Frauen über 30 verlieren bei der Partnersuche

Über Dalrock bin ich auf einen Artikel aus dem Jahr 2012 aufmerksam geworden. Für ein Mainstream-Medium finde ich Bettina Arndts Artikel für dieses Thema außergewöhnlich sachlich.

Im Artikel geht es darum, dass Frauen, die die Familiengründung hinter ihrer Karriere zurückstellen, in ihren 30er-Jahren häufig feststellen, dass sie keinen „passenden“ Mann mehr finden.

Naomi is stunned by the number of women in their 30s who throw themselves at her partner: the colleagues who sign emails with kisses; the female journalist who pointedly asked, post-interview, if he was married. Yet given the plight of thirtysomething women seeking partners, it’s hardly surprising that her boyfriend is in their sights.

Naomi ist überwältigt von der Zahl der Frauen in ihren 30er-Jahren, die sich ihrem Partner an den Hals werfen: Die Kolleginnen, die E-Mails mit Küssen unterschreiben; die Journalistin, der nach dem Interview gezielt gefragt hat, ob er verheiratet wäre. Doch angesichts der Not der über dreißigjährigen Frauen, die Partner suchen, ist es kaum verwunderlich, dass diese ihren Freund auf dem Schirm haben.

Naomi ist 28 Jahre alt, ihr Partner 36. Seit sechs Jahren sind sie ein Paar.

We hear endless complaints from women about the lack of good men.

Women astonished that men don’t seem to be around when they decide it is time to settle down. Women telling men to “man up“ and stop shying away from commitment.

Wir hören endlose Beschwerden von Frauen über den Mangel an guten Männern.

Frauen sind erstaunt, dass Männer nicht verfügbar sind, wenn sie entscheiden, dass es Zeit ist, sich niederzulassen. Frauen erwarten von Männern, dass sie ihren Mann stehen sollen und aufhören sollen, sich vor ernsthaften Beziehungen zu drücken.

Ich finde das ist eine treffende Beobachtung. Frauen sehen die Verantwortung für die eigene Partnerlosigkeit häufig bei anderen, also den Männern. Eigenes Verhalten, eigene Entscheidungen werden selten als Grund für Partnerlosigkeit gesehen.

Wir werden sehen, dass sich dieser Artikel in dieser Hinsicht von anderen Mainstream-Medien abhebt. Bettina Arndt geht so weit, dass sie auf die Männersphäre im Internet Bezug nimmt und entsprechende Blogger zitiert.

The crisis for single women in this age group seeking a mate is very real. Almost one in three women aged 30 to 34 and a quarter of late-30s women do not have a partner, according to the 2006 census statistics. And this is a growing problem. The number of partnerless women in their 30s has almost doubled since 1986.

Die Krise ist für alleinstehende Frauen in dieser Altersgruppe, die einen Partner suchen, sehr real. Fast eine von drei Frauen im Alter von 30 bis 34 und ein Viertel der Frauen in ihren späten 30er Jahren haben laut der Volkszählung von 2006 keinen Partner. Und das ist ein wachsendes Problem. Die Zahl der partnerlosen Frauen in den 30er Jahren hat sich seit 1986 fast verdoppelt.

Für einen Artikel einer Frau, der an Frauen gerichtet ist, finde ich ihn sehr direkt und angenehm wenig emotional.

Die angesprochene Krise ist natürlich nur eine Krise, wenn man unterstellt, dass die meisten der betroffenen Frauen tatsächlich eine Partnerschaft anstreben.

The challenge is greatest for high-achieving women in their 30s looking for equally successful men. Analysis of 2006 census figures by the Monash University sociologist, Genevieve Heard, reveals that almost one in four of degree-educated women in their 30s will miss out on a man of similar age and educational achievement. There were only 68,000 unattached graduate men in their 30s for 88,000 single graduate women in the same age group.

Die Herausforderung ist für erfolgreiche Frauen in ihren 30er Jahren am größten, die nach erfolgreichen Männern suchen. Die Analyse von 2006er Volkszählungszahlen der Soziologin Genevieve Heard von der Monash-Universität zeigt, dass fast jede vierte hochqualifizierte Frau in den 30er Jahren keinen Mann in ähnlichem Alter und mit ähnlichen Qualifikationen bekommen wird. Es gab nur 68.000 ungebundene männliche Absolventen in ihren 30er Jahren für 88.000 alleinstehende Absolventinnen in der gleichen Altersgruppe.

Zahlen, Daten, Fakten. Keine Wertung. Unter der Annahme, dass Frauen bei der Partnerwahl einen ähnlich qualifizierten Partner bevorzugen, gibt es für Frauen mit Hochschulstudium über 30 nicht genügend Männer.

And the higher-education gap keeps widening. In the past year, the proportion of degree-educated women aged 25 to 34 rose from 37.7 per cent to 40.3 per cent, according to the Bureau of Statistics, while for males the figure remained below 30 per cent, having risen only 0.5 per cent in the past year.

Und die Hochschullücke vergrößert sich weiter. Im vergangenen Jahr stieg laut Statistikbehörde der Anteil der hochqualifizierten Frauen im Alter von 25 bis 34 Jahren von 37,7 Prozent auf 40,3 Prozent, während bei den Männern die Zahl unter 30 Prozent lag und im vergangenen Jahr nur um 0,5 Prozent gestiegen ist.

Frauen studieren in Australien häufiger als Männer und es zeichnet sich eine Vergrößerung der Lücke zwischen Männern und Frauen ab.

Although there are similar numbers of single men and women in their 30s overall – about 370,000 of each across Australia – half these available men had only high school education, 57 per cent earned $42,000 or less and 95,000 of them were unemployed.

Zwar gibt es eine ähnliche Anzahl von alleinstehenden Frauen und Männern in den 30er Jahren, es gibt davon etwa 370.000 in Australien – die Hälfte dieser Männer hatte nur eine Oberschulausbildung, 57 Prozent verdienten $ 42.000 oder weniger und 95.000 davon waren arbeitslos.

Interessant ist, welche Eigenschaften bei Männern betrachtet werden, wenn es um mögliche Partner für Frauen geht: Bildung, Job und Geld. Darauf werden Männer reduziert.

Ich finde das hart, aber ehrlich.

Es hilft Männern nicht, wenn ihnen, wie in diesem Beispiel, falsche Eindrücke vermittelt werden, was Frauen von Männern erwarten und sie dann ihre Beziehung und ihre Kinder verlieren.

Die harte, aber ehrliche Botschaft ist besser. So weiß man, dass man im Wesentlichen auf den sozioökonomischen Status reduziert wird und kann sich auf das Geschäft einlassen oder es bleiben lassen.

Trotzdem sollte man sich mal überlegen, welchen Aufschrei es geben würde, wenn ein Mann in einer Männerzeitschrift schreiben würde:

Zwar gibt es eine ähnliche Anzahl von alleinstehenden Frauen und Männern in der Altersgruppe von 18 bis 27, es gibt davon etwa 370.000 in Australien – die Hälfte dieser Frauen haben aber kurze Haare, 57 Prozent sind übergewichtig und 95.000 haben kein hübsches Gesicht.

Ich halte es für undenkbar, das in einer Zeitung zu lesen. Es ist ganz normal und alltäglich, die von Frauen gewünschten Eigenschaften von Männern einzufordern. Würde man die von Männern gewünschten Eigenschaften von Frauen in der selben forschen Art einfordern, würde dies hingegen als Sexismus gebrandmarkt werden.

The high expectations of professional women are a big part of the story. Many high-achieving women simply are not interested in Mr Average, says Justin Parfitt, the owner of Australia’s fastest growing speed-dating organisation, Fast Impressions. Parfitt adds: “They’ve swallowed the L’Oreal line: ‚Because you’re worth it!‘ There’s a real sense of entitlement.“

He finds many of his female members are determined to meet only men who are tall, attractive, wealthy and well educated. They want the alpha males. “Most of the professional women rarely give out ‚yes‘ votes to men who aren’t similarly successful,“ reports Parfitt, who struggles to attract enough of these successful men to his speed-dating events. Sixty per cent of his members are female. Most are over 30.

Die hohen Erwartungen der berufstätigen Frauen machen sehr viel aus. Viele hochkarätige Frauen interessieren sich einfach nicht für durchschnittliche Männer, sagt Justin Parfitt, der Besitzer von Australiens am schnellsten wachsenden Speed-Dating-Organisation, Fast Impressions. Parfitt fügt hinzu: „Sie haben den L’Oreal Slogan verinnerlicht: ‚Weil ich es mir wert bin!‘ Es gibt eine wahre Anspruchshaltung.“

Er fand heraus, dass viele seiner weiblichen Mitglieder entschlossen sind, nur Männer zu treffen, die groß, attraktiv, wohlhabend und gut ausgebildet sind. Sie wollen die Alpha-Männchen. „Die meisten der berufstätigen Frauen geben den Männern, die nicht ähnlich erfolgreich sind, kaum je ‚Ja‘-Stimmen“, berichtet Parfitt, der Schwierigkeiten hat, genug von diesen erfolgreichen Männern für seine Speed-Datings zu gewinnen. 60 Prozent seiner Mitglieder sind weiblich. Die meisten sind über 30.

Hier spricht Bettina Arndt direkt die Ansprüche der Frauen an die Männer an. Besonders die erfolgreichen Frauen scheinen sogar zu glauben, dass ihnen perfekte Männer zustehen.

Die Sicht der Männer bleibt auch hier unberücksichtigt: Es geht um Frauen, die glauben, sie hätten Anspruch auf Perfektion. Wie erstrebenswert ist eine Beziehung zu so einer Person?

Und wie lange hat eine Beziehung bestand, wenn die Partnerin nach einer Weile feststellt, dass der Partner eben doch nicht perfekt ist, sie aber einen Anspruch darauf hat?

Der Artikel legt nahe, dass ein großer Teil der erfolgreichen, ungebundenen Frauen in ihren 30ern ungeeignet für langfristig angelegte Beziehungen sind.

Im Artikel geht es dann weiter mit der Feststellung, dass die allermeisten Männer in ihren 20er Jahren keine gute Position im Partnersuchspiel haben, sich diese Position ab 30 aber dreht.

During their 20s, women compete for the most highly desirable men, the Mr Bigs. Many will readily share a bed with the sporty, attractive, confident men, while ordinary men miss out. As Whiskey puts it at whiskeysplace.wordpress.com: “Joe Average Beta Male is about as desirable to women as a cold bowl of oatmeal.“

Data from American colleges show 20 per cent of males – the most attractive ones – get 80 per cent of the sex

Während ihrer 20er Jahre konkurrieren Frauen um die attraktivsten Männer, die Mr. Bigs. Viele sind bereit das Bett mit den sportlichen, attraktiven, selbstbewussten Männern zu teilen, während gewöhnliche Männer leer ausgehen. Whisky beschreibt das bei whiskeysplace.wordpress.com: “Joe-Durchschnitts-Beta-Mann ist etwa so attraktiv für Frauen wie eine kalte Schüssel Haferflocken.“

Daten von amerikanischen Colleges zeigen, dass 20 Prozent der Männer – die attraktivsten – 80 Prozent des Geschlechtsverkehrs bekommen

Die meisten Frauen nutzen ihre Position in ihren 20er also aus. Die angeblich für Frauen so attraktiven „guten Männer“ gehen hingegen häufig leer aus.

Das mag mancher als ungerecht empfinden, ich begrüße es, dass Bettina Arndt das so gnadenlos schreibt. So weiß man, woran man ist.

He barely had a date through much of his 20s and gave up on women. But then he spent time overseas, gained more confidence, learnt how to dress well and hit his early 30s. “I suddenly started to get asked out by women, aged 19 through to 40. The floodgates burst open for me. I actually dated five women at once, amazing my flatmates by often bedding three to four of my casual dates each week. It is a great time as a male in your 30s, when you start getting more female attention and sex than you could ever have dreamt of in your 20s.“

Er hatte kaum mal eine Verabredung in seinen 20er Jahren und gab Frauen auf. Aber dann verbrachte er Zeit in Übersee, gewann mehr Selbstvertrauen, lernte, wie man sich gut kleidet und wurde 30. „Frauen im Alter von 19 bis 40 Jahren begannen mich plötzlich nach Verabredungen zu fragen. Die Schleusen brachen für mich auf. Ich hatte tatsächlich fünf Frauen parallel und erstaunte meine Mitbewohner oft durch das Flachlegen von drei bis vier von ihnen in einer Woche. Es ist eine tolle Zeit als Mann in deiner 30er Jahren, wenn du anfängst, mehr weibliche Aufmerksamkeit und Sex zu bekommen, als du jemals in deinen 20er Jahren erträumt hättest.

Mit 20 uninteressant und keine Frauen. Mit 30 interessant durch Auslandsaufenthalte, mehr Selbstvertrauen und gute Kleidung und plötzlich dreht sich das ganze Spiel.

That’s when some men start behaving very badly – as the manosphere clearly shows. These internet sites are not for the faint-hearted. The voices are often crude and misogynist. But they tell it as they see it. There is Greenlander, an apparently successful engineer in his late 30s. In his early adult life, he was unable to “get the time of day from women“. Now he’s interested only in women under 27.

“The women I know in their early 30s are just delusional,“ he says. “I sometimes seduce them and sleep with them just because I know how to play them so well. It’s just too easy. They’re tired of the cock carousel and they see a guy like me as the perfect beta to settle down with before their eggs dry out … when I get tired of them I just delete their numbers from my cell phone and stop taking their calls … It doesn’t really hurt them that much: at this point they’re used to pump & dump!“

Hier beginnen manche Männer sich sehr schlecht zu benehmen – wie die Männersphäre deutlich zeigt. Diese Internetseiten sind nichts für schwache Nerven. Die Stimmen sind oft grob und frauenfeindlich. Aber sie sagen, wie sie es sehen. Da ist Greenlander, ein offenbar erfolgreicher Ingenieur in seinen späten 30er Jahren. In seinem frühen Erwachsenenleben war er nicht in der Lage, Aufmerksamkeit von Frauen zu bekommen. Jetzt interessiert er sich nur für Frauen unter 27 Jahren.

„Die Frauen ihren frühen 30er Jahren, die ich in kenne, sind einfach wahnhaft“, sagt er. „Ich verführe sie und schlafe manchmal mit ihnen, nur weil ich weiß, welche Knöpfe ich zu drücken habe. Es ist zu einfach. Sie sind müde vom herumhuren und sie sehen einen Kerl wie mich als den perfekten Beta um sich niederzulassen, bevor ihre Eier austrocknen … wenn ich genug von ihnen habe, lösche ich ihre Telefonnummern und höre auf, ihre Anrufe anzunehmen … Es tut ihnen nicht wirklich weh, an diesem Punkt sind sie an ficken und fallenlassen gewöhnt!“

Der Artikel beschreibt zunächst neutral, wie Frauen ihre Position in ihren 20er Jahren im Partnersuchspiel zu ihrem Vorteil nutzen. Eine Frau konnte Joe-Durchschnitts-Beta-Mann gerade noch mit einer kalten Schüssel Haferflocken vergleichen.

Kaum dreht sich aber das Spiel in den 30er Jahren nimmt die Autorin eine Bewertung vor: Manche Männer benehmen sich sehr schlecht, grob und frauenfeindlich.

“It’s wall-to-wall arseholes out there,“ reports Penny, a 31-year-old lawyer. She is stunned by how hard it is to meet suitable men willing to commit. “I’m horrified by the number of gorgeous, independent and successful women my age who can’t meet a decent man.“

„Überall nur Arschlöcher da draußen“, berichtet Penny, eine 31-jährige Anwältin. Sie ist verblüfft, wie schwer es ist, geeignete Männer zu treffen, die bereit für eine feste Beziehung sind. “Ich bin entsetzt über die Anzahl der wunderschönen, unabhängigen und erfolgreichen Frauen in meinem Alter, die keinen anständigen Mann finden können.“

Für eine Frau geht es in Ordnung, wenn sie pauschal alle Männer als Arschlöcher abtut, das ist der Autorin keinen Kommentar wert, Männerfeindlichkeit kann sie darin also nicht erkennen.

Ich bin immer skeptisch, wenn eine Frau die Vorzüge anderer Frauen anpreist, so auch hier. Wunderschön, unabhängig und erfolgreich.

Wie wenig attraktiv der Anspruch auf Perfektion ist, den viele unabhängige und erfolgreiche Frauen haben, hatten wir oben schon.

Hier kommt noch wunderschön hinzu.

Damit nähern wir uns einem kritischen Thema, welches der Artikel erst später und nur sehr indirekt anspricht: Jüngere Frauen sind praktisch immer attraktiver für Männer als ältere Frauen.

Fast jede Frau in Pennys Alter (31) war fünf oder sogar zehn Jahre früher deutlich attraktiver. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Für diese schonungslose Botschaft reicht es aber selbst in diesem sachlichen Artikel nicht, solche Härten mutet man Frauen nicht zu.

Penny acknowledges part of the problem is her own expectations – that her generation of women was brought up wanting too much. “We were told we were special, we could do anything and the world was our oyster.“ And having spent her 20s dating alpha males, she expected them to be still around when she finally decided to get serious.

Penny erkennt an, dass ein Teil des Problems ihre eigenen Erwartungen sind – dass ihre Frauengeneration dazu ergezogen wurde zu viel zu verlangen. „Uns wurde gesagt, dass wir etwas Besonderes seien, wir alles machen können und uns die Welt zu Füßen liegt.“ Und nachdem sie ihre 20er Jahre mit verschiedenen Alpha-Männern verbracht hatte, erwartete sie, dass sie noch verfügbar waren, als sie sich endlich entschlossen hatte, eine ernsthafte Beziehung zu suchen.

Sobald es um die eigene Verantwortung von Frauen geht finden wir passive Formulierungen vor. Die Erziehung ist schuld an den hohen Erwartungen der Frauen. Da könnte etwas dran sein – aber tragen Frauen keine Eigenverantwortung für ihr Handeln?

Besonders aufschlussreich ist die Beschreibung von Pennys Beziehungsleben. Sie war diejenige, die keine „ernsthafte“ Beziehung wollte, als sie noch in ihren 20ern war.

Und jetzt, in ihren 30ern, erwartet sie, dass die Männer sich bereithalten, ihren Wunsch nach einer ernsthaften Beziehung zu erfüllen. Diejenigen, die tatsächlich bereit stehen, wertet sie unwidersprochen als Arschlöcher ab.

Der Artikel ist an Frauen gerichtet, Männer sind nur Statisten. Aber gerade deswegen finde ich ihn für Männer so interessant, denn er entlarvt die Doppelmoral und gibt Männern – ohne dass dies beabsichtigt ist – einen Einblick in die Welt vieler Frauen.

Männer, die nicht so von Frauen umworben werden, sehen in diesem Artikel ganz deutlich und unmissverständlich, welche Rolle sie in der Weltsicht vieler Frauen einnehmen: 

Sie haben sich als Versorger aufzustellen und geduldig zu warten, bis sie eine Frau abkriegen, die keine attraktiveren Männern mehr bekommen kann. Mit der sollen sie eine Familie gründen.

Besser kann man Verachtung für Männer nicht auf den Punkt bringen.

The most attractive, successful men can take their pick from women their own age or from the Naomis, the younger women who are happy to settle early.

Die attraktivsten, erfolgreichen Männer können zwischen Frauen ihres Alters oder dem der Naomis wählen, den jüngeren Frauen, die glücklich damit sind sich frühzeitig niederzulassen.

Die Wortwahl ist entlarvend. Die gesellschaftliche Konvention verbietet, Frauen negative Eigenschaften zuzuschreiben:

Bei Männern gibt es keine Scheu sie „attraktiv“ zu nennen. Die jüngeren Frauen hingegen werden einfach nur als jünger bezeichnet als ältere Frauen. Selbst in einem so sachlichen Artikel ist es undenkbar, das hinzuschreiben, was auf der Hand liegt: Die jüngeren Frauen sind nicht nur jünger, sie sind attraktiver. Ältere Frauen sind unattraktiver.

Hinzu kommt die Erkenntnis, die sich durch den ganzen Artikel zieht, aber ebenfalls nicht ausgesprochen wird: Die Bildungsabschlüsse und die Erfolge der Frauen über 30 steigern ihre Attraktivität für Männer meist nicht.

Auch das Wort niederlassen (to settle) ist ein Euphemismus. Gemeint ist eigentlich eine langfristige monogame Beziehung.

Die von der Autorin beschriebenen erfolgreichen Frauen waren in ihren 20ern – als sie wegen ihrer Attraktivität von Männern begehrt wurden und deshalb in der Machtposition waren – nicht bereit sich auf eine langfristige, monogame Beziehung einzulassen.

Frauen nutzen also manchmal selbstsüchtig ihre Macht aus? Frauen sind häufig gar nicht die moralisch überlegenen monogamen Menschen und Männer die Schweine, die alles besteigen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist?

Almost one in three degree-educated 35-year-old men marries or lives with women aged 30 or under

Fast einer von drei 35-jährigen Männern mit Hochschulabschluss ist verheiratet oder lebt zusammen mit einer Frau im Alter von 30 Jahren oder darunter

Manchmal benötigt man die härtesten und extremsten „Mitglieder“ der Männersphere um endlich mal auf den Punkt zu kommen: Chateau Heartiste vergleicht eine 32-jährige mit einer 21-jährigen Frau.

Chateau Heartiste beschränkt sich dabei auf die körperlichen Eigenschaften. Oben haben wir gesehen, dass viele erfolgreiche alleinstehende Frauen über 30 auch charakterliche Schwächen haben.

“I can’t believe how many men my age are only interested in younger women,“ wails Gail, a 34-year-old advertising executive […]

She is shocked to find many mid-30s men have set up their profiles to refuse mail from women their own age.

„Ich kann nicht glauben, wie viele Männer in meinem Alter nur an jüngeren Frauen interessiert sind“, jammert Gail, eine 34-jährige Werbeleiterin […]

Sie ist darüber schockiert, dass viele Männer Mitte 30 ihre Profile so eingerichtet haben, dass Post von Frauen ihres eigenen Alters nicht angenommen wird.

Es ist die fehlende Klarheit in den Medien, die zu dieser Verwunderung führt. Niemand, außer eine Person in der Männersphäre, würde sich hinstellen und (jungen) Frauen die Realität erklären: Eure Attraktivität wird wesentlich durch euer Aussehen bestimmt und nimmt mit dem Alter sehr schnell ab.

Falls ihr irgendwann eine Familie gründen wollt, also einen Mann sucht, mit dem ihr das könnt, sucht frühzeitig, wenn ihr noch attraktiv seid und sucht nach den dafür wesentlichen Eigenschaften eines Mannes und nicht nach Oberflächlichkeiten die für Schmetterlinge im Bauch sorgen.

Falls ihr das mit Anfang 20 nicht wollt ist das völlig in Ordnung, ihr seid frei in euren Entscheidungen – aber bitte verschont dann die Welt mit „Wo sind all die guten Männer hin“-Gejammer.

Bettina Arndt ist der einsame Rufer in der Wüste. In ihrem Artikel räumt in aller Deutlichkeit eine 40-jährige Frau ein, dass es ein Fehler war, nicht in den 20ern nach einem Ehemann zu suchen und dass ihr Marktwert ins Bodenlose gesunken ist.

Für junge Frauen könnte dieser Artikel wirklich ein Weckruf sein, vorausschauende Entscheidungen zu treffen und bestimmten Impulsen nicht nachzugeben, falls sie eine Familie anstreben.

Die Kommentare zeigen, dass diese Botschaft häufig ungehört verhallen wird und es bleibt das Gefühl zurück, dass manche Frauen mit sachlichen Botschaften nichts anfangen können:

OliveApr 21 2012 at 10:59pm

This article is silly for several reasons:
1. She makes out like being single is the worst state an adult could find themselves in. I know plenty of women who are both single and coupled up with little ones who around the same age and I don’t think that either group is happier than the other. Marriage and kids are not the end to your problems, often they are just the beginning.

OliveApr 21 2012 um 10:59pm

Dieser Artikel ist aus mehreren Gründen albern:
1. Sie tut so, als sei Single der schlimmste Zustand, in dem ein Erwachsener leben könnte. Ich kenne viele Frauen im selben Alter, die Single sind und andere mit Familien mit Kindern und ich glaube nicht, dass eine der Gruppen glücklicher ist als die andere. Heirat und Kinder sind nicht die Lösung Ihrer Probleme, oft sind sie nur der Anfang.

Der Artikel soll Frauen ansprechen, die Mann und Familie anstreben. Das scheint bei Olive nicht der Fall zu sein. Sie könnte den Artikel also ignorieren. Getreu dem Klischee, dass Frauen es kaum glauben können, wenn es mal nicht um sie geht, geht sie davon aus, dass es im Artikel um sie gehen muss und schreibt, dass Single-sein doch ganz in Ordnung ist und dass Familie auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein muss.

2. ‚Women are far too picky‘. Some certainly are but women do not have the monopoly on picky. Some men could certainly give them a run for their money. By her own admission the writer says that men what young women because they are more desirable in their twenties. So men can be choosy but women are not allowed to be?

2. „Frauen sind viel zu wählerisch“. Manche sind das sicher, aber Frauen haben nicht das Monopol darauf. Manche Männer tun es ihnen gleich. Wie sie selbst eingesteht sagt die Autorin, dass Männer junge Frauen bevorzugen, weil sie in ihren Zwanzigern begehrenswerter sind. Also können Männer wählerisch sein, aber Frauen dürfen es nicht sein?

Welch kindliches Gemüt. „Frauen dürfen es nicht sein?“ Im Artikel geht es um die Konsequenzen, die Frauen potenziell tragen müssen, wenn sie zu wählerisch sind. Das als Verbot zu verstehen offenbart, dass wir es hier nicht mit einer Erwachsenen zu tun haben.

Auch dieses Aufrechnen, dass Männer ja ebenfalls wählerisch seien, so als würde es im realen Leben eine Instanz geben, die über Gerechtigkeit urteilen würde, entspricht nicht dem, was ich von einer Erwachsenen erwarten würde.

Kindliches Verhalten von Frauen habe ich hier im Blog schon einmal thematisiert.

perplexednsw,Apr 22 2012 at 1:21am
oh I stopped reading maybe third paragraph down, because once again here is article chastising women for making choices about their lives that don’t involve men. How selfish of them!

perplexednsw, April 22 2012 um 1:21 am
Oh, ich habe ungefähr nach dem dritten Absatz aufgehört zu lesen, denn das ist schon wieder ein Artikel, der Frauen für ihre Entscheidung für ein Leben ohne Mann geißelt. Wie egoistisch von ihnen!

Diese Leserin nimmt den sachlichen Artikel persönlich. Vielleicht, weil die beschriebene Situation genau auf sie passt und sie vor Augen geführt bekommt, dass sie jetzt mit den Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen leben muss?

Es ist wirklich verwunderlich, dass ein an Frauen gerichteter Artikel, der Informationen zum Nutzen von Frauen vermittelt, als Geißelung von Frauen verstanden wird.

Mich stört an diesem Artikel eher, dass die andere Seite der Medaille einfach ignoriert wird. Denn der Artikel betrachtet die Situation schlecht gestellter Männer gar nicht: Es gibt nicht genügend gebildete und gut verdienende Männer. Opfer dieser Situation sind in diesem Artikel die Frauen, die nicht genug Auswahl haben und nicht die Männer in schlechteren sozioökonomischen Umständen.

Diesen Männern gegenüber ist man herzlos und ohne Gnade, obwohl diese auch beim Partnersuchspiel schlechte Karten haben. Bei Männern interessiert das nur niemanden.

Im Artikel werden auch keine Gründe für Männer genannt, sich auf die beschriebenen über 30-jährigen Frauen einzulassen. Wie oben erläutert scheinen einige Frauen charakterliche Defizite zu haben. Trotzdem hat es der Artikel nicht nötig irgendwelche Vorzüge dieser Personengruppe zu nennen, die für Männer attraktiv wären oder diesen Frauen Tipps zu geben, die sie attraktiver für Männer machen würden.

Ebensowenig wird von Frauen erwartet, einen Mann mit geringerem Einkommen oder Status zu wählen. Die Auswahl wird nicht hinterfragt, dabei wäre sie für Frauen viel größer, wenn sie die Partnersuche auf Arbeiter und Handwerker ausweiten würden. Aber diese Männer werden von den Frauen über 30 mit hohem Bildungsabschluss offenbar als unzumutbar betrachtet.

Die Entwicklung wird sich weiter verschärfen, je größer die Bildungslücke an den Schulen wird und je mehr Frauen – und weniger Männer – studieren.

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16 Kommentare zu „Frauen über 30 verlieren bei der Partnersuche“

  1. Jetzt verstehe ich, warum die Genderisten Homosexualität unter Frauen so befürworten! Weil sie erst mit der Frauenförderung dafür gesorgt haben, dass pseudo-hochgebildete Frauen nicht mehr genug Männer auf ihrem eingebildeten sozialen Status heiraten können. Die logische Konsequenz daraus ist die „Homogenisierung“ der weiblichen, hochgebildeten Bevölkerung.
    Man(n) sollte dieses Social Engineering unter Strafe stellen.

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  2. Diese Thematik, dass unangenehme Erfahrungen oder Konsequenzen, oder Schlimmeres von Vielen als „Verbot“ missgedeutet wird, zieht sich sogar durch sehr viele Bereiche des Lebens.

    Kam mir beim Lesen gerade so in den Sinn:
    Nach einem Terroranschlag kommen doch auch immer diese hohlen Phrasen: „Wir lassen uns das Feiern nicht verbieten“, also weiter……
    Denen möchte ich auch mal ins Gesicht sagen: „Die Terroristen wollen Euch das Feiern nicht verbieten. Die wollen Euch umbringen.
    Das Schlimmste, was Ihr denen antuen könntet, wäre damit tatsächlich, auf die öffentlichen großen Feiern zu verzichten.
    Denn warum soll Jemand mit Tötungsabsicht, mit einem LKW auf einen leeren Platz fahren?
    Die Terroristen wollen sogar, dass Ihr feiert, um möglichste viele mit dem LKW, oder Sonstigem zu erwischen.
    Jemand, der Euch das feiern verbieten will, findet dafür einen Weg, beliebt sind Ruhestörungsanzeigen. Und diese kommen meistens von verbitterten Deutschen.
    Da kuscht Ihr dann allerdings und lasst Euch das Feiern tatsächlich verbieten, wenn die Polizei kommt, wir sofort Alles aus, oder leiser gemacht.
    Wie wäre es, da mal zu sagen: Wir lassen uns das feiern nicht verbieten. Und weiterzumachen? Die Polizisten werden Euch bestimmt nicht erschießen und auch nicht Alle einknasten.“
    Das würde ich solchen Leuten mal gerne ins Gesicht sagen, die meinen, die Terroristen würden denen das Feiern verbieten wollen.

    Ist zwar hier unter dem Artikel Off Topic, kam mir aber, wie oben beschrieben gerade in den Sinn, als ich wieder was über eine dubiose Instanz gelesen habe, die den Menschen, in dem Fall den Frauen, angeblich irgend was verbieten will.

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  3. Sehr schoen herausgearbeitet und auf den Punkt gebracht.

    Diese verallgemeinerten Uebertreibungen finde ich immer herzallerliebst:
    […]Wunderschön, unabhängig und erfolgreich.[…]

    Zum ersten Begriff hast Du ja schon ausreichend kommentiert 😉

    Die halten sich doch glatt fuer unabhaengig, weil sie das tun, was Maenner schon lange machen – einen x-beliebigen Job haben. Mag ja sein, dass es Frauen fuer eine besondere Leistung halten wenn sie nicht mehr von den Eltern oder nicht zwangsweise von einem Ehemann abhaengig sind, aber fuer Maenner ist das was ganz normales (oder war es). Echte Unabhaengigkeit ist bei denen gar kein Thema, die denken sie sind jetzt frei obwohl sie vom Chef und der Firma abhaengig sind. Und die meisten Frauen arbeiten eh beim Staat oder den Sozialeinrichtungen, also in diese Filterbubble wird nie gepieckst. Desweiteren habe ich (ausser Erbinnen) nie Frauen kennen gelernt, die auch nur mal genug Geld gespart haetten um sich selbst ein anstaendiges Auto zu kaufen (meist werden die Eltern, Grosseltern angebettelt). Also Vermoegensbildung und damit das Potential zu echter Unabhaengigkeit, da ist im Hirn Durchzug.

    Dann meinen sie auch noch dass sie erfolgreich sind, wenn sie einen Job halten koennen ohne gefeuert zu werden. Und Karriere ist wenn man in die gewerkschaftlich ordinierte hoehere Gehaltsklasse automatisch rutscht, oder die von den Gewerkschaften vereinbarte Lohnerhoehung auch bekommt. Wirklicher Erfolg, also Karriere, ist bei Frauen extrem selten, fast genau so selten wie bei Maennern.

    Also in der Praxis heisst – wunderschön, unabhängig und erfolgreich – eigentlich nur dass sie nicht wie die verkackte flaschensammelnde Pennerin am Lidl-Markt aussieht, einen Job hat von dem sie die Miete und die Karre gerade mal so zahlen kann, und von dem sie nicht kuerzlich gefeuert wurde.

    Ein brauchbarer Installateur ist wesentlich unabhängiger und erfolgreicher als 90% der Frauen. Bloss weil die sich Dipl.-Psychologin nennen duerfen und fuer wenig Geld im staatlichen/kirchlichen Kindergarten arbeiten, sollen die mal die Nase nicht so hoch tragen. Was nuetzt mir ne Diplomdingse, wenn sie weder kochen noch ficken kann/will?

    Aber genau das ist eines der wesentlichen Themen weswegen die demographische Katastrophe auf uns zukommt. Da wird den Weibern eingeredet sie sind jetzt mehr wert, weil sie Brimborium studiert haben, und nachher sind sie zu alt und zu arrogant um eine Familie zu gruenden und 2-3 Kinder zu haben.

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  4. „Die Entwicklung wird sich weiter verschärfen, je größer die Bildungslücke an den Schulen wird und je mehr Frauen – und weniger Männer – studieren.“

    Schlimm, dass sich damit auch die gegenwärtigen Vorstellungen über die Naturen von Männern und Frauen auch weiter verschärfen dürften. Wir sind ja mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ein Thema wie „Sexuelle Früherziehung“ politisch wichtiger zu sein scheint, als die Vermittlung von Werten wie „respektvollem Umgang der Geschlechter miteinander“. Mir kommt es außerdem so vor, dass heutzutage von den Frauen primär erwartet wird, dass sie einen Beruf erlernen, während ihnen gleichzeitig eingeschärft wird, dass sie keine Hausfrau zu sein brauchen. Primär Hausfrau zu sein, hat einen niedrigen gesellschaftlichen Wert zugeschrieben bekommen, fast schon so als wäre es eine Schande, eine Hausfrau zu sein. Auf Frauen lastet also schon auch ein Druck, Entscheidungen zu treffen, die eben nicht unbedingt mit den eigenen tatsächlichen Wünschen gleich sein müssen. Man hört kaum, dass eine Frau sagt: „ich will keinen Beruf lernen, ich will heiraten und Kinder haben.“

    Das eigentliche Ziel, nämlich gesellschaftliche Zwänge und Ungerechtigkeiten, die ja auch tatsächlich unnötiges Leid erzeugt haben, abzustellen, scheint mir längst erreicht zu sein; die Politik ist dabei, weit über solche Ziele hinauszuschießen. Die Politik sollte lieber ein Klima schaffen, in dem vorbehaltlos über alles geredet werden kann, anstatt rigorose Rollenbilder und einklagbares Anspruchsdenken zu schaffen, die zu immer größerer gesellschaftlicher Frustration und Ungleichgewicht führen müssen.

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  5. Der Artikel ist klasse und dürfte so manches Mademoisellchen mitten in ihr ach do sensibel egozentrisches Herz treffen. Wie auch immer, ändern wird unsere Elfe im Elfenbeintürmchen herum um Gender, Sprachwissenschaften und Soziologie sich dadurch dennoch nicht.

    Die sind davon überzeugt, die Elite darzustellen, selbst wenn jede Reinigungskraft sie beim Einkommen überholen dürfte …

    PS: Danke für den Übersetzungsservice, Siggi. Ich würde aber gleich den deutschen Text vornanstellen und anschließend als Fußnote das Original verlinken oder eben nach der Übersetzung anfügen. Mich persönlich stört es im Lesefluss enorm, so wie es jetzt läuft. Auch wenn ich Englisch recht gut verstehe. Es ist schon schwierig genug, einem Artikel mit vielen Zitaten zu folgen, so wird es aktuell aber noch schwieriger gemacht. Nichts für ungut 😉

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  6. Ich nehme ihnen ihre babylonische Muttersprache und löse somit die Systemverblödung der Karrierefrauen auf, diese entspricht nämlich dem Krieg der Geschlechter, und als Justitia fühlen sich die Frauen in dieser Systematisierung immer gerechter.
    Der Krieg der Geschlechte, die, die das für eine Karriere nötige Geld drucken, die finden ihn natürlich immer gerechter.
    Die Auflösung findet ihr hier, um eure Erschütterung herunter zu spülen, kauft euch vorher aber lieber noch einen Kasten Bier: http://upvs.wordpress.com/

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  7. In meinen 20er hatte ich eine schwere Krise bis hin zur Depression, mein Fehler war eine „ältere Frau“ als Freundin gehabt zu haben die mir das Leben auf subtile Art (emotionale Erpressung und Gekeife) zur Hölle machte. Ich brauchte zwei Jahre um all das zu erkennen und habe mich vasektomieren lassen.

    Was ich damit sagen möchte ist, ich fasse und ja ich rede nicht mal mehr mit Frauen über 30 über private Dinge.

    Wenn ich wirklich jemals wieder eine „Langszeitsbeziehung“ anstrebe, dann mit einer mindestens 7 Jahre jüngeren Frau aber nur in ihren 20er und nicht über 27 und warum? Weil die Frauen über 27 beginnen sich emotional auf dem Schwanzkarrussell kaputt zu reiten und ab 30 drehen sie völlig durch, das sind hoch toxische Risikogruppen, wer das auch nur kurz anfasst ist für Wochen seelisch verstrahlt.

    Einen Fehltritt hatte ich mir nach ihr nochmals geleistet und eine „Gleichaltrige“ mir angelacht, in diesen Monaten ist jeglicher Zweifel gefallen dass ich niemals wieder mehr als einen One Night Stand und garantiert nicht bei mir zu Hause mit einer Frau über 30 mir antun werde.

    Jeder Mann der dies liest und nicht völlig verblödet ist soll diesen Beitrag mehrmals täglich lesen. Vielleicht fasse ich 30 Jährige mit ü40 wieder an wenn ich komplett abgebrüht bin aber dann nur nach den Äußerlichkeiten und ihrem Status, wenn ich da von „wilder Vergangenheit“ höre ist sie raus.

    Danke!

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