Politisch korrekte Judennichthilfe

Bei Welt.de berichtet man über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland:

Nach Angriffen verlässt ein jüdischer Schüler eine Schule in Berlin. Es ist kein Einzelfall. Jüdische Organisationen beklagen grassierenden Antisemitismus. Die Täter sind neben Neonazis oft Arabischstämmige.

Die Täter sind also hauptsächlich Neonazis aber auch arabischstämmige Menschen?

Weit gefehlt! Alle Beispiele für Angriffe auf Juden im Artikel, alle, auch die verlinkten, gehen von muslimischen Tätern aus. Nicht ein einziges Beispiel für einen Nazi-Überfall auf Juden hat man auftreiben können.

Und dann wählt Welt.de diese Einleitung. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Das Problem, dass in Deutschland Menschen wegen ihrer Religion angegriffen werden, hat einen Namen, aber wir benennen es nicht. Man muss Probleme beim Namen nennen, damit sie lösen kann.

Welt.de versucht lieber vom Thema abzulenken. Dabei ist das Problem noch viel schlimmer, denn der Autor deutet an:

Bei vielen jungen Besuchern aus Israel hat Berlin bislang einen guten Ruf als offene Stadt, auf jeden Fall als aufregende Partymeile. Sie sind aber auch nur selten als Israelis zu erkennen.

Die meisten Juden sind gar nicht als Juden zu erkennen. Ansonsten gäbe es wahrscheinlich noch eine Größenordnung mehr Überfälle auf Juden.

In Deutschland werden Menschen wegen ihrer Religion verfolgt. Der Welt.de Autor entschließt sich, den Betroffenen nicht zu helfen, indem er politisch korrekt vom Problem ablenkt.

 

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1 Kommentar zu „Politisch korrekte Judennichthilfe“

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