Warum man den Feminismus nicht nur mit Fakten besiegen kann

Nach meinen beiden Artikeln Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun muss: Es ist Zeit für Extrempositionen und Was die Männerrechtsbewegung jetzt tun sollte (2. Teil) gab es hier und bei Allesevolution einige Diskussionen.

Ich nehme die Diskussion als sehr sachlich wahr und habe manches Argument zum Nachdenken gefunden. In diesem Artikel möchte ich einige Punkte aufgreifen.

Zur Klarstellung:

  • Ich möchte die Geisteswissenschaften nicht abschaffen. Das haben manche aus meinen Beiträgen herausgelesen, es steht aber nicht da, weil ich es nicht geschrieben habe.
  • Wenn ich Feminismus schreibe, meine ich die heutige Ausprägung mit seiner Männerfeindlichkeit (nennt man das Gender-Feminismus?). Ich meine nicht die Einforderung von Gleichberechtigung.

Zur Erinnerung, mein Argument ist: Neben die faktenbasierten Forderungen, sollten weitere plakative Forderungen treten, die nicht direkt im Zusammenhang mit Männerrechten stehen. Der fehlende direkte Zusammenhang mit Männerrechten stärkt die Argumente, weil männerrechtliche Argumente am Gender-Empathy-Gap scheitern.

Insbesondere geht es mir um die (öffentlich finanzierte) feministische Infrastruktur, die aus meiner Sicht ein erhebliches Hindernis für eine ausgewogene Debatte darstellt.

Der aktuelle Feminismus und die Gender-Ideologie haben einige Schwächen:

  • Es gibt extrem menschenfeindliche Strömungen im Feminismus (ich nenne nur Male Tears und Killallmen) von denen sich der Mainstream-Feminismus nicht distanziert.
  • Der Feminismus und die Gender-Ideologie sind in sich widersprüchlich. Beispiele: Einerseits gibt es keine Geschlechter, andererseits fordern sie besondere Vorzüge aufgrund des Geschlechts. Einerseits sind Frauen Männern gleich, andererseits fordern Feministinnen überall Sondermotivation und Förderprogramme um das Gleiche erreichen zu können. Der Feminismus macht sich an keiner Stelle die Mühe solche Widersprüche anzugehen und aus der Welt zu schaffen.
  • Die Genderideologie ist unwissenschaftlich.
  • In vielen Punkten widersprechen der Feminismus und die Gender-Ideologie den Erfahrungen der Menschen.
  • Die Gender-Ideologie ist den Menschen zunehmend im Wege. Viele Führungskräfte müssen mittlerweile mit Gleichstellungsbeauftragten diskutieren, nur um Leute einstellen zu können, die Leistung erbringen. Zum Teil ist das wegen Quoten und anderen Restriktionen gar nicht mehr möglich.
  • Der Feminismus liegt häufig erkennbar daneben: Kachelmann, TeamGinaLisa.
  • Feministinnen greifen öffentlich Frauen an, die sexuell belästigt oder vergewaltigt wurden.
  • Feministinnen verbünden sich öffentlich mit Verfechtern frauenfeindlicher Ideologien.
  • Das ist nicht Thema des Artikels, darum höre ich jetzt auf. Die Liste könnte man weiter auffüllen.

Obwohl der Feminismus mit seiner Gender-Ideologie in der Öffentlichkeit keineswegs überzeugend auftritt, beherrscht er das gesellschaftliche Narrativ, von Hollywood bis Bundestag.

Man muss an die (das erst ermöglichende) Infrastruktur heran, um die Deutungshoheit des Feminismus zu brechen. Nach meiner Wahrnehmung ist das mit zerfasernden Sachdiskussionen nicht zu erreichen.

Öffentliche Diskussionen (wie von Leszek angeregt) über die Wissenschaftlichkeit von Gender Studies oder deren Abschaffung sind, wie die Erfahrung zeigt, auch mit guten Argumenten nicht zu gewinnen. Erstens, weil das Thema kompliziert und abstrakt ist. Versuch mal mit einem Nicht-Geisteswissenschaftler darüber zu diskutieren, warum Soziologie wissenschaftlich ist, Gender-Studies aber nicht. Zweitens, weil es dann wieder eine Geschlechterdebatte ist und damit das Gender-Empathy-Gap zuschlägt.

Die Öffentliche Diskusion ist viel leichter zu führen, wenn man erstens nicht nur spezifisch auf Gender Studies eingeht, sondern alle Geisteswissenschaften adressiert, und zweitens damit argumentiert, dass das Geldverschwendung ist. Das ist ganz einfach und das versteht jeder. Ja, diesem Argument fehlt es an Differenzierung, ja, das ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Aber es kann funktionieren. Und die Auswirkung wäre eine erhebliche Schwächung der feministischen Infrastruktur. 

Auch Christian bei Allesevolution schreibt:

Männer wollen denke ich nicht als schwach angesehen werden, sie wollen ungern als Jammerer erscheinen […]  Die meisten Männer können nicht recht fassen, was eigentlich ungerecht ist, was genau geändert werden muss und wie man die Position eigentlich positiv fassen kann, ohne gleich als Frauenfeind dazustehen.

Richtig, darum gib den Männern das Argument Geldverschwendung in die Hand, damit erscheinen sie nicht als schwach und frauenfeindlich! Beschreibe es als wirtschaftliche und gesellschaftliche Notwendigkeit, BAFöG für Geisteswissenschaften zu streichen.

Crumar kommentiert hier im Blog:

Zunächst eröffnest du eine m.E. falsche Frontstellung, nämlich WIR gegen „die Geisteswissenschaften“, die nicht existiert – siehe eben Arne Hoffmann und Christoph Kucklick.
Aber weil dein *Gefühl der Ohnmacht* dir sagt, dass Geisteswissenschaftler per se nicht von unseren Argumenten zu überzeugen sind, muss eben „die Geisteswissenschaft“ sterben.

Ich sehe das nicht als Frontstellung. Ich möchte die Geisteswissenschaften nicht abschaffen. Mir ist auch klar, dass nicht alle Geisteswissenschaftler Hardcore- Feministinnen und Gender-Ideologen sind. Feministinnen und Gender-Ideologen rekrutieren und finanzieren sich nur überwiegend aus den geisteswissenschaftlichen Institutionen und ich bin bereit das Risiko einzugehen und Kollateralschäden hinzunehmen.

Und natürlich habe ich keine Macht, meine Position durchzusetzen. Trotzdem argumentiere ich aus einer Position der Stärke heraus: Sollen doch die Geisteswissenschaftler die Gendertypen loswerden, sonst werden sie alle rasiert. Eine solche Drohung, glaubwürdig durch eine unterstützende öffentliche Meinung, da kann doch was gehen! Setzen wir auf die seriösen Wissenschaftler innerhalb der Geisteswissenschaften!

Nur weil sich eine feministische Bürokratie aus den Geisteswissenschaften rekrutiert, kann man nicht alle Geisteswissenschaften in *Sippenhaft* nehmen und *kollektiv bestrafen*.

Es geht mir nicht um Strafe. Ich möchte nur weniger Ideologen haben. Provokativ gefragt: An die Selbstheilungskräfte der Geisteswissenschaften glaubt hier niemand wirklich, oder? Sie haben die Ausbreitung selbst nicht verhindern können, also muss man ihnen von außen helfen. Wie ich dargestellt habe, geht das von außen aber nicht mit dem Skalpell, sondern nur mit dem sprichwörtlichen Rasenmäher.

Ich sehe auch den beschrieben Gegensatz zwischen mir und Nicht-Gender-Geisteswissenschaftlern nicht. Ich halte Geisteswissenschaften für relevant, aber es hat eine Fehlentwicklung gegeben und da muss gegengesteuert werden. Nur sehe ich nicht, dass das in differenzierter Weise geschehen kann.

Darauf läuft dein Vorschlag jedoch hinaus und allein deshalb finde ich ihn grenzwertig.

Ich auch. Meinen Vorschlag, BAFöG für Geisteswissenschaften zu streichen finde ich ungerecht. So habe ich das auch geschrieben. Aber nehmen wir mal an, man wäre Bundeskanzler: Wie würde man denn vorgehen? Von außen kommend Gender-Fachbereiche oder gar einzelne Gender-Professoren abschaffen wollen? Alle würden sich solidarisieren und man hätte eine Geschlechterdiskussion am Hals.

Wenn man aber sagt: „Wir benötigen Geisteswissenschaften, aber nicht in diesem Umfang. Volkswirtschaftlich gesehen benötigen wir mehr Ärzte und Architekten (hypothetisch). Ich kürze die Mittel innerhalb von 5 Jahren um 30 Prozent, bitte erarbeiten Sie Vorschläge, wie sie damit umgehen wollen. Die Mittel verwende ich an anderen Stellen, wo sie für notwendige Studienangebote benötigt werden. Ich bitte alle jungen Menschen, sich in Bereichen ausbilden zu lassen, die wirtschaftlich erfolgversprechend sind. Das ist das, was unsere Gesellschaft braucht.“

Da bekommt man auch die Hucke voll, klar. Aber damit hat man keine Geschlechterdiskussion am Hals, sondern eine Diskussion um gesellschaftliche Notwendigkeiten. Und die kann man gewinnen.

Anders verhält es sich bei den „gender studies“, aber aus anderen, guten Gründen anders.
Leszek (ein Sozialwissenschaftler, übrigens) schrieb auf „Alles Evolution“ im Rahmen einer Antwort auf deine Vorschläge:

„Innerhalb der Geschlechter-Soziologie dominieren heute leider die Gender Studies. Ich bin allgemein dafür die Gender Studies einer gründlichen Evaluation zu unterziehen und dann alle Personen rauszuwerfen, die nicht wissenschaftlich arbeiten – wobei ich vermute, dass dann wenig von den Gender Studies übrigbliebe.“

Leszek differenziert. Und er hat recht. Aber das könnten die Geisteswissenschaftler unter sich ausmachen, sie sind die Experten. Sie schaffen es aber nicht. Und der Rest der Gesellschaft muss darunter leiden. Also müssen wir ihnen helfen. Und von außen kann man eben nicht auf jedes Detail Rücksicht nehmen, schließlich sind die meisten Menschen keine Experten auf dem  geisteswissenschaftlichen Gebiet.

Leszek:

Es ist m.E. recht offensichtlich, was der wesentliche Grund dafür ist, dass die Männerrechtsbewegung nicht schneller vorankommt: weil sie vor allem eine Internetbewegung darstellt und außerhalb des Netzes kaum in Erscheinung tritt.

Die Männerrechtsbewegung tut bislang das nicht, was jede andere soziale Bewegung auch tun musste um erfolgreich zu sein, nämlich auch im öffentlichen Raum als konstruktive soziale Bewegung in Erscheinung treten und gewaltfreie Aktionen durchführen. (…)

Solange Männerrechtler keine gewaltfreien Aktionen durchführen, wird sich der Fortschritt für die Männerrechtsbewegung eben langsamer vollziehen als es eigentlich möglich wäre.

Solange die Deutungshoheit in feministischer Hand liegt, bringen solche Aktionen nichts. Egal was getan wird, es findet in den feministischen Medien nicht statt oder es wird niedergeschrieben.

Und jeder Teilnehmer solcher Bewegungen würde das Risiko tragen, identifiziert und in seinem Umfeld als Frauenfeind bloßgestellt zu werden. Man muss sich das klar machen: Diese Leute mit ihren Witzjobs haben den ganzen Tag für solche Aktionen Zeit.

Ich möchte meine Argumentation nicht auf die Geisteswissenschaften eingeengt sehen. Im ersten Beitrag habe ich mehrere Beispiele gebracht und eine Richtung aufgezeigt. Weitere Vorschläge in diese Richtung bringt Adrian in einem Kommentar bei Allesevolution:

Studiengebühren für Sozial- und Geisteswissenschaften, die Einstufung der Antifa als Terrororganisation und Abschaffung der Rundfunkgebühren wären meine Vorschläge.

Der erste und dritte Vorschlag entsprechen in etwa meinen Vorstellungen. Die Einstufung der Antifa als Terrororganisation finde ich einen guten Vorschlag. Das mag schwierig erscheinen, weil es sich wahrscheinlich eher um ein Sammelbecken als um eine einheitliche Organisation handelt, aber die Richtung stimmt. Organisation und Finanzierung wird deutlich schwerer, wenn man als Terrororganisation eingestuft ist.

Ebenfalls von Adrian:

Den Feminismus bekämpfen würde am Besten funktionieren wenn man von Frauen tatsächlich Emanzipation und Eigenverantwortung einfordert. Hierzu wäre allerdings eine massive Reduktion heterosexuellen Balzverhaltens zwingend erforderlich.

Treffer. Versenkt.

Mycroft möchte geschlechteroffene Gleichstellungsbeauftragte:

Gleichstellungsbeauftragte: ja, aber m/w. Oder meinetwegen immer das Geschlecht, das in der jeweiligen Branche geringer vertreten ist, also Frauenbeauftragte im technischen Rathaus, Männerbeauftragte in KiTas.

Gleichstellungsbeauftragte ergeben nur dann einen Sinn, wenn man ein Problem mit Diskriminierung hat. Und das kann ich nicht erkennen. Wozu sollte man also dafür Geld ausgeben (müssen)? Hier muss ich cis scum recht geben:

„Linken Männerrechtlern“ haben häufig implizit das gleiche Ziel wie ihr feministischer Widerpart: Künstlich‘ geschaffene, fürstlich entlohnte Staatsjobs, in denen sie die von ihnen entdeckten oder erfundenen Misstände bekämpfen können. Nur identifizieren sie eben andere Übel als Feministen oder gewichten sie zumindest anders.

Manches ist einfach abgehoben (Leszek):

Die Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften sind notwendig für den dauerhaften Erhalt der kulturellen Moderne. Sie haben die kulturelle Moderne – Aufklärung, Menschenrechte, Demokratie – wesentlich hervorgebracht, ohne sie kann eine moderne Gesellschaft nicht organisiert werden, kann der Stand der Kultur nicht aufrechterhalten werden, wird der Rückfall in prämoderne mythologische Bewusstseinsformen begünstigt.

Wer die kulturelle Moderne zerstören will, der wird versuchen die Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften zu zerstören.

Hier kann ich mich nur Adrian anschließen: „Im übrigen wird die kulturelle Moderne gerade durch die studierte Linke zerstört.“

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34 Kommentare zu „Warum man den Feminismus nicht nur mit Fakten besiegen kann“

  1. Sehr wichtig ist es, Feminismus auch mit den eigenen Waffen zu schlagen, auf Widersprüche hinzuweisen wie in obigem Artikel. Doch für eine klare Position braucht es mehr:
    * 1. Widerlegung sämtlicher Grundannahmen aller feministischer Wellen
    * 2. Widerlegung feministischer Prinzipien als unwissenschaftlich, ja antiwissenschaftlich

    Das betreibe ich seit den 1980ern. (* 1.) ist vollständig widerlegt. Es gab schon immer Frauenbevorzugung. Zu keinem Zeitpunkt war Feminismus auch nur moralisch berechtigt, denn es hätte, wenn es der Änderung bedurfte, dann eines Abbaus der Frauenbevorzugung gebraucht. Zu dieser Bevorzugung von Frauen gehört auch eine in der Wahrnehmung. Aus diesem Grunde sind männliche Stärken als Gegengewicht notwendig, sonst wird das Übergewicht der Frauenbevorzugung zu groß. Auch traditionelle Kultur verbesserte das Gleichgewicht. Feminismus war zu jeder Zeit destruktiv und schädlich.

    Das beweise ich in Büchern, werde dafür ignoriert. Denn es sind grundsätzliche Durchbrüche, bei denen vom feministischen Weltbild nichts übrigbleibt.

    (* 2.) Die antiwissenschaftliche Grundlage nicht nur von Genderstudien, sondern allen feministischen Fächern habe ich aus den grundlegenden feministischen „wissenschaftstheoretischen“ Texten selbst herausgearbeitet.

    Damit ist vom Denkgebäude des Feminismus nichts übrig. In der dritten Stufe gilt es, die Bedeutung des Themas im Alltag zu zeigen. Dazu gibt es einige Bücher und Artikel, darunter auch meine literarische Reihe.

    Auf diese Weise entsteht eine umfassende Position, mit der Feminismus vollständig widerlegt werden kann, außerdem fester Boden unter den Füßen. Jedes feministische „Argument“ kann widerlegt werden. Bisherige Kritiker kamen irgendwann ins eiern, nach dem Motto „Bis dahin war es gerechtfertigt und richtig, ab dann irgendwann unsinnig“. Mit solchen Lücken war jede herkömmliche Position leicht besiegbar.

    Auch vernünftige und wirksame Konsequenzen ergeben sich aus dem Ansatz. Es ist keine überschäumend „radikale“ Agenda mehr nötig.

    Der vierte Schritt ist ein positives Gegenbild, wie eine funktionierende Kultur wiederaufgebaut werden kann. Auch das steckt in den Buchreihen. Es ist schade, daß diese auch bei vielen Aktivisten bisher ziemlich untergegangen sind.

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    1. Ich halte es für unmöglich den Feminismus vollständig zu widerlegen. Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin froh, dass auch die frühen Stufen des Feminismus in dem Sinne widerlegt wurden, dass es schon immer eine Frauenbevorzugung gab. Dies musste ich erst lernen und das war ein wichtiger Erkenntnisprozess.

      Trotzdem: Die Gender-Ideologie und der Feminismus funktionieren wie eine Hydra: Sie können jede Aussage zerlegen – es wachsen einfach immer neue nach. Da feministische Aussagen dem erwarteten Bild entsprechen haben sie es viel leichter als die Gegenposition (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bestätigungsfehler).
      Das ist ein Kampf gegen Windmühlen, den kann man nicht gewinnen. Mir gefällt die Stufe vier.

      Bitte verstehen Sie meine Ansichten nicht fälschlich als radikal. Ich sehe sie eher als einfach kommunizierbar. Ein Stück weit möchte ich auch erreichen, dass Männer sich nicht in die feministische Diskussion hineinziehen lassen. Ignorieren wir sie einfach, spielen wir nicht nach ihren Regeln, machen wir sie lächerlich!

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      1. @Siggi,
        die gleiche Absicht haben meine Feminismuswiderlegungen. Indem alle Grundannahmen, Grundlagen und Methodikansätze widerlegt werden, fällt Feminismus wie ein Kartenhaus in sich zusammen, wird mitsamt seinen Fundamenten abgeräumt. Außerdem bedeutet es, sich ganz aus dem Käfig dieser Ideologie zu lösen. Damit ist die Gefahr, sich in Debatten innerhalb dieses Ideologiesystems hineinziehen zu lassen, überwunden. Das ist ein Sinn von „Die beiden Geschlechter“. Anschließend gilt es dann, ein neues, ideologiefreies Gebilde wieder zu errichten und eine neue Kultur aufzubauen.
        Ignorieren und lächerlichmachen sind Taktiken oder Methoden, aber keine Strategie. Erst im Rahmen einer Strategie, die Widerlegung umfaßt, werden solche Taktiken wirksam und wertvoll.

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  2. Den Feminismus mit Fakten zu besiegen ist wie den Papst vom Atheismus zu ueberzeugen, indem man ausfuehrt, dass Gott wissenschaftlich nicht nachzuweisen ist.

    Demokratie ist die am wenigsten schlechte Regierungsform. Kapitalismus ist die am wenigsten schlechte Wirtschaftform. Und das Christentum war die am wenigsten schlechte Religion. Ich goenne jedem seine gegenteilige Meinung, aber dies ist meine.

    Jan Deichmole’s 4.Schritt ist der ausschlaggebende. Man kann den status quo zu Tode dekonstruieren und kritisieren; das fuehrt ins Chaos, die gegenwaertige Alternativlosigkeit und den weit verbreiteten Nihilismus. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass die westlichen Gesellschaften im selbst verursachten Chaos und durch eine Neuauflage des Feminismus, des Kommunismus oder des Islam untergehen.

    Ich halte die Geisteswissenschaftler, inkl. Kuenstler, Autoren, Oekonomen fuer die „Zustaendigen“, um eine zukunfstfaehige Kultur zu entwerfen. Das Problem ist, dass die sich nur noch mit gescheiterten Systemen (Feminismus, Kommunismus, Islam) beschaeftigen, anstatt das was erfolgreich aber veraltet ist zu verbessern zu suchen. Deshalb sind sie in ihrer Gesamtheit nicht nur unnuetz sondern sogar schaedlich.

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    1. Ich stimme Ihren ersten drei Absätzen vollumfänglich zu. Ich bin überrascht so etwas so prägnant zu lesen. Beim letzten Absatz stimme ich nur Ihrem letzten Satz zu.

      Ich glaube, dass sich eine Kultur von ganz alleine ergibt, wenn man sie lässt. An Kultur by Design durch „überlegene“ Köpfe und Theorien glaube ich nicht.

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      1. @Siggi 10. Februar 2017 um 8:44,
        nach meiner Analyse ist Kultur tatsächlich wie Sprache in langen Zeiträumen natürlich gewachsen. Nach einer erstmaligen vollständigen Zerstörung durch den Feminismus haben wir jedoch nicht zehntausende Jahre Zeit zu warten, bis sie sich von selbst wieder entwickelt hat. Daher ist es wichtig, zunächst zu analysieren, was wichtig ist und zerstört wurde, sodann einen funktionsfähigen Kern wiederaufzubauen, der dann im Laufe von Generationen natürlich weiter wachsen mag.

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    2. @luisman, aus der Analyse, was Feminismus zerstört hat und welche Schäden das angerichtet hat, ergibt sich, was wiederaufgebaut werden muß: Bezüge zwischen den Geschlechtern und eine Gegenseitigkeit. Die Reihe „Die beiden Geschlechter“ arbeitet das heraus. In Zukunft sollte dieser wichtige Punkt vertieft werden. Bislang war das deshalb nicht sinnvoll, weil zu nächst Feminismus vollständig widerlegt und abgewickelt werden mußte. Danach war es nötig, eine wasserdichte, unwiderlegbare neue Grundlage zu schaffen. Anschließend tritt nun Wiederaufbau von Kultur in den Vordergrund.
      Feminismus ist sehr wohl durch Fakten und Logik widerlegbar: Indem ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Mit anderen Worten: Alle Annahmen (Prämissen) werden als falsch erwiesen. Da sich eine Frauenbevorzugung in allen Zeiten auf vielen Ebenen nachweisen läßt, angefangen bei der Wahrnehmung bis in das Handeln, lassen sich alle Ausgangspunkte widerlegen: Feminismus ist von Anfang an in falsche Richtung gegangen, wenn mehr Gleichheit erwünscht wird. Auch die Konzepte und Methodik sind als unsinnig widerlegt. Daher bleibt nichts wichtig. Es ist nötig und fruchtbar, auf diese philosophische und auch wissenschaftstheoretische Ebene zu gehen.

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  3. „Einerseits gibt es keine Geschlechter, andererseits fordern sie besondere Vorzüge aufgrund des Geschlechts“

    Das ist nur scheinbar ein Widerspruch. Der gender Feminismus behauptet, dass an bestimmten Körpermerkmalen, die wir weiblich nennen willkürlich Rollen festgemacht werden, aus denen Nachteile entstehen. Um diese abzubauen muss dann bezüglich Personen mit diesen Merkmalen eine Förderung erfolgen
    Siehe auch
    https://allesevolution.wordpress.com/2014/04/29/wenn-geschlecht-konstruiert-ist-ist-dann-frauenforderung-nicht-ein-widerspruch/

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    1. Es ist nur scheinbar ein Widerspruch im genderfeministischen Denksystem. Für alle anderen bleibt es ein Widerspruch 😉

      Ich denke, dass auch jedem intuitiv klar ist, dass es unmöglich ist, alle Körpermerkmale zu erfassen und dann nachvollziehbar auf Vor- und Nachteile zu bewerten.

      Ich möchte mich nicht auf das genderfeministischen Denksystem einlassen. Ich stelle mir Diskussionen dazu so vor, dass ich lauthals anfange zu lachen, wenn mein feministisches Gegenüber mir so kommen würde.

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        1. Ok, verstehe, damit hast du natürlich recht.

          Jetzt kann ich mir aber nicht verkneifen: Genau deswegen möchte ich ja keine Sachdiskussionen mit Feministinnen führen. 😉

          Lieber plakativ und keine Geschlechterthemen im engeren Sinne.

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        2. @Christian, das ideologische Denksystem wird insgesamt widerlegt, entlarvt, mitsamt Prämissen und Methodik als unsinnig erwiesen. Da können Feministen mit den Augen rollen wie sie wollen: sie sind es, die es nicht begreifen. Zugleich ergibt sich ein neuer, wissenschaftlicher, u.a. durch Evolution sicher begründeter Ansatz.
          Einziges Problem: Viele glauben, sie wüßten schon alles und ignorieren das Potential dieses neuen Ansatzes.

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          1. @jandeichmohle, das was Sie als einziges Problem bezeichnen ist das zentrale Problem: Wenn ein Argument, egal wie gut und richtig es inhaltlich ist, nicht überzeugt, nützt gar nichts.

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            1. @Siggi, nö. Sogar viele von „uns“ sind Teil des Problems, weil sie die Argumente gar nicht erst lesen. Das Interesse liegt bei nahezu absolut null. Überzeugen können Argumente natürlich nur, wenn sie gelesen werden. Das fällt auf die Arroganz von Nichtlesern und die Überheblichkeit manipulierter Menschen, die alles eher tun würden als sich eingestehen, manipuliert zu sein. Es ist eine innere Blockade der Menschen.

              Mit dem Wert von unbekannten und ungelesen ignorierten Argumente hat es rein gar nichts zu tun.

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          2. Mit dem Argument wird das ideologische Denksystem widerlegt? Wie das denn?

            Dass andere Gründe gegen deren Ideologie sprechen und insbesondere sozialkonstruktivismus nicht wissenschaftlich haltbar ist würde ich auch so sehen (wenig überraschend), aber das wäre ja ein ganz anderer Ansatz

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            1. @Christian, nachlesen. Ein logischer Schluß geht von Prämissen aus. Prämisse widerlegt, Schluß falsch. Die Prämissen zu widerlegen – und sogar deren Gegenteil zu beweisen, nämlich Frauenbevorzugung in allen Epochen, ist bestmögliches Argument. Frage der formalen Logik.
              Zweitens wird die Methodik widerlegt. (2. Band). Es bleibt nichts übrig. Der Boden ist dem Feminismus unter den Füßen weggezogen.
              Keine andere Methodik vermag das so gründlich.
              Alle anderen Argumente, die es zahlreich gibt, sind zwar eine wichtige Ergänzung, aber nachrangig.

              Fang mit dem 2. Band Ideologiekritik an und nimm dann den 4. Flaschenpost und 5. hinzu. Dann siehst du, daß nichts übrigbleibt außer feministischem Gewäsch, das einer Hysterie entspringt, die auf Irrtümern gebaut ist.

              Die feministischen Ideologiefächer müssen erst entlarvt und dann restlos abgewickelt werden, weil sie von falschen Voraussetzungen ausgehen, die so grundlegend falsch sind, daß es irreparabel ist. Sie sind durch neue Fächer zu ersetzen, die in der Buchreihe entwickelt werden.

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  4. Zum Punkt Geisteswissenschaften lese man mal bei danisch.de nach, was Geisteswissenschaftler so leisten (wobei wie so oft gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel), wie die Geisteswissenschaftler von morgen gerade in der HU gehaust haben (http://www.danisch.de/blog/2017/02/28/vandalismus-der-soziologen/) und wieviele hochschul-unreife heutzutage in die Universitäten gepumpt werden. Auch in den Kommentarspalten der Manosphäre gestern solche Idioten herum, was die Dünnhäutigkeit erklärt, wenn Geisteswissenschaftler irgendwie kritisiert werden…

    Jan Deichmohle hat sich zwar sehr viel Mühe gemacht, seine Arbeit ist aber nur sehr eingeschränkt verwendbar, weil Feminismus/Genderismus wie Religionen auf Dogmen beruhen, die nicht hinterfragbar sind. Sie haben sich sehr gut gegen Kritik immunisiert, wie in WikiMANNia gut gezeigt und von vielen Nutznießern und Nachbetern geschützt. Der Feminismus und die Gender-Ideologie seien in sich widersprüchlich, ist in dem Beitrag oben zu lesen. Mit der Feminismuskritik und Genderismuskritik macht man dieselbe Erfahrung wie bei der Sozialismuskritik. Da heißt es auch immer, die Kritik wäre falsch und nicht zutreffend, weil der „wahre Sozialismus“ wäre ja ganz anders. Feministen und Genderisten verhalten sich genau so. Danisch spricht deshalb vom „moving target“: Feministen und Genderisten halten Definitionen und Aussagen diffus, unklar und vieldeutig. Auf Kritik wird dann geantwortet: Deine Vorstellung von Feminismus ist falsch, denn der Feminismus ist ganz anders.“ Wie in der Fabel „Hase und Igel“ endet der Kampf mit dem Tod des Hasen.

    Der einzige Ansatzpunkt wäre, dem Feminismus/Genderismus die Geldzuflüsse zu unterbrechen. Da hat man es allerdings mit einer starken (übermächtigen) Lobby zu tun, die sich dazu aus Steuergeldern ernährt. Zum Problem gehört darüber hinaus die Tatsache, dass Feminismus/Genderismus mit dem Staat ein Amalgam gebildet hat, was heißt, dass nicht mehr eindeutig festlegbar ist, wo Feminismus/Genderismus endet und Staat anfängt, und viceversa.

    Der Feminismus/Genderismus wurde mit dem Beschluss des Bundeskabinetts vom 23. Juni 1999 zur Grundlage allen staatlichen Handelns in Deutschland gemacht. Inzwischen hat sich der Feminismus/Genderismus so tief in den Staatsapparat eingegraben, dass er nicht mehr entfernt werden kann, ohne den Staatsapparat selbst zu zerstören. Ein Mediziner würde was von „Krebs“ und „inoperabel“ sagen.

    Mit „Die feministischen Ideologiefächer müssen erst entlarvt und dann restlos abgewickelt“ (Deichmohle) ist es also nicht getan. Justiz- und Frauenministerium müssten geschlossen und alle Mitarbeiter entlassen werden, weil sie feministisch unrettbar unterwandert sind. Eine solche Maßnahme ist allerdings (bislang) ohne Beispiel und wird sowohl am Widerstand der ParteibuchbesitzerInnen als auch an arbeitsrechtlichen Hürden scheitern. Auch das von Deichmohle geforderte Abwickeln der feministischen Ideologiefächer an den Universitäten scheitert in der Praxis daran, dass Professoren auf Lebenszeit unkündbar verbeamtet sind. Im Prinzip müssten auch alle Parteien abgeschafft und neu gegründet werden, weil alle etablierten Parteien von feministischen Quotenfrauen-Seilschaften kontrolliert werden. Man könnte jetzt alle Bereiche des Staates untersuchen: Wie beim Krebs im Endstadium weiß man gar nicht, wo man ansetzen soll, weil der Feminismus/Genderismus (inzwischen) überall ist.

    So wie Krebs im Endstadium oft zum Tod durch multiples Organversagen führt, wird Feminismus/Genderismus wohl auch zum Staatsversagen führen. Mir ist jedenfalls kein „Arzt“ bekannt, der da noch etwas retten könnte.

    Es gibt nur Quaksalber und Scharlatane, die Blog und Kommentarspalten vollschmieren.
    Es wird nicht einmal erkennbar, dass das ganze Ausmaß des Problems erkannt wurde, von Handlungsansätzen will ich gar nicht erst reden. Es gibt nur Selbstdarstellung und das sich Verlieren in Nebendiskussionen. Ein einzelnes „Zecke“ reicht da vollkommen aus, um das Theaterstück „Judäische Volksfront“ gegen „Volksfront von Judä“ wieder aufzuführen. Lustig ist das allerdings nicht.

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    1. Deine Aussage beruht auf einem grundlegenden Mißverständnis. Feminismus läßt sich der Boden unter den Füßen wegziehen. Genau das erarbeiten meine Bücher, und zwar erstmals. Feminismus wird auf allen Ebenen gleichzeitig widerlegt und überwunden.
      1. Feminismus war niemals berechtigt, weil Frauen bevorzugt waren und sind: Bewiesen mit verschiedenen exakten Wissenschaften
      1.b. Feminismus geht von falschen Annahmen aus
      2. Feminismus geht in falsche Richtung und vergrößert Ungerechtigkeiten und Ungleichgewicht
      3. Feminismus ist widersprüchlich. Dies hast du wohl erkannt, aber meine Bücher weisen es
      3.a systematisch für eine Vielzahl Kampagnen aus feministischen Quellen nach
      3.b. weisen absichtliche Widersprüchlichkeit in „wissenschaftstheoretischen“ feministischen Schriften und den Grundprinzipien feministischen Denkens nach: Widersprüche sind kein „Zufall“, sondern systematische Absicht im feministischen Denken.
      Das ist erstmals systematisch nachgewiesen worden. Feminismus ist somit auf allen Ebenen widerlegt und der Boden unter den Füßen entzogen, da alle Voraussetzungen falsch waren und sind, in jeder Epoche.

      Viele haben die meisten Bücher entweder nicht gelesen oder nicht verstanden, woraus sich solche Kommentare erklären. Leider ist es eine weitverbreitete Einstellung, auch in dieser Szene, daß viele „alles schon zu wissen“ glauben und meinen, sich mit neuen Argumenten und Büchern daher gar nicht erst beschäftigen zu brauchen, weil „eh nichts neues drinstehen könne“. Kein Wunder, wenn Feminismus immer wieder gesiegt hat.

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      1. @Deichmohle, Du hast eine Denkblockade, die dich glauben macht, den Feminismus argumentativ überwinden zu können.

        Das Problem liegt aber wesentlich im Wesen der Frau, im Wesen des Mannes oder im Verhältnis der Geschlechter. Ob Männer nun den Frauen das Geld zur Verfügung stellen, um 100 Paar Schuhe zu kaufen, 100 Frauenhäuser zu bauen, 100 Gender-Fakultäten zu betreiben oder 100 Quotenfrauen-Politblondinen-Pöstchen zu schaffen, der dahinterliegende Mechanismus ist immer derselbe: Frauen wollen gerne versorgt werden und Männer kommen dieser Erwartung auch gerne nach. Die Verhaltensweise ist so tief eingegraben, dass Frauen den Vätern sogar die Kinder wegnehmen und entfremden können und diebetroffenen Männer trotzdem pflichtschuldigst den Unterhalt pünktlich zahlen.

        Das trifft auf linke Profeministen genauso zu wie auch den konservativen Biedermann:
        http://de.wikimannia.org/Biedermann

        Das betrifft Teile des menschlichen Seins, die nicht oder nur sehr eingeschränkt rationalen Argumenten zugänglich sind. Man beachten nur beispielsweise den Hass, den sich Detlef Bräunig aus Teilen der Manospähre zuzieht, weil er den Standpunkt vertritt,dass er für entfremdete Kinder keinen Unterhalt zahlt. Da geht auf argumentativer Ebene gar nichts, weil ein Mann zahlt oder wenn nicht, ist er ein Arschloch – auch ganz ohne Feminismus.

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        1. Die Denkblockade liegt allein bei dir: Du informierst dich nicht, du liest nicht und urteilst über was du nicht kennst und daher nicht verstehst. Das entspricht genau der Definition des Vorurteils, nämlich des Urteils vor Kenntnis und vor Verständnis. Es ist leider typisch: Sehr viele reagieren so. Viele halten sich für Experten, reagieren arrogant und daher falsch.

          Was du erwähnst, ist nur eine Denkblockade unter vielen, die ich beschreibe. Wie kann sie überwunden werden? Indem ihre Ursachen erkannt und benannt werden. Genau das mache ich. Ursachen evolutionsbiologisch, historisch und ideologisch benennen. Weil Bewußtmachen der Schlüssel zum Überwinden ist.

          Doch alles Bemühen wird von vermeintlichen Besserwissern ausgebremst, was auch eine Ursache ist, weshalb der Feminismus immer siegt: Trotz interner Streitigkeiten arbeiten Feministinnen solidarisch. Kampagnen werden durchgezogen. Bei uns reagieren viele nach evolutionärem Muster, indem sie andere „Konkurrenten“ niedermachen, um sich selbst zu positionieren. Da gehen die besten Kampagnen in Desinteresse und Kommentarschlachten unter. Argumente werden ignoriert; die Betreffenden noch angegriffen.

          Die Ursachen auf nur ein Problem zu reduzieren, ist bereits eine Vereinfachung, die vielsagend ist: Einfache Erklärungen sind meistens falsch. Damit läßt sich vielleicht in einer Fernsehdebatte hausieren, aber intelligent ist Vereinfachung nicht. Ebensowenig wie ein Klickzahlenfetischismus, wo Seiten dann für bedeutend gehalten werden, wenn viele draufklicken, statt nach Inhalt zu gehen.

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          1. „Die Denkblockade liegt allein bei dir“ Kindisches Trotzverhalten mit Fuß-auf-den-Boden-stampf.
            „Sehr viele […] reagieren arrogant“ Sie sind es, der mit seiner Arroganz alleine bleibt.

            Weder siegt der Feminismus noch sind Feministinnen solidarisch.
            Weil Männer so gerne Frauen versorgen, muss weder der Feminismus siegen noch müssen Feministinnen solidarisch sein. Sie müssen nur rumzicken, meckern, nörgeln. Mehr ist gar nichts nötig und schon setzt bei Männern das Denkvermögen aus und geben alles, wonach Frau verlangt.

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            1. „Kindisches Trotzverhalten“ Ad hominen und argumentfrei. Sie ignorieren Argumente, informieren sich nicht, wollen aber uninformiert überall mitreden.
              „Weil Männer so gerne“ Sie bleiben durchgehend bei einer einzigen Idee hängen, mit der Sie alles erklären wollen. Das ist geistige Beschränkung, die alle anderen Modelle und Idee einfach ignoriert. Bei solcher Beschränkung sind Debatten zecklos, weil Sie nichts neues zu sagen haben.

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              1. Sagt der, der seit rund 30 Jahren mit denselben Kamellen hausieren geht und beratungsresistent ist. Sie sind drollig. 😉

                Der Feminismus ist argumentativ eine Nullnummer der Art „Männer sind an allem schuld und unterdrücken Frauen, während Frauen immer unterdrückt und Opfer sind … weil wir feministische Hohepriesterinnen es so sagen“. Aus sich selbst heraus wäre der F. gar nicht lebensfähig. Der Grund für den Erfolg des F. liegt darin, dass Linke da ihre Klassenkampfideen reinprojizieren können. Und wer war das? Männer! Männer wie Engels und Bebel. Dazu gesellen sich konservative Biedermänner und Gentlemen, die ihre Selbstwertgefühl daraus beziehen, Frauen alle Wünsche, auch die abwegigsten, zu erfüllen.

                Die Kritik am Feminismus müsste also mit Selbstkritik der Männer beginnen. Aber Selbstkritik ist ja nicht Ihre Stärke, das ist ja die Standpunktsteherei … seit nunmehr 30 Jahren. Die MGTOWs in den USA sind wohl die ersten, die so langsam begriffen haben, dass Feminismus sehr viel damit zu tunhat, wie Männer auf Weiber reagieren und die mit „Going Their Own Way“ versuchen, der Sklavenplantage zu entkommen.

                Sie dürfen aber gerne 30 weitere Jahre mit Ihren Kamellen hausieren gehen, ist ja ein freies Land … nun ja, noch…

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              2. So langsam werden Ihre Ausfälle zu dumm, um noch eine Antwort zu verdienen.
                „Sagt der, der seit rund 30 Jahren mit denselben Kamellen hausieren geht und beratungsresistent ist.“
                Das sagt ein Kleingeist, der selbst nichts geleistet hat und keine neuen Argumente entwickelt hat. Sie urteilen über Dinge, die Sie nicht kennen, nicht gelesen haben. Daher können Sie gar nicht wissen, wie viele Argumente es gibt und wie neue manche davon, nämlich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen gründend der letzten Jahre immer wieder neue Durchbrüche.
                Solche destruktiven, arroganten und dummen Kommentarmotzer wie Sie sind es, die eine unsolidarische, destruktive Szene hervorbringen, die gegen Feminismus immer wieder verloren hat und weiter verlieren wird.

                Etwas, was man nicht kennt, im Kommentarspalten kleinreden, kann jeder Dummkopf und sich dabei groß fühlen. Die feministische Szene hat da früher besser funktioniert, sonst hätte sie keine Erfolgsgeschichte geschrieben.

                In der Tat muß Feminismuskritik damit beginnen zu erkennen, welche Irrtümer Männer selbst begehen. Das ist nicht Ihre Stärke. Sie überdenken Ihr Ego nicht. Sonst würden Sie nicht so unsinnig und unsolidarisch in Unkenntnis über andere herfallen. Sie sind eine destruktive Kraft, spalten, machen Ihre eigenen Vertreter fertig. Lächerlich. Einfach lächerlich. Ich habe nicht vor, weiter auf Sie zu antworten.

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