Virtue Signalling mit Wil Wheaton

Das Thema virtue signalling hat auch Wil Wheaton erwischt. Er erklärt der Welt, dass er nicht für Trump gestimmt hat, wie die meisten Amerikaner. Und dafür wird er von Minderheiten kritisiert, weil er nichts weiter unternimmt und statt dessen nur twittert, dass er ja besser als der Pöbel ist. Damit haben sie recht.

Die Argumente und Forderungen seiner Kontrahenten sind lächerlich. Sie fordern, dass er sich entschuldigt, sehr viel Geld spendet und den Mund hält. Nochmal: Nur dafür, dass er sich öffentlich von Donald Trump distanziert hat.

Die ganze Geschichte ist abstrus und sehr unterhaltsam. Einige Menschen unterstützen Wils Standpunkt und ergreifen Partei. Das wird ihm auch noch zum Vorwurf gemacht, er würde seine Leute in den sozialen Netzwerken auf eine Farbige hetzen.

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Fefe: Unerwünschte Standpunkte und falsche Informationsquellen

Neulich Fefe: Er schreibt über Mitarbeiter des amerikanischen Heimatschutzministeriums (DHS). Fefe schreibt häufig nur wenig zu einem Link, so auch hier:

Das Department of Homeland Security erfüllt alle Vorurteile. Sie finden Trumps Moslem-Verbot total super und beziehen ihre Nachrichten von Breitbart.

Es schwingt Empörung mit. Offensichtlich geht Fefe davon aus, dass es sich hier um eine von ihm oft beschriebene „passt-wie-Arsch-auf-Eimer“-Situation handelt. Also dass Menschen mit bestimmtem politischen Positionen sich genau solche Jobs heraussuchen.

Ich möchte eine alternative Erklärung anbieten. Die Kausalität könnte auch in der anderen Richtung verlaufen: Die Mitarbeiter des DHS machen andere Erfahrungen als der durchschnittliche Bürger und als Fefe. Vielleicht befürworten die DHS Mitarbeiter das Einreiseverbot aus bestimmten Ländern deshalb eher als der Rest der Bevölkerung und lehnen liberale und linke Medien eher ab, weil diese nicht die Realität abbilden, die sie wahrnehmen.

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Abtreibung – eine feministische Sicht

Meine Meinungsbildung zu Abtreibungen ist noch nicht abgeschlossen. Der Artikel über den gestolpert bin regt mich aber zu einer Reaktion an. Er soll das Recht auf Abtreibungen und die alleinige Entscheidungsgewalt der Frauen darüber begründen:

Der Ausgangspunkt einer Abtreibung ist eine ungewollte Schwangerschaft. Davon betroffenes Subjekt ist die ungewollt Schwangere.

Ein Muster, dass mir schon öfter begegnet ist: Der Fötus ist aus Sicht der Autorin kein Subjekt. Befürworter von Abtreibungen sehen im Fötus einen Zellhaufen, bestenfalls ein Stück Gewebe. In Deutschland sind Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal, in Ausnahmefällen sogar darüber hinaus. Ein Tonmodell welches den Entwicklungszustand einen Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche darstellt, kann man hier sehen. Ich denke schon, dass der Fötus ebenfalls ein betroffenes Subjekt ist.

Warnung! Nur ganz Hartgesottene schauen sich hier das animierte Bild eines lebenden Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche an. Vorteil: Man sieht deutlich ein weiteres  von der Abtreibung betroffenes Subjekt. Man erahnt die Tragweite. Nachteil: Zumindest mir geht das Bild nicht aus dem Kopf.

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