Die Wahlempfehlung des Lesben- und Schwulenverbandes

Eine Wahlempfehlung im Berlin Journal.

Der Lesben-und Schwulenverband (LSVD) hat Union, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD zu ihren Positionen befragt. Nun rät er den Wählern, sich von der lesbischen AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel „nicht täuschen zu lassen“, sondern auf die konkreten Vorhaben ihrer Partei zu schauen.

So wolle die AfD als einzige Partei bestehende Bildungs- und Aktionspläne gegen Homo- und Transphobie beenden und das Antidiskriminierungsgesetz abschaffen. Diese „zutiefst homophobe Politik“ zeige sich auch in den AfD-Antworten auf die „Wahlprüfsteine“ des LSVD.

Der unkritische Artikel ist Müll. Er schildert lediglich die Position des LSVD. Interessant sind die Kommentare. Als ich den Artikel gelesen habe, am 23.8. um 9:56 Uhr, gab es 50 Kommentare. Hier eine Auswahl (mit vorgeschaltetem Vulgärfilter):

Alexander Gallius 22. August 2017 at 16:18

diese „homolobby“ hat keine Ahnung… und spricht nicht in meinem namen als homo…

Cornelia Gast 22. August 2017 at 16:20

Der LSVD hat bei dieser Wahlempfehlung zweifellos die historischen Erfahrungen mit der guten Behandlung von Homosexuellen unter Stalin, Khomeini und Erdogan berücksichtigt.

Mary Klimek 22. August 2017 at 16:21

Auch homos sollten eigentlich ne klare Birne haben und wissen, was passiert,wenn man dieses Grün rote Volk wählt

Wolf Jacobs 22. August 2017 at 16:26

Was haben die Linken und die Grünen denn den Homos getan? 😀
(Ach so: Entschuldigung, der LSVD repräsentiert DIE Homos doch gar nicht.)

Michael Hofmann 22. August 2017 at 16:41

Also der Homoverband empfiehlt Parteien die sich mehr Islam wünschen der dann wiederum gegen Homos ist. Respekt

Doc P. Dc 22. August 2017 at 16:48

Die Kommunisten waren ja auch in der Vergangenheit immer so nett zu denen.
Aber geschliches Wissen geht genau so vor die Hunde wie Anstand und Allgemeinbildung.

Ingrid Recknagel 22. August 2017 at 17:45

Also will man uns weismachen, dass homosexuelle Politiker bereit sind, eine homophobe Politik zu unterstützen. Wie blöd ist das denn. Abgesehen von Fr. Weidel gibt es in der AfD auch noch weitere homosexuelle Politiker und auch homosexuelle Wähler. Lieber unterstützt der Homo-Verband Parteien die Menschen in unserer Land importiert die garantiert homophob sind. Da kann ich dem Homoverband nur viel Vergnügen wünschen.

Florian Kandzorra 22. August 2017 at 18:32

Wer kann diesen Verband denn noch für ernst nehmen!!

Carsten Alexander 23. August 2017 at 6:20

Mal nachdenken: Also sollen Schwule Parteien unterstützen die es befürworten, dass 10000ende Menschen einwandern, in deren Ländern Schwule aus religiösen Gründen hingerichtet werden? Das ist ja schon fast ein Aufruf zum Massensuizid.

Peter Reichert 23. August 2017 at 6:48

Die vertreten nur sich selbst. Es handelt sich um einige „Berufsschwule“ die sich ohne jegliche Legitimierung anmaßen, alle Schwule und Lesben zu vertreten.

Fast alle Kommentatoren halten die Wahlempfehlung des Lesben- und Schwulenverbandes für dumm. Viele Schwule und Lesben fühlen sich nicht vom LSVD vertreten. Ein einziger Kommentator sieht in der Wahlempfehlung des LSVD das kleinere Übel und begründet das so:

Robert Neumann 22. August 2017 at 20:34

Besser wie dieses Fremdenfeindliche AfD Gesindel zu wählen .

Robert Neumann 22. August 2017 at 20:50

Die AfD hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen

Allgemeine AfD-kritische Aussagen ohne unmittelbaren Zusammenhang zum Artikel oder den anderen Kommentaren. Es wirkt wie ein Social Bot. Oder wie ein Mensch der professionell solche Meinungen im Internet hinterlässt.

Lesben und Schwule lassen sich nicht vom LSVD sagen, wen sie zu wählen haben.

2 Kommentare zu „Die Wahlempfehlung des Lesben- und Schwulenverbandes“

  1. Oh, ich bin mir sicher, wenn die Grünen uns ins Mittelalter zurückgeschafft haben und der Islam vor die Aufklärung, dann wird für Schwule und Lesben der Regenbogen, die Sonne und der Mond gleichzeitig aufgehen.
    Die bäuerlche Gesellschaft wird ihre Anwesenheit und Mitarbeit begrüßen und sich über die Bereicherung auf dem Acker, die feminine Haltung bei der Feldarbeit freuen und sich bewundernd über den Schwung und die feine Eleganz z.B. beim Sensenschwingen freuen, die voraufklärerische Ideologie sich über die Aufklärung ihrer Kinder und die freie Meinungsäusserung über Schwule und Genderthemen begeistern und die Darstellung deren in Schriften feiern und mit Bibliotheken bedenken.

    Gefällt 1 Person

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