Dumme, aggressive Frauen (Update)

[Update: Kommentator OA hat darauf hingewiesen, dass das erste Video ein gestelltes Prank Video ist. Er hat recht. Mir ist das nicht aufgefallen, ich habe das überzogene Verhalten der Frauen für realistisch gehalten. Sorry.]

Ich bin auf ein Video gestoßen, in dem zu sehen ist, wie zwei Frauen einen dicken Mann angehen, ihn beleidigen und versuchen ihn aus dem McDonalds zu vertreiben. Er solle „aufhören zu essen“ und lieber joggen gehen:

Die Frauen gehen die Männer in ihrer Umgebung drei Minuten lang an. Endlich nimmt sich ein schwarzer Mann der beiden Damen an. Niemand wird verletzt.

Das schlechte Benehmen der Frauen weckt Erinnerungen an meinen Artikel Feministinnen sind hässlich.

Was mich neben dem schlechten Benehmen der Frauen und der Tatsache, dass die Männer sich das bieten lassen, am meisten wundert ist, dass die Frauen keine Ahnung davon haben, welches Risiko sie eingehen. Dass sie nicht verprügelt werden beruht ausschließlich auf einer Konvention, auf sozialen und gesellschaftlichen Normen. Und Konventionen werden gebrochen, wenn eine Situation außer Kontrolle gerät. Die Frauen in dem Video tun alles dafür, dass das geschieht, sie scheinen das geradezu herbeizuwünschen und heizen die Stimmung immer wieder aggressiv an.

Bei Psychology Today kann man sehen, wie überlegen Männer Frauen körperlich im Durchschnitt sind. Sie sind durchschnittlich 13 cm größer und fast jeder Mann ist stärker als fast jede Frau.

Eine körperlich deutlich überlegene Person derart zu provozieren ist dumm. Wie es ausgeht, wenn Männer zurückschlagen, wenn sie von Frauen geschlagen werden sieht man hier:

Und, mit noch mehr Schadenfreude des Video-Autoren, hier:

Die gezeigten Prügeleien enden schnell, wenn die Männer sich wehren. Manche Männer zeigen viel Geduld, aber wenn sie dann zurückschlagen, dauert es nicht lange bis Ruhe einkehrt. Dabei habe ich den Eindruck, dass die Männer nicht mit vollem Einsatz kämpfen und noch Reserven haben.

Die Frauen finden häufig Unterstützer, obwohl sie angefangen haben. Die Männer hören auf, wenn sie den Angriff erfolgreich abgewehrt haben. Beides kommt den Frauen sehr zugute.

Westliche Männer sind konditioniert darauf, Frauen nicht zu schlagen, nicht einmal in Notwehr. Frauen haben das so verinnerlicht, dass sie auf einigen Videos sogar weiter provozieren – sie fühlen sich durch eine Konvention geschützt.

So ist das auch auf dem eingangs erwähnten Video. Die beiden Frauen haben keine Ahnung, wie schnell die Situation eskalieren kann, wenn man andere Personen so provoziert und demütigt. Zusätzlich eskalierend wirkt, dass dies in der Öffentlichkeit passiert. Was ist, wenn der dicke Typ sich entschließt, den öffentlichen Gesichtsverlust durch Gewalt entgegenzuwirken?

Von solchen Überlegungen sind einige Frauen völlig frei. Sie haben keine Ahnung.

 

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43 Kommentare zu „Dumme, aggressive Frauen (Update)“

  1. Bono von U2 hat mal gesagt „Never mess with a guitar player“. er hat die bessere Hand-Auge-Koordination und die Finger seiner seine linke Hand bewegt jeden Tag 6 Kilo. Stundenlang.

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  2. War es letztendlich nicht auch genau das, was Tugce Albyrak das Leben gekostet hat? Nach meiner Kenntnis ist sie ohne jegliches Bewusstsein dafür in welche Gefahr sie sich begibt in den Streit reingerannt und hat dabei munter weiter Beleidigungen gebrüllt. Der Faustschlag hat sie komplett überraschend erwischt ohne daß sie auch nur die geringsten Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat. Eigentlich ist die Tugce keine Kandidatin für das Bundesverdienstkreuz, sondern eher für den Darwin Award.

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    1. Wenn man das Video zu Tugce anguckt, sieht man sogar, wie sie diejenige war, die mit erhobener Hand um ein Auto herumläuft. um auf Sanel zuzulaufen, der hingegen gerade von seinem Kumpel abgehalten wurde. Auf mich wirkt das Video sogar so, als würde Tugce in die beiden Männer hineinlaufen und dann rückwärts umkippen und dann unglücklich fallen. Sanel war somit im Verhältnis zu Tugce selbst mit dem „Handicap“ des Kumpels, der ihn umklammerte und abzuzahlten versuchte, offenbar immer noch berlegen.

      In der Tat ist es so, dass Frauen die Konvention („Man schlägt keine Frau“), die zum Schutz der Frauen aufgestellt wurde, oft zu ihrem eigenen Vorteil missbrauchen wollen und offenbar völlig verlernen, die Gefahren einzuschätzen. Wie oft schlägt eine Frau ihrem Partner eine Backpfeife ins Gesicht, weil sie sich mal wieder nicht genug gewertschätzt fühlte. Da reichen oft völlige Belanglosigkeiten. Diese Form der Gewalt ist sogar so gesellschaftlich anerkannt, dass sogar Werbetreibende dieses in Werbungen verwenden (z.B. Mercedes-Werbung: Mann behauptet, dass er zu spät gekommen sei, weil sein Fahrzeug Probleme hatte und die Frau schlägt ihm dann mit dem Hinweis ins Gesicht geschlägt, dass das beim Mercedes völlig unglaubwürdig sei).

      Im Prinzip ist das Verhalten solcher Frauen hochgradig asozial. Denn die Konvention („man schlägt keine Frauen“) ist ja im Prinzip nur eine gesellschaftliche Übereinkunft, dass der Mann sich bei Konflikten durch Vezicht auf seine überlegenen Kräfte „Waffengleichheit“ herstellt und der Konflikt somit ohne körperliche Gewalt ausgetragen werden soll. Indem die Frauen dann selber als Erste zuschlagen, brechen die Frauen das „Abkommen“, so dass es eigentlich überhaupt keinen Grund mehr dafür gäbe, dass die Männer den Wettkampf dann nicht ebenfalls mit körperlicher Gewalt fortführen. Doch, da Männer selbst dann, wenn sie lediglich nur zurückschlagen, gesellschaftlich geächtet und hingerichtet werden würden, brauchen zuschlagende Frauen selbst dann nichts zu befürchten, wenn sie selber zuschlagen. Frauen hält die Gesellschaft halt wie 3-Jährige Kinder, wo man es ja ebenfalls relativ milde und müde belächeln würde, wenn diese bei Konflikten Gewalt anwenden.

      Frauen nutzen somit den Schutz der Konvention asozial zu ihrem eigenen Vorteil aus. Denn anstatt das Angebot auf „Waffengleichheit“ zu akzeptieren und ebenfalls auf Gewalt zu verzichten und nur mit Mitteln zu kämpfen, die auch dem Gegenüber zur Verfügung stehen, nutzen diese es zu ihrem eigenen Vorteil aus, dass dem Mann das Mittel der Gewalt nicht zur Verfügung steht und quasi die Hände gebunden sind.

      Wenn die Frauen wie Männer befürchten müssten, dass sich beim einem Konflikt die Streitenden der gleichen Mittel bedienen dürfen, dann wären Frauen ziemlich dumm und lebensmüde, wenn diese durch eigene Verwendung von körperlicher Gewalt dem Mann zugestehen, dass dieser ebenfalls körperliche Gewalt anwenden darf.

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  3. (Ich beziehe mich nur auf das zweite Video, nur das hab ich geklickt)

    „Manche Männer zeigen viel Geduld“

    Manche übertreibens aber auch arg.

    „Dabei habe ich den Eindruck, dass die Männer nicht mit vollem Einsatz kämpfen und noch Reserven haben.“

    Sicher.

    „Westliche Männer sind konditioniert darauf, Frauen nicht zu schlagen, nicht einmal in Notwehr.“

    Entstammen diese Männer etwa (Alle) zweifelsfrei nicht dem westlichen Kulturkreis, oder was wolltest Du hier aussagen?

    Und siehst Du auch nur einen Mann, der in echte Not geraten wäre durch den Angriff?

    „Frauen haben das so verinnerlicht, dass sie auf einigen Videos sogar weiter provozieren – sie fühlen sich durch eine Konvention geschützt.“

    Ich meine, dass diesen Frauen in dem Moment schlicht Alles egal ist.
    Das ist der Heldenmut der Verzweiflung, oder sowas…

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    1. „Entstammen diese Männer etwa (Alle) zweifelsfrei nicht dem westlichen Kulturkreis, oder was wolltest Du hier aussagen?“

      Das sieht man im ersten Video. Die „westlichen“ Männer lassen es über sich ergehen. Schließlich greift ein Schwarzer ein, wird aktiv und schüttet das Getränk über der Frau aus.

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    2. „Ich meine, dass diesen Frauen in dem Moment schlicht Alles egal ist.
      Das ist der Heldenmut der Verzweiflung, oder sowas…“
      Heldenmut? Ich würde eher sagen weibliche Dämlichkeit.

      Es spielt im Übrigen keine wirkliche Rolle, ob Frauen Männer in eine „echte Notlage“ bringen. (Können können Frauen das sicherlich.)
      Männer und Frauen haben die selben Rechte, wie uns männliche und weibliche Feministinnen tagtäglich eintrichtern wollen. Und dazu gehört auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das durch den physischen Angriff der Frauen teilweise massiv eingeschränkt wird. Ein Unglück passiert zudem schneller als man(n) oder frau lieb sein kann, wie nicht nur der Fall Tugce deutlich zeigt. Und wieso sollte ein Mann nicht bspw. ein Auge verlieren oder unglücklich stürzen, wenn er von einer Frau angegriffen wird?

      Fakt ist auf jeden Fall, dass die Männer alle nur auf die tätlichen Angriffe von Frauen reagiert haben, damit ist der Tatbestand der Notwehr eindeutig erfüllt. Jetzt fehlt nur das Bewusstsein in unserer Gesellschaft, dass nicht immer nur Männer die Täter und Frauen die Opfer sind, sondern Männer ebenso Opfer und Frauen Täterinnen sein können. (Jungen und Mädchen nicht zu vergessen.) Und selbstverständlich ist es dringendst erforderlich, dass nicht nur Gewalt gegen Mädchen und Frauen geächtet wird, sondern auch Gewalt gegen Jungen und Männer. Und zwar unabhängig davon wer Täter oder Täterin ist.

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      1. „Es spielt im Übrigen keine wirkliche Rolle, ob Frauen Männer in eine „echte Notlage“ bringen. (Können können Frauen das sicherlich.)“

        Keine der Frauen zielt z.B. auf den Solarplexus, pikst ihrem Gegner die Fingernägel in die Augen oder tritt ihn in die Weichteile oder sowas, ne?

        Wenn Alles, was wirklich Schaden anrichten könnte, von einem (körperlich klar unterlegenen) Angreifer ausgelassen wird, treibt diesen höchstwahrscheinlich keinerlei Schadensabsicht an.

        Ein paar der Frauen allerdings sind nur mit Glück um Verletzungsfolgen herumgekommen, eine wurde wohl auch ausgeknockt. Das ist – in dem Fall dann – viel zu viel Aggression (des körperlich offenkundig überlegenen Parts), um noch ernstlich als Notwehr durchzugehen.
        Vor allem eben im Verhältnis.

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        1. Das Problem mit Gewalt ist doch, dass sie außer Kontrolle geraten kann.

          Wenn man angegriffen wird, muss man in einer Stresssituation Gefahr von sich abwenden. Da kann man oft nicht prüfen, ob der Gegner einen töten möchte.

          Im übrigen kann auch was ungeplantes passieren, was der Angreifer vielleicht gar nicht plant. Auch das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.

          Bei Notwehr steht der Selbstschutz im Mittelpunkt.

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          1. Also ich finde das immer herrlich, dass Frauen ihre Gewalt zu rechtfertigen versuchen, weil diese ja angeblich harmlos sei. Komischerweise halten die identischen Frauen das dann aber nicht für gerechtfertigt, wenn man die Frau mit gleicher Gewalt zurückschlägt, weil es könnte ja sein, dass der Mann die Gewalt doch nicht so ganz kontrollieren könne. Für jede Form der Gewalt gäbe es dann keine Rechtfertigung.

            Diesen Frauen fehlt schlicht die notwendige Intelligenz, dass Gewaltexesse nahezu immer zweiseitig zu verantworten sind und sich gegenseitig hochstacheln. Nahezu kein Mensch schlägt vollkommen grundlos zu, sondern nur weil er aus irgendwelchen Gründen (seien sie unberechtigt oder nicht) sich dazu gereizt fühlt (z.B. der eine fühlt sich vernachlässigt bzw. nicht genug gewertschätzt > der andere reagiert darauf nicht wie gewünscht > es kommen Beleidigungen und Vorwürfe > usw. und irgendwann überschreitet dann einer die Schwelle zur körperlichen Gewalt).

            Und diese Gewaltspirale, lässt sich dann beliebig in der Intensität steigern. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass der Gegenüber einen daraufzusetzen versucht. So führt z.B. das bloße sich nicht genug gewertschätzt fühlen, z.B. zur angeblich so harmlosen Backpfeife. Diese kann wieder dazu führen, dass der andere reagieren möchte, um sich derartige asozialen Übergrifflichkeiten nicht gefallen zu lassen. Und die einen werfen dann vielleicht mit Gegenständen, der andere schlägt einfach fester und häufiger zu, der nächste sucht sich Waffen, …

            Und auch, wenn es die Fake-Medien immer gerne anders darstellen, so findet nach einer Vielzahl von Untersuchungen Gewalt zwischen Partnern geschlechtssepezifisch ungefähr zu gleichen Teilen statt, was ja auch völlig logisch ist, weil Gewalt in den meisten Fällen von beiden Partnern hochgestachelt wurde und sich gegenseitig zu Gewalt gereizt haben.

            Wer daher versucht, körperliche Gewalt eines Geschlechtes aufgrund der angeblichen Harmlosigkeit zu rechtfertigen, der setzt letztlich mit die Ursachen dafür, dass Grenzen bzw. moralische Schutzdämme überschritten werden, die die Gewaltspirale vielleicht noch hemmen könnten.

            Letztlich ist es nur hochgradig asozial, einer Partei Mittel der körperlichen Gewalt zugestehen zu wollen und der anderen nicht. Wenn man Waffengleichheit möchte, dann hält man entweder die Gewalt von allen Seiten für nie gerechtfertigt oder aber man gesteht beiden Seiten zu, körperliche Gewalt anwenden zu dürfen.

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            1. „Letztlich ist es nur hochgradig asozial, einer Partei Mittel der körperlichen Gewalt zugestehen zu wollen und der anderen nicht. Wenn man Waffengleichheit möchte, dann hält man entweder die Gewalt von allen Seiten für nie gerechtfertigt oder aber man gesteht beiden Seiten zu, körperliche Gewalt anwenden zu dürfen.“

              Asozial ist es, (potentiell) stark ungleich-wirkendes Verhalten gleich bewerten zu wollen.

              Unsere große Tochter z.B. hat mich mit ihren 11 Jahren in Bezug auf die Körpergröße bereits überholt – aufgrund von mehr leicht mehr Masse und Kraft sowie insbesondere meinem Erfahrungsvorsprung wäre sie aber immernoch kein Gegner, gegenüber dem ich (voll) zuschlagen „dürfte“, darüber bräucht ich auch nichtmal eine Sekunde lang nachzudenken, sowas schätzt man intuitiv (richtig) ab.

              Der Unterschied zwischen unserem Vorschulmädchen und mir wiederum liegt zur Zeit in etwa bei dem Verhältnis, welches zwischen mir und einem Mann mit Durchschnittsgröße besteht.
              Ich ahne also ziemlich genau, wie einschüchternd^^ ich maximal auf so einen Gegner wirken könnte.

              Ich trainiere übrigens mit unseren Beiden seit Jahren (sporadisch) körperliche Auseinandersetzungen, heißt ich lasse sie mich schubsen und hauen und blocke bloß ab. Ich erkläre ihnen, was richtig unfair wäre weil weh täte (was sie natürlich dann auch unterlassen), und das Ganze macht ihnen sehr großen Spaß.

              Ich würde aber auch vermuten, dass die meisten Mädchen und Frauen inklusive derer im besagten Video ihre eigene Kraft nicht oder nur selten zuvor ausgetestet hatten (weshalb sie selbst bei bestehender Schadensabsicht wohl unfähig gewesen wären, diese umzusetzen^^), wohingegen Jungs und Männern diese Erfahrung in den meisten Fällen zumindest nicht völlig fremd sein dürfte…

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              1. Würden Sie es dann auch rechtfertigen, wenn Ihre Töchter Sie bei Meinungsverschiedenheiten schlagen?

                Und, wenn Sie selber sagen, dass Jungen und Männer es besser kontrollieren können, dann müssten Sie es doch genauso in Ordnung finden, wenn Männer mit gedämpfter Gewalt wie Frauen zuschlagen, wenn diesen irgendetwas nicht passt.

                Asozial ist es, (potentiell) stark ungleich-
                wirkendes Verhalten gleich bewerten zu wollen.

                Wer ist eigentlich überlegen, wenn eine sich nur sprachlich wehren darf und die andere Seite sprachlich und mit körperlicher Gewalt?

                Ok, wenn Sie davon ausgehen, dass Frauen auch geistig nur auf dem Stand von 11 Jährigen sind, dann mag man es rechtfertigen können, dass Waffengleichheit nur hergestellt werden kann, wenn die 11-Jährigen auch mal zuschlagen dürfen!

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              2. „Würden Sie es dann auch rechtfertigen, wenn Ihre Töchter Sie bei Meinungsverschiedenheiten schlagen?“

                Watt denn für Meinungsverschiedenheiten? „Nein, ich will keine Haare kämmen!“ vielleicht?^^
                Würd jedenfalls dazu führen können, dass ich zurückschlüge.

                „müssten Sie es doch genauso in Ordnung finden, wenn Männer mit gedämpfter Gewalt wie Frauen zuschlagen, wenn diesen irgendetwas nicht passt.“

                Von meiner Position ausgehend – die ja bereits der Durchschnittsfrau kräftemäßig unterlegen ist -, kann ich diese Vorstellung natürlich nicht akzeptabel finden, schlicht weil das subjektive Bedrohungsgefühl, die objektive Bedrohungs- wie auch Gefährdungslage eine völlig andere ist (als andersrum).

                „Wer ist eigentlich überlegen, wenn eine sich nur sprachlich wehren darf und die andere Seite sprachlich und mit körperlicher Gewalt?“

                Hände festhalten oder sonst irgendwie festpinnen ist dem stärkeren Part natürlich auch noch erlaubt als Notwehr/Selbstschutzmaßnahme… sind die Spielregeln Euch denn wirklich unbekannt, oder stellt Ihr Euch jetzt nur dumm?

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              3. @Semikolon:

                Aus https://de.m.wikipedia.org/wiki/Notwehr_(Deutschland):
                „Eine Verteidigung ist dann erforderlich, wenn sie das mildeste aus allen möglichen und gleichwertig effektiven Mitteln darstellt, die geeignet sind, den Angriff sicher und endgültig zu beenden.

                Die Notwehrhandlung ist geeignet, wenn durch die Verteidigung die Abwehr des Angriffs voraussichtlich erreicht oder zumindest gefördert werden kann.

                Der Notwehrübende hat zwar das relativ mildeste Mittel zu wählen, muss sich aber nicht auf Risiken bei der Verteidigung einlassen. Ebenso wenig ist er zu einer „schimpflichen Flucht“ verpflichtet, da das Recht dem Unrecht nicht weichen muss. Eine Abwägung der widerstreitenden Rechtsgüter findet – anders als beim rechtfertigenden Notstand nach § 34 StGB – nicht statt. Das heißt, dass der in Notwehr Handelnde keine Verhältnismäßigkeitsprüfung durchführen muss.[6] So muss beispielsweise niemand eine Körperverletzung hinnehmen, falls diese nur durch eine tödliche Abwehrhandlung zu verhindern ist.[7]“

                Sicher und endgültig beenden. Keine Verhältnismäßigkeitsprüfung. Recht muss nicht dem Unrecht weichen.

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              4. „Der Notwehrübende hat zwar das relativ mildeste Mittel zu wählen, muss sich aber nicht auf Risiken bei der Verteidigung einlassen.“

                Beispiel:
                Tritte zähle ich lebenspraktisch zum Waffeneinsatz – rechtlich dürften sie es nicht sein. Ein (richtig ausgeführter und platzierter) Treffer wäre sicherlich geeignet, mir gegenüber einem angreifenden Mann einen kleinen Zeitvorteil rauszuschlagen um die Gelegenheit zu haben zu flüchten – die ich dann auch prompt nutzen müsste, weil wenn er bis dahin noch nicht total wütend war, wäre er es spätestens danach, und dann drohte mir tendenziell Lebensgefahr…

                Das relativ mildeste Mittel, welches in einer Notsituation so quasi als einzigstes geeignet wäre mit einer gewissen Sicherheit die Situation endgültig aufzulösen, bedingt also gleichzeitig ein sehr großes Risiko für meine Gesundheit.

                Ob Du im Recht oder Unrecht bist interessiert mal einfach nicht mehr wenn es darum geht Deinen Arsch zu retten.

                „Das heißt, dass der in Notwehr Handelnde keine Verhältnismäßigkeitsprüfung durchführen muss.“

                Das gilt wenn dann aber nur für Priviligierte… nein, eigentlich auch nicht.
                Das scheint mir eine praxisuntaugliche Formulierung zu sein.

                „So muss beispielsweise niemand eine Körperverletzung hinnehmen, falls diese nur durch eine tödliche Abwehrhandlung zu verhindern ist.“

                Definiere Köperverletzung.
                Ich meine, darunter sind dauerhaft dokumentierbare Blessuren zu fassen, potentiell einhergehend mit bleibenden Schäden. Ein kleines „Aua“-Gefühl fällt da noch nicht drunter.
                D’accord?

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              5. Watt denn für Meinungsverschiedenheiten?
                „Nein, ich will keine Haare kämmen!“ vielleicht?^^
                Würd jedenfalls dazu führen können, dass ich zurückschlüge.

                Wie jetzt? Sie sagten doch, Ihre Tochter wäre von Ihrer Unterlegenheit im Verhältnis zu Ihnen wie eine Frau im Verhältnis zu einem Mann. Wenn Sie aber sagen, dass Sie bei Ihrer Tochter zurückschlagen würden, wieso sollten es dann Männer bei Frauen nicht tun dürfen?

                Bei Beziehungen zwischen Männern und Frauen müssen ja oft noch nicht einmal Meinungsverschiedenheiten vorliegen, damit die Frau zuschlägt. Oft reicht ja schon, dass die Frau ihren Willen nicht durchgesetzt bekommt und beleidigt ist, weil der Partner nicht so funktioniert, wie sie es diktiert.

                Das wäre in etwa so, wie wenn Ihre Tochter sich nicht genug gewertschätzt fühlt und mehr Taschengeld verlangt und dann beleidigt ist bzw. Ihnen ins Gesicht schlägt, weil Sie in Bezug auf das Taschengeld eine andere Ansicht haben.

                Von meiner Position ausgehend – die ja
                bereits der Durchschnittsfrau kräftemäßig
                unterlegen ist -, kann ich diese Vorstellung
                natürlich nicht akzeptabel finden, schlicht
                weil das subjektive Bedrohungsgefühl, die
                objektive Bedrohungs- wie auch Gefährdungslage
                eine völlig andere ist (als andersrum).

                Und wieso würden Sie dann bei Ihrer Tochter zurückschlagen? Sie sagten doch, dass diese Ihnen unterlegen sei!

                Hände festhalten oder sonst irgendwie
                festpinnen ist dem stärkeren Part natürlich
                auch noch erlaubt als Notwehr/
                Selbstschutzmaßnahme… sind die Spielregeln
                Euch denn wirklich unbekannt, oder stellt
                Ihr Euch jetzt nur dumm?

                Witzig! Wenn Sie nach dem Gesetz die Rechtslage bewerten wollen, dann hat die Frau auch kein Recht zuzuschlagen, wenn sie beleidigt ist. Oder woher nehmen Sie das Recht, dass die Frau zuschlagen darf?

                Und gegen diesen Angriff der Frau darf man sich normalerweise, solange der Angriff andauert, mittels Notwehr wehren und braucht sich dabei NICHT nur auf Abwehrmaßnahmen beschränken.

                So wären jedenfalls die Spielregeln, wenn man Frauen nicht wie 3-Jährige betrachten würde, sondern wie Erwachsene, die sich ebenfalls an Spielregeln zu halten haben.

                Man sollte eigentlich im Übrigen bereits als 3 Jähriger im Sandkasten gelernt haben, dass man selber nicht zuschlagen sollte, wenn man vom Gegenüber nicht geschlagen werden möchte. Und erst recht sollte man im Sandkasten gerlernt haben, dass man mit der körperlichen Gewalt nicht selber anfangen sollte, wenn der Gegenüber einem körperlich überlegen ist.

                Wirklich erschreckend, wie wenige soziale Kompetenzen und Spielregeln viele Frauen nie gelernt haben.

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              6. Ich meine, darunter sind dauerhaft
                dokumentierbare Blessuren zu fassen,
                potentiell einhergehend mit bleibenden
                Schäden. Ein kleines „Aua“-Gefühl
                fällt da noch nicht drunter.
                D’accord?

                Das ist grundsätzlich richtig, soweit nur ein unerheblicher Schmerz verursacht wird. Das ändert aber nichts daran, dass auch wenig verletzende Schläge ins Gesicht (wie die Backpfeife) gewöhnlich ein rechtswidriger Angriff und eine Straftat sind, nämlich eine Beleidigung. Und auch gegen Beleidigungen darf man sich mittels Notwehr und körperlicher Gewalt wehren, wenn die Beleidigungen andauern und die körperliche Gewalt als mildestes Mittel erscheinen, die Angriffe durch die Frau endgültig abzuwehren.

                Im Übrigen erklären Sie immer noch nicht, warum dann nicht auch der Mann die Frau mit gedämpfter frauentypischer Gewalt schlagen darf, wenn es doch keine Körperverletzung ist.

                (Mal ganz davon abgesehen, dass Gerichte bei Gewalt gegen einer plärrenden Frau gewöhnlich gerne geschlechterdiskriminierend auch bei leichtesten Schlägen die Erzeugung eines erheblichen Schmerzes annehmen würden bzw. eine Körperverletzung vermutlich deutlich eher bejahen würden, als umkehrt bei einem gerne auch härteren Schlag durch die Frau gegenüber einem Mann. Denn die Diskriminierung der Geschlechter macht ja auch vor den Richtern nicht halt, die genauso wie Sie Schläge zwischen den Geschlechtern unterschiedlich bewerten, obwohl nur ein „kleines Aua-Gefühl“ erzeugt wurde).

                Aber wie gesagt, Schläge erfüllen in jedem Fall den Straftatbestand der Beleidigung, so dass es schlicht auch dann keine strafrechtliche Rechtfertigung gibt, wenn ein Schwächerer einen Stärkeren schlägt.

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              7. @Semikolon:

                1.) Zu Notwehr: Du hast das Thema eingebracht. Ich widerspreche deiner Sichtweise, dass sich ein Angegriffener nicht wehren sollte, und dass die „Spielregeln“ so wären, dass er die Angreiferin nur durch „Hände festhalten oder sonst irgendwie festpinnen“ abwehren darf. Das ist rechtlich nicht korrekt. Siehe Wikipedia -Zitat im vorherigen Kommentar.

                Neben dem rechtlichen Aspekt ist es auch weltfremd: Wenn ich angegriffen werde, begebe ich mich doch nicht noch freiwillig in den Radius der Angreiferin um sie festzupinnen. Damit sie mir auch noch zwischen die Beine treten kann. Ich versuche mich vom außerhalb ihres Radius zu wehren. Sicher für mich und die Gefahr für mich endgültig abwendend.

                2.) Es ging mir im Artikel nicht um eine rechtliche Bewertung der gezeigten Situationen. Es ging mir darum zu zeigen, wie unklug viele Frauen handeln. Sie scheinen nicht zu wissen, wie viel stärker Männer sind und dass eine gesellschaftliche Konvention im Zweifel nichts nutzt.

                Wenn Du deine Töchter vor Schaden bewahren möchtest, solltest du ihnen erklären wie viel stärker Männer sind und dass sie im Allgemeinen mehr Erfahrung mit Gewalt haben, als Frauen.

                „„Das heißt, dass der in Notwehr Handelnde keine Verhältnismäßigkeitsprüfung durchführen muss.“

                Das gilt wenn dann aber nur für Priviligierte… nein, eigentlich auch nicht.
                Das scheint mir eine praxisuntaugliche Formulierung zu sein.“

                Ich finde das praxistauglich. Ein Kontrollverlust (über sich selbst und die Situation) liegt in vielen Fällen in der Natur eskalierender Gewalt. Solche Situationen können auch unübersichtlich sein (hat die Täterin noch Komplizen? Stehe ich also auf einmal 3 zu 1 da, wenn ich sie nicht kampfunfähig mache?) In solchen Situationen kann man keine Verhältnismäßigkeitsprüfung durchführen, man tut was getan werden muss um den Angriff sicher abzuwenden. Das Risiko liegt beim Angreifer – er verletzt das Gesetz.

                „„So muss beispielsweise niemand eine Körperverletzung hinnehmen, falls diese nur durch eine tödliche Abwehrhandlung zu verhindern ist.“

                Definiere Köperverletzung.
                Ich meine, darunter sind dauerhaft dokumentierbare Blessuren zu fassen, potentiell einhergehend mit bleibenden Schäden. Ein kleines „Aua“-Gefühl fällt da noch nicht drunter.
                D’accord?“

                Notwehr gilt nicht nur bei Körperverletzung. https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__34.html:
                „nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut “

                Im Extremfall sagt Wikipedia sogar folgendes:
                „Bereits der Diebstahl mittelwertiger Gegenstände darf nach herrschender Meinung jedoch mit einer tödlichen Abwehrhandlung vereitelt werden, sollten mildere Mittel nicht zur Verfügung stehen.“

                Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen.

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              8. „Im Übrigen erklären Sie immer noch nicht, warum dann nicht auch der Mann die Frau mit gedämpfter frauentypischer Gewalt schlagen darf, wenn es doch keine Körperverletzung ist.“

                Zum Teil hab ich das zwar bereits erklärt, aber um mich nicht zu wiederholen…
                Das erfordert (bei nicht-näher-bekannten: übermenschlich zu nennendes) Vertrauen seitens des schwächeren Parts plus exakte Selbst-Einschätzungsfähigkeiten des körperlich stärkeren, d.h. er müsste sich im Vorhinein sehr wohl ausrechnen, welche Schlagstärke nun genau zu welchen Konsequenzen führen könnte.

                Und woher sollte ein Mann dieses Wissen haben im Zweifelsfall?

                Millionen Männer werden sich schon selbst gewundert haben darüber wie arg die Verletzungen ausfielen, die sie Frauen zufügten.

                „Schläge erfüllen in jedem Fall den Straftatbestand der Beleidigung“

                Genauer: wenn Frauen Männer schlagen, wäre das fast immer nur als Beleidigung zu werten.
                Aber wenn Männer Frauen schlagen, wäre die Grenze zur Körperverletzung wesentlich schneller überschritten als – von allen Beteiligten – erwartet.

                „Neben dem rechtlichen Aspekt ist es auch weltfremd: Wenn ich angegriffen werde, begebe ich mich doch nicht noch freiwillig in den Radius der Angreiferin um sie festzupinnen. Damit sie mir auch noch zwischen die Beine treten kann. Ich versuche mich vom außerhalb ihres Radius zu wehren. Sicher für mich und die Gefahr für mich endgültig abwendend.“

                Und eine Flucht Deinerseits rangierte hinter der „Option“, dem Angreifer/der Angreiferin potentiell schweren Schaden zuzufügen? Weil das vom Recht so gedeckt ist, insofern sie zuerst aggressives Verhalten zeigte?

                „Im Extremfall sagt Wikipedia sogar folgendes:
                „Bereits der Diebstahl mittelwertiger Gegenstände darf nach herrschender Meinung jedoch mit einer tödlichen Abwehrhandlung vereitelt werden, sollten mildere Mittel nicht zur Verfügung stehen.““

                Jaaaa… aber kannst Du mir denn verraten, welche „tödliche Abwehrhandlung“ ich realistischerweise umsetzen könnte, just in dem Moment wo mir jemand die Tasche zu klauen versuchte?
                Merkste selbst?
                ^^

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              9. Man merkt dem ersten Absatz an, dass ich irgendwie noch eine Brücke zu SM (plus entsprechender Pornographie) schlagen wollte… krieg ich aber irgendwie nicht gebacken an der Stelle. Für diese ganze Fetisch-Sparte fehlt mir völlig das Gespür, bzw. diese Leute versteh ich mal wirklich gar nicht.

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              10. Semikolon:
                “ Und eine Flucht Deinerseits rangierte hinter der „Option“, dem Angreifer/der Angreiferin potentiell schweren Schaden zuzufügen? Weil das vom Recht so gedeckt ist, insofern sie zuerst aggressives Verhalten zeigte?“

                Du redest wie ein Blinder von Farben. Du hast keine Ahnung von der Dynamik solcher Auseinandersetzungen.

                „Im Extremfall sagt Wikipedia sogar folgendes:
                „Bereits der Diebstahl mittelwertiger Gegenstände darf nach herrschender Meinung jedoch mit einer tödlichen Abwehrhandlung vereitelt werden, sollten mildere Mittel nicht zur Verfügung stehen.““

                Jaaaa… aber kannst Du mir denn verraten, welche „tödliche Abwehrhandlung“ ich realistischerweise umsetzen könnte, just in dem Moment wo mir jemand die Tasche zu klauen versuchte?
                Merkste selbst?“

                Die Frage ist, ob du etwas merkst. Was immer du hier andeuten möchtest, schreib es hin.

                Ich habe des Extrembeispiel als Beleg gebracht, dass Notwehr nicht nur bei Körperverletzung gilt.

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              11. Eine Notwehrreaktion mit tödlichem Ausgang für den Angreifer ist im Allgemeinen nur (manchen) Männern überhaupt je möglich, das wollte ich andeuten.

                Genau wie die Formulierung „Recht muss Unrecht nicht weichen“ wird hier von Gegebenheiten ausgegangen, die per se (ohne Waffeneinsatz) außerhalb der Möglichkeiten der (meisten) Frauen liegen.

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              12. „Eine Notwehrreaktion mit tödlichem Ausgang für den Angreifer ist im Allgemeinen nur (manchen) Männern überhaupt je möglich, das wollte ich andeuten.“

                Und was trägt das zur Diskussion bei? Diese Feststellung, dass Männer Frauen fast immer körperlich überlegen sind, war ja schon die Aussage im Artikel.

                „Genau wie die Formulierung „Recht muss Unrecht nicht weichen“ wird hier von Gegebenheiten ausgegangen, die per se (ohne Waffeneinsatz) außerhalb der Möglichkeiten der (meisten) Frauen liegen.“

                Und? Es mag dir unvorstellbar erscheinen, aber es ging nicht um Frauen. Die Männer handelten in Notwehr, nicht die Frauen.

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              13. „Notwehr“ gegenüber (überwiegend) als einfache Beleidigungen zu wertenden Angriffen… die aber D.M.n. sogar bei tödlichem Ausgang für die Angreiferin (die keine tatsächliche Bedrohung für Leib und Leben des Angegriffenen darstellt) juristisch gedeckt wie auch moralisch gerechtfertigt wäre?

                Und was, wenn jetzt ein Mann die Frau zuvor beleidigt hätte? Dann wäre ihre Handgreiflichkeit doch als Notwehr zu bezeichnen und er wäre im Unrecht und „müsste weichen“ im Prinzip?

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              14. „„Notwehr“ gegenüber (überwiegend) als einfache Beleidigungen zu wertenden Angriffen… die aber D.M.n. sogar bei tödlichem Ausgang für die Angreiferin (die keine tatsächliche Bedrohung für Leib und Leben des Angegriffenen darstellt) juristisch gedeckt wie auch moralisch gerechtfertigt wäre?“

                Das macht die Diskussion mit dir so sinnlos. Genau das habe ich nämlich nicht geschrieben oder impliziert.

                Ich wiederhole mich: Dieses Extrembeispiel diente nur dazu zu zeigen, dass Notwehr nicht nur bei Körperverletzung gilt.

                „Und was, wenn jetzt ein Mann die Frau zuvor beleidigt hätte? Dann wäre ihre Handgreiflichkeit doch als Notwehr zu bezeichnen und er wäre im Unrecht und „müsste weichen“ im Prinzip?“

                Im Prinzip: Ja. Wobei die Schwelle bei Provokation laut Wikipedia sehr hoch ist.

                Aber nochmal: Das wäre natürlich nicht klug, denn, wie auch schon geschrieben, steht bei Notwehr die Eigensicherung im Mittelpunkt.

                Und was nutzt es, wenn man im Recht ist, wenn man dafür geschlagen wird?

                Und die konkrete Gefahr für die gezeigten Frauen war das Thema des Artikels.

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            2. „Im Prinzip: Ja. Wobei die Schwelle bei Provokation laut Wikipedia sehr hoch ist.

              Aber nochmal: Das wäre natürlich nicht klug, denn, wie auch schon geschrieben, steht bei Notwehr die Eigensicherung im Mittelpunkt.“

              Ich möchte Dich bitten darüber nachzudenken welche Möglichkeiten der Eigensicherung Frauen haben.

              Wenn sie ein fremder Mann beleidigt oder ungewollt anfasst, bleibt nicht viel mehr als „dem Unrecht zu weichen“.

              Frauen schlagen meist erst innerhalb eines Beziehungskontexts, wo sie unterstellen können, dass die von ihnen tätlich angegriffenen Männer im Prinzip auch keine Schadensabsichten verfolgen – so wenig wie sie selbst.

              Aber Du meinst, sie sollten lieber Angst entwickeln davor, dass Beziehungspartner ihnen ernstlich Schaden zufügen würden, wenn sie es wagten ihnen ein bißchen „Aua“ zu machen (angefangen beim in PU-Kreisen als klassisch-geltenden Schlag auf den Oberarm innerhalb eines Flirt-Kontexts?)?

              Weil sie es nunmal könnten und unser Recht da nicht fürchten bräuchten?

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              1. „Ich möchte Dich bitten darüber nachzudenken welche Möglichkeiten der Eigensicherung Frauen haben.“

                Du argumentierst immer aufs Neue am Thema des Artikels vorbei.

                „Wenn sie ein fremder Mann beleidigt oder ungewollt anfasst, bleibt nicht viel mehr als „dem Unrecht zu weichen“.“

                Mag sein oder auch nicht – Thema verfehlt.

                „Frauen schlagen meist erst innerhalb eines Beziehungskontexts, wo sie unterstellen können, dass die von ihnen tätlich angegriffenen Männer im Prinzip auch keine Schadensabsichten verfolgen – so wenig wie sie selbst.“

                Weil der Mann im Beziehungskontext keine Schadensabsicht verfolgt, ist Gewalt für Frauen erlaubt. Was für ein Quatsch.

                „Aber Du meinst, sie sollten lieber Angst entwickeln davor, dass Beziehungspartner ihnen ernstlich Schaden zufügen würden, wenn sie es wagten ihnen ein bißchen „Aua“ zu machen (angefangen beim in PU-Kreisen als klassisch-geltenden Schlag auf den Oberarm innerhalb eines Flirt-Kontexts?)?
                Weil sie es nunmal könnten und unser Recht da nicht fürchten bräuchten?“

                Die Diskussion mit dir ist sinnlos.

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          2. „Wenn man angegriffen wird, muss man in einer Stresssituation Gefahr von sich abwenden.“

            Am schlausten ist es dann ja grundsätzlich, sich aus der Situation zu entfernen.
            Und genau das wäre auch allen diesen Männern möglich gewesen, behaupte ich.

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            1. „Am schlausten ist es dann ja grundsätzlich, sich aus der Situation zu entfernen.“

              Das verdreht völlig Ursache und Wirkung, Angreifer und Opfer.

              Sie können sich „grundsätzlich“ keine Situation vorstellen, in der die nicht gehen können oder wollen? Sie gehen also immer weg, sobald sie körperlich bedroht werden?

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        2. Keine der Frauen zielt z.B. auf den Solarplexus, pikst ihrem Gegner die Fingernägel in die Augen oder tritt ihn in die Weichteile oder sowas, ne?

          Die Bedeutung solcher Worte wie „Unfall“ oder „versehentlich“ kennst du vermutlich nicht oder?
          Es spielt überhaupt keine Rolle, ob eine Frau gezielt empfindliche Körperstellen angreift oder diese nur zufällig und unbeabsichtigt trifft. Im Übrigen halte ich den Kopf bei Menschen für durchaus relativ empfindlich und mögliche Schäden können massiv ausfallen. Bei dir mag das ja vielleicht anders sein.

          Wenn Alles, was wirklich Schaden anrichten könnte, von einem (körperlich klar unterlegenen) Angreifer ausgelassen wird, treibt diesen höchstwahrscheinlich keinerlei Schadensabsicht an.

          Auch hier spielt die Absicht keine Rolle, zumal ich prügelnden Frauen durchaus eine Verletzungs- und/oder Schädigungsabsicht unterstelle. Aber selbst wenn nicht – in Berlin sind kürzlich zwei Männer wegen Mordes verurteilt worden, obwohl sie bei ihrem illegalen Straßenrennen vermutlich nicht beabsichtigt haben, Menschen zu töten. Sie haben es aber in Kauf genommen, dass etwas passiert. So wie schlagende Frauen…

          Ein paar der Frauen allerdings sind nur mit Glück um Verletzungsfolgen herumgekommen, eine wurde wohl auch ausgeknockt. Das ist – in dem Fall dann – viel zu viel Aggression (des körperlich offenkundig überlegenen Parts), um noch ernstlich als Notwehr durchzugehen.

          Pech für die Frauen. Hätten sie sich friedlich und (selbst)verantwortlich verhalten, wäre es zu den gewalttätigen Reaktionen (wir halten fest: REaktion, nicht Aktion) gar nicht erst gekommen.
          Wer gleichberechtigt und wie ein erwachsener Mensch behandelt werden möchte, der muss auch Verantwortung für sein eigenes Handeln und die daraus resultierenden Konsequenzen tragen. Und die können bisweilen etwas schmerzhaft ausfallen.

          Damit will ich Gewalt nicht gutheißen, wie ich schon schrieb, muss Gewalt unabhängig von Täter/Opfer und Geschlecht geächtet werden. Hier sind es aber die Frauen, von denen die physische Gewalt ausgegangen ist. Sich dagegen zu erwehren, muss einfach ein Recht sein und bleiben – auch für Männer.

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  4. Kein vernunftbegabter Mensch geht ins Gorillagehege, haut dem Silberrücken eins in die Fresse und erwartet dann, dass er (der Mensch) den Zoo lebend wieder verläßt.

    Bei Menschen bzw. Männern scheinen manche Frauen aber eine solche Erwartungshaltung zu haben.

    Es wäre wirklich interessant zu erfahren, woran es liegt. Jungen messen sich in der Jugend und lernen dabei vermutlich auch ihre eigenen und die Kräfte ihrer „Gegner“ einzuschätzen. Die körperlich Schwächeren lernen dabei, dass sie sich in anderen Disziplinen messen müssen, wenn sie gewinnen wollen.

    Diese Erfahrung scheint diesen Frauen hier komplett zu fehlen. Ergänzt und gestützt wird es dann – wie im Artikel gemutmaßt – durch das Wissen um und das Ausnutzen von gesellschaftlichen Konventionen.

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          1. Semikolon, du bist und bleibst eine Sexistin. Nicht einmal machst du dir Sorgen das einer der angriffenen Männer von diesen bekloppten Frauen verletzt wird. Deine Sorge gilt allein den aggressiven Frauen, das sie die Männer schlagen können und nicht verletzt werden, falls die sich wehren.

            Hast du das letzte Video gesehen. Die eine junge Frau lacht und haut dem Mann mit der Faust auf dem Kopf und ins Gesicht und verschwindet dann um kurz darauf fröhlich wieder zu kommen und noch Mal zuzuschlagen so dass er im Gesicht blutet. Sie, immer noch fröhlich, fühlt sich auch vollkommen sicher, weil Männer ja Frauen nicht schlagen dürfen. Du nennst das Heldenmut, ich Dummheit und einen richtig miesen Charakter.

            Du weißt nicht was gerecht ist und hast auch keine Moral.

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        1. Ich sagte ja, dass ich mich bloß auf meinen Eindruck des zweiten Videos (einmal gesehen) bezog.

          Ich streite nicht ab, dass es im Einzelfall (größere/schwerere/besser trainierte Frau; älterer Mann als Beispiele) auch völlig anders aussehen kann.

          Aber ich halte auch da dann das Spruchband hoch wo draufsteht:
          „Der beste Kampf ist der, den man nicht kämpft“
          – sprich Flucht ist auch und gerade auch in diesen Fällen die beste, mildeste Notwehr-Option.

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  5. Das Video ist ja nun wohl völlig offensichtlich ein Fake, darüber lohnt sich bei aller Liebe keine Diskussion, so schlecht sind die „Darsteller“. Kurze Recherche: es ist ein Prankvideo von Trollstation.

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