Eifrig, verbissen und peinlich: taz-Autorin wird vorgeführt

Bundesrichter Thomas Fischer beschreibt auf meedia.de  das Zustandekommen und letztliche Scheitern eines Interviews mit der taz-Autorin Simone Schmollack, die mit einem offenen Brief an Fischer in Erscheinung trat.

Fischer antwortet und veröffentlicht eine der vier Interviewversionen, die ihm Schmollack per E-Mail zur Autorisierung übersandt hatte.

Aus den Fragen wird deutlich, wie Schmollack versucht, Fischer partout eine frauenfeindliche Position aufzudrängen. Sie thematisiert Befindlichkeiten von Frauen, die in Fischers Kolumnen schlecht weggekommen sind: Gina-Lisa Lohfink, Carolin Emcke, Bettina Böttinger, Margarete Stokowski. Es liest sich unterhaltsam, wie Fischer mit einem (tatsächlichen oder gefühlten) Frauendiskriminierungsfall nach dem anderen umgeht. Wie er gelassen antwortet, ohne sich auf das Niveau von Schmollack zu begeben. Wie er sich nicht provozieren lässt und durch selbstironische Bemerkungen die verzweifelte Verbissenheit der taz-Autorin vorführt.

Das war wohl nichts, Frau Schmollack.

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