Entsorgte Väter: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht

Häufig beginnen Entwicklungen in den USA und schwappen später nach Europa herüber. Bei meiner Recherche zu meinem Artikel Entsorgte Väter sind Arbeitssklaven bin ich darauf gestoßen, dass in South Carolina (USA) Gefängnisstrafen für Menschen, die keinen Unterhalt zahlen können, ganz normal sind.

Menschen, vor allem Männer, sitzen in großer Zahl im Gefängnis, weil sie die von Gerichten festgelegten Unterhaltszahlungen nicht leisten können:

Walter Scott was a 50-year-old father of four. […]

In 2008, he went to jail for a full six months after falling behind by $6,800 in child support payments

Walter Scott war ein 50-jähriger vierfacher Vater. […]

Im Jahr 2008 musste er wegen 6.800 Dollar Rückstand beim Kindesunterhalt für ein halbes Jahr ins Gefängnis

In South Carolina bekommen die Feministen von der Brigitte was sie fordern: Männer werden mit Gefängnis bestraft, wenn sie nicht rechtzeitig zahlen. Inwiefern Gefängnis die Einkommensmöglichkeiten – und damit die Möglichkeit, den Unterhalt zu zahlen – der betroffenen Väter verbessert, lasse ich mal dahin gestellt.

Im Fall von Walter Scott hatte das tödliche Folgen: Er floh als es einen neuerlichen Haftbefehl wegen Rückstand beim Kindesunterhalt gegen ihn gab. Dabei wurde er von der Polizei erschossen.

Ob die Menschenfreunde von der Brigitte in diesem Fall wohl in erster Linie das Ausbleiben des Unterhaltes für die Mutter bedauern würden?

A recent MSNBC investigation highlighted that in South Carolina, noncustodial parents can be held in contempt of civil court if their child support payments are just five days late, which means a judge can send them to jail.

Eine kürzlich durchgeführte MSNBC-Untersuchung hob hervor, dass in South Carolina gegen nicht-sorgeberechtigte Eltern Ordnungsmittel verhängt werden können, wenn sich ihr Kindesunterhalt nur fünf Tage verspätet hat, was bedeutet, dass ein Richter sie ins Gefängnis schicken kann.

Schöne neue Welt. Bald auch in ihrer Nähe.

Eine Studie über 33 Bezirksgefängnisse in South Carolina kam zu dem Ergebnis, dass durchschnittlich 13,2 Prozent der Insassen wegen Rückständen beim Kindesunterhalt im Gefängnis sitzen. In manchen Bezirken waren es sogar 20 Prozent.

Nach einem Urteil des obersten Gerichtes der USA steht den Betroffenen nicht einmal das Recht auf einen Rechtsbeistand zu.

Patterson told HuffPost that South Carolina courts are often suspicious of poorer parents who claim that they aren’t able to pay, and send them to jail anyway.

Patterson sagte der HuffPost, dass die Gerichte South Carolinas oft argwöhnisch gegenüber ärmeren Eltern seien, die behaupten, dass sie nicht in der Lage wären zu zahlen, und sie trotzdem ins Gefängnis schicken.

Die gleichen Gerichte entscheiden auch über die Höhe der Unterhaltszahlungen. Sie machen die Männer erst zu Arbeitssklaven und stecken sie ins Gefängnis, wenn sie nicht genug Geld zusammenbekommen.

Dass man im Knast noch viel weniger Geld verdienen kann, spielt offensichtlich keine Rolle. Es scheint also eher nicht um die Interessen des Kindes zu gehen, sondern um die Abstrafung der Väter.

In Georgia ist die Situation ähnlich, auch hier werden säumige Unterhaltspflichtige ins Gefängnis gesteckt.

2009 study found that in one county jail in Georgia, nearly a third of the inmates were behind bars solely for child court contempt.

Eine Studie aus dem Jahr 2009 stellte fest, dass in einem Bezirksgefängnis in Georgia fast ein Drittel der Insassen wegen nur aufgrund von Ordnungsmitteln von Familiengerichten saßen.

Schlimmer geht immer. Fast ein Drittel der Häftlinge in Georgia sitzen wegen nicht gezahltem Kindesunterhalt im Gefängnis. Ob das ausreicht um Feministinnen zufriedenzustellen?

Asked whether she had seen the video of Scott’s death, Patterson said she had, and noted that Scott’s “level of desperation” was “not uncommon among persons who in arrears in their child support.”

Auf die Frage, ob sie das Video von Scotts Tod gesehen hatte, sagte Patterson, dass sie das habe, und merkte an, dass Scotts „Größe der Verzweiflung nicht ungewöhnlich sei bei Personen, die im Verzug mit ihrem Kindesunterhalt sind“.

Entsorgten Vätern werden ihre Kinder weggenommen, sie werden aus ihrem Heim geworfen. In den USA kommt noch die Angst vor Gefängnis hinzu.

Wie lange noch, bis wir in Deutschland amerikanische Verhältnisse haben?

Es bleibt dabei: Heirate niemals und bekomme keine Kinder!

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8 Kommentare zu „Entsorgte Väter: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht“

  1. Ja, da brauchst du gar bis in den USA zu reisen. Das ist in Spanien nicht anders. Aktuell ist dort ein Gesetz am Start, das nicht gezahlter Unterhalt an Frauen, als „Gewalt gegen Frauen“ verurteilt.

    Spanien ist das wohl weltweit das Land, indem die Frauen die meisten Rechte haben. Das fängt mit einer für Frauen längeren Arbeitslosenunterstützung an, und hört mit speziellen „Frauengerichten“ für Frauen bei häuslicher Gewalt nicht auf. In keinem Land der Welt werden Frauen so bevorzugt behandelt wie in Spanien.

    Bezeichnend ist diese Scheidungsurteil:
    Ein Mann wurde dazu verurteilt, seiner geschiedene Exfrau eine Entschädigung von 23.628 Euro auszuzahlen, weil er mit der Frau, obwohl rechtlich bereits geschieden, in den Jahren von 2007 bis 2013 zusammenlebte und sie in dieser Zeit dann den Haushalt machte. Begründet wurde die Entschädigung für die Frau damit, weil er die Leistung der Frau in Anspruch nahm. Die Frau war in dieser Zeit eine reine Hausfrau, die keiner Erwerbstätigkeit nachging, und von dem Geld des Exmannes lebte. Das der Mann arbeiten ging, und somit auch eine Leistung der Frau gegenüber erbracht hatte, findet keine Berücksichtigung.

    Quelle:
    http://www.elmundo.es/sociedad/2017/04/12/58ee119b268e3eea598b4677.html

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    1. Dass das in Spanien so läuft wusste ich nicht. Ich hatte auch die Berichte aus den USA eher zufällig gefunden. Die Quelle kann ich nicht überprüfen, du überschätzt meine Sprachfähigkeiten 😉

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      1. Für Spanien müsste man eigentlich eine Einreisewarnung für Männer aussprechen. Frauen können dort Männer ohne Beweise wegen häuslicher Gewalt anzeigen und der Mann ist dann sofort schuldig. Gefördert und angeregt wird das ganze noch dadurch das die Frauen dann 11 Monate 700€ bekommen und nach einer erneuten beweislosen Anzeige weitere 11 Monate 700€. Der Mann, sollte er Vater sein, verliert dann auch automatisch ohne Verhandlung sein Sorgerecht und darf seine Kinder nicht wieder sehen.

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        1. Den Männern werden da teilweise nicht Mal Fragen gestellt. Die Frauen sagt du bist schuldig, dann bist du schuldig. Aus und Ende. Und natürlich fühlen die Frauen in Spanien sich unterdrückt…

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    2. Der Provinzgericht von Kantabrien hat eine Frau das Recht auf eine Entschädigung von 23.628 Euro aus den Händen ihres Ex-Mannes für die Hausarbeit, die er während der Zeit der Koexistenz durchgeführt hat, erkannt.

      Das Berufungsgericht bestätigt somit die im vergangenen Jahr veröffentlichte Urkunde durch das Gericht erster Instanz und die Anweisung Nr. 3 von Castro Urdiales, die den Anspruch der Ex-Frau schätzte. Der Ex-Mann hat diese Entscheidung angefochten, und jetzt hat das Landgericht seinen Anspruch entlassen.

      Das Ehepaar, das gesondert verheiratet war, war rechtlich getrennt, aber im Januar 2007 fuhren sie wieder zusammen, was bis zum Erscheinen einer Scheidungsverordnung im Mai 2013 dauerte.

      Das Publikum erklärt, dass die Frau während dieser zweiten Periode der Koexistenz ihre Arbeit verlassen hat, um sich ausschließlich der Hausarbeit zu widmen, „es dem Mann zu ermöglichen, auf den vergütete Hausdienst zu verzichten, den er einstellen musste, wenn sie getrennt waren.“

      Das Gericht versteht, dass der Mann von dieser Situation „profitiert“ worden ist, „da der Ehegatte, der außerhalb des Familienhauses gearbeitet hat, mit seinem Einkommen seinen persönlichen Reichtum erhöhen konnte, während der andere seine Zeit gewidmet hat Und die Mühe, sich um die Familie zu kümmern, ohne ihre wirtschaftliche Position zu sehen, die am Ende der Trennung des Eigentumsregimes profitierte.

      Daher ist die Entschädigung jetzt gesetzt „kommt, um die Zeit tatsächlich auf die Arbeit zu Hause ausgegeben zu kompensieren.“ Wie die Audiencia daran erinnert, ist die Grundlage dieser Entschädigung, die mit einer Ausgleichsrente vereinbar ist, „ist der frühere Sacheinsatz – inländische Arbeit – von einem der Ehegatten zur Aufhebung der Familienpflichten.“

      Die Anhörung bestätigt, dass in den Fällen der Versöhnung der getrennten Ehegatten gerichtlich die Trennung des Eigentums besteht und fügt hinzu, dass dieses Regime „keinen Ehegatten von der Pflicht befreit, zur Aufhebung der Familienbelastungen beizutragen“.

      „Es ist möglich, zur häuslichen Arbeit beizutragen, so dass es nicht notwendig ist, dass beide Ehegatten Geld oder andere Güter zur Deckung der Lasten der Ehe beitragen. Die Arbeit für das Haus gilt als eine Form des Beitrags zu den gemeinsamen Ausgaben“, fährt fort Satz

      Das Gericht fügt hinzu, dass die Arbeit des Hauses „nicht nur eine Form des Beitrags ist, sondern auch einen Titel darstellt, um eine Entschädigung zum Zeitpunkt des Ende des Systems zu erhalten.“

      Daher versteht die Anhörung, dass die Ex-Frau Anspruch auf eine Entschädigung hat, deren Höhe, die durch das Berufungsgericht festgesetzt wird, als „richtig“ gilt. Für ihre Liquidation wurde das um 50% reduzierte Mindest-Interprofessional-Gehalt berücksichtigt – da „die geleistete Arbeit auch zur Befriedigung der Bedürfnisse des Unternehmens geführt hat“, sowie die Periode der Koexistenz – seither Die Trennung wurde bis zum Urteil der Scheidung unwirksam gemacht.

      Gegen diesen Satz kann ein außerordentlicher Kassationsbeschwerde vor dem Obersten Gerichtshof und für verfahrensrechtliche Verletzungen vor dem Obersten Gerichtshof von Kantabrien eingereicht werden.
      Google Translate for Business:Translator ToolkitWebsite Translator

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  2. Im Lande Hitlers, also aktuell den USA, ich hab’s im Stern gelesen, die kennen sich sehr gut mit Hitler aus, sogar seine Tagebücher haben die Schlingel verfilmen können.
    Also in diesem Lande, ebenso wie im Nachbarländli, da gibt es das schon länger, wir bekommen es, weil unsere „Regierung“ ja gar keine Juristen hat welche in der Lage wären Gesetzestexte zu verfassen, weshalb McKinsey (Dr. Money und David/Bruce Reimer sind übrigens Teil/Inhalt der McKinsey Stiftung) ja einfach unsere Gesetze an die Angelsächsichen angleicht. Homogenisiert mag wohl auch passen.
    Um aber den eingangs genannten Hitler nicht verkommen zu lassen, der Kommentar gehört deshalb ordentlichst gehitlert, denn die Pussymützendemonstrationspartei, die mit dem schwarzen Messiah, ist es ja, die über den – genau den (!) Mechanismus einen nicht unerheblichen Teil der männlichen und schwarzen Bevölkerung knastreif klagt.
    Black power und so.
    Sagt Beyonce zumindest in der Superbowlhalbzeit.
    Die Haschisch-Gefängnis Geschichte, die uns die Komiker für gewöhnlich erzählen, hinkt nämlich an mehreren Ecken.

    „Es bleibt dabei: Heirate niemals und bekomme keine Kinder!“

    Naja, besser sich für genetisch verwandte abschuften, als für Merkels neue Bezirksbesamer.
    Gefängnis wirkt ja weniger abschreckend, wenn man den Knast/ das Land eh bald erobern will.

    Schon komisch, eine Eva Hermann darf nicht mal sagen Mütter sind gut, wird direkt so hart gehitlert, dass selbst für sie als Frau das Ernähren schwieriger wurde, aber 1,5 Millionen Türken und andere Muslime dürfen Freudenstrahlen, wenn ihre Bäuche von Erdogan als biologische Waffen dargestellt werden.

    Serdar Somuncu lässt übrigens fragen ob wir die Namen der NSU Opfer schon auswendig kennen.
    Was ein Kiesewetter, ob der gute uns nun mal die Namen der Toten vom Berliner Weihnachtsmarkt runter rattert?

    Jedenfalls, entsorgte Väter, da gibt es ja noch einen, dessen Papas, Opas, Onkels und selbst die Mami, ihn nie lieb hatten.
    Moh8med.

    The Psychology of Islam, Part 1: The Defective Father Hypothesis

    Interessante Parallelen.

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