Rolle als Hausmann gut ausgefüllt. Die Gründe für die Probleme mit seiner Frau lagen nicht in seiner Arbeit als Hausmann.

Es war seine Frau, die nicht bereit für den Traum war. Sie verlor den Mann, auf den sie mit Stolz deuten konnte.

Während er die Vereinbarung einhielt, gelang dies seiner Frau nicht.

Der feministische Traum zerplatzte an der Frau, nicht am Mann. Feminismus funktioniert für niemanden, weder für Frauen noch für Männer. Im Gegenteil: Es ist belegt, dass Feminismus Frauen unzufrieden macht.

An einen Traum, der mehr braucht als nur die Kraft eines Traums: pure Science-Fiction, Lichtjahre von heute.

Auch wenn Oliver Füglister jetzt etwas ins Theatralische abgleitet zeigt dieses Zitat, wie tief verwurzelt feministische Propaganda auch in den Opfern des Feminismus ist.

Wenn die Menschen und die gesellschaftlichen Strukturen nur lange genug und tiefgreifend genug geändert werden, so der Irrglaube, dann wird der Traum irgendwann funktionieren.

Die Frage, ob solche Veränderungen überhaupt wünschenswert sind, zu welchen Kosten sie kommen und welche (repressiven) Mittel dafür angewendet werden müssen, solche Fragen werden schon gar nicht mehr gestellt.

Fazit

Die Opfer des Feminismus sind häufig Menschen, die selbst an den Feminismus glauben.

So ist es auch in diesem Fall: Oliver Füglister glaubte vermutlich, dass die Geschlechterrollen auf sozialer Konstruktion und Unterdrückung beruhen und nicht biologisch begründet sind.

Oliver Füglister lebte eine andere, „modernere“ Geschlechterrolle – heute lebt er deswegen allein. Er baute eine enge Beziehung zu seinen Kindern auf – jetzt hat er seine Kinder nicht mehr.

Oliver Füglister war nicht klar, dass der Feminismus ein theoretisches Konstrukt ist und in der Praxis nicht funktioniert. In seinem Fall hat sich seine Frau von ihm entfremdet, weil er sich so verhalten hat, wie Feministinnen es sich wünschen.

Opfer des Feminismus sind auchdie Kinder. Sie tragen keine Schuld an den Entscheidungen ihrer Eltern. Trotzdem starten sie unter schlechteren Bedingungen ins Leben.

Ich glaube, dass Oliver Füglister noch nicht am Ende seines Erkenntnisprozesses angelangt ist. Den schwierigsten Schritt hat er bereits hinter sich: Er hat nachvollzogen, durch welche Entscheidungen es zur Entfremdung zwischen ihm und seiner Frau gekommen ist.

Er kann klar benennen, dass die Rolle als Hausmann das Scheitern seiner Ehe verursacht hat. Damit dürfte er mehr über die tatsächlichen Gründe seiner Trennung wissen als die meisten verlassenen Partner.

 

Nach der reinen Beschreibung seiner Situation würde ich mir darauf aufbauende Artikel von ihm in den Mainstreammedien wünschen, die direkte Empfehlungen an andere Männer enthalten. Hinweise auf Warnsignale beispielsweise, oder der Hinweis auf die oft unterschiedliche Denkweise von Männern und Frauen.

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5 Kommentare zu „Die Opfer des Feminismus und die Konsequenzen für Männer“

  1. Ja, mehr Artikel wie den von Oliver Füglister und ihre Aufbereitung auf Scheidende Geister bitte. Meine Erfahrungen mit den modernen Frauen und dem feministischen Zeitbild sind insgesamt so schlecht, dass ich mittlerweile sogar anfange eine strikte Geschlechtertrennung in Schule und Beruf zu befürworten. Ich kann diese Zickenweiber nicht mehr ertragen, vor allem nicht auf der Arbeit; unter Männern herrscht normalerweise Kollegialität und Fokus auf die Arbeit, auch wenn’s mal rauh wird, aber mit einer Frau als Kollegin („Kollegin“) kriegst du, wenn du Pech hast, die volle Palette an bewußtem Schweigen, Eiseskälte, das Gefühl nicht zu existieren usw. ab und das nur, weil du keinen Bock auf der ihre persönliche Rollenansprüche an dich hast. Ich hatte in meinem ganzen Leben mit männlichen Kollegen nie so viel Ärger wie mit Frauen, was dann auch ein erheblicher Faktor ist, eventuell zu kündigen. Deshalb der Gedanke, dass eine Trennung der Geschlechter zu mehr Zufriedenheit führt. Ich meine, Fitness-Clubs nur für Frauen gehen genau von diesem Gedanken aus, nämlich, dass Männer nur stören, weshalb die Damen („Damen“) unter sich sein wollen. Unser Schulsystem hat aber einen viel weiter reichenden Einfluß auf die Schüler, dort geht es um mehr als um Fitness, dort geht es um Bildung und Vorbereitung auf das Berufsleben. Der Feminismus hat bereits genug zerstört, ihm muß Einhalt geboten werden und die Zickenweiber müssen in ihre Schranken verwiesen werden.

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    1. Es gibt gar nicht so viele Fälle, die so eindeutig sind wie der von Oliver Füglister. Für ihn ist deutlich geworden, dass es die Rollenerwartungen waren, die seine Ehe zerstört haben. Das war aber nur deswegen so eindeutig, weil er eine so extreme Rollenänderung vorgenommen hat. Das dürfte nur selten der Fall sein.

      In vielen anderen Fällen ist das subtiler. Diese Paare haben sich „auseinandergelebt“ und die Beziehungen wurden deswegen beendet. Welche Motive tatsächlich dahinter stehen, bleibt für die Betroffenen selbst und natürlich für Außenstehende nicht erkennbar.

      Erst im Kontrast wird deutlich, was Frauen an Männern reizt: https://scheidendegeister.wordpress.com/2018/03/10/zukuenftige-jammerfrau-wo-sind-all-die-guten-maenner-hin/

      Das ist natürlich ein Extrembeispiel. Aber die meisten Frauen dürften selbstbewusst und stark auftretende Männer attraktiver finden, als Männer, die diese Eigenschaften nicht haben.

      Nur selten dürften andere Männer so mutig sein wie Oliver Füglister. Er scheint so mit sich im Reinen zu sein, dass er seine Geschichte unter seinem Klarnamen publiziert. Ich finde das Bemerkenswert. Verwunderlich finde ich es auch, dass seine Geschichte tatsächlich in einem Mainstream-Medium verbreitet wurde.

      Ich glaube, wir werden nur selten auf solche Artikel treffen, die diese (Männer-) Probleme thematisieren.

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      1. Ja, das mag wohl stimmen, dass wir nur selten auf solche Artikel treffen werden, zumindest in Mainstream-Medien. Gut möglich, dass die Kritik der alternativen Medien an den MSM in mancher Redaktion ankommt, Zustimmung erfährt. Oliver Füglister gehört vielleicht zu einer relativ kleinen Gruppe von Männern, die sich voll und ganz auf die umgedrehte Rollenverteilung eingelassen hat. Wenn ich mich so umschaue, dann scheinen die meisten Paare tatsächlich eher traditionell zusammenzuleben, trotz ständiger feministischen Propaganda.

        Und jetzt noch mal in eigener Sache: ich denke, ich bin in’s Extrem verfallen, als ich geschrieben habe, dass ich eine strikte Trennung der Geschlechter befürworte. Ich möchte nur, dass dieser bekloppte Staatsfeminismus beendet wird, der selbst Frauen, die weder aufgrund ihres Charakters noch aufgrund ihrer Leistungen befähigt sind, z. B. zu studieren. Ich bin gestern über Sargon of Akkads gleichnamiges Video auf den Aufruf „Film Your Marxist Professor“ aufmerksam geworden. https://www.facebook.com/FilmYourMarxistProfessors/ Meine Güte, was in den Staaten so alles Professor wird und die Hirne der jungen Studenten zumüllt. DAS soll aufhören. Ansonsten, ich sehe die Frau an sich als wertvoll an.

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