Die Integrationsfähigkeit von Einwandern hängt von der Herkunft ab

Linke fordern von der deutschen Aufnahmegesellschaft ständig, mehr für die Integration von Migranten zu tun. Die Bundesregierung legt Milliardenprogramme zur Unterstützung der Integration auf. Ich sehe mir an, wie sich die Integration von Migrantengruppen in Deutschland nach der Herkunft unterscheidet.

Meine Vermutung ist, dass Unterschiede beim Integrationserfolg auch von der Herkunft abhängen. Dazu betrachte ich verschiedene Kennzahlen. In diesem Artikel beginne ich mit der Kriminalität.

Tabelle_Tatverdächtige_nach_Nationalität.png

Zur Tabelle:

  • Herkunft: Staatsangehörigkeit
  • Bevölkerung Stichtag 31.12.2015: Anzahl der Einwohner mit dieser Staatsangehörigkeit
  • Tatverdächtige 2016 – ohne Ausländerrecht: Anzahl der Tatverdächtigen mit dieser Staatsangehörigkeit. Verstöße gegen das Ausländerrecht sind nicht enthalten. Quelle:
  • Tatverdächtige pro 100.000 Einwohner: Errechneter Wert aus den beiden vorherigen Spalten
  • Abweichung zu Deutschen: Errechneter Wert aus der Anzahl der Tatverdächtigen im Verhältnis zu deutschen Tatverdächtigen
  • Straftaten pro 100.000 Einwohner: Die angezeigten Straftaten für diese Bevölkerungsgruppe (rechnerisch) – ohne ausländerrechtliche Verstöße
    • Methode: Nur bei 54 Prozent der angezeigten Straftaten ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Unter der Annahme, dass die jeweilige Bevölkerungsgruppe bei den 46 Prozent Straftaten ohne ermittelten Tatverdächtigen im gleichen Verhältnis vertreten ist, werden die Tatverdächtigen auf Straftaten pro 100.000 Einwohner hochgerechnet.
    • Quelle: Polizei­liche Kriminal­statistik (PKS) 2016 – fachliche Broschüren – IMK-Bericht
    •  Hinweise:
      • Die Aufklärungsquote je Straftatbestand ist unterschiedlich. Das kann den Wert nach oben oder nach unten verzerren, je nachdem welche Straftaten durch diese Bevölkerungsgruppe häufig begangen werden.
      • Straftaten die nicht angezeigt werden sind nicht in der Statistik enthalten.
  • Anteil Straftäter der Gruppe: Rechnerischer Anteil an Straftaten im Verhältnis zur Gruppe. Das bedeutet nicht, dass bei einem Anteil von 100 Prozent jeder Einwohner dieser Nationalität ein Straftäter ist, weil es Mehrfachstraftäter geben kann.

Grafik_Tatverdächtige_nach_Nationalität.png

Angesichts einer rechnerischen Straftäterquote von über 100 Prozent bei Algeriern in Deutschland – je Algerier mehr als eine angezeigte Straftat – stelle ich mir die Frage, warum solche Extremfälle nicht thematisiert werden. In der Quote sind die Verstöße gegen das Ausländerrecht noch nicht einmal enthalten.

Ich stelle mir die Frage, warum keine Maßnahmen ergriffen werden, um wirksam zu verhindern, dass Hochrisikogruppen für Kriminalität nach Deutschland und Europa einreisen. Warum werden die Außengrenzen nicht wirksam gesichert? Ist unsere Sicherheit so unwichtig, dass wir Hochrisikogruppen nach Europa lassen müssen?

Das Merkmal Kriminalität ist je nach Herkunft der Menschen sehr verschieden. Während in Deutschland lebende Chinesen weniger kriminell als Deutsche sind, sind Algerier mehr als 28 mal so kriminell wie Deutsche.

Was ist die Ursache dieser großen Unterschiede? Da sich die Herkunftsländer unterscheiden, sind die Unterschiede sicher auch durch die Herkunft bedingt.

Man kann zu Recht einwenden, dass die unterschiedliche Kriminalitätsrate auch etwas damit zu tun hat, wer aus der jeweiligen Nation zu uns kommt. Man kann argumentieren, dass die Chinesen eher Studenten sind, Kinder betuchter Eltern die sich das leisten können. Hingegen könnten z.B. Algerier eher Armutsflüchtlinge sein, die von der Familie geschickt werden um hier irgendwie an Geld zu kommen.

Das ist Spekulation. Aber im Grunde stärkt diese Sichtweise nur das Argument. Hat die Kultur nichts damit zu tun, ob es eine erfolgreiche Mittelschicht gibt, die ihre Kinder ins Ausland zum Studieren schickt?

Warum haben sich denn die Länder Algerien, Marroko und Tunesien einerseits und Singapur, Südkorea und China andererseits so unterschiedlich entwickelt? Warum kommen aus dem einen Land Armutsflüchtlinge und aus dem anderen Studenten? Hat die Kultur des Landes nichts damit zu tun?

Angesichts der Größe der Unterschiede bin ich davon überzeugt, dass beim Thema Integration einerseits in erster Linie Einwanderer in der Bringschuld sind, weil einige Gruppen beweisen, das Integration unter den aktuellen Bedingungen funktioniert.

Andererseits muss die Aufnahmegesellschaft ihre eigenen Interessen bei der Einwanderung aktiv vertreten – etwa indem Quoten für Herkunftsländer festgelegt werden.

Einige Herkunftsländer beweisen, dass Integration funktionieren kann. Ich bezweifle hingegen, dass sich die hier einwandernden Algerier in größerer Zahl zu produktiven Mitgliedern der deutschen Gesellschaft entwickeln können.

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8 Kommentare zu „Die Integrationsfähigkeit von Einwandern hängt von der Herkunft ab“

  1. Ich fürchte, das unter den angegebenen ‚Deutschen‘ viele sind, die nicht deutscher Herunft sind, sondern lediglich einen BRD-Pass zugeworfen beommen haben.

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